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Don't give up on us |Eddie Munson

von Linooli22
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / Gen
Billy Hargrove Dustin Henderson Eddie Munson OC (Own Charakter) Steve Harrington
17.01.2023
30.01.2023
3
5.700
 
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24.01.2023 1.828
 
Hallo guys es geht weiter!:) viel Spaß beim lesen ❤️


Endlich schellte die Glocke und riss mich aus den Gedanken.
Die ersten zwei Schulstunden waren geschafft und dass befreiende Gefühl 20 Minuten Pause zu haben war den anderen Schülern anzusehen.

Ausnahme war ich.
Früher freute ich mich ebenfalls in die pause zu gehen, mit Eddie in der Mensa zu essen über die Lehrer zu lästern ,heimlich hinter der Turnhalle zu rauchen und unseren gemeinsamen Nachmittag nach der Schule zu planen.
Doch jetzt.. verbrachte ich diese alleine.
Schon lange sah ich die Pause nicht mehr als eine Befreiung um sich von dem Unterricht zu erholen und auf die nächsten Stunden vorbereitet zu sein, ich sehe diese 20 Minuten nur noch als verschwendete Zeit die die Schule noch mehr zieht und meinen Tag verlängert, am liebsten würde ich diese einfach überspringen um den Schultag schneller enden zu lassen und mich alleine in meinem Wohnwagen einsperren.

Es ist nicht so als würde niemand mit mir die Pause verbringen wollen, im Gegenteil ständig werde ich an die beliebten Tische eingeladen mit den anderen cheerleadern und Basketballspielern die Pause zu verbringen aber dass wollte ich nicht, ich weiß es ist meine eigene Schuld.
Aber ich kann mir dieses Gelaber , diesen trotz der anderen nicht anhören, jeder prallte nur noch mit seinen Erfolgen erzählte von Partys oder verspotteten andere Schüler die nicht so beliebt waren wie sie selbst, mir reichte schon das Training mit den Mädels wo ebenfalls nur gelästert wurde da muss ich mir das nicht in meiner Freizeit antun.
Doch trotzdem war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich nicht alleine sein muss..

Ich packte meine Sachen zusammen und schnappte die Tasche direkt um aus dem Raum zu stürmen, schnelle Schritte trugen mich aus dem Schulgebäude und führten mich hinter die Turnhalle.
Seufzend warf ich die Tasche zu Boden und ließ mich die Wand runter rutschen um mich zu setzen.
Kleine Blicke rechts und links verrieten mir das ich wohl alleine hier bin, erst dann packe ich mein Essen aus der Schultasche und fing an zu essen, doch nur ein paar Bissen in mein Brot und ich legte es zurück in die Dose bevor ich es zurück in die Tasche stopfe.
Seit Wochen hatte ich kein Appetit mehr, ich konnte nichts mehr genießen, mich mit keinem anderen leckeren Gericht zum Essen zwingen und dass merkte ich an meinem Körper der darunter litt, der Eisenmangel brachte meine Hände und Beine ständig zum zittern ich fühle mich kraftlos, müde und ständige Kopfschmerzen begleiten mich täglich.

Ich schloss meine Augen und atmete tief durch bevor ich den Kopf zurück an die wand lehne und mich einfach nur auf die Atmung konzentriere.
Ich dachte daran mich für die restlichen Stunden krank zu melden und einfach nachhause zu gehen um zu schlafen, doch etwas gutes würde ich mir damit nicht tun, im Gegenteil der Lehrer hatte mich eh schon auf dem Kicker wegen der scheiss Hausaufgaben da möchte ich nicht noch Schwänzen, ich muss wahrscheinlich eh bald erneut eine Diskussion mit meinen betreuen halten wegen der fehlenden Hausaufgaben.
Mein innerer Konflikt mit mir selbst endete als ich Schritte auf dem trockenen Sommer Grass hörte die sich in meine Richtung nähern.

Direkt öffne ich meine Augen und erhebe mich aus der sitzenden Position.
„kannst du nicht wo anders hingehen? Ich bin gerade hier."
Sprach ich in die Ferne bevor ich sah wer hinter der Wand zu Vorschein kam, mit der Zigarette zwischen den Lippen und Feuerzeug griffbereit in der linken Hand.

„Oh tut mir leid, ich wusste nicht das du dich an MEINEM Platz rumtreibst."
Nuschelte Eddie während er die Flamme an die Zigarette hielt.

Ich konnte über diese dramatische Antwort nur die Augen verdrehen und zickig erwidern.
„Dein Platz? Tut mir leid, habe DEINEN Namen hier nirgendwo gelesen!"
Brachte ich nur sarkastisch über die Lippen.
Eigentlich, war das immer unser Platz..

Er musterte mich nur abschätzig nach der Aussage und inhalierte den Rauch seiner Kippe bevor dieser aus seiner Nase austritt.
„Wow. Du kannst manchmal echt zickig drauf sein hm? Keine Erziehung von deinen Eltern genossen?.. oh warte.. stimmt."
Sein Blick verwandelte sich in ein amüsantes Grinsen nach dem letzen Satz und brachte mich einfach dazu die Zähne fest aufeinander zu beißen.
So eine verdammt respektlose Art, er weiß nicht was er mit seinen Sätzen anrichtet, wie es mir das Herz bricht wenn er so mit mir redet.

„Du bist so ein arschloch, große Töne für jemanden der selbst keine Eltern hat findest du nicht?"
Gifte ich ihn an und verschränke die Arme vor der Brust bevor ich ihm einen fragenden Blick schenke.
Über meine Aussage kann er allerdings nur lachen, seine Grübchen bohren sich tief in die Wangen und er streicht sich ein paar lose haarsträhnen zurück.
Dieses Lächeln war früher meine Welt, jedes einzelne Lächeln von ihm brachte mein Herz zum höher schlagen ..
wenn wir zusammen lachten, verschönerte jeden Tag an dem ich traurig war.. und jetzt verunsicherte es mich jedes mal, es machte mich nur noch traurig denn ich wusste er lachte mich aus.

Still kniff ich die Lippen zusammen und schüttelte leicht den Kopf als ich ihn ansah,
Hob meine Tasche auf um mir diese über die Schulter zu hängen und dieser lächerlichen Situation zu entgehen.
Er beobachtet meine Handlungen nur mit dem Grinsen das immer noch in seinem Gesicht klebt.
„Willst du jetzt schon gehen? Ist doch ein nettes Gespräch oder nicht? Wir haben soo lange nicht mehr miteinander geredet."schmollte er gespielt und verspottet mich mit dem bösen funkeln in den Augen.

„Ist auch besser so, ich will nicht mit dir reden."
Nuschelte ich und gehe an ihm vorbei, grob lasse ich meine Schulter gegen ihn knallen.
Ich weiß unnötige Provokation.
Meine Füße tragen mich schnell über das weiche Grass um endlich weg von ihm zu gehen.
Doch die Schritte hinter mir beschleunigen sich ebenfalls und werden härter und lauter.
Sie hallen förmlich in meinen Ohren.

Ein grober Griff an meinen Armen brachte mich dazu nach hinten gegen ihn zu stolpern.
Ich schnappte erschrocken nach Luft bevor ich meinen Blick zu ihm hoch blitzen lasse, unsicher flackern meine Augen zwischen seinen hin und her.
Ich fühle mein Herz schneller schlagen durch seine grobe Art, meine Arme pochten von der harten Berührung die er immer noch nicht gelockert hat.

Doch mein verängstigter Blick ließ ihn kalt, er blickte zu mir runter keine Anzeichen von irgendwelchen Emotionen, sein Gesicht war nicht zu lesen.. so monoton aber genau das, machte es irgendwie erschreckend.
„sag mir nicht.. das du schiss vor mir hast y/n."
Waren die einzigen Worte die er sprach als seine Augenbrauen sich fragend anhoben.

Ich atmete leise aus und spüre meine Hände etwas zittern, ich denke diesmal kommt es nicht von dem Eisenmangel.
„Nein.. habe ich nicht.."
War die zögerliche Antwort die ich ihm schenkte bevor ich mich aus seinem festen Griff drücke.
„Lass mich los.. ich muss zum Training."
Sprach ich leise und unterbrach den Augenkontakt der mich verrückt machte.

„Ehy!! Komm lass sie doch los.“
Lachte eine bekannte Stimme plötzlich auf und brachte mich zum aufzucken.
Ganz klar wusste ich das Billy hinter mir stand.
Als Eddie endlich seinen Griff um meine Arme lockerte konnte ich mich in Billys Richtung drehen.
„Was machst du hier.“
Fragte dieser mich direkt als Begrüßung, seine kalten Augen bohren sich in meine unschlüssigen.

Ich geriet ins stottern, den Billy machte mir wirklich Angst.
Jedem an der Schule waren seine Aggressions Probleme bewusst, somit wusste ich das er nicht zögern würde auch ein Mädchen zu schlagen.
Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter und richtete meine Tasche fest an den Körper.
„Ich wollte jetzt gehen.. mein Training fängt sowieso gleich an.“
Brachte ich so selbstbewusst es geht hervor.

„Hmm.. gut, dann verpiss dich du weißt genau das dass unser Platz ist oder ?“
Zog er mich spielerisch auf und ich konnte Eddies fettes Grinsen im Nacken spüren.
Ich nickte nur leicht und räusperte mich leise.
„Ja .. tut mir leid.“
Wofür entschuldige ich mich verdammt?! Es ist erniedrigend wie sehr mich diese zwei Affen einschüchtern.
Es ist wie ein scheiss Machtspiel, sie wussten genau das sie größer sind , stärker sind und das nutzen sie gnadenlos aus.

„Bye bye!.. wir sehen uns im englisch Unterricht.“
Winkt Eddie mir lachend zu und stellt sich an die Seite seines neuen besten Freundes bevor er ein Tütchen Grass aus der Hosentasche zuckt.

Ich kniff die Lippen zusammen und nickte ihm erneut leicht zu bevor ich mich endlich entzog und die zwei zurück ließ.
Meine Atmung nahm stark zu bei jedem kleinen Schritt , ich spüre wie meine Augen sich mit Tränen fühlten und versuche diese einfach weg zu blinzeln und meine Atmung zu zügeln.
Ich werde es Eddie nie verzeihen das er unsere Freundschaft gegen die mit Billy eintauschte.
Doch trotzdem hoffte ich innerlich das er zurück zu mir kommt, dass er einsieht was er mir antut und wie sehr mein Herz wegen ihm blutet.

_____________

Die Schule war vorbei, den ganzen restlichen Schultag ging ich den beiden aus dem Weg , dass cheerleader Training verlief zum Glück auch gut und Stress frei , somit freute ich mich einfach nachhause zu gehen und zu entspannen.

Zuhause angekommen schlüpfe ich direkt in bequeme Klamotten und schaltete das Radio leise ein um Musik zu hören.



Heute muss ich zum Glück nicht arbeiten und kann den restlichen Tag für mich verbringen.
Ich legte mich seufzend ins Bett und schlug die Decke über meinen Körper.
Eigentlich sollte ich mir jetzt was zu essen kochen.. doch das Hungergefühl überkam mich leider immer noch nicht, ich wusste wenn ich jetzt was kochen würde .. wird das Essen eh schlecht werden und ich müsste es weg werfen, also lass ich es lieber.
Ich wüsste nicht was gesünder ist, täglich nach der Schule mit Eddie Pizza zu essen oder wie es jetzt ist garnicht zu essen.
Ich vermute einfach mal das beides nicht wirklich gesund ist.

Ruhig sah ich mich verträumt im Zimmer um und blieb mit den Augen an meiner Gitarre kleben.
Lange habe ich nicht mehr gespielt, verschwendetes Talent.. aber die Motivation wieder anzufangen packte mich einfach nicht..
Denn erneut erinnert es mich nur an Eddie..
Er brachte mir Gitarre spielen bei, jeden Abend übten wir so dass sich die Nachbarn beschwerten und uns wahrscheinlich verfluchten.
Bei dem Gedanken musste ich leicht schmunzeln doch leider auch nicht lange, jedes einzelne Detail in dieser kleiner Wohnung verbinde ich mit ihm..
Ich muss hier raus.

Zögerlich erhob ich mich aus dem Bett und verließ mein kleines Zuhause um an die frische Luft zu gehen.
Doch selbst dass wird mir nicht gegönnt.
Denn ich sah meinen Betreuer der gerade auf den Platz vorgefahren kam.
Der Lehrer hat ihn tatsächlich informiert.
Wenn ich jetzt zurück ins Heim muss.. werde ich wirklich ins Depressionen verfallen.. und so schnell auch nicht mehr raus kommen.

So Leute das war’s ! Ich hoffe es hat euch gefallen!:)
Was glaubt ihr wie es weiter geht?
Bis bald ❤️
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