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Zitate unseres Lebens

Kurzbeschreibung
SammlungHumor, Romance / P16 / Het
Caroline Forbes Damon Salvatore Elena Gilbert Elijah Mikaelson Kol Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson
01.01.2023
06.02.2023
37
19.472
4
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25.01.2023 527
 
Kapitel 25: Warten (Elijah x Katerina)



„Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht. Aber: Sie haben mein Mitgefühl.“ (Alien)



Katherine war schrecklich langweilig. Wieso musste es hier unter auch so öde sein? Und dann hatte sie nicht einmal Besucher. Außerdem hatte Katherine schrecklichen Durst. Wahrscheinlich würde Katherine erst einmal eine Wagenladung Menschen austrinken, wenn sie endlich aus der Gruft herauskäme. Allerdings stand dies noch in den Sternen.

Als Katherine Schritte hörte, ging sie sofort leise zum Höhleneingang, zeigte sich allerdings nicht, weil sie erst sehen wollte, wer es war. Hoffentlich einer der Salvatore-Brüder. Die machten am meisten Spaß.  Die beiden konnten sagen, was sie wollten, aber allein, dass sie so besessen von Elena waren, zeigte doch eigentlich, dass sie Katherine noch liebten. Vielleicht war es aber auch ihre kleine schwache Doppelgängerin, die wieder eine Fragestunde spielen wollte. Das war eigentlich ganz amüsant gewesen. Außerdem würde Katherine dann etwas zu trinken bekommen und das wollte sie ganz sicher.

„Katerina! Ich weiß das du da bist. Also komm raus und bitte ohne Dramatik!“

Erschrocken zuckte Katherine zusammen und die Angst kroch in ihr hoch. Sie schluckte. Eigentlich wollte Katherine jetzt gar nicht mehr heraus. Zumindest nicht, wenn er da war. Andererseits wusste Katherine auch, dass sie keine große Wahl hatte. Was wollte er hier? War er da, um sie zu töten, oder zu foltern? Zögernd setzte Katherine einen Fuß vor den anderen. Wohl in der Hoffnung, dass er vielleicht doch noch wegging. Egal wie unwahrscheinlich das auch sein mochte.

Katherine versuchte ihn unbeeindruckt in die Augen zu sehen. Aber wie sollte das gehen? Eigentlich hatte Katherine schreckliche Angst vor ihm. „Womit verdiene ich denn diesen Besuch?“, fragte Katherine spöttisch und war dabei mutiger, als sie sich eigentlich fühlte. Am liebsten würde Katherine in irgendein Loch verkriechen.

„Du verdienst gar nichts, Katerina.“

Autsch.

Seine kalte Stimme schnitt wahrlich Wunden in ihr Herz. „Vielleicht wollte ich einfach nur noch einmal das Lamm sehen, was bald zur Schlachtbank geführt wird. Obwohl man dich wohl kaum als Lamm betiteln kann, vielleicht ein Wolf im Schafspelz.“

Katherine schluckte und wandte sich leicht unter seinem kalten Blick. Sie hatte ihn mehrere Jahrhunderte nicht mehr gesehen. Aber das letzte Mal hatte er sie voller Wärme angesehen. Davon war jetzt nichts mehr übrig. „Wieso tötest du mich nicht einfach?“ Katherine hatte gedacht, dass es das ist, was er wollte. Ihren Tod. Schließlich hatte er sie doch mehrere Jahrhunderte gejagt. „Das wäre zu einfach.“

Er wollte wieder gehen, doch eine Angst schlich in Katherine hoch, was bald mit ihr passieren würde. Deswegen ging Katherine, soweit es ging zum Gruft-Eingang. „Und das Klaus mich Jahrhunderte lang foltert habe ich verdient? Ich wollte nur leben, Elijah. Bitte lass mich gehen!“, flehte Katherine ihn an und hoffte das er noch etwas Mitleid mit ihr hatte. Doch seine Augen waren vollkommen ausdruckslos, als er zu mir sah und erschrocken wich Katherine zurück. „Du hättest leben können, als Mensch. Du hättest mir nur vertrauen müssen. Jetzt trag selbst die Folgen.“ Elijah ging und ließ sie zurück. Mit ihren Fehlern und der Angst, was sie wegen ihnen bald ertragen musste. Katherine wartete hier auf ihren selbstverschuldeten Untergang.
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