Profil von Lady Q

Lady Q

Wohnort:
Kontinuum
Geschlecht:
weiblich
Alter:
37

Work in progress sieht bei mir aus wie auf dem Profilbild :D

Mein "Baby", die Geschichte, weshalb ich überhaupt angefangen habe, Fanfiction zu schreiben, war "Die Geburt des Widerstandes", eine Voyager-FF in alternativer Zeitlinie.
Als ich anfing, diese auszudenken, hatte ich gerade eine längere Phase der Trauer hinter mir. Mein Leben wurde, ohne dass ich viel Einfluss darauf hatte, vollständig auf den Kopf gestellt. Pläne, die ich gemacht habe, waren auf einmal sämtlich nichtig. Und ich fühlte mich diesen Änderungen hilflos ausgeliefert.

Zur Ablenkung sah ich Netflix ;) und alle sieben Voyager-Staffeln hintereinander.

In Kombination dazu war ich durch Erzählungen anderer Menschen emotional sehr mitgenommen. Und ich fing an, mir eine Horrorstory auszudenken. Anfangs war es nur eine Horrorstory. Das Leben zweiter hochrangiger Sternenflottenoffiziere wird mal eben, ohne dass sie darauf Einfluss nehmen konnten, zerfetzt.
Dann bekam ich aber Bauchweh davon. Ich merkte, dass dieser Storyfetzen - bis dahin ja nur im Kopf - eine Aufarbeitung braucht. Und dass eigentlich die Frage, wie das überlebt werden kann, warum Menschen manche extreme Form von Folter überleben und damit WEITERleben können, viel wichtiger ist, als die Frage nach dem intensiven Horror.

So entstand "Die Geburt des Widerstandes". Keine leichte Kost (und ja, die ersten Kapitel benötigen dringen Überarbeitung), aber: Ziel war nicht, mich an möglichst detailreicher sexueller Folter zu ergötzen, sondern einen Weg hinaus zu zeigen. Und zu zeigen, dass Menschen das Rüstzeug dazu haben, und dass Menschen unterschiedlich mit solchen Dingen umgehen, ohne das zu werten. Von mancher Seite wurde ich dafür massiv kritisiert. Tatsächlich habe ich über die Kritikpunkte nachgedacht, aber kam immer wieder zum gleichen Punkt - dass ich Menschen kenne, die ähnlich reagiert haben, und dass es daher so falsch nicht sein kann, was ich schreibe. Und dass es natürlich Fiktion ist.

Ich habe für die Geschichte eine Spezies erfunden, die abgrundtief böse ist, frauenhassend und empathielos. Das hätte ich nicht tun müssen. Ich hätte mich auf diesem Erdball umsehen können und hätte genug reale Vorbilder dazu gefunden. Es war leichter, diese Bosheit weit hinaus in den Deltaquadranten zu packen, und im Star Trek Sinne die Menschheit als weiterentwickelte, empathische Spezies die "Guten" sein zu lassen.

Derzeit schreibe ich am zweiten Teil - siehe Profilbild. Das Thema ist dieses Mal ein anderes - nämlich die Frage nach dem Warum? Mehr verrate ich noch nicht.

Zu mir:
Ich bin Mitte 30, Naturwissenschaftlerin und Freiberuflerin in einem Gesundheitsberuf.
Und Mutter von zwei lebenden Kindern.

Ich bin süchtig nach Lob und Anerkennung, ertrage es aber nicht, wenn ich zu offensiv und zu oberflächlich gelobt werde. Ich mag es, wenn man mir sagt, WAS gut war, und nicht nur, DASS es gut war. Ich tendiere dazu, letzteres nicht zu glauben.

Ich engagiere mich für Frauenrechte, unterstütze den "Roses Revolution Day", den Tag gegen Gewalt in der Geburtshilfe und Mother Hood e.V., die ebendies verhindern möchten. Ich hasse Genderkacke, und ich fühle mich nicht mitgemeint, wenn grundsätzlich das generische Maskulinum eingesetzt wird. Und ich würde mich freuen, wenn die Frauen selbst öfter merken würden, wie sehr sie sich klein machen. Davon nehme ich mich leider nicht aus ;)

Tja, und ich schreibe. Ich lese, bevorzugt Gay Romance, Fanfiction, Karl May. Außerdem jede Menge Fachliteratur. Wenn mich ein Thema packt, bin ich fähig, mir innerhalb kürzester Zeit einen so guten Überblick zu verschaffen, dass andere denken, ich würde mich voll auskennen. Tu ich nicht, aber schön, dass sie es glauben ;)

Ich habe ein Gedächtnis wie ein Elefant, und neige dazu, bei Reviews zwischen den Zeilen zu lesen. Manchmal interpretiere ich mehr hinein, als ich sollte (v.a. Negatives), und muss mich dann selbst stoppen, nicht zu enttäuscht zu sein ;)

Soweit von mir!
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