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Das Phantom

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteKrimi, Angst / P16 / Het
Franziska "Franzi" Jung Mattes Seeler Melanie Hansen Nick Brandt
18.01.2023
05.02.2023
15
20.450
5
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Dieses Kapitel
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24.01.2023 734
 
So die Zeit wird knapp, werden es Nick und Melanie aus der Gefangenschaft rechtzeitig schaffen? Und werden es Franzi und Mattes schaffen, rechtzeitig den richtigen Ort zu finden?

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Mattes und Franzi kommen mit Verstärkung an der Adresse an, zusammen mit der Verstärkung durchsuchen sie das Haus, drehen jeden Stein um, aber nichts. Es ist leer und steht zum Verkauf an. „Wolle verdammt hier ist nichts, uns läuft die Zeit davon“; Mattes ist den Tränen nahe, als er mit ihm funkt. Er lässt sich erschöpft auf den Beifahrersitz fallen, sie haben nur noch eine knappe halbe Stunde Zeit und keinen Ansatz, sie wissen nicht einmal, wer die beiden entführt hat. „Franzi, ich habe so eine verdammte Angst. Was sollen wir machen? Wir waren bei beiden zuhause, an verschiedenen Orten zu denen wir geschickt wurden, hier wird alles durchsucht. Ich habe einfach keine verdammte Idee mehr.“
Franzi setzt sich neben ihn, sie hatte noch mit Wolle telefoniert und einen Moment gebraucht um nachzudenken. Sie ist ebenfalls nachdenklich, sorgt sich um beide Kollegen. „Ich habe noch eine Idee“; sagt sie und startet den Motor.

„Melanie, wir haben nicht mehr viel Zeit, nur noch 1 Frage und wenn wir dann alles richtig haben, kann ich uns befreien. Komm schon!“ ruft Nick und versucht Melanie immer wieder anzustoßen, er kommt gerade so mit seinen Händen an sie dran „Ja, was“; lallt Melanie. „Auf welcher Insel bist du mal festgesessen?“ Melanie schaut ihn an, überlegt. „Melanie, 10 Minuten, kommt schon, wir schaffen das.“ „Neuwerk“; sagt sie und muss bei dem Gedanken daran lächeln. „Gut so, denk daran, denk an Mattes“; sagt Nick. Und stellt fest das 1 Antwort falsch war. „Melanie, 1 Antwort war falsch. Komm, das schaffen wir.“ Nick versucht alles um sie zu motivieren, er kann kaum eine Antwort von den Fragen wissen.“

„Franzi, wo sind wir hier?“ fragt Mattes, als die beiden vor einem alten Haus stehen. „Das ist ein Haus von Peters. Ich habe langsam, das Gefühl das er mit uns ein falsches Spiel spielt, irgendwas ist da doch faul. Warum ist er nicht vorbeigekommen? Er wusste doch wo Melanie arbeitet. Außerdem ist er nicht geschieden, seine Frau ist ganz komisch gewesen. Ich habe vorhin ja noch mit Wolle telefoniert, er hat dieses Haus hier herausgefunden. Das ist von seinen Eltern und es hat einen Bunker. Es passt alles zusammen, irgendein falsches Spiel läuft da, ob freiwillig oder nicht.“ Mattes kann kaum glauben, was Franzi da gerade zusammenfasst. „Du bist die Beste“; sagt er begeistert und umarmt sie. „Na lass das Melanie nicht hören“; lächelt sie. „Melanie ist die allerbeste, du kommst direkt danach.“ Die beiden müssen Lachen und steigen dann aus um das Grundstück zu durchsuchen. „Ich hoffe einfach nur, dass wir hier richtig sind und vor allem rechtzeitig kommen“; sagt Mattes, als die beiden wieder am Eingang sind. „Mattes, das tun wir alle“; Franzi legt ihre Hand auf seine Schulter. Kurz darauf kommt auch Verstärkung, sowie Feuerwehr und Krankenwagen, nur zur Sicherheit. Dieses Haus ist im Moment die einzige Möglichkeit, dass es der richtige Ort ist. „Franzi, wir müssen darein, wir haben nur noch knapp 5 Minuten Zeit.“ „Ich weiß aber es ist alles verriegelt die Tür im Keller bekommen wir nicht auf, die Feuerwehr versucht doch schon eine Lösung zu finden.“ Mattes will lossprinten, aber Franzi hält ihn am Arm fest. „Mattes, du schaffst das nicht, oder willst du auch noch in die Luft gehen!“ Schreit sie ihn an. „Bleib verdammt nochmal hier! Die Feuerwehr tut alles, was sie kann um einen Eingang zu finden und frei zu machen.“ Mattes ist schwer zu überzeugen, aber bleibt bei Franzi, obwohl sie gar nicht wissen, ob sie überhaupt richtig sind. Aber es ist die einzige Lösung, die sie noch haben.

„Melanie, wir haben es geschafft, 4 Minuten noch. Eilig macht er zuerst seine Fesseln ab und dann Melanies. Sie bekommt kaum noch etwas mit. Er reißt sich ein Stück von seinem Hemd ab und versucht ihre Wunde zu stillen, wo er die ganze Zeit nicht drangekommen ist.
Dann schnappt er sie sich und trägt sie zum Ausgang. Immer wieder klappt er unter seinen wackeligen Beinen zusammen. Es raubt ihm die ganze Kraft. Er reißt die Tür auf, wo ihm wieder eine Wolke entgegenschlägt. Die ihn zusammenklappen lässt. <<Komm schon, wir müssen das Schaffen>> versucht er sich selbst zu motivieren. Mittlerweile läuft die letzte Minute ab. Kurz darauf knallt es gewaltig.
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