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[(D'c 1) Destiny's choice] Spiel mit dem Feuer

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Suspense / P18 / Het
17.09.2023
23.09.2023
43
138.943
21
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Dieses Kapitel
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19.09.2023 3.928
 
Wieder und wieder gingen ihr Mona's Sätze durch den Kopf und nervös klopfte sie mit den Fingern auf das Lenkrad. Sie war tatsächlich gefahren, aber nur, weil Mona bis abends geblieben war und sie um sieben gedrängt hatte sich fertigzumachen und zu fahren.
Und nun saß sie hier und starrte die Hart Avenue runter. Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum und schloss kurz die Augen. Es ging nicht, sie konnte das einfach nicht. Sie stand seit gut einer Viertelstunde auf einem Parkplatz am Neilson Way und kämpfte mit sich, während sie die Straße zu Bryan's Haus hinunter sah. Knapp einhundertfünfzig Meter, ein Katzensprung und doch unendlich weit. Selbst während der knapp halbstündigen Fahrt von ihrem Haus zu seiner Adresse war sie mehrmals kurz davor gewesen wieder umzudrehen.
Gott, wie sah das denn aus, er pfiff und sie kam angelaufen wie ein braves Hündchen. Nein, sie konnte einfach nicht zu ihm gehen.
...und was ist, wenn Mona recht hatte? Wenn du nicht gehst und dich immer fragen wirst, was wäre, wenn?...
Aber verdammt, das war so bescheuert, nur weil er sagte heute Abend, sprang sie sofort und stand parat. Gott, nein verdammt!

Langsam griff sie nach dem Zündschlüssel, wollte den Motor starten und ließ es dann doch sein „Ach verdammt nochmal, verfluchte scheiße. Scheiß Kerle, Scheiß Sex, Scheiß Liebe. Verdammte scheiße … scheiße … scheiße.“ Wütend schlug sie auf das Lenkrad und seufzte dann. Warum hatte dieser Mann so viel Macht über sie? Warum zog es sie so zu ihm hin, obwohl sie genau wusste, dass er Gift für sie war. Er brachte sie durcheinander, verwirrte sie und sie fühlte sich wie eine Fliege, die mit offenen Augen ins Spinnennetz flog.
Lisa biss sich auf die Lippen und stieg aus dem Wagen aus. Sie konnte ja einmal so völlig unschuldig und zufällig die Straße runterbummeln, sich die Gegend anschauen. Aber sie würde auf keinen Fall bei ihm schellen. Niemals.

Absichtlich langsam und gemächlich schlenderte sie die Hart Avenue runter, sah sich die Häuser an und je näher sie der 117 kam, umso mehr raste ihr Herz. Ihr Magen zog sich schmerzhaft zusammen und ihr Mund fühlte sich an, als habe sie die letzten paar Tage ohne Wasser in der Wüste verbracht. Nervös fuhr sie sich mit der Zungenspitze über die Lippen und holte tief Luft. Da war die 117 und alles Dunkel.
Lisa war sich nicht sicher, ob sie enttäuscht oder erleichtert sein sollte, doch das Haus sah verlassen und dunkel aus. Nein, sie würde natürlich nicht schellen. Langsam ging sie über die Straße und auf das kleine Tor zu, dass neben der Doppelgarage offenstand und den kleinen, kurzen Weg zum Eingang freigab. Nur einmal auf das Namensschild schauen, sie wusste ja schließlich nicht einmal, wie er mit Nachnamen hieß.
Nervös blieb kurz stehen, ließ ihren Blick über das Haus gleiten und sah dann zum Strand. Es lag perfekt an der Ecke zwischen zwei Straßen, direkt gegenüber vom Strand. Wenn man abends auf dem Balkon saß, hatte man bestimmt einen fantastischen Ausblick auf den Sonnenuntergang. Doch für heute war die Sonne schon verschwunden und langsam wurde es dämmrig und dunkel. Lisa sah auf ihre Uhr und seufzte dann. Um kurz nach sieben war sie zu Hause losgefahren, doch sie hatte es geschafft so viel Zeit zu verplempern, dass es nun weit nach halb neun war. Vereinzelt gingen die Lampen langsam an und die Wellen, die sich nun am Strand brachen hatten eine kleine leuchtende Schaumkrone auf. Es wirkte alles gerade ruhig, gemütlich und mehr als einladend hier. Die Gegend gefiel ihr fast noch besser als ihr Haus am Strand von Venice. Lisa schüttelte den Kopf und sah wieder zum Eingang und kämpfte mit sich selbst. Sie sah, wie oben hinter einem Fenster ein Licht flackerte, scheinbar hatte er den Fernseher an, also war er definitiv da.

Sie könnte natürlich das Shirt abgeben, was sie in der Tasche hatte, das war doch eine gute Ausrede, um herzukommen, oder?
Nicht das er dachte, sie wollte ihn oder so. Nein, sie wollte ihm nur endlich sein Shirt zurückgeben. Langsam ging sie durch das Tor und mit jedem Schritt, den sie dem Eingang näherkam, schlug ihr Herz schneller.

Bryan wollte gerade die Treppen zur Küche runterlaufen und sich ein neues Bier holen, als er zufällig aus dem Fenster sah. Grinsend sah er, wie Lisa langsam über die Straße auf sein Haus zukam.
Fasziniert beobachtete er, wie sie zögerte und sich umsah, den Strand betrachtete und dann zu seinem Haus sah. Sie schien mit sich selbst zu kämpfen, ob sie nun schellen sollte oder nicht und Bryan hielt unbewusst den Atem an.
Er wollte das sie zu ihm kam, freiwillig. Er war sich nicht einmal sicher, warum ihm das bei ihr so extrem wichtig war. Normalerweise war es ihm eigentlich scheißegal, ob eine Frau zu ihm kam oder er zu ihr fuhr, um Sex zu haben. Aber irgendetwas war an Lisa anders. Bryan rieb sich nachdenklich über das Kinn, während er sie weiter beobachtete. Er wollte Sex mit ihr, das stand außer Frage. Sie reizte ihn wie keine andere zuvor. Er brauchte sich auch keine Gedanken machen, dass sie sich in ihn verlieben konnte, sie hatte ihren Mann. Und er konnte sich eh nicht verlieben, das war schon lange vorbei.
Nachdem er bemerkt hatte das alle Frauen die er in den letzten sechs, sieben Jahren kennengelernt hatte, nicht wirklich das waren, was man dauerhaft an seiner Seite haben möchte, hatte er irgendwann aufgegeben zu schauen, ob es eventuell irgendwo ein besonderes Exemplar der weiblichen Gattung gab.
Es gab einfach keine Frau, die ihn dauerhaft so beeindrucken und so fesseln konnte, dass er sich verlieben könnte und sie unbedingt seins werden musste.
Heirat und Kinder? Das war nichts für ihn, früher vielleicht mal, vor zehn Jahren oder länger. Aber jetzt? Nein, sein Leben war perfekt, so wie es war. Sex, wann und mit wem er wollte und keine Verpflichtungen.
Wieder fiel sein Blick auf Lisa mit ihren, für ihn, unglaublichen Kurven, die nun langsam auf das Tor zu seinem Haus zuging. Bryan spürte, wie sein Blut anfing zu kochen und sein Herz eine Millisekunde aufhörte zu schlagen, bevor es etwas schneller als vorher seine Arbeit wieder aufnahm.
Heute würden sie nicht unterbrochen werden. Dafür würde er sorgen. Keiner würde ihn heute aus ihren Armen reißen. Heute Nacht würde sie ihm gehören, ein für alle Mal, wieder und wieder und dann war sie hoffentlich endlich aus seinem Blut und seinem Kopf verschwunden. Dann würde sie nicht mehr dauernd in seinen Gedanken herumspuken und ihn durcheinanderbringen, wenn er an sie dachte. Es ging schließlich nur um Sex, wilden, großartigen und geilen Sex.


Lisa stand nun vor der Tür und sah auf das Namensschildchen … Harper. Ok, nun konnte wieder gehen, sie würde ihm das Shirt per Post schicken. Harper, Lisa grinste, der Name gefiel ihr und irgendwie passte er zu Bryan. Entschlossen drückte sie auf die Klingel und zuckte gleichzeitig zusammen.
...Gott, hast du jetzt echt geschellt? … verdammt...
Nervös sah sie über die Schulter zu den drei kleinen Stufen hinter ihr. Wenn sie schnell genug war, konnte sie verschwinden, bevor er aufmachte. Er würde dann bestimmt denken, dass es nur Klingelmännchen war, dieses Spielchen was die Kid's so gerne mal abzogen. Sie wollte gerade einen Schritt rückwärts machen, als die Türe geöffnet wurde und Bryan, nur in abgeschnittener Jeans und einem Muskelshirt, vor ihr stand und sie von seiner Ausstrahlung wie von einem Peitschenhieb getroffen wurde. Sie wollte etwas sagen, doch sie bekam kein Wort heraus und sah ihn nur nervös an.
...Gott, du benimmst sich wie fünfzehn. Du stehst sprachlos vor ihm und starrst ihn einfach nur an. Wie bescheuert...

„Hey Baby. Ich hätte nicht gedacht, dass du dich traust.“ Bryan grinste sie an und gab den Eingang frei, um sie hereinzulassen, während er sie gleichzeitig mit halb geschlossenen Augen betrachtete. Sie sah bezaubernd aus in ihrer Jeans und der Korsage, diesmal waren die Sachen nicht schwarz, sondern weiß und betonten ihre gebräunte Haut und ihre leuchtend dunkelgrünen Augen unter ihrer schulterlangen Wuschelmähne. Grinsend sah er auf ihre High-Heels. Die Absätze waren höher, als sein Messer was er immer im Stiefel hatte und er fragte sich, wie sie darauf laufen konnte. Aber sie sahen, an ihren kleinen Füßen, mit den ebenfalls in Weiß lackierten Zehennägeln, verdammt heiß aus.

„Ich … ehm, ich wollte dir dein Shirt bringen.“ Lisa hielt ihm sein Shirt hin und sah stur auf seine Brust.

Grinsend nahm er das Shirt aus ihren kleinen Händen mit den langen, ebenfalls in weiß lackierten Fingernägeln und bildete sich ein, sie wieder zu spüren, wie sie sich in seinen Rücken krallten, während sie laut und leidenschaftlich aufstöhnte. Bryan warf das Shirt nachlässig auf einen Stuhl hinter sich, schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Gott, er wollte sie, unbedingt. Am besten jetzt, sofort, hier in der Tür... „Danke Schätzchen. Aber wir wissen beide, dass das nur eine Ausrede ist, hm? Komm rein.“
„Nein, ich...“ Lisa trat nervös von einem Fuß auf den anderen und wurde dann von Bryan unterbrochen, der ihre Handgelenke schnappte und sie an sich zog. Er ging einen Schritt nach hinten und trat die Türe mit einem Fuß zu, während er gleichzeitig eine Hand in ihre Haare vergrub, ihre Handgelenke wieder freigab und ihren Hintern packte. Bevor sie reagieren konnte, presste er schon seinen Mund leidenschaftlich und erobernd auf ihren. Seine Zunge teilte ihre Lippen, forderte Einlass und Lisa schmeckte den leicht herben Biergeschmack auf ihren Lippen.

Bryan spürte, wie sie kurz erstarrte, bevor sie ihre Hände in seine Haare vergrub und seinen Kuss erwiderte, eng schmiegte sie sich an ihn und seufzte leise auf.
Plötzlich wurde sein Kuss sanfter, zärtlicher, werbend und Lisa spürte, wie ein Schauer durch ihren Körper lief. Bryan grub seine Finger durch die Jeans in ihren Hintern, presste sie noch enger an sich und löste gleichzeitig seine Hand aus ihren Haaren, sanft umfasste er ihren Nacken und hielt ihren Kopf fest.
Ihre Hände machten sich selbstständig und streichelten seinen Nacken und vergruben sich dann erneut in seinen langen Haaren. Sie hatte das Gefühl, als würde sie gerade von innen heraus verbrennen und spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog. Gott, es war nur ein verdammter Kuss, doch er schaffte es, dass sie fast den Verstand verlor.
Endlich hob er nach Atem ringend den Kopf und sah sie aus vor Leidenschaft dunklen Augen an. „Willst du wieder mit leugnen und kämpfen anfangen Baby?“
Lisa sank schwach und atemlos gegen seine Brust und war froh, dass Bryan sie festhielt. „Nein.“ „Gut.“ Bryan lächelte und senkte erneut den Kopf, um sie sanft zu küssen, bevor er sie erneut ansah. „Ich will dich Baby, jetzt.“
Sie sah zu ihm hoch, sah seine Begierde und fühlte, wie sie sich zunehmend schwächer und gleichzeitig erregter fühlte. Langsam schlang sie die Hände erneut um seinen Nacken und zog seinen Kopf wieder zu sich hinunter „Ja.“

Bryan grinste triumphierend und hob sie mit einem sanften Ruck hoch. Er spürte, dass sie etwas sagen wollte und warf ihr nur einen warnenden Blick zu. Lisa seufzte, spielte mit seinen Haaren und legte den Kopf an seine Schulter. Es würde nichts nutzen, wenn sie etwas sagte und irgendwie machte es sie auch an, wenn er sie hochhob und trug. Sie spürte seine Bewegungen, seine Muskeln, die sich angespannt hatten und sie festhielten und wieder rann ein Schauer durch ihren Körper.


Plötzlich wurde sie sanft niedergelegt und Lisa sah, wie Bryan sein Shirt auszog und dann neben sie glitt. Augenblicklich war er halb über sie gebeugt und sah auf sie hinunter, während seine Hände anfingen sanft über ihren Körper zu streichen. Lisa konnte ihren Blick kaum von seinen glühenden Augen abwenden und langsam zog sie seinen Kopf zu sich hinunter. Sie wollte das er sie küsste, diese alles verzehrenden, alles ausschaltenden Küsse, die ihr direkt in den Magen und in ihren Schoß schossen und ihr Herz zum Rasen brachten. Und Bryan tat ihr den Gefallen, kam ihrer Aufforderung nach und presste erneut seinen Mund auf ihre Lippen, forderte Antworten, ihre Hingabe, spielte mit ihr und raubte ihr immer mehr den Verstand.

Sie spürte, wie er mit einem Finger unendlich zart über den Rand ihrer Korsage strich und dann über ihre Brustwarzen, die sich mittlerweile hart gegen den Stoff drückten. Kurz massierte er ihre Brüste, bevor er bedächtig anfing die Korsage Stückchen für Stückchen zu öffnen, unendlich langsam und scheinbar genießerisch und Lisa hätte am liebsten aufgeschrien das er sich beeilen sollte. Doch immer noch lockte und reizte sie seine Zunge, trieb ihr zärtliches und doch leidenschaftliches Spielchen mit ihr, raubte ihr den Atem und verhinderte, dass Lisa auch nur einen Piep sagen konnte. Endlich spürte sie die kühle Luft an ihrer Brust und gleichzeitig seine warmen Finger, die sie umfassten. Zart strich er mit dem Daumen über eine harte Brustwarze, bevor er sie mit Daumen und Zeigefinger packte und sanft zudrückte. Im selben Augenblick wanderte er nun mit seinem Mund an ihrem Hals hinunter, biss sie zart und wanderte weiter, unzählige kleine Küsse auf dem Weg zu ihrer Brust verteilend und Lisa stöhnte leise auf, als er ihre Brustwarze endlich mit den Lippen umschloss. Sanft biss und saugte er an ihr und Lisa krallte ihre Finger in seine Haare. Hin und hergerissen, zwischen dem Verlangen, das er damit weitermachte, was er gerade tat, oder sie ihn hochziehen sollte, damit er sie erneut küsste.
Gemächlich arbeitete er sich tiefer, küsste ihren Bauch, während er gleichzeitig weiter ihre Brüste streichelte. Unendlich langsam öffnete er Knopf für Knopf ihrer Jeans und nach jedem Knopf machte er eine Pause, küsste erneut ihren Bauch und die freigelegte Haut und Lisa wand sich unruhig hin und her. Endlich zog er ihr die Jeans von den Hüften und zog sie ihr aus, um sofort wieder seine Lippen auf ihren Bauch zu pressen und langsam tiefer zu gleiten.

Doch ihr war das nicht genug, urplötzlich zog sie ihn an den Haaren zu sich hoch, drückte ihn gleichzeitig von sich weg und drehte ihn auf den Rücken. Sie wollte ihn berühren, streicheln und schmecken. Sie wollte endlich das mit ihm tun, was sie sich insgeheim vorgestellt hatte, seit er mit ihr geschlafen hatte.
Bryan war so überrascht, dass er es geschehen ließ und ihr nur einen verblüfften Blick zuwarf. Amüsiert grinste er und wollte etwas sagen, doch Lisa biss gerade in seine Brustwarze und erstickt stöhnte er leise auf.
Langsam ließ sie ihre Hand über seine Brust gleiten, streichelte ihn und genoss seine seidenweiche Haut unter ihren Fingern. Zart wanderten ihre Fingerspitzen runter zu seinem Bauch, während sie der Spur ihrer Finger zärtlich mit den Lippen folgte. Ihn abwechselnd küssend und beißend glitt sie immer tiefer, reizte ihn und sorgte dafür, dass er eine Gänsehaut bekam, als sie seinen Bauch erreichte.
Bryan vergrub seine Hände in ihren Haaren und spürte plötzlich ihre Zähne durch den Jeansstoff hindurch an seiner Erregung. Stöhnend schloss er die Augen und merkte, wie sie vorsichtig die Knöpfe seiner Jeans öffnete und ihn befreite. Er rechnete damit, dass sie sich nun wieder hocharbeiten würde, doch sie überraschte ihn erneut und leckte langsam mit der Zunge an seiner Erektion entlang. Bryan's Hände krallten sich fester in ihre Haare und plötzlich waren ihre Zähne an ihm, sanft biss sie zu und ein tiefes, raues Stöhnen erklang aus seiner Kehle.
Zärtlich umschloss sie seine Männlichkeit komplett und streichelte ihn weiter mit ihrer Zunge, während sie ihn langsam immer tiefer in sich aufnahm und dann wieder frei ließ, zart mit den Zähnen und der Zunge über ihn glitt, plötzlich etwas fester zubiss, bevor sie das Spielchen von vorne anfing. Ein Stromschlag nach dem anderen jagte durch Bryan's Körper und stöhnend nahm er die Hände von ihrem Kopf, krallte seine Finger in die Decke und gab sich ganz ihrem zärtlichen Mund hin. Kleine Schweißperlen sammelten sich auf seiner Stirn, als er sich bemühte nicht augenblicklich zu kommen.

Langsam zog sie ihm die Jeans aus und Bryan wollte schon die Augen wieder öffnen und sie zu sich hochziehen, als er erneut ihre Lippen an seiner Männlichkeit spürte. Doch diesmal spürte er auch ihre Fingernägel auf seinem Bauch und an seinen Hüften und innerlich fluchend biss er die Zähne zusammen, als unzählige Schauer unter seiner Haut entlang huschten.
Sie verpasste ihm nur einen verdammten Blowjob und er drehte fast durch vor Lust. Sie blies ihm einfach, sprichwörtlich, den Verstand weg. Ihr heißer, feuchter Mund und dazu ihre Krallen, die ihn sanft streichelten, ließen sein Blut immer heißer durch seine Adern toben. Bryan stöhnte erneut auf und war kurz davor endgültig zu kommen, als sie plötzlich aufhörte. Frustriert fauchte er auf und öffnete die Augen. Er sah hinunter und blickte direkt in ihre Augen, die ihn verlangend ansahen, langsam schob sie sich an ihm hoch. Jeden Zentimeter, den sie berührte, küssend und beißend, bis sie sein Gesicht erreichte. Er wollte sie packen, doch diesmal war sie es, die seine Hände beiseite drückte und nicht zuließ, dass er sie anfasste. Überrascht blitzen seine Augen kurz auf, doch Lisa presste schon ihre Lippen auf seinen Mund und küsste ihn gierig und leidenschaftlich. Während sie diesmal den Spieß umdrehte und ihn küsste, ihn mit ihrer Zunge lockte und reizte und ihm langsam, aber sicher den Atem raubte, nahm sie ihn urplötzlich in sich auf. Sie sorgte dafür das er tief in sie glitt, krallte gleichzeitig ihre Finger voller Lust in seine Brust und unterbrach dann den Kuss. Bryan stöhnte auf als sie ihn plötzlich so heiß, feucht und eng umschloss, ihre Krallen in ihn stieß und biss erneut die Zähne zusammen.
Mit vor Leidenschaft dunklem Blick sah er ihr in die Augen und packte sie um die Hüften, sah die unverhüllte Lust in ihrem Blick und merkte, wie sie ihn immer mehr mitriss. Sie raubte ihm absolut die Kontrolle über die Situation. „Langsam Baby, das ist kein Rennen.“ Seine Stimme klang tief, kehlig und mehr als heiser und zeigte, wie nahe er davor war, die Kontrolle über sich zu verlieren. Fest hielt er sie umklammert, sorgte dafür, dass sie stillsaß, bevor er mit einer Hand an ihrem Körper hoch glitt, in ihre Haare packte und sie langsam zu sich herunterzog. Leidenschaftlich eroberte er ihren Mund, während er sie gleichzeitig mit dem anderen Arm umschlang und so dafür sorgte, dass sie sich absolut nicht bewegen konnte und ihm hilflos ausgeliefert war.
Ohne seinen Kuss zu unterbrechen, drehte er sich blitzschnell herum, sodass sie nun unter ihm lag. Eng umschlungen hielt er sie weiter fest und vertiefte seinen Kuss noch mehr. Unendlich langsam fing er dann an sich zu bewegen und spürte, wie Lisa die Arme um ihn schlang. Leise stöhnte sie an seinem Mund und bog sich ihm entgegen, bevor sie plötzlich sie ihre Fingernägel in seinen Rücken krallte und anfing zu zittern. Bryan drang noch ein, zweimal tief in sie ein und hielt dann still, während sie den Kopf zurückwarf und aufschrie. Lächelnd sah er auf sie hinunter und fing ihren Mund dann wieder ein, sanft und zärtlich küsste er sie und hielt sie fest, bis er merkte, dass sie wieder anfing sich unter ihm hin und her zu winden, ihn dazu bringen wollte das er auch kam. Himmel, sie war einfach nur perfekt. Wild, leidenschaftlich und dabei trotzdem so unendlich zärtlich. Sie machte ihn einfach nur wahnsinnig und total verrückt.

Langsam fing er wieder an sich zu bewegen und vertiefte hungrig seinen Kuss. Immer leidenschaftlicher wurde das Spiel seiner Zunge und mit jeder ihrer Berührungen wurde er wilder. Lisa schien das noch mehr anzuheizen, denn sie stöhnte an seinem Mund auf und bohrte ihre Fingernägel tief in seinen Rücken. Bryan zuckte zusammen und knurrte leise auf. „Baby.“
Er drückte sich ein Stückchen höher und sah in ihr aufgelöstes Gesicht. „Baby, komm sieh mich an.“ Erneut stoppte er seine Bewegungen und stützte sich auf seine Ellbogen, sanft nahm er ihr Gesicht in seine Hände und wartete, dass sie die Augen öffnete. „Lisa. Sie mich an.“ Er wollte das sie ihn ansah, er wollte das sie ihm ganz und gar gehörte. Jetzt in diesem Augenblick. Sie sollte bei ihm sein und nicht in Gedanken bei ihrem Mann. Er wusste nicht einmal, warum er wollte, dass sie an ihn dachte und nicht an ihren Mann, aber der Gedanke, dass ihr Kopf vielleicht nicht bei ihm war, nervte ihn mehr, als er zugeben wollte.

Lisa öffnete überrascht die Augen als er ihren Namen benutzte und sah ihn an. Ihre vor Lust verschleierten Augen weiteten sich als sie seinem Blick begegnete. Seine Augen waren dunkel vor Verlangen und Lust und weiteten sich überrascht, als er in ihren Augen sah und sein Herzschlag einen Moment stockte, bevor es mit doppelter Geschwindigkeit seine Arbeit wieder aufnahm.
Sie sah ihn an, legte zärtlich eine Hand an sein Gesicht und sah den überraschten Ausdruck in seinem Blick, bevor ein neuer Ausdruck in ihnen erschien. Doch, bevor sie ihn deuten konnte fing er erneut an sich zu bewegen und augenblicklich war alles egal. Seine sanften und doch leidenschaftlichen Bewegungen sorgten dafür, dass ihre Gedanken erneut hinweggefegt wurden, sie nur noch Lust fühlte und ihn. Seine Härte, seine warme, feuchte Haut und sein Geruch, der sie zusätzlich um den Verstand brachte.
Langsam trieb er sie beide erneut höher und gleichzeitig kamen sie zum Höhepunkt. Lisa schrie laut auf und Bryan stöhnte nur leise ihren Namen, bevor er sie erneut küsste und die Augen schloss, sich seinen Empfindungen und ihr Hingab. Lisa schlang die Arme enger um ihn und hielt ihn fest, während ihrer beider Atem raste und sie hektisch nach Luft schnappten.

Erschöpft rollte er sich von ihr herunter, drehte sich auf den Rücken und zog sie mit sich, sodass sie halb auf ihm lag. Mit einer Hand angelte er nach der Decke und zog sie über Lisa, bevor er einen Arm um sie schlang und sie festhielt. Er hielt die Augen geschlossenen und holte immer noch rasselnd Luft.
Was zum Teufel war das gerade gewesen, warum hatte er unbedingt gewollt dass sie ihn ansah. Sonst war es ihm doch auch scheißegal, wo die Frau mit ihren Gedanken war, Hauptsache er hatte sein Vergnügen und sie kam ebenfalls auf ihre Kosten. Warum störte es ihn also bei ihr, dass sie vielleicht mit ihren Gedanken nicht bei ihm war, wenn er mit ihr schlief? Sie hatte einen Mann, sollte sie doch an ihn denken, scheißegal. Teufel, es war nur eine Affäre. Keine Gefühle, einfach nur guter, purer Sex. Er wollte sie nur ein- oder zweimal besitzen damit sie aus seinem Kopf verschwand. Es war also verdammt nochmal scheißegal, an was sie beim Sex dachte ... Aber da war etwas in ihrem Blick gewesen, etwas was ihm den Atem geraubt und ihn zusätzlich tief in seinem innersten berührt und gefesselt hatte, verdammt.

Lisa schmiegte sich enger an ihn, legte eine Hand auf seinen Bauch und ihren Kopf an seine Schulter. Ihr Puls raste, und immer noch zitterte ihr ganzer Körper.
Himmel, wann war das passiert? Wann hatte sie sich Hals über Kopf in Bryan verliebt? Als er gerade gewollt hatte, dass sie ihn ansah, da waren plötzlich diese verdammten Gefühle dagewesen, hatten sie überfallen und ihr den Atem genommen. Himmel, sie kannte ihn doch gar nicht, wann zum Teufel hatte sie sich verliebt? Das war nicht gut, war gar nicht gut. Gott, sie hatte doch Seth, sie liebte ihn, oder etwa nicht? Konnte man zwei Menschen lieben? Seth und Bryan? Seth, der sie liebte, aber nicht mit ihr schlief und Bryan? Für ihn war es nicht mehr als Sex, er liebte sie nicht und würde ihr mit absoluter Sicherheit das Herz brechen, wenn er jemals erfahren würde, dass sie etwas für ihn empfand. Verdammt.
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