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Call of Duty: Operation Nightmare

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P18 / Mix
Captain John "Soap" MacTavish Captain John Price Lieutenant Simon "Ghost" Riley OC (Own Character)
05.01.2023
04.02.2023
10
14.771
3
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.01.2023 1.533
 
Außerhalb von Las Almas,

1:15 Uhr


Soaps Oberarm schmerzte.

Auch das noch! Erst hatte sich Ghost verletzt - und jetzt hatte ihn noch ein Streifschuss erwischt.

Die Taskforce war erneut in einen Hinterhalt geraten.

In diesem Traumhaus hatte es zwar einige Kartellmitglieder und Narcos gegeben, aber keine Spur von El Sin Nombre.

Jetzt hatten sie diese Mission beendet, Price war sauer, nicht auf seine Soldaten, sondern auf den General in Washington, und er war verletzt.

Die Kompanie hatte sich gespalten.

Der Captain und die anderen würden zwar auch nicht wieder zum Safehouse fahren, sondern in der Stadt Zuflucht finden, während Soap, Alejandro und seine Vaqueros hier in der Nähe bleiben würden.

Unter anderen Umständen, die einen Streifschuss am Oberarm ausschlossen, hätte Soap diesen Gedanken genießen können.

Price verabschiedete sich von Soap und den Mexikanern, während Soap sich ins Innere des Hauses begab.

Nach diesem Tag fühlte er sich um 10 Jahre gealtert.

Er begab sich in den kleinen Garten des Hauses und genoss den Blick auf den Pool, der bei Nacht gespenstisch leuchtete.

Hermano, wie geht es dir?“, fragte dann eine vertraute Stimme.

Soaps Herz rutschte in seine Hose.

Es war Alejandro.

„Ging mir schon besser“, sprach der Schotte wahrheitsgemäß.

Alejandro nahm neben im Platz und sagte nichts.

Stattdessen legte er seine Hand auf seinen Oberschenkel.

Soap meinte, er würde träumen.

***

Britney sah auf das Notebook und wartete auf den Videoanruf von Kate Laswell.

Nach dem Telefonat mit Price informierte Ghost sie über die Lage.

Auf diese Wendung hätte sie diese Nacht lieber verzichtet.

Vor lauter Nervosität zupfte sie an ihrem T-Shirt, als der Anruf einging.

Am anderen Ende der Internetleitung begrüßte sie Kate Laswell, die vor einer Kanne frisch gebrühtem Kaffee saß.

„Miss Harris, ich mache es kurz:
In Absprache mit General Shepard haben wir Sie noch nicht zurück in die Staaten gebracht.
Herzlichen Glückwunsch, Sie sind temporär ein Mitglied der Taskforce 141.
Und Ihren ersten Auftrag sende ich Ihnen gleich per Mail zu“, sprach Kate Laswell.

Die Kinnlade der Frau war heruntergeklappt und parallel öffnete sie die Mail auf ihrem Notebook und las diese bereits.

„Ich soll eines der Konten von El Sin Nombre hacken?“

„Ich sehe, Sie sind eine schnelle Lernerin.
Wenn Sie Hilfe benötigen, melden Sie sich gerne unter einer der Telefonnummern, die ich Ihnen mitgesendet habe.
Eine Gute Nacht - und tun Sie mir noch einen Gefallen …
Grüßen Sie Lieutenant Riley von mir und passen Sie ein wenig auf sein Gemüt auf“, verabschiedete sie sich.

Die Frau schloss den Videoanruf und ging zurück ins Untergeschoss.

Ghost lag auf dem Sofa, mit einem Kühlpack auf dem Fußknöchel, und sah fern.

„Verstehst du überhaupt was?“, fragte Britney ihn und der Mann schreckte auf.

„Fuck, wie oft willst du mich diese Nacht eigentlich noch erschrecken?“

Sie hatten nicht mehr über die Situation vorhin gesprochen, dass sie beinahe beide die Kontrolle verloren hatten.

„Laswell hat mir eine nette Aufgabe gegeben und ich soll dich grüßen, Lieutenant Riley.“

Ghost nickte und widmete sich wieder dem Fernsehprogramm.

Britney deutete das als Zeichen, ihre Aufgabe erledigt zu haben, also kochte sie sich einen Latte Macchiato mit einem extra Shot Espresso und nahm auf einem der Esstischstühle Platz.

Dann begann sie mit ihrem Angriffsversuch auf das Konto des Kartellbarons …

Es war eine Katastrophe.

Das Konto war bei einer Schweizer Bank und außerdem hatte Britney noch nie ein Bankkonto gehackt.

Britney gähnte und fuhr sich durch das offene Haar.

Der Morgen war schneller gekommen, als sie erhofft hatte, und das Sonnenlicht schien durch das Fenster.

Die Frau brauchte noch einen Kaffee oder am besten einen ganzen Starbucks.

Leise schlich sie in die Küche.

Ghost schlief seelenruhig auf dem Sofa und diesmal schien sie ihn nicht zu wecken.

Der Mann schlief wirklich mit Maske ...

Sie entschied sich gegen einen Kaffee, stattdessen für einen Orangensaft und anschließend setzte sie sich in den Garten und startete einen erneuten Angriffsversuch.

„Heilige Scheiße, hast du überhaupt geschlafen?!“, fragte dann eine tiefe Stimme und Britney zuckte vor Schreck zusammen.

„Wenn ich ein Feind wäre, wärst du jetzt schon tot“, fügte Ghost hinzu und nahm auf einem Gartenstuhl neben Britney Platz.

„Guten Morgen, Danke der Nachfrage.
Ich glaube, ich sollte mal schlafen gehen ...“, ihr Satz erstickte in einem lauten Gähnen.

Es war jetzt schon unerträglich heiß.

„Na, dann …
Gute Nacht“, brummte der Mann und Britney meinte, er würde schlechte Laune haben.

Okay, vielleicht, wenn die CIA-Bosslady nicht die Nacht zuvor aktives Cockblocking betrieben hätte, hätten sie jetzt beide bessere Laune und schon einen erledigten Job.

Britney musste bei diesem Gedanken lächeln und sie erwischte sich dabei, wie ihr Blick am muskulösen Oberkörper des Mannes hängen blieb.

Ghost fing ihren Blick ab.

Der Lieutenant konnte Menschen lesen wie ein Buch und ihre Gestik hatte sie verraten.

Britney fiel in das Bett im Obergeschoss und schlief ein wenig.

***

Ghost hatte gerade gefrühstückt, er hatte den Moment genutzt, um seine Maske abzunehmen.

Auf einmal klingelte sein Handy.

Es war Soap und Ghost fiel ein Stein vom Herzen.

„Johnny, du bist am Leben!“, begrüßte er Soap am Telefon.

„Nicht totzukriegen, Sir“, meldete sich der Schotte zurück.

Sie plauderten wie zwei alte Kumpel und nach dem Telefonat ging es Ghosts Psyche wesentlich besser.

Was man allerdings von seinem Fuß nicht behaupten konnte.

Die Schmerzen waren zurückgekehrt und das wenige Gehen rächte sich.

Fluchend lief der Mann wieder ins Innere des Hauses, suchte im Gefrierfach nach einem Eisbeutel und schmiss sich dann auf die Couch.

Er dachte an die Achterbahnfahrt, die sich vergangene Nacht nannte.

Und Fuck, er war der kleinen Brünetten wirklich verfallen.

Etwas in ihr hatte seinen Beschützerinstinkt ausgelöst.

Der Gedanke, dass sie nun beide alleine in diesem Haus waren.

Der Mann nahm eine Schmerztablette und döste ebenfalls weg.

Ghost wachte erst wieder auf, als eine gewisse hyperaktive Brünette in die Küche gestürmt kam.

„¡Ay, caramba!
Sin dinero para El Sin Nombre!“

„Fuck, was zum Teufel?“

„Ich habe die Bosslady schon angerufen, wir warten auf weitere Anweisungen, Lt.“, berichtete Britney dann.

Mit noch mehr Fragezeichen im Hirn sah Ghost auf sein Handy und er hatte in diesem Augenblick auch gar keine Zeit, über ihre Bezeichnung für Laswell zu lachen.

Sie würde es lieben und hassen, gleichzeitig.

Es war bereits nach 12 und erst jetzt merkte er, wie durchgeschwitzt er war.

„Ich geh´ mal duschen, magst du nicht ein liebes Frauchen sein und uns Mittagessen kochen?“

Britney rückte ihre Brille auf die Nasenspitze, zuckte dann mit den Schultern und lachte.

„Wenn du meine Kochkünste überlebst, fress´ ich ´nen Besen.“

Kopfschüttelnd und humpelnd verließ die Mann die Küche.

***

Britney sah auf die improvisierte Bologneser Sauce und beobachtete das Nudelwasser beim Überkochen.

Währenddessen checkte sie Nightmares Social-Media-Kanäle.

Die Follower verlangten nach einem neuen Trollangriff.

Wenn es sonst nichts war …

Sie entschied sich, ein Statusupdate zu posten, eine Notlüge, Nightmare sei erkrankt und Content komme in naher Zukunft.

Fröhlich summend schenkte sie sich ein Glas eiskalte Cola in ihr Glas ein und lief zum Küchentresen, nahm Platz und begann, auf ihrem Handy zu scrollen.

Als sie aufgestanden war und sich umdrehte, stand plötzlich Ghost in der Küche.

Britney fiel vor Schreck das Glas Cola auf den Boden und zersprang in tausend kleine Scherben.

„Äh … Oben ohne?!“ stotterte sie und gestikulierte in Richtung seines Gesichts.

Der nun maskenlose Mann grinste und sein blasses Gesicht schien zu strahlen.

Während Britney sich fühlte, als habe sie gerade etwas Verbotenes gesehen, konnte sie dennoch nicht aufhören, Ghost anzustarren.

Das braune Haar mit einem leichten Rotstich.

Die dunklen Augen ohne die schwarze Schminke.

Auch ohne die Maske hatte der Mann noch immer etwas Bedrohliches, lag es an seiner Haltung oder seinem Auftreten.

Und er sagte nichts, sondern durchlöcherte sie nur mit Blicken.

„Also, ich muss erst mal einen Besen holen.“

Auf dem Weg aus der Küche packte Ghost sie am Unterarm.

„Vergiss den scheiß Besen, Kleines!“

Der Mann packte sie bestimmend an der Hüfte.

Dann zog er sie näher an sich heran und flüsterte in ihr Ohr: “Sicher, dass du das willst, Kleine?
Ich bin kein Gentleman“, ließ er sie wissen.

Britneys Hirn war überfordert.

Der Schlafmangel mischte sich auf einmal mit einer riesigen Ladung Dopamin und vielleicht sogar Adrenalin.

Als Antwort zog sie den großen Mann zu sich herunter und küsste ihn leidenschaftlich.

Sie landeten auf dem Sofa und Britney fuhr unter das Shirt des Soldaten, sogleich zog er es aus.

Die Frau unterdrückte einen Schrei, sein muskulöser Oberkörper war mit kleineren Narben überströmt.

Keine Zeit zum Nachdenken, meldete ihr Hirn und sie gab sich wieder dem Liebesspiel hin.

Sein Gewicht lastete schwer auf der deutlich kleineren Frau und sie brauchte zwischen den Küssen immer wieder eine Pause.

Hatte er sie etwa gebissen?

Ehe sie sich wehren konnte, hatte er bereits ihre Hose geöffnet und seine Finger waren noch schneller, als sie reagieren konnte.

Sie entspannte sich ein wenig und schloss die Augen, bis sie irgendwann von ihrem Höhepunkt überrascht wurde.

„Sei ein braves Mädchen und komm´ her!“, befahl er dann und sie tauschten die Plätze, er legte sich hin.

Britney war erleichtert, als er ein Kondom auspackte, nun konnte auch sie sich entspannen.

Sie sank auf seinen Schoß.

Seine Hände waren überall, zuerst an ihren Brüsten, dann an ihrem Hals.

Er hatte wirklich recht gehabt: Er war kein Gentleman.
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