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Die Letzte ihres Clans - Wie alles begann...

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P18 / Het
Kakashi Hatake Kushina Uzumaki Minato Namikaze OC (Own Character)
22.01.2023
29.01.2023
3
4.197
 
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25.01.2023 971
 
POV Y/N

Die Sonne war bereits hinter den Felswänden am Untergehen, als ich meine letzten Besorgungen erledigte.
Meine Mutter und ich hatten nie wirklich viel Geld besessen. Auch wenn meine Adoptivmutter eine der Wenigen in Sunagakure war, die besser als der Rest verdiente. Wir waren immer irgendwie über die Runden gekommen. Mit mehreren Tüten machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich hatte immer wieder etwas von dem Geld weg gelegt, das ich bekommen hatte. Ich hatte mir einiges an Ausrüstung gekauft, die ich für die Mission gebrauchen könnte.
Gerade als ich um die Ecke bog sah ich zwei Personen mit langen schwarzen Mänteln. Instinktiv machte ich einige Schritte nach hinten und versteckte mich hinter der Gebäudeecke. Vorsichtig sah ich um die Ecke. Ich konnte leider die Gesichter der Fremden nicht erkennen, dafür waren die Kapuzen der Mäntel zu tief herunter gezogen. Die Bewohner des Dorfes machten einen Bogen um sie. Doch die Fremden schienen sie entweder nicht zu interessieren oder sie wirkten bei deren Anwesenheit verängstigt. Aber keiner von ihnen sagte etwas zu ihnen. Auch mir lief es kalt über den Rücken und ich bekam eine Gänsehaut. Ich wandte schnell meinen Blick von der Szene ab, damit sie mich nicht bemerken konnten. Irgendetwas war an der Situation seltsam. Ich lief schnellen Schrittes nach Hause. Mit einem Mal hatte ich ein sehr schlechtes Gefühl in der Magengrube. Hier war etwas im Gange, das ich noch nicht verstand und das bereitete mir Kopfschmerzen. Die andere Sache die im Raum stand war die Frage, warum beunruhigten mich die Fremden so sehr? Schließlich war die Wahrscheinlichkeit das die Fremden etwas mit mir zu tun hatte wirklich gering. Ich hatte Sunagakure noch nie verlassen und kannte dem zufolge nur die Bewohner des Dorfes. Dennoch nahm ich einen kleinen Umweg, damit den Fremden nicht noch einmal über den Weg laufe.

Als ich die Tür öffnete war die Wohnung dunkel. Anscheinend war meine Mutter noch nicht zurück. Was komisch war. Da sie mir immer sagte wenn sie später nach Hause kam. Ich machte das Licht an. Ich verstaute meine Sachen und ging in die Küche. Als ich auch dort das Licht anmachen wollte, griff ich vor Schreck nach dem Kunai in meiner Tasche. Meine Adoptivmutter war mit einem kleinen Kuchen hinter der Küchentheke hervor gesprungen.
„Alles Gute zum Geburtstag!“, rief sie mit einem kleinen breiten Lächeln im Gesicht.
Erleichtert steckte ich das Kunai weg. Durch die ganze Sache mit meiner Mission und die Vorbereitung dieser hatte ich meinen Geburtstag ganz vergessen. Naja es war nicht ganz mein Geburtstag. Den Tag meiner Geburt kannte ich nicht. So hatten meine Adoptivmutter und ich beschlossen das der Tag an dem sie mich gefunden und bei sich aufgenommen hatte mein Geburtstag ist. Im Grunde war es passend. An jenen Tag fühlte es sich an, als wenn ich neu geboren wurde. Meine Mutter kam auf mich zu und reichte mir den kleinen Kuchen mit der Kerze. Diese pustete ich schnell aus und wünschte mir etwas. Mit einem etwas irritierten Gesichtsausdruck sah ich den Kuchen an. Nicht das ich nicht dankbar für den Kuchen war den ich hatte. Aber ich kannte unsere Lebensmittel, die hätten locker für einen größeren Kuchen gereicht. Ich lehnte mich etwas zu Seite und sah an meiner Mutter vorbei. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Ich lächelte. Sie war nicht die beste Köchin und wenn sie Essen machte sah es hinterher immer schlimm aus. Dennoch machte sie es immer mit viel Liebe und Hingabe.
„Danke, Mama“,sagte ich aus vollem Herzen.
Wir umarmten uns. Ich spürte wie plötzlich die Haltung meiner Mutter sich veränderte. Ich wusste nicht warum, aber sie war aufs äußerste angespannt.
„Was ist los?“, fragte ich, als wir uns wieder von einander lösten.
Mit bebender Stimme sagte sie: „Sie sind da!“
Im ersten Augenblick wusste ich nicht gleich wenn sie meinte. Da fielen mir wieder die zwei Fremden mit den Mänteln ein. Meine Mutter ging schnell in das Nebenzimmer. Als sie wieder raus kam hatte sie eine Karte und einen Brief dabei. Beide Sachen überreichte sie mir.
„Nimm das. Die Karte wird dir den Weg zeigen“
„Und der Brief? Für wen ist der?“
Sie schwieg.
„Ich weiß von deiner Mission und wie sehr du von hier weg willst“
„Woher…?“, fragte ich ungläubig.
„Das spielt keine Rollen. Der Brief ist für den Hokage und jetzt geh. Du hast keine Zeit mehr“
Ich wusste nicht so recht, was das alles zu bedeuten hatte. Warum sollte ich den Brief dem Hokage geben? In welcher Beziehung stand sie zu ihm? Gab es eine Verbindung zu den Fremden, die ich heute gesehen hatte? Oder waren das alles nur Zufälle? Ich verstand nicht was sie von mir wollten. Doch ich tat was sie mir gesagt hatte und verließ die Wohnung Augenblicke später. Im hinausgehen hatte ich mir meine Ausrüstung geschnappt die ich für die Mission nehmen wollte. Ich rannte durch das ganze Dorf bis ich keuchend am Eingang stehen blieb. Ich drehte mich um. Ein Schrei war zuhören.
*Nein!*, schrie ich im Gedanken.
Ein paar Tränen kamen zum Vorschein. Inständig hoffte ich das sie es überleben würde. Ich war noch etwas in Trance als die Fremden wenige Minuten später um die Ecke bogen. Noch hatten sie mich nicht entdeckt. Doch das würde sich ändern. Fast vollkommen geistesabwesend drehte ich mich um und rannte in die Wüste hinaus.
*Sie dürfen mich nicht schnappen. Das hätte sie nicht gewollt*, ging es mir Tränen laufend durch den Kopf.
Ich wusste das ich sie wahrscheinlich nie wieder sehen würde. Egal wie es jetzt weiter ging.

Ich rannte Stunde für Stunde ohne eine Pause einzulegen. Ich drehte mich auch nicht um, um zu sehen ob meine Verfolger hinter mir waren. Das Einzige was jetzt zählte war meine Flucht. Je schneller und weiter ich von ihnen weg war um so sicherer war ich.
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