Profil von Luzie-van-Draken

Luzie-van-Draken

FanFiktion.de-Sponsor
Vorname:
Luzie
Wohnort:
Großraum Hannover
Land:
Deutschland
Geschlecht:
weiblich

Über mich

Ich bin Ende dreißig, mehr als die Hälfte meines Lebens mit meinem wundervollen Mann liiert und fast ebenso lange im gleichen – eher wenig Fantasie erfordernden – Beruf tätig. Geboren und aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt im Umland von Hannover und vor nunmehr zwölf Jahren hat es uns in ein altes Haus im Dorf neben dem Städtchen verschlagen. Na, genug gelangweilt?  ;-)

Aktuelles

Stand 16.03.2019

Ich bin gerade gelinde gesagt fassungslos, erschüttert und echt traurig.

Okay, als ich angefangen habe hier auf FF zu veröffentlichen, war mir klar, dass frei im Internet verfügbare Texte gestohlen werden können. Trotzdem hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ausgerechnet mir das passiert. Ist es aber. So wie es aussieht schon am 20. Februar. Heute habe ich von einer lieben Userin erfahren, dass eine logischerweise nicht abgeschlossene Version von "Drei falsche Worte" unter anderem Titel und Pseudonym bei Amazon als E-Book angeboten wird. Rechtliche Schritte sind schon eingeleitet, aber die Mühlen mahlen langsam. Und die menschliche Enttäuschung kann das Rechtssystem sowieso nicht "fortzaubern".

Ich bin noch in der Findungsphase, wie es für mich jetzt weitergeht, aber aktuell bezweifele ich, dass ich weiter hochladen werde. Eine Überlegung, die angesichts der gerade erst gestern auf Twitter veröffentlichten Empfehlung doppelt weh tut. Doch nach dem was ich bisher rausfinden konnte, dürfte der Abgriff des Textes relativ willkürlich geschehen sein. Könnte also jedererzeit wieder passieren. Und da habe ich keinen Bock drauf!

Ich habe wirklich viel Freude daran gehabt, die Geschichte bei FF hochzuladen. Ohne diese Seite hätte ich euch lieben Leser / Reviewer nie kennengelernt. Ich hab die Geschichte gerne unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Das positive Feedback war mir mehr wert, als eventuell damit zu verdienendes Geld. Aber ich sehe es nicht ein, dass jemand anderes meint aus meiner Arbeit und meinem Herzblut Profit schlagen zu können.

Stand 19.03.2019

Nach den neusten Nachrichten zu möglichen Anpassungen, die einen zukünftigen Geschichtendiebstahl erschweren sollen, bin ich total hin- und hergerissen. Einerseits finde ich diese Reaktion grossartig. Andererseits steckt mir der Storyklau weiterhin in den Knochen. Am schlimmsten war bzw. ist das Gefühl der Hilflosigkeit. Klar, ich habe Anzeige erstattet und mich an Amazon gewandt. Aber dann konnte ich nur noch hoffen und abwarten. "Mein" E-Book wurde inzwischen glücklicherweise aus dem Verkauf genommen - die Angst, dass es unter anderen Titel wieder auftaucht bleibt ebenso wie die Angst vor einem neuerlichen Diebstahl. Trotzdem merke  ich auch, dass es mir fehlt die Geschichte hier mit euch zu teilen. Ganz ehrlich, im Moment weiß ich einfach nicht wie es weitergeht. Insofern kann ich nur um Geduld bitten. Kommt Zeit, kommte Rat - hoffentlich ...

Stand 04.04.2019

Nachdem ich in den letzten Wochen viel hin- und hergegrübelt habe, ist die Entscheidung nun gefallen: Ich werde „Drei falsche Worte“ weiter hochladen.  

Zwar grummelt mein Bauch vernehmlich, weil das Gefühl der Hilf- und Machtlosigkeit (trotz Anzeige bei der Polizei und Beschwerde bei Amazon) noch recht präsent ist. Doch gleichzeitig fehlt mir der Austausch mit euch Lesern von Tag zu Tag mehr. Ich hab zwar vor fast genau einem Jahr im stillen Kämmerlein und hauptsächlich für mich selbst mit dem Schreiben begonnen, aber nachdem ich den tollen Austausch hier auf der Seite kennenlernen durfte – sei es über Reviews oder private Nachrichten –  macht es mir keinen Spaß mehr im „luftleeren Raum“ vor mich hinzutippen. Dafür bin ich viel zu neugierig darauf wie die Geschichte ankommt, welche Gefühle und Gedanken sie weckt. Und ich weiß als Leserin selbst zu gut, wie blöd es ist wenn mal wieder eine Geschichte bei der ich mitgefiebert habe im „Abgebrochen“ versandet.

Feedback, Kontakt und Fragen

Wie wohl jeder, der hier sein Werk veröffentlicht, freue auch ich mich tierisch über kurzes oder umfangreiches Feedback, Favos und Empfehlungen. Ich habe auch kein Problem mit kritischen Meinungen oder Fragen. Dabei empfinde ich es als selbstverständlich, jedes Review und jede private Nachricht zu beantworten. Nur seht mir bitte nach, wenn ich das nicht immer taggleich hinbekomme.

Hintergrundinfos zu meinen Geschichten

Okay, Geschichten (im Plural) ist eigentlich zu hoch gegriffen, da ich noch mitten in meiner ersten Geschichte stecke. An Ideen und Motivation für mehr mangelt es nicht, lediglich an Zeit. Und da ich eine frauenuntypisch grottenschlechte Multitaskerin bin, wird „Drei falsche Worte“ definitiv erst beendet, bevor es mit etwas Neuem weitergeht.

„Drei falsche Worte“ ist meine allererste Geschichte in Romanlänge, nach ein paar Gedichten und Kurzgeschichten in Jugendjahren und einer darauffolgenden sehr langen Schreibpause. Den ersten Impuls, wieder mit dem Schreiben anzufangen, verdanke ich einem aus meiner Sicht echt schlecht geschriebenen Erotikroman. „Ganz ehrlich“, dachte ich mir, „DAS kann ich auch.“ Der Gedanke blieb hängen und als ich einige Zeit später zum ersten Mal über die Begriffe „Fanfiction“ und „Selfpublishing“ stolperte, rückte mein Gedankenspiel einen großen Schritt näher an die Realität. Die letzten (Selbst-)Zweifel hat ein weiterer Zufallsfund beseitigt, nämlich das Zitat: „Wer etwas versucht, kann scheitern. Wer es nicht versucht, ist schon gescheitert.“

Dann ging es ziemlich schnell. Ich habe mich hier angemeldet und mich in Anlehnung an den literarischen „Stein des Anstoßes“ für das Genre Erotik entschieden. Binnen weniger Tage habe ich eher so nebenbei einen groben Plot skizziert, mir Namen und Eckdaten für eine Handvoll Charaktere überlegt und mich völlig unbedarft in das Abenteuer Schreiben gestürzt. Perspektive und Zeitform sind dabei einfach so „passiert“.

Würde ich es, mit den inzwischen gesammelten Erfahrungen, wieder so machen? Ganz sicher nicht! Und trotzdem bereue ich es nicht eine Minute, denn aus Fehlern lernt man und die Geschichte liegt mir – trotz der Nerven, die mich mein planloses Vorgehen gekostet hat – wahnsinnig am Herzen.

Auch wenn es ein Erstlingswerk mit den daraus resultierenden Schwächen ist, habe ich mir doch zum Ziel gesetzt, eine Geschichte zu Papier zu bringen, in der explizite Szenen ohne sprachliche Totalausfälle wie Fleischpeitsche und Co. stattfinden, die Charaktertiefe der Protagonisten über das geistige Niveau von Gummipuppen hinausgeht und die Dinge auch mal mit einem kleinen Augenzwinkern betrachtet werden.

Kurz gesagt: Idealerweise erfreut das, was ich hier fabriziere, Hirn, Herz und … Höschen.
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