Profil von DieseMeineSeele

DieseMeineSeele

Land:
Deutschland
Geschlecht:
weiblich
Alter:
19

Nie mehr…

Der Regen fällt im Angesicht des Mondes.
Die Blätter werden schwarz und welk.
Die Asche wird im Wind verweht.
Die Zeit vergeht,
wann wird sie steh’n?
Ein dumpfes Pochen
im Herzen der Welt.
Der Sturm, er naht.
Der Wind verwahrt
die Dunkelsaat.
Der Herbst schwillt an,
das Gestirn zerbricht.
Das Licht erlischt,
die Luft zerdrückt
und keine Sicht.
Grausam, herzlos und brutal.
Die Menschheit scheitert an sich selbst.
Blanker Wahnsinn,
ganz tief drin.
Die Herzen schwimm’.
Die Welt zerstört.
Das Grau verzerrt.
Der Sinn verwehrt.
Ganz geklärt
Und unversehrt,
nie mehr…

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In diesen Augen

In diesen Augen sehe ich Leben,
ich sehe Tod
und tiefe Gräben,
wie große Not.

In diesen Augen sehe ich Schmerz,
ich sehe Glück.
Trauer immer Himmelwärts.
Kommt nie wieder zurück.

In diesen Augen sehe ich Lust
und Liebe.
Großen Durst
und dunkle Tiefe.

In diesen Augen sehe ich Hass.
Ist in ihnen erwacht.
Berstende Hast
und Wut ganz sacht.

In diesen Augen sehe ich Tränen.
Sehe ein Schimmern,
in das wir uns wähnen
und verzerrtes Flimmern.

In diesen Augen sehe ich Licht
und Dunkelheit,
nimmt uns die Sicht.
Der Wahnsinn nicht weit.

In diesen Augen sehe ich Wissen,
Unschuld und Gier.
Mit feinen Rissen,
nicht wie wir.

In diesen Augen sehe ich die Erkenntnis,
dass alles zerbricht
ein gewaltiger Riss
und flammende Gischt.

Mit Blindheit beklagt
Und dreckig.
Wir haben versagt.
Unverwandt schrecklich.

Diese Augen mein Spiegelbild.
Das gleiche Leid
Ein undurchdringliches Schild.
Noch unendlich weit.

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Jenes Gefühl in meinem Herzen
brennt wie die Flamme von zwei Kerzen.
Alleine spenden sie nur ein sanftes Licht,
doch Flammen versperren die Sicht.
Sollte man ins wanken kommen,
hat die Sehnsucht schon gewonnen.

Und meine Sicht ist längst schon verschwommen.
Ich kann dieser Angst einfach nicht entkommen.
Du scheinst so nah und doch so fern.
Du bist dieser eine, unendliche Stern.
Jener der meine Nacht erhellt,
jene, welche so grausam entstellt.

Jene Nacht ist mein Seelenleben.
Ich scheine in der Luft zu schweben.
Kein Boden unter meinen Füßen,
doch es wird es mir büßen.
Es, auch Nostalgie genannt,
hat sich tief in mein Gedächtnis gebrannt.

Sie droht mich in das Nichts zu stürzen,
und den Lebensweg so abzukürzen.
Doch ist die Rettung schon in Sicht,
sie ist in meinem Herz verfestigt.
Jene eine Seele, heller als meine Dunkelsaat,
die diese meine Seele nun betrat.

Längst gab ich mich hin
Und so schwindet mein Sinn,
mit ihm all diese Nostalgie.
So erfüllt war mein Herz noch nie.
Und dieses eine Mal im Leben,
kann ich mich dem Glück hingeben.

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--> Diese Gedichte sind mein geistiges Eigentum und ich möchte nicht, dass sie irgendjemand kopiert und als sein Eigentum ausgibt. Danke!
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