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Der Weg in eine andere Richtung

von Unicorn67
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Harry Potter OC (Own Character)
24.01.2023
28.01.2023
8
23.080
18
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
24.01.2023 1.774
 
Diese Geschichte ist ein “lesbares Dankeschön“ für InaBau, die mir das 500. Review schrieb, dass ich bis jetzt für all meine Geschichten bekommen hatte. Es basiert auf einige Informationen und Details, die mir InaBau zusandte.  

Ich wünsche und hoffe, dass dir die Geschichte gefällt …
Aber auch allen anderen Lesern wünsche ich viel Spaß beim Lesen.


1. So fing es an ...

Harry hatte tatsächlich das trimagische Turnier überlebt und auch gewonnen und verkündete die Rückkehr von Voldemort und war dadurch in den Fokus des Ministers und Ministeriums geraten und in der Zeitung verleumdet und bloßgestellt worden.

Die Ferien verbrachte Harry natürlich wieder bei den Dursleys und rettete Dudley und sein Leben vor zwei Dementoren, die auf einmal in Little Whinging aufgetaucht waren und wurde deshalb sogar angeklagt. Vor dem gesamten Zaubergamot fand die Verhandlung wegen simpler Minderjährigenzauberei statt. Am Ende wurde er von allen Anklagepunkten freigesprochen, obwohl Minister Fudge und die komplett in pink gekleidete Untersekretärin Umbridge sich dagegen aussprachen …

Deswegen hatte er auch schlechte Karten, als Dolores Umbridge – Untersekretärin des Ministers – als Großinquisitorin nach Hogwarts kommt und das Fach “Verteidigung gegen die dunklen Künste“ unterrichtet, aber eben nicht, wie es eigentlich sollte.  
Sie machte nur Theorie und ließ die Schüler alle möglichen unnützen Texte abschreiben. Das war der Grund, warum Harry zustimmte seine Freunde und Klassenkameraden in Verteidigung zu unterweisen. Es schreckte ihn auch nicht, dass er nach ganz kurzer Zeit schon bei der Umbridge, die Harry in Gedanken nur “pinke Pest“ nannte, nachsitzen musste und sie ihn mit einer Blutfeder den Satz “Ich soll keine Lügen erzählen“ schreiben ließ und das sogar stundenlang.

Trotz aller Widrigkeiten beendeten Harry und seine Freunde das 5. Schuljahr, nachdem sie in der Ministeriumsabteilung auf eine Gruppe Todesser gestoßen sind und sein Pate Sirius Black durch den Schleier des Torbogens fiel, als er Harry und den anderen zu Hilfe kam. Dies war dann auch der Grund, dass Harry einfach nur fertig und völlig durch den Wind war.

Doch das interessierte Schulleiter Dumbledore nicht und schickte ihn erneut in den Ferien zu den Dursleys in den Ligusterweg. Und dieses Mal hatte Harry nicht einmal gemeckert oder etwas dagegen gesagt. Denn seit er Sirius verloren hatte, war ihm alles egal. Er gab keine Widerworte – sprach eigentlich überhaupt nicht mehr – ließ sich alles gefallen.

Aber er hatte Neville dazu gebracht, seine heißgeliebte Schneeeule Hedwig mit nach Hause zu nehmen … denn inzwischen hatte Harry große Angst davor, dass Onkel Vernon oder Dudley sie verletzten oder gar umbrachten. Und er wollte nicht auch noch seine letzte Freundin und Vertraute verlieren.

So war es auch schon auf dem Kings-Cross Bahnhof, als er auf seinen Onkel traf und direkt eine ordentliche Ohrfeige bekam, weil Vernon der Meinung war, viel zu lange auf den Freak hatte warten zu müssen. Dieses Mal hatten es sogar einige Zauberer Familien mitbekommen und gesehen – doch sie sagten nichts dazu, genauso wie Harry. Und gerade das machte das Dursleyoberhaupt echt fuchsig. Diese Szene hatte auch ein junger Mann mit auffallend blonden Haaren und grauen Augen beobachtet und sich innerlich tierisch darüber aufgeregt … und er fasste den Entschluss, es zu gegebener Zeit zu Hause auch anzubringen.

Nachdem Vernon und Harry im Ligusterweg angekommen waren, schloss Vernon Harrys Koffer mit allen Zauberersachen im Keller ein. Harry hatte nur seine Anziehsachen von Dudley und die Kulturtasche vorher rausnehmen dürfen. Jedoch machte es ihm nicht so viel aus, denn im Koffer waren nur seine Schuluniformen, die Bücher des 1. + 2. Schuljahres, die nicht wichtig waren. Die Dursleys sollten zumindest Bücher und Pergamente, Federn, Tinte und andere Dinge sehen, damit kein Verdacht aufkam. Denn seine wahren Schätze wie der Feuerblitz, der Tarnumhang und das Fotoalbum, sowie seine wichtigen Schulunterlagen und Bücher, Trankzutaten usw. hatte er schon in seinem 5. Schuljahr in der Kammer des Schreckens in Sicherheit gebracht, damit Umbridge oder jemand anderer sie nicht in die Finger bekam.



Draco war gerade durch die Absperrung auf den Kings-Cross Bahnhof getreten und konnte sehen, wie ein wirklich sehr dicker Mann den Goldjungen von Gryffindor eine schallende Ohrfeige gegeben hatte und ihn permanent beschimpfte. Jedoch war er zu weit weg, konnte nicht verstehen, was dieser “fast Wal“ dem Schwarzhaarigen alles an den Kopf schmiss.  

Der Mann und Potter waren dann sehr schnell aus seinem Blickfeld verschwunden noch bevor seine Eltern dort auftauchten um ihn abzuholen. Aber Draco erzählte Lucius und Narzissa nicht direkt auf dem Bahnsteig, was er beobachtet hatte, denn es könnten die falschen Personen etwas davon mitbekommen. Doch direkt nach der Ankunft erzählte er Vater und Mutter sowie Patenonkel Severus Snape, was er vorhin beobachtet hatte.

Severus musste noch einiges erledigen, nachdem die Schüler Hogwarts verlassen hatten. Nachdem er damit fertig war, reiste er über seinen Kamin nach Malfoy Manor – sogar noch bevor Lucius und Narzissa aufbrachen um Draco vom Bahnhof abzuholen. Denn Severus war der beste Freund von Lucius, auch mit Narzissa verstand er sich gut und war der Patenonkel von Draco. Und wie in jedem Jahr verbrachte er die Ferien bei den Malfoys auf Malfoy Manor, oder eines ihrer anderen Manor …

Nun saßen Lucius, Narzissa, Draco und Severus zusammen im kleinen Salon und unterhielten sich darüber … und wie meistens kamen sie irgendwann auf ihre nicht gerade positive Situation zu sprechen, seit sie sich Tom Riddle angeschlossen und zu einem Todesser geworden waren. Am Anfang waren sie mit den Zielen von Tom noch einverstanden gewesen, denn dieser wollte den Schwarzmagiern und magischen Wesen eine Gleichstellung mit den Weißmagiern verschaffen. Doch im Laufe der Zeit wich der dunkle Lord immer mehr von seinen anfänglichen Zielen ab, brandmarkte jeden einzelnen von Ihnen und machte sie letztendlich zu seinen ganz persönlichen Sklaven, die ihm gehorchen mussten oder bestraft wurden … Er war auch nicht mehr Tom Riddle sondern Lord Voldemort, ließ sich aber auch gerne als dunkler Lord oder Meister betiteln.

Narzissa hatte diesen noch nie gemocht und auch Lucius und Severus standen absolut nicht mehr hinter Tom bzw. Lord Voldemort und arbeiteten beide als Spione. Severus spionierte für Dumbledore und dem Phönixorden, während Lucius dies für Minister Fudge und vor allem Amelia Bones, der Leiterin der magischen Strafverfolgung tat.

Doch egal wie sie es drehten und wendeten, sie konnten im Augenblick der Sache nicht auf den Grund gehen. Sie vertrauten Schulleiter Albus Dumbledore nicht voll und ganz, weil dieser Severus immer wieder unter Druck setzte und mit Auslieferung drohte, wenn er nicht das tat was Albus wollte. Auch Minister Fudge stand nicht zur Debatte – Cornelius war zu impulsiv und leicht durchschaubar. Bei ihm war kein Geheimnis gut aufbewahrt. Die einzige mit denen sie darüber sprechen würden, war Amelia Bones. Doch die war zu Lucius‘ Bedauern auf einem Kongress im Ausland. Also würden Sie noch damit warten müssen.



So war Harry also wieder im Ligusterweg und wurde noch schlechter als bisher behandelt, weil es gerade Vernon mehr als zornig und wütend macht, dass Harry sich alles gefallen ließ und nicht mehr widersprach oder Angst vor Ihnen zeigte.

Harry ist eigentlich alles egal … macht seine Aufgaben so gut es geht, verliert kein Wort, wenn er bestraft wird.

Die Tage vergingen ohne dass Harry auch nur einen Brief seiner Freunde bekam oder jemanden von Phönixorden sah bzw. bemerkte, die doch auf ihn aufpassen sollten.


In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1996 verschläft Harry den Anfang seines 16. Geburtstages. Aber nicht nur dass – er war so kaputt und ausgelaugt, dass er das Kribbeln und leichte Strahlen seines gesamten Körpers nicht mitbekam. Genauso wenig wie die Veränderungen seines Körpers und Aussehens … ja, die Verwandlung in ein magisches Wesen.

Tante Petunia weckte ihn am Morgen des 31.07. schon um 05.30 Uhr damit er das Frühstück für Onkel Vernon fertig macht. Denn sie legte sich noch einmal hin, weil sie Kopfschmerzen und gerade etwas dagegen eingenommen hatte.

Noch recht verschlafen, schlurfte Harry ins Badezimmer um sich zu waschen und Zähne zu putzen. Er fühlte sich total gerädert, schob dieses Gefühl auf die Tracht Prügel, die er am gestrigen Abend von Vernon bekommen hatte.

Bei dem zufälligen Blick in den Spiegel, blieb ihm der Entsetzensschrei regelrecht im Halse stecken. Denn das was ihm im Spiegel anblickte, war in keinster Weise Harry James Potter, sondern – ja was eigentlich – Harry wusste es absolut nicht.

Harry hatte sich komplett verändert, war als Goldjunge Gryffindors bzw. dem Retter der Zaubererwelt nicht mehr zu erkennen.

Harry hat ein bildhübsches Gesicht und ist sehr feminin. Seine Haare reichten ihm bis auf die Schultern und waren weiß, während die Augen nun leuchtend hellgrün waren. Er glaubte auch, nun etwas größer zu sein, was auch stimmte, denn nun war er 1,76 m groß und hatte tatsächlich spitze Elbenohren. Harry hatte sofort registriert, dass die blitzförmige Narbe auf seiner Stirn verschwunden war.

Doch dafür entdeckte er zufällig das Tattoo auf seinem linken Oberarm …

Er hielt es nun vor den Spiegel um das Tattoo komplett sehen zu können. Das Tattoo bestand aus einer schön verzierten Krone in der Mitte des Bildes. An beiden Seiten, also links und rechts waren Flügel, die sich leicht schützend um die Krone legten.

Um das Tattoo musste er sich keine großen Sorgen machen. Er konnte ja einfach sagen, dass er sich das hat machen lassen. Es gab viele Muggel die sich tätowieren ließen. Aber bei seinem Aussehen und vor allem die spitzen Ohren – fiel ihm natürlich kein plausibler Grund ein. Und wenn die Zaubererwelt es auch so hinnehmen würde, sein Onkel und Tante werden es auf gar keinen Fall tun. Wenn Tante Petunia ihn so zu Gesicht bekam, fiel sie zuerst in Ohnmacht und würde dann einen Schreikrampf bekommen, wenn sie wieder erwachte … Bei Onkel Vernon sah dies aber ganz anders aus. Wenn der seine spitzen Ohren, die hellen Augen und weißen Haare zu Gesicht bekam, würde er ihn als Missgeburt einfach totschlagen. ‘Was soll ich denn jetzt machen? Wie kann ich mein Aussehen wieder verändern, damit ich wie vorher aussehe‘, schoss es ihm durch den Kopf.

Doch ihm fiel einfach nichts ein, denn er durfte ja nicht zaubern. Und wenn er es trotzdem tat, würden sie ihn wieder vor das gesamte Zaubergamot zitieren und anklagen, wenn er solange lebte. Abgesehen davon, fiel ihm kein passender Zauberspruch ein, der dies bewerkstelligen konnte. Er war nur froh, dass seine Tante sich wegen ihrer Kopfschmerzen wieder hingelegt hatte. So spurtete er schnell nach unten und begann wie mechanisch das Frühstück für seinen Onkel zu zubereiten. Jedoch waren seine Gedanken bei dem anderen Problem – und zu seinem Bedauern – hatte er keine Idee, wie er dies lösen konnte.


Das ist Harry nach der Verwandlung in einen Königselbe:
Link:  https://www.pinterest.de/pin/574138652478917186/


Und so sieht Harrys Tattoo aus:
Link:  https://www.pinterest.de/pin/crown-with-wings--715579828279647556/
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