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Reborn

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Fantasy / P18 / MaleSlash
Tartaglia "Graf" Zhongli
27.12.2022
25.01.2023
16
115.105
3
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Dieses Kapitel
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25.01.2023 11.874
 
Zhongli POV

Mit jedem Wort , dass Childe sprach stieg seine Erregung weiter an. Nervös darauf wartend wann er endlich seine nächste süße Strafe erhielt. Denn genau das war es für ihn , eine Strafe für sich selbst und dennoch so süß,  dass er am liebsten hechelnd  vor ihm auf die Knie gehen würde, um den nächsten Schlag schwanzwedelnd entgegen zu nehmen.

Ein überraschter Laut entkam seinen Lippen als er auf dem weichen Stoff der Lehne aufkam , in seinem Ohr knirschte der weiche Bezug, der Alkohol sorgte für eine Reizüberflutung ob der Laute an seinem Ohr , das künstliche Licht in seinen Augen , Childe der ihn ungeniert mit noch mehr von diesem Gift abfüllte. Leise stöhnte er , vermischte es mit einem angestrengten Ausatmen als er sich leicht gegen die Hand drückte und gefallend die Augen verdrehte , als er fest in Position gehalten wurde.
Zhongli beschwerte sich nicht , kam der Aufforderung     umgehend nach und trank alles was ihm gegeben wurde , nur ein wenig zu gierig. Der Ältere verschluckte sich leicht , konnte nicht restlos jeden Tropfen schlucken und eine kleinere Menge der tiefroten Flüssigkeit lief aus seinen Mundwinkeln,  schwer atmend und noch nach Sauerstoff ringend funkelte Zhongli ihn durch die goldenen Iriden angetan aus halb gesenkten Lidern her an.

" Hast du vor mich die ganze Nacht wie deine geliebte Ehefrau zu behandeln oder wann genau werde ich zu deiner Hure ?" Provozierte er ihn und sein Adamsapfel hüpfte aufgeregt als er ungeduldig schluckte. Spielte darauf an , dass Childe ihn für seinen Geschmack noch viel zu sanft anfasste.

Childe POV

Childe spürte die Sicherung, die nur noch an einem seidenen Faden gehalten wurde, durchbrannten, als die alkoholgetränkte Stimme seines Bosses in seine Ohren drang.

"Wie sie wollen."
Harsch verkeilte sich ein Finger im Mund des Braunhaarigen, damit dieser offen blieb, während er die Flasche beiseite stellte und sie sich ungünstig fallend auf dem antiken Teppich entleerte.
Childes Vernunft nahm für eine Sekunde wieder die Oberhand und er prüfte Zhonglis Reaktion. Als dieser nicht reagierte, fuhr er mit seinem Spiel fort.
Es gefiel ihm.
Mehr als es Recht war.
Mehr als er gedacht hatte.
Mehr als Zhongli es bestimmt wollte.
Jedoch, bei jedem lüsternen Ton des Braunhaarigen, bei jedem Seufzen und bei jedem schwachen Augenaufschlag stach sein Herz in der Brust und warnte den Rothaarigen, dass es falsch war.

Sein Gesicht war nun dessen Zhonglis so nah, dass er die Hitze spüren konnte und sogar fast den Abdruck seiner eigenen Handfläche an der fremden Wange vernahm.
Provozierend drängte sich Childes Finger weiter in die Nässe, während seine Zunge über die Unterlippe des Braunhaarigen leckte, wohl wissend, dass er diese Berührung normalerweise nicht bewilligte.

"Beantworten Sie mir die Frage. Denken Sie, Sie haben es verdient, schlecht behandelt zu werden?"
Childes Eckzähne streiften besagte Lippen und bissen sich mutig in das weiche Fleisch, noch während er langsam die Finger entzog.

Childes Herz sprang ihm fast aus der Brust, so nervös war er, doch er ließ sich nichts anmerken. Diesmal war er derjenige, der Zhongli besiegte, auch wenn er dazu noch kreativer werden musste.

Zhongli POV

Hitze.
Zittern.
Hitze.
Zittern.
Sämtliche Muskeln in seinem Körper kannten nur noch zwei Befehle als er so rüde behandelt wurde und schon fast freiwillig öffnete er seinen Mund noch weiter , bot sich Childe mehr als schmutzig an.

Er nahm die Nähe zu dem Jüngeren wahr , spürte dessen Zunge auf seinen Lippen , ein Gefühl welches so ungewohnt und intensiv war , dass ihm nichts anderes übrig blieb als genießend zu Seufzen.

Bei der Frage lächelte er fast ein wenig verschmitzt, soweit es ihm möglich war mit den vielen Körperteilen in und um seinen Mund herum.
Der Biss schmerzte,  das hatte nichts spielerisches  mehr , Childe testete ihn und es war ihm gleich. Sollte er doch tun mit ihm was er wollte, es war gerechtfertigt.

" Willst du das für dein Gewissen hören ? Ich bin ein Scheusal. Ich bin so verkommen , dass es mich geil macht halb tot geprügelt zu werden und selbst dann wäre es noch nicht genug um irgendwas damit zu vergelten. Lass es mich spüren Childe. Den Schmerz."
Der Klang seiner Stimme war nicht mehr als ein heiseres Flüstern,  brach ab und an in ein dunkles  Raunen ab , fing sich im Bruchteil einer Sekunde wieder um sich über die Wunde zu lecken,  die die spitzen Zähne hinterlassen hatten. Schwach hob er eine seiner Hände und streckte sie den Oberkörper hinauf , Finger krallten sich in den roten Stoff , bittend , fordernd.

Childe POV

Mit der Antwort gab sich der Rothaarige nur halb zufrieden. Seine aufkommende Erregung lieferte einen emotionalen Kampf mit der Vernunft in seinem Inneren und Childe wusste jetzt schon, wer gewinnen würde.

"Was Sie reden ist völliger Schwachsinn. Der Alkohol spricht aus Ihnen, Zhongli."
raunte Childe, während er mit seiner Zunge über die fremde Unterlippe fuhr und dem Weintropfen das Kinn hinunter folgte.

Aprupt löste er sich von der erhitzten Haut und zogen Zhongli auf seine Augenhöhe.
Eine Hand krallte sich in den Zopf des Größeren und zog gierig an den braunen Strähnen, leitete sie beide den schmalen Gang entlang in das abgedunkelte Schlafzimmer.

Vor dem Bett stehenbleibend griff Childe mit der Anderen die Kehle seines Gegenübers und drückte ihn auf die weiche Matratze, wo er nun erneut aufschauen musste, um in Childes von Gier vernebelte Iriden schauen zu können.

"Ziehen Sie Ihr Hemd aus und verkreuzen Sie die Arme am Rücken."
befahl er, schluckend.

Seiner Rolle fast zu sehr bewusst, leckte der Rothaarige sich über die Lippen und fokussierte den Älteren.

Zhongli POV

Noch während sie sich auf dem Weg zu seinem Schlafzimmer befanden übermannte ihn der Wein. Gemischte Sorten waren sein besiegelter Tod. Mehrmals musste er sich an dem Jüngeren abstützen um  in der Senkrechten  an ihrem Ziel anzukommen.

" Natürlich ist das der Alkohol. Aber ... es ist die Wahrheit " Rechtfertigte er sich bevor er sich im nächsten Moment seines Deliriums auf der Matratze wieder fand , mit einer Hand um seinen Hals. Fast automatisch , wie abgerichtet lehnte er sich dieser Berührung entgegen , übte selber mehr Druck auf seine Adern aus.
Wie eine Statue hielt er diese Pose und begann sich das Hemd aufzuknöpfen.

Knopf für Knopf sprang mal schneller oder mal langsam aus der kleinen Öffnung , seine motorischen Fähigkeiten hatten sich rapide verschlechtert aber nach einem Augenblick hatte er es geschafft sich des Hemdes und der Weste zu entledigen. Entblößten die makellose gebräunt Haut mit den filigranen Tätowierungen. Klirrend , dank der kleinen angebrachten  Kette landeten die Kleidungsstücke auf dem dunklen Laminat des Schlafzimmers.

Nebensächlich,  denn der wahre Lärm fand zwischen ihnen statt. Im Stillen,  zwischen den Zeilen konnte man gar nicht mehr zur Ruhe kommen.

Die starken Arme verschränkte er hinter seinem Rücken und wartete ergiebig auf das was folgen würde.

Childe POV

Er musste aufpassen.
Aufpassen, dass es ihn nicht übermannte. Den Fokus nicht verlieren.
Sich nicht verlieren.

"Brav."
raunte er, während er unter seinen Fingern den hüpfenden Adamsapfel spürte und den Bewegungen des Älteren mit seinen Augen folgte. Seine Hand drückte automatisch fester zu, als er Zhonglis Brust und den Drachen sah, der sich erhaben auf Dieser schlängelte.
Gott, wie hatte er diesen Anblick vermisst.
Childe würde diesen Abend und die darauffolgenden Tage nicht durchstehen, ohne sich von seiner Vernunft loszureißen. Und genau das tat er, in diesem Moment.

Noch während er die Luft zuvor des Braunhaarigen mit seiner Hand einschränkte, versiegelten sich die Lippen mit denen Zhonglis. Sie prallten aufeinander und Childe ließ ihm keine Chance zu entweichen. Drängte sich mit seiner Zunge in die Mundhöhle des Anderen und verschlang seine hektische Atmung, sog alle Töne des Älteren ein und schmeckte das Blut und den Wein, die Lust und die Gier.

"Ich will ihre Stimme hören. Wie fühlt sich das an?"

Etliche Empfindungen prasselten selbst auf den Rothaarigen ein, während er, wie wenn er sich die Position gemerkt hätte, blind an einen der dunklen Vorhänge des Himmelbettes zog und die stützende Stange dumpf neben ihnen auf die Matratze fiel.

Sein Kopf war wie leergefegt, als er Zhonglis Unterlippe zwischen seine Zähne nahm, sich ihm näher entgegenlehnte und mit dem Stoff seine Hände auf dem Rücken verband, sodass der Braunhaarige nun so gut wie gar keine Chance hatte, sich irgendwie zu befreien.
Er war in seiner Gewalt.

Ruckartig löste er den Kontakt und erneut traf seine Handfläche die schon gerötete Wange. Der Schlag hallte laut durch das Zimmer und Childe musste dem Reflex widerstehen, zusammenzuzucken.

Der gesunde Teil seines Gehirns wehrte sich dagegen, dieses Spiel weiter zu spielen, aber alles an seinem - und an Zhonglis Körper schrie um Befriedigung und... um mehr.
Deutlich zeigte sich die Beule in der engen Hose des Bibliothekars und Childe kam nicht umhin, länger als notwendig diesen Part anzustarren.

"Wie hat sich beides angefühlt? So gut, dass Sie noch härter werden? Sagen Sie mir, was Sie wollen."

Childes Stimme war nun rau wie Schleifpapier und so leise, dass der Ton seines Pulses lauter wirkte.

Zhongli POV

Sein Herz schlug ihm im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals. Der Blutdruck erhöhte sich , regelmäßig dröhnte der Impuls des Sinusknoten in seine Ohren,  das dumpfe Pochen ließ ihn sich noch mehr in das Gefühl des Ausgeliefertsein hinein versetzen.

Unerwartet traf ihn der Kuss , Childe war alles anderes als zärtlich , hungrig würde er es nennen und der Braunhaarige erwiderte dieses gegenseitige Verschlingen ihrer Münder. Hielt dem fremden nassen Muskel stand und triezte ihn mit seiner eigenen Zunge,  völlig gleichgültig spürte er wie ihm ein wenig Speichel aus dem Mund lief als sich sein Gegenüber löste. Bereits jetzt war Zhongli völlig ruiniert.

Für seinen Geschmack hatte  Childe selbst noch viel zu viel an und instinktiv wollte er seine Hände nach ihm ausstrecken , doch nichts geschah.

Die goldenen Augen sahen sich prüfend um , der Vorhang , ein Blick nach hinten auf seine Hände und er verstand endlich was passiert war und es verpasst ihm noch einen Kick. Ein leichtes betörtes Knurren entwich ihm , spreizte seine Beine mehr um seiner Erregung mehr Platz in diesem engen Stoffgefängnis zu gewähren.

Gerade als er sich zurück drehte und den Mund aufmachen wollte traf ihn der Schlag wie aus heiterem Himmel.
" Scheiße.." fluchte er leise und kniff seine Lider fest zusammen.

Die Stimme des Anderen drang an seine Ohren genauso wie das Rauschen seines aufgeregten Blutes. Seine Wange brannte wie Feuer und tief in seinem dunkelsten Inneren schrie die Begierde entzückt auf. Belohnte all seine Nerven mit einem süßen Kribbeln, das seinen Knotenpunkt in seinen Lenden fand.

Ruckartig schoss sein Kopf wieder auf Position und er sah sein Gegenüber von unten her verlangend an.

" Du willst wissen wie es sich angefühlt  ?" Begann er leise und richtete sich auf der Matratze auf seinen Knien auf , erreichte den ersten Knopf des Hemdes und kam diesem mit seinem Gesicht gefährlich nahe.

" elektrisierend.."

Langsam öffnete sich sein Mund , die perfekten Zähne schlossen sich um den dunkelroten Knopf und mit einer gewalttätig schnellen Bewegung entriss er ihn von Childe's Hemd. Spuckte ihn abfällig zum Boden.
Neigte seinen Kopf wenige Zentimeter nach unten.

" ich habe das Gefühl ich verbrenne innerlich .."

Vorsichtig tippte seine Zungenspitze das glatte Plastik an , spielte ein wenig damit bevor auch dieser Knopf herzlos abgerissen wurde.

" es fühlt sich so gut an , dass ich mich einfach an dir reiben will, bis es mir kommt "

Zhongli zögerte das Spiel die gesamte Leiste heraus , spie süße , reizende Worte aus seinem Mund wie ein Drache das Feuer..

.." aber nicht einfach so , du wirst mir dabei weh tun , du wirst mich nicht kommen lassen bis ich dich anflehe, unter Tränen endlich die Erlösung durch dich zu erfahren. Treib mich bis zum Rand der Welt und stoß mich in den Abgrund Childe. Lass mich dir dort ein wenig Gesellschaft leisten"

Der letzte Knopf wich seinem ursprünglichen Zuhause und landete achtlos auf dem Boden bei den Anderen.
Die Gunst der Sekunde nutzend streckte er seine Zunge aus und leckte in einer flüssigen Bewegung vom Bauchnabel hinauf durch die Furche zwischen den ausgeprägten Brustmuskeln,  die Kehle entlang bis hin zur Spitze seines Kinnes.
Mit einem Laut , als hätte er eine seltene Delikatesse gekostet , schloss er seinen Mund und befeuchtete mehr als auffällig seine Lippen.

Childe POV

Wie festgefroren stand der Student da.
Ließ sich durch den Mund, den er soeben erobert hatte, nun ausziehen.
Ließ sich wie ein lüsterner Irrer, Worte in sein Ohr legen, die ihn auf eine Art wie eine Adrenalinspritze berauschen und auf die Andere abschreckend gefährlich waren.

Childe war schwach.
Die Erkenntnis traf ihn wie der Schlag, mit dem er Zhongli soeben gepeinigt hatte.
Auch in diesem Stadium, vor seinem Gegenüber, der komplett seine Selbstbeherrschung verloren hatte, war er nur ein Spielzeug. War dem Älteren immer noch unterlegen. Tanzte nach seiner Pfeife.
Ließ sich von ihm ausziehen.

Als das weinrote Hemd des Students fiel, fiel sein letzter Funken Mitgefühl mit ihm.

"...dann brennen Sie mit mir, Senpai."

Binnen eines Wimpernschlags hatte der Rothaarige den zweiten, schmalen Vorhang gegriffen, der vorher achtlos an der Strebe hing, riss ihn ab und drückte den Braunhaarigen harsch zurück auf seinen ehemaligen Platz, ehe er ihm die Augen Verband und den Knoten extra zwei Mal festzog. Die Fessel an den Handgelenken lösend, stieg er mit einem Fuß auf die Bettkante, nahe Zhonglis Härte, ehe er ihm neckend langsam mit den Fingernägeln über die muskulösen, ausgestreckten Arme fuhr und diese oberhalb seines Kopfes erneut verband.

Sein volles Gewicht einsetzend zog Childe sein Knie an, nur um ein Sekundenbruchteil danach seinen Fuss mit der Brust des Braunhaarigen kollidieren zu lassen, was zur Folge hatte, dass Besagter rücklings unsanft auf das Bett gepresst wurde.
Der Fuß des Rothaarigen verweilte dort, Zhonglis Reaktion beobachtend, ehe er sich zurück zog und dabei die Mitte des Bibliothekars absichtlich härter streifte.
Auch diesmal brannten sich die Iriden des Students in die in Schwallen kommenden Zuckungen des machtlosen Körper vor ihm.

Ohne Ankündigung verließ Childe das Zimmer und ließ den Braunhaarigen im Ungewissen.
Das plötzliche Gefühl von Einsamkeit holte ihn schneller ein als gedacht.

Mach weiter.
Auf dem Wohnzimmertisch fand er schnell die Objekte seiner Begierde.
Ein Klicken später erhellte eine sachte lodernde Flamme den großen Raum und Childe starrte auf das rotbraune Wax, versank darin, zählte die Sekunden, bis es geschmolzen war.
Zählte die Sekunden, bis er Zhongli spüren lassen konnte, wie es ist, in den Abgrund zu fallen.

Zhongli POV

Zhongli schnurrte fast als Childe genauso reagierte wie er es sich gewünscht hatte. Unterschwellige Panik breitete sich in  ihm aus als er nichts mehr sehen konnte. Zischend zog er die Luft ein als der Knoten so fest gezogen wurde ,aber ebenso entkam ihm ein leises erregtes Wimmern.
Die Kreativität und Initiative des Jüngeren war bemerkenswert und Zhongli' ließ ihn an seinem Körper schalten und walten wie er wollte.  Vertraute ihm seine Zerstörung an , seltsamerweise hielt er ihn für die einzig perfekte Wahl.

Die Finger an seinen Armen ließen ihn in der Illusion schweben , dass sich Childe schon wieder zu Sanftmütigkeiten hinreißen ließ aber als ihn die nächste Kombination traf riss er unter der Augenbinde die Lider weit und überrascht auf ,keuchte voller Pein . Sein Magen zog sich nun unangenehm zusammen und sein Mund zog hektisch die Luft ein die ihm heraus gepresst wurde.

" Fuck ... "
Aua. SCHEIßE tut das weh

Doch seine verdammte Mitte zuckte aufgeregt , Blut zirkulierte darin als ob es keinen anderen Ort mehr dafür gebe.
Childe's blaue Iriden tauchten vor seinem geistigen Auge auf, funkelten ihn abschätzig an ,  arrogant und Zhongli biss sich ungeduldig auf seine Unterlippe, zuckte leicht zusammen als er genau die Stelle traf die der Rothaarige schon geöffnet hatte.

Alles war schal und lediglich die Gewalt ließ ihn das Fühlen und Spüren was er jetzt brauchte.
Selbst die Dunkelheit drehte sich wie ein Karussell vor ihm und Zhongli stöhnte ungeniert auf als Childe seinen Schwanz durch den Stoff hin durch striff. Alleine diese simple Berührung reichte aus ihn das Becken ein wenig nach oben zu  strecken, doch da war nichts, kein Widerstand.
Er lag auf dem Rücken,  unmöglich sich auch irgendwie selbst berühren zu können.
" Mehr..mehr..mehr..mehr.." leise, fast lautlos stammelte er diese Worte ohne das sie wirklich seinen Mund verließen. Ob die Worte überhaupt gesprochen wurden oder nur in seinen Gedanken wie eine gesprungene Schallplatte ständig wiederholt wurden , wusste er nicht. Sein gesamter Kortex konzentrierte sich auf die Schmerzherde die sich wie das genaue Gegenteil von Pflastern auf Wunden verhielten. Sie waren die Ursache selbst und heilten ihn. Keine Medizin nötig nur immer wieder neue Verletzungen.

Das Einzige was er wahrnehmen konnte war , dass sich Schritte entfernten und die Angst verlassen worden zu sein holte ihn ein.  
Panisch wehrte er sich gegen Fesseln , Schweiß brach ihm aus.
War er wirklich gegangen ?
Nein.
Das würde er nicht tun , Childe würde ihn nicht verlassen.
Er hatt seine Seele berührt,  er konnte nun nicht mehr gehen.

Childe POV

Die kleine, züngelnde Flamme reflektierte sich in den matten Iriden des Studenten. Brachten einen Hauch von Glanz in die tobende See, welchen Childe im Laufe des Abends hier verloren hatte.
Er wollte Zhongli besiegen.
Wollte ihn spüren lassen, wie es war, um Aufmerksamkeit betteln zu müssen. Wollte ihm zeigen, beherrscht zu werden.
Childes Vernunft war eingesperrt in die hinterste Ecke seines Gewissens, hinter massiven Metallstäben und flehend um Befreiung, doch der Rothaarige ignorierte die Rebellion.

Mit der Kerze und einer noch verschlossenen Flasche feinsten Whiskeys kehrte er zu seinem Opfer zurück.
Seine Iriden fuhren gierig über den freigelegten, gefesselten Oberkörper, während er die Objekte auf dem Nachttisch abstellte und sich rittlings auf Zhongli setzte. Seine Mitte pulsierte hämmernd gegen den störenden Stoff, als er den Braunhaarigen für ein paar Sekunden einfach nur ansah.

"Sie werden sich wünschen, mich nicht danach gefragt zu haben."
...
"Es tut mir leid."
kam es zögernd hinterher und für einen Moment brach das imaginäre Gefängnis in seinem Inneren und er strich dem Älteren zitternd die wirren Strähnen aus dem nassen Mundwinkel.
Sein Gewicht verlagernd griff er nach dem Alkohol, öffnete den Verschluss und nahm einen großen Schluck der bittersüßen Versuchung, ehe er sanft seine Hand auf die Wange des Mannes unter ihm legte und langsam ihre Lippen vereinte. Seine Zunge bat um Einlass und trotz dessen, dass es diesmal nicht derb oder erzwungen war, öffnete sich Zhonglis Spalt und die goldene Flüssigkeit fand ihren Weg in die fremde Mundhöhle. Childe legte einen Finger an sein Kinn, hob es damit an und zwang somit den Älteren, dass, was ihm eingeflößt wurde, zu schlucken.

Alles in dem Student drehte sich und Empfindungen zwischen Schmerz, Verlangen und Reue zuckten durch seine Bahnen. Ihm war bewusst, dass er eine Grenze übertrat. Das er sich selbst damit schadete. Aber sein Körper drängte sich mehr und mehr an sein Opfer, verlangte so viel mehr.

Während er wieder an der Flasche ansetzte, öffnete seine Hand autonom den Reißverschluss der Hose seines Bosses und, sich selbst von der fremden Härte ablenkend, beugte er sich erneut vor und küsste Zhongli. Brachte ihn dazu, in seinen Mund zu stöhnen und sog diesen Laut willkommen auf.

Er riss sich los, zögernd, um ihm auch das letzte Stück Stoff zu entledigen, bevor sein Blick starr auf dem prallen Glied des Bibliothekars haftete.

Fuck.

Fluchend stand Childe vor dem Bett und blickte auf sein Opfer, während er sich selbst komplett auszog.
Die kleine Flamme neben ihnen bat tanzend um Aufmerksamkeit und Childe gab sie ihr.

Die Matratze sackte ein, als sich sein Torso wieder auf dem des Braunhaarigen befand.
Wie benommen starrte er auf ihre Mitten, die nur Millimeter von einander entfernt pulsierten.
Seine Hand schlang sich langsam um die beiden Glieder und Zhonglis Aufstöhnen verstärkte den Rausch, in dem sich Childe soeben befand.
Zischend zog der Rothaarige die Luft ein, als sich der fremde Lusttropfen auf seine Härte verteilte.
Die Hand wurde zurück gezogen, nur um reichlich von Spucke benetzt zu werden und zurück zu den zuckenden Organen zu finden.

"Werden Sie heute Abend für mich kommen?"
zischte Childe, selbst erregt von seiner eigenen Hand.

Der erste Tropfen des heißen Wachs tropfte auf die klamme Brust des Braunhaarigen.

"Werden Sie sich mir anvertrauen?"
Nun prasselten zwei Tropfen etwas tiefer oberhalb des Bauchnabels auf die fremde Haut.

Childe pumpte die beiden Schwänze. Mehr und mehr. Schneller und Schneller. Es fühlte sich so richtig und gleichzeitig so falsch an.

Beim dritten Mal lief das Wax zentimeterweise die V-Linie Zhonglis herunter, ehe es trocknete.

Childe fixierte die Mimik seines Bosses, während ihm absurde Töne aus dem Mund stießen, getränkt von Verlangen.
Spucke sammelnd verharrten seine Lippen knapp über den zusammengepressten Schwänzen, ehe er den Mund öffnete und ein Rinnsal seiner Flüssigkeit auf die beiden Spitzen tropfte.

"Was bin ich für sie, Zhongli?"
raunte Der Rothaarige, während er die mittlerweile zitternden und suchenden Hände des Braunhaarigen zurück an ihren Platz pressen musste. Diese Störung war inakzeptabel.

Musternd glitten die blauen Iriden über die mattroten Makel, die sich über den Drachen ergossen hatten und Childe hörte nicht auf. Das Wachs lief weiter und weiter, während er pumpte.

Zhongli POV

So bedeckt seine Sinne auch waren,  das was davon übrig war lief auf Hochtouren und als er das Gewicht auf seiner Mitte spürte reagierte er sofort und bog seinen Rücken durch , erzeugte skrupellos einen befriedigenden Druck für seine Erektion , die sich immer härter gegen die Hose spannte.

Bei den Worten schüttelte er fast unsichtbar den Kopf , nein , das würde er ganz sicher nicht. Zumindest nicht heute. Bereuen war etwas , dass er nur selten tat. Er wusste in der Regel was er sich zutrauen konnte und was nicht.

Zhongli begann die kleinen zärtlichen Berührungen zu genießen , waren sie doch mittlerweile scheinbare Vorboten von Childe's Ausbrüchen. Seine Finger zitterten aufgeregt,  sein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig schnell in Anbedacht dessen was der Jüngere als Nächstes tun könnte.

Der Kuss traf ihn wieder wie aus heiterem Himmel, für ihn gab es nichts Intimeres und die Tatsache, dass Childe ihn einfach benutzte auch noch um ihn Alkohol einzuflößen ließ ihn erschaudern. Es war demütigend und falsch. Das war aber was er wollte. Für das was er war, bestraft zu werden. Seine Ideale ,alles durchbrechen zu lassen und sich selbst verraten.

Folgsam schluckte er alles , diesmal ohne Zwischenfälle , ob des bitteren Geschmackes breitete sich eine Gänsehaut auf seinem gesamten Körper aus, ließen ihn bei jeder Kleinigkeit empfindlich zusammen zucken.
Hände an seiner Hose, noch mehr Lippen an seinen und der Braunhaarige stöhnte ungehalten als er nur die kleinsten Bewegungen in seiner Mitte vernahm. Noch schlimmer das ihn dieser Kuss bis aufs Äußerste anmachte. Sie sprachen,  aßen  , fluchten oder sangen mit den Lippen ohne sie wäre es schlecht möglich sich auszudrücken. Selbst jetzt kommunizierten sie damit auf eine verruchte Art und Weise und fast ein wenig enttäuscht stieß er die Luft aus als Childe sich entfernte.

Seine Zehen kugelten sich blitzartig ein und spreizten sich genauso schnell wieder als sich eine Hand endlich um seine Härte befand. Nicht nur das , etwas Anderes Warmes drückte sich direkt gegen seinen Schwanz und die Erkenntnis ließ ihn erbarmensuchend ausatmen.

Für ihn ergab die erste Frage nicht viel Sinn, wenn Childe so weiter machte würde er kommen, mehrmals.
" Solange bis du zufrieden bist.." brachte er heiser hervor  und zog seine Brauen angestrengt zusammen als ihn immer regelmäßiger Wellen der Erregung erreichten und jeden Zentimeter seines Körpers heimsuchten.

Ein punktgenauer heißer Schmerz erreichte seine Nervenenden und jedes Mal unterdrückte er hörbar einen entzückten Laut , jener blieb in seiner Kehle stecken ,um von dem nächsten direkt verschluckt zu werden.

Die Worte drangen an seine Ohren aber seine Konzentration lag auf der Tortur der er ausgeliefert war. Erst als sich der Schmerz an seiner Hüfte entlang bewegte konnte er ahnen um was es sich handelte. Wachs.
In seinem Kopf wirbelten Bilder von ihnen , wie er es sich vorstellte.

Sich vorstellte wie Childe wohl dabei aussah , wenn er sich um seinen eigenen und Zhongli's Schwanz kümmerte und ihn dabei mit heißem Wachs folterte. Der Bibliothekar konnte sich nur ausmalen was der Jüngere wohl für einen Ausdruck besaß.
Dieses Bild gab ihm den Rest.
Er wollte ihn sehen , selber berühren doch es wurde ihm harsch verwehrt.

" Ich werde alles für dich tun.
Du bist heute mein Untergang Childe. Mein Ventil,  meine Rettung, mein Verhängnis. Alles" antwortete er  leise , atmete nach fast jeden zweiten Wort stöhnend aus , da das Wachs und diese verdammt geschickte Hand ihn all seine Mühe kosteten sich überhaupt klar ausdrücken zu können.

Der Braunhaarige hatte keine Beherrschung mehr in seinen Gliedern übrig und bevor er Childe vorwarnen konnte ergoss er sich kontrahierend über seinen eigenen Bauch. Angestrengt biss er sich fest in seine eigene Unterlippe,  doch der Höhepunkt brach wie eine Flut über ihn herein und obszöne unüberhörbare Schreie verließen seine Lippen als seine Füße sich in das Laken gruben und seine Finger sich zuckend verkrampften. Er spürte wie ihm sein eigener Samen warm über die Haut lief , sich einen Weg auf das Bett bahnte und sich vermutlich mit dem Wachs mischte.

Zitternd atmete er ein und aus als seine Muskeln sich träge entspannten und die Nachwehen ihn mit süßen Stößen heimsuchte.

" Childe .. mehr.." flüsterte er sündig und öffnete den Mund,  willig alles dort aufzunehmen was er ihm geben wollte.

Seine Finger , mehr Alkohol , seinen Schwanz , sein eigenes Sperma, sein Mund. Für Childe würde er alles schlucken.

Childe POV

Du bist meine Rettung, mein Verhängnis..."

Noch nie zuvor hatte Childe diese Worte in dieser Verbindung gehört.
Schon einige Male wurde er als Monster betitelt. Egal ob von Kindern, Erwachsenen oder den beschissenen Therapeuten.
Jedes Mal steigerte es seine Wut, seinen Hass gegenüber den Menschen in seiner Umgebung.
Doch dieses Mal brachen die Worte aus Zhonglis Mund durch seine - über die Jahre mühsam aufgebaute - Barriere und ehe er sich den Mund zuhalten konnte, verließ ihn kehliges Stöhnen, welches sich unter Diese des Braunhaarigen mischte.
Sein Verstand war nicht mehr in der Lage dazu, zu erkennen was Realität und Wunschdenken war, alle seine Sinne und Taten gehörten alleine Zhongli. Er nahm ihn komplett ein. Weckte eine Seite von Childe, die er selbst nicht kannte und die ihm bestialische Angst mache und gleichzeitig eine wohltuende Befriedigung.

Als Zhongli kam, ergoss sich sein Samen über die schlanken Finger des Rothaarigen und seine eigene Härte. Die klebrige Flüssigkeit benetze seinen Schwanz, wessen Blut unter der neuartigen Empfindung heftig kochte und Childe zischte erregt.

"Fu..uuck, Sensei -"

Die blauen Iriden schnellten zu dem Gesicht des Braunhaarigen, dessen Mund leicht geöffnet war.

"Ist das...eine Einladung?"
wollte Childe wissen, doch er wartete keine Antwort ab, bevor er seine nassen Finger langsam von den unterschiedlich erregten Gliedern löste.
Bestimmend rammte er den Zeige - und den Mittelfinger in Zhonglis Mund und zog ihn, mit dem Daumen am Kinn stützend, in eine sitzende Position, ehe er seinen Haarschopf packte und den fremden Kopf hart in die Matratze vor ihm drückte, nicht weit entfernt von seinem Schwanz. Er selbst brachte sich in eine knieende Position, nicht ohne sich weiterhin selbst zu pumpen.

"Hinknien und auf die Unterarme lehnen."

befahl er ihm rau, während seine Stimme brach und er heftig schlucken musste. Verdammt, der Anblick war einfach atemberaubend.
Als Zhongli folgte und sein Gesicht sich nur Zentimeter von seinem Schwanz befand, riss er ihm die Augenbinde ab und zog den schweren Kopf an den Haaren herauf, sodass ihn der Braunhaarige durch die Wimpern anschauen musste.
Tränen hatten sich unter seinen goldenen Iriden verirrt und Schweißperlen glänzten auf den hitzigen Wangen.

Kurz abgelenkt musterte Childe die Position, in der sich sein Boss gerade befand. Der Rücken war durchgestreckt, die braunen, seidigen Strähnen hingen ihm hier und dort über. Der Wirbelsäule folgend bildeten die runden Backen das Ende und ließen dazwischen eine schmale Lücke für weitere, unaussprechliche Ideen.

"Mh...Ich vermisse Ihren Körper, Rex Lapis..."
hauchte er unter zusammengebissenen Zähnen.
Childes Mundwerk wurde lose und binnen der nächsten Sekunde rammte er Zhongli zischend sein Glied in den Mund.

Die Wärme umfing ihn so plötzlich, dass er laut seufzte, sich der Nässe entgegendrückte und sich noch fester in die Haare verkeilte.

Zhongli POV

Ein erstickter Laut entkam ihm als die Finger so gewaltsam in ihn eindrangen. Der bittere unangenehme Geschmack seiner eigenen Flüssigkeit breitete sich in seinem Mund aus und er unterdrückte das Gefühl sich davon gleich übergeben zu müssen. Viel Zeit Gedanken daran zu verschwenden blieb ihm ohnehin nicht, denn Childe behandelte ihn wie eine Puppe und platzierte ihn wie es ihm beliebte und Zhongli folgte willenlos.

Ein wenig wackelig kam er auf seinen Unterarmen  zum Erliegen, kniff die Augen zusammen als die plötzliche Helligkeit einen reißenden Schmerz in sein Hirn schickte. Er brummte unwillig als er nach oben gezogen wurde und blinzelte mehrmals als er seine Augen endlich einem Spalt breit öffnen konnte um Childe direkt ins Gesicht zu sehen.

Was er dort sah, ließ seine erschöpfte Mitte erneut erhitzen. Diese matten blauen Augen  sahen ihn voller Gier und Lust an. Als ob er einem Raubtier gegenüber saß welches stundenlang seine Beute gehetzt hatte und sie nun zum Erliegen bringen kann.
Leise knarzte  die Matratze unter der Belastung , war für wenige Sekunden das einzige Geräusch zwischen ihnen bis auf ihren erhitzten Atem.

" Mein Körper ist doch genau hier .. Ajax." Schnurrte er , stieg mit ein in dieses skurrile Spiel bevor er grob nach unten auf die Erregung des Jüngeren gedrückt wurde. Ungebremst glitt die gesamte Länge in seinen Rachen und schon alleine aus Reflex bäumte er sich auf , doch sein Körper hatte kaum Reserven übrig und Childe hielt ihn vehement unten. Seine Nasenflügel bebten als er heftig nach Sauerstoff rang. So sehr sein Körper aufgrund von einfachen Instinkten in Panik versetzt wurde so sehr erregte es ihn aufgrund seiner niederen Vorlieben.
Seine Augen tränten  und die salzige Flüssigkeit mischte sich mit dem Speichel in seinem Mundwinkel und sorgte für ein Brennen aufgrund der kleinen Wunden der spitzen Eckzähne.

Zhongli zwang sich in seinem alkoholisierten Zustand zu Contenance,  wollte den Anderen nicht noch erbärmlicher erscheinen als er sich eh schon gab.

Seine Zunge legte sich über seine untere Zahnreihe und er schürfte den Schwanz tiefer in seinen Rachen , spürte ihn hart in seiner Kehle pulsieren als er sich schluckend selbst um ihn verengte. Zhongli's Hände hatten sich ineinander verschränkt , mussten sich einfach in irgendetwas haltsuchend krallen.

Sein Kopf schmerzte weil Childe ihn so fest anfasste,  seine Wange brannte von den Schlägen und seine Brust von dem Tritt,  er fühlte immer noch die Hitze des Wachses und summiert ergab das alles einen gefährlichen Cocktail an Emotionen und Empfindungen die ihn rau gegen die harte Erektion stöhnen ließen. Erzeugte eine angenehme Vibrationen an der Spitze des Jüngeren.

Childe POV

"Ich..mh ~"

"Ich rede nicht von Ihrem sterblichen Körper, Sensei -"

presste Childe heraus, während ihm lodernde Hitzewellen heimsuchten und er immer tiefer in die Mundhöhle des Braunhaarigen eindrang.
Überdeutlich merkte er Zhonglis stockenden Atem, seine heiße Zunge und die scharfen Zähne an seinem Glied. Jeder pulsierender Vorstoß trieb ihn weiter in die, sich selbst ausgesuchte, Hölle und seiner Begierde entgegen.
Childes vernebelter Blick wanderte hektisch zwischen dem aufbäumenden Torso vor ihm und den glänzenden Iriden unter ihm hin und her.
Er genoss es aus vollen Zügen, und das war das Falscheste, was er je gedacht hatte.

Ungeduld breitete sich aus, als der Rothaarige merkte, dass Zhongli absichtlich seine Bewegungen verlangsamte und Childe zog die Augenbrauen zusammen, ehe er ihm zwischen die Hände fasste und den gespannten Stoff inklusive seiner Arme weiter nach vorne zog, durch dass Zhongli seinen Kiefer noch weiter öffnen musste, bis Childe eine weiche Wand an seiner Spitze fühlte.

Fuck, er war so verdammt ungeduldig. Aber nicht auf seinen Höhepunkt. Nein. Im Gegenteil.
Ein letztes Mal stieß er in den Rachen des Bibliothekars, bis er sich ihm aprupt entzog.

Der fragende Blick seines Gegenübers ignorierend, befreite er gekonnt mit einer Hand Zhonglis Gelenke.
Seine Gier nach den Berührungen des Älteren wurde stärker und stärker, je mehr er mit ihm spielte. Oder Zhongli mit Childe spielte. Doch es war ihm egal.
Er würde bekommen, was er wollte, und der Braunhaarige als Gegenleistung ebenso.

Mit einem Ruck zog er Zhongli zu sich, ihre nackten Oberkörper prallten aufeinander und das Gefühl von Haut auf Haut überwältigte den Rothaarigen mehr, als er es erwartet hätte.
Zhonglis Hände legten sich fast schüchtern um seinen Hals und Childe verbarg die prompte Errötung in seinem Gesicht, indem er zwischen die Beiden nach unten griff und die Härte von Besagtem grob in die Hand nahm.

Im Takt mit der Massage der Härte, die alleine von Zhongli's Tropfen schon nass genug war, kratzten seine Fingernägel am Schulterblatt des Braunhaarigen.
Schoben behände die klebenden Strähnen beiseite - mittlerweile konnte man nicht mehr von einem Zopf sprechen - nur um mit roher Gewalt über Zhonglis kompletten Rücken zu fahren.
Rebellierend drückte sich sein Körper näher an Childes, floh von dem Schmerz, aber er machte weiter. Fuhr seine Wirbelsäule entlang, pumpte, spürte seinen heißen Atem am Hals, pumpte, schneller und schneller, kratzte eine imaginäre Melodie in das Kreuz des Älteren, hinterließ rote Spuren dieser Nacht.

"Ich will, dass Sie mich küssen. Zeigen Sie mir, was sie bereit sind, für mich... für IHR Verlangen zu tun."
Flüsternd kamen diese Worte federleicht auf der klammen Haut von Zhongli's Nacken zum liegen.

Eine Stille folgte, in der Childe das pulsierende Glied in seiner Hand nicht beachtete, sondern lediglich herausfordernd über die Linien der gerade erst frischen Wunden auf Zhonglis Haut fuhr.
Er wusste, dass er Zhongli damit ausnutzte, um sein eigenes Verlangen zu stillen. Um ihn schmecken zu dürfen. Aber es war ihm, wieder einmal, egal.

"Zeigen Sie mir Ihre Schwäche und ich werde Sie belohnen."

Zhongli POV

Für den Älteren war es kein Problem sich so rabiat behandeln zu lassen , löste es doch Wogen der Lust noch und nöcher in ihm aus.
Seine Augen rollten sich bereits nach hinten , das Weiße trat in den Vordergrund als er so grob in seinen Rachen gefickt wurde.

Der Entzug kam plötzlich und ehe er sich wirklich fragen konnte was passiert war , kollidierten sie miteinander. Zhongli konnte das Metall an seiner Brust spüren , suchte den Kontakt mit seinen unberührten Brustwarzen und stöhnte leicht als er sich leicht  an den Piercings rieb. Angestrengt kaute er auf seiner Unterlippe als er den Halt um Childes Schulter suchte während dieser wieder sein halberegiertes Glied in die Hand nahm und ihn gnadenlos überreizte.

" Childe ... ich kann noch nicht  ..." hauchte er aber spürte bereits wie seine Mitte ihn Lügen strafte.
Erneut sammelte sich immer mehr Blut an diesem empfindlichen Punkt , richtete sich gierig auf .

Ein Schrei durchschnitt die Stille gefolgt von unterdrückten Klagelauten als die Nägel ihn so malträtierten. Einen Kuss ? Er  wusste es , Childe hatte ihn gesehen , bei ihrem letzten Kuss hatte er ihn und seine Seele gesehen. Erkannt was für Schmutz er war und wollte ihn nun erneut küssen , sich an seinem Leid ergötzen.

" Du sollst mich doch nicht belohnen. Bau mich auseinander Childe." Raunte er gegen die Lippen , die sich nur wenige Zentimeter von seinen Eigenen entfernt befanden.
Seine Hände rahmten  das markante Gesicht des Jüngeren, bevor er sich fast in Zeitlupe nach Vorn beugte.
" Du bist süchtig geworden nach diesem Anblick. Ich kann es in deinen Augen erkennen " flüsterte er bevor er ihre Lippen miteinander versiegelte noch während sie sich mit gesenkten Lidern tief anblickten.

Sanft , streichelnd  küsste er ihn , nahm die untere Lippe zwischen seine , massierte sie damit leicht , wiederholte das Spiel und  löste sich für den Bruchteil einer Sekunde bevor er die Prozedur mit der Oberen wiederholte.

" Du siehst mich schon wieder als deine Frau , Graf. Für heute Nacht bin ich deine Hure also lass mich endlich all deinen Hass spüren." Säuselte er in einer Pause und als ob jemand den imaginären Startschuss gegeben hatte drängte er sich hart,  ruhelose gegen den Jüngeren und rieb seine Zunge gegen die Fremde , ließ ihn wissen , dass er für mehr hier war. Sein Rücken fühlte sich an als wäre er mit Säure übergossen worden und das Adrenalin schoss in seine Venen , er brauchte mehr , mehr , mehr  viel mehr.

Childe POV

Zhongli hatte recht.
Der Kuss war im ersten Moment berauschend schön und unwirklich sanft.
Der stockende Atem der beiden Männer vermischte sich und Childe spürte die leicht geschwollenen, kaputten Lippen auf seinen eigenen, was seinen Puls noch weiter in die Höhe trieb, wenn das überhaupt möglich war.
In diesen paar Sekunden waren sie einfach nur Zhongli und Childe - nicht das Opfer und das Raubtier.
Und ja, es mag sein, dass Childe für diesen Moment schwach wurde.
Sich daran erinnerte, wie ihn der Ältere damals abwies und im Nachhinein so unglaublich demütigte.

"Niemand wird meine Seele berühren"
- so die Worte des Braunhaarigen.
Doch der Student hatte es - wenn auch unter den niedersten Umständen - geschafft, einen Riss in das massive Schild, welches Zhonglis Innerstes schützte, zu schlagen.
Er wusste nicht, wie weit er gehen durfte und wie lange es dauern würde. Aber er würde Zhongli brechen. Würde gewinnen.
Ist das das Denken eines Irren? Oder womöglich war da mehr als der Wille zu Siegen? Womöglich wollte Childe mehr als Aufmerksamkeit und Anerkennung...
Zhongli hatte Recht.
Wieso? Was macht den Bibliothekar so besonders für mich? Wieso dränge ich ihn dazu? Wieso fühlt es sich so gut an?

Die plötzliche Gewichtverlagerung und das fordernde Eindringen der fremden Zunge rissen den Rothaarigen aus seinen verwobenen Gedanken, ehe er sich wieder in der Realität befand und sein Blick direkt von schmerzverzerrt - und tränenden, goldenen Iriden aufgefangen wurden.
Childe erschrak flüchtig ob dem Anblick der Mimik des Mannes in seinen Händen, ehe er aus seiner vermeintlichen Trance erwachte und die Signale seines eigenen Körpers und der Härte zwischen seinen Fingern wahrnahm und ihnen keck entgegenlachte.
Solche Gedanken wie eben hatten Zeit.
Dies hier eilte.

"Sensei. Sie haben wirklich heftige Komplexe."
flüsterte er Zhongli zart in sein glühendes Ohr.

"Ich will nicht noch einmal von Ihnen hören, dass ich derjenige bin, der lüstern ist."
Gleichzeitig zu dem Zeitpunkt, an dem diese Worte seine Lippen verließen, stiess er den Braunhaarigen zu seiner Rechten, damit er sich befreien konnte.
Die luftige Matratze hob sich, nach dem das Gewicht des Jüngeren verschwunden war und er sich nun an der Bettkante befand, Zhongli musternd, wie er zusammengesackt und fast in Fötusstellung da lag, sein Rücken und Gesicht gepeinigt von den Taten des Studenten.
Eine Art von Reue schlich sich in Childes Gedanken, doch er stellte sie ab, ehe er sich nach vorne lehnte und die Taille des Älteren packte, ohne auf die gereizte Haut zu achten.
Das muskulöse Kreuz, welches in den wohlgeformten Backen endete, bog sich der Matratze entgegen und die Beine, die auf den Knien lasteten, zitterten schwach.

"Geben Sie mir Ihre Hand"
verlangte Childe mit einem rauen Unterton.
Zhongli folgte und verlagerte sein Gewicht auf seine Brust und auf seinen linken Arm auf welchem in der Beuge sein Kopf lag.
Viel zu langsam streckte er die Hand nach hinten aus und ungeduldig verkreuzte Childe ihre Finger über dem Rücken des Braunhaarigen, die Fingernägel gruben sich in die Knöchel des anderen.
Der Blick, den Zhongli ihm durch seine Wimpern zuwarf, war verboten heiß und Childes Schwanz pulsierte an dem fremden Eingang.
Rieb sich fast wie von alleine in der Ritze, wartend auf mehr.

"Ich werde jetzt in Sie eindringen. Und Sie kommen erst, wenn ich es Ihnen sage."
legte der Rothaarige unter nervösen Atemstößen fest, während er sich vorbeugte und Zhongli seine Finger ablecken ließ.
Fuck, er hatte es noch nie mit einem Mann getrieben. Konnte nur anhand Zhonglis Vorgehen beurteilen, wie das ginge. Aber seine Finger bewegten sich automatisch, wie wenn sie wüssten, was zu tun war. Hoffend darauf, dass sein Schwanz es auch wusste.
Er fuhr grob ein paar Mal stoßend durch die Hitze des Mund des anderen, ehe er seine nassen Finger an dem fremden Loch ansetzte und langsam mit einem davon eindrang.
Mit kreisenden Bewegungen bereitete er den Bibliothekar vor. Drang nun mit zwei Fingern ein, während seine andere Hand immer noch Halt an jener von Zhongli fand.
Angeregt durch die obszönen Laute seines Gegenparts, beschleunigte er seine Finger und merkte, wie Zhonglis Innerstes sich pulsierend verengte und wieder weitete.
Mutig nahm Childe den Ringfinger dazu und weitete den Eingang noch mehr, ergötzte sich an dem zuckenden Körper vor ihm und an den blutigen Narben, gemischt mit dem derweil abgekühlten Wax auf der nassen Haut des Anderen, die herausfordernd vor ihm lag.
Seine Errektion schob sich wie von alleine dem Loch entgegen und er entließ seine Finger aus dem Dienst, nur um einen Anderen aufzunehmen und mit einem harten Schlag auf Zhonglis Backe zu landen.
Im selben Moment drang er ein.

Zhongli POV

Zhongli lachte trocken auf als er der Komplexe bezichtigt wurde.
Childe traf den Nagel auf den Kopf aber das zählte jetzt alles nicht für ihn. Er wollte von diesen Komplexen jetzt Gebrauch machen und der Andere schien endlich ernst zu machen.

Willig ließ er die Finger in seinem Mund tun was sie wollten , seine Zunge benetzte sie zusätzlich,  wenn auch mehr außerhalb von Zhonglis Mund landete  als der Jüngere sich wieder entfernte.

Der Alkohol half ihm zwar dabei ,aber die Finger nur mit Speichel benetzt, erzeugten ein unangenehmes Gefühl dort unten und aus seinem Mund kam ein gequälter Laut der sich mit seinem hektischen erhitzten Atem vermischte.

Seine Schulter schmerzte,  unnatürlich weit nach hinten gedehnt lag er in einer Position da , die ausgelieferter nicht sein konnte.

Je länger er ihn mit den langen schlanken Fingern bearbeitete desto leichter wurde es zu ertragen und seine Härte war nun wieder in voller Pracht und beschmutzte  das Laken mit einigen Lusttropfen.
Der nächste Finger war ebenfalls leicht zu verarbeiten und er spürte wie sein Körper sich gierig ihm entgegen schob.

Leichte Panik baute sich in seine Iriden auf als die Finger verschwanden und er etwas Anderes an seinem Loch spürte. Soweit es ihm möglich war sah er nach hinten öffnete die Lippen um ihn davon abzuhalten.

" Noch ..ni..- gnnngh..-ahh~"

Seine Gegenwehr wurde im Keim erstickt , der Schlag traf ihn unvorbereitet und zusammen mit dem Stoß, der sich zielsicher in sein Inneres grub löste es einen reißenden Schmerz aus der sich von seinen Zehen bis in hin in sein Hirn zog.
Seine freie Hand krallte sich verkrampft in das Laken und seine Beine zitterten gefährlich als er alles daran setzte sich in Position zu halten. Normalerweise tat er es nie ohne Gleitgel  oder Kondom , zumindest irgendetwas , dass alles erleichterte. Seine Sicht verschwamm, Tränen sammelten sich in den matt goldenen Augen als ihn die Reize restlos überforderten.
" Mach weiter .." hauchte er und wusste nicht ob Childe es hören konnte oder nicht.
Seine Muskeln waren verspannt und er versuchte sich krampfhaft wieder zu entspannen , doch ein Schluchzen brach aus ihm heraus, erschrocken hielt er sich die Hand vor dem Mund .

Zhongli hatte seine Grenze erreicht , er wollte über sie hinaus treten und sich noch mehr degradieren. Childe machte seine Arbeit perfekt , noch nie hatte er sich so befriedigt und gleichzeitig wie Abschaum gefühlt. So musste sich der Himmel in der Hölle anfühlen.
" Fick mich endlich , verdammt " schrie er schon fast während ihm weiter die salzige Flüssigkeit aus den Augen liefen und er am ganzen Körper von seinen Emotionen geschüttelt wurde .

Alles was er spüren konnte war Schmerz,  Trauer, Lust , Leidenschaft , Gier und eine Leere von der er dachte sie würde nie wieder verschwinden , doch heute konnte er fühlen,  wie sie sich Stück für Stück mit etwas füllte.

Trotz alledem stand seine Erektion wie eine Eins , bettelte förmlich danach sich erneut ergießen  zu können. Zhongli war wirklich ein Wrack in diesem Moment

Childe POV

Childe wurde schwindelig.
Seine Lider senkten sich matt und er hieß die Wärme, die ihn umfing, mehr als willkommen.
Ließ sich Zeit... Zeit um anzukommen, Zeit um die kleinste Regung der Muskeln in Zhonglis Hitze zu spüren, aufzusaugen. Festzuhalten.
Sein Schwanz pochte in dem warmen Loch und bettelte um Bewegung, doch der Rothaarige verharrte.

Er genoss das Gefühl, welches doch vertraut war, bis auf den Fakt, dass sein Boss vor ihm lag und keine seiner One-Night-Stands. Alles vor seinem inneren Auge lief in Zeitlupe ab, bremste ihn aus, ließ ihn langsam vordringen, während die verzerrten Schreie Zhonglis in seinen Ohren rebellierten.

Fuck. Alles an dem Braunhaarigen schrie nach Demut und Folter und Childe ergötzte sich an seinem Anblick. Ließ sich von dem Keuchen antreiben und spielte mit seinem Gegenpart, wie mit einer Puppe.

Und dann fiel er ins Nichts.
Das Schluchzen des Anderen schoss bis in sein Herz, nahm ihn ein und durchzuckte seinen Körper wie ein einschlagender Blitz.
Sein Torso taumelte und er ließ Zhonglis Hand los, damit er sich mit Beiden auf seinem Rücken fangen konnte.

"Scheisse, Zhongli, ich werde Sie brechen -"
Nur für einen Moment legte Childe seine Stirn auf das fremde Schulterblatt und sammelte sich.
Sammelte all die Energie, die sich im Laufe des Abends in ihm gestaut hatte, die er zu verdrängen versuchte, doch die Lust wich in das Unermessliche. Er konnte sich nicht mehr lange beherrschen, wollte kommen. In ihm. Wollte Zhongli sein Sperma schlucken lassen und dabei den Ausdruck in seinen Augen sehen. Wollte seine Tränen sehen.
Doch hier ging es nicht um ihn. Es ging um seinen Meister. Seinen Boss. Sein Partner, mit dem er in den Abgrund fallen würde.

Seine Hand fuhr über die muskulöse Rippenpartie des Braunhaarigen und fand sich an seiner hämmernden Mitte wieder, die lustvoll zwischen seinen Fingern zuckte.

"Ich werde sie immer wieder zum Höhepunkt treiben, nur um Sie dann fallen zu lassen."

Seine Hand pumpte Zhonglis Schwanz im Takt mit seinen vorerst langsamen Stößen und die Nägel der Anderen krallten sich in das Fleisch an der fremden Hüfte.
Childes Atem beschleunigte sich, während er sah, wie sich Zhonglis wunderschöne Augen verdrehten.
Er keuchte, lauter und lauter, jedes Mal, wenn er erneut in Zhongli eindrang. Fester, schneller, fordernder.

"Sehen Sie mich an."
forderte Childe, entzog sich Zhongli und riss ihn herum auf den Rücken.
Kaum aushaltend schnellte sein Glied zurück in die verdammte, schmale Wärme und nahm wieder Fahrt auf, als sei es keine Unterbrechung gewesen. Als würde ihn jetzt nicht ablenken, dass er den Braunhaarigen in vollem Maße dabei beobachten konnte, wie er unterging. Wie er weinte und wie sich seine Bauchmuskeln verkrampften.
Wie passend sein Schwanz in seiner Handfläche aussah. Wie seine Oberschenkel sich zitternd zusammenpressten, jedoch von Childe auseinander gehalten wurden.

Erfüllt von dem Geräusch von Haut auf Haut, Keuchen und Stöhnen zog sich alles in Childe zusammen, verlangte nach mehr Druck und er krallte seine Finger in Zhonglis Unterschenkel.

"Childe! -"
presste sein Gegenpart fast unhörbar hervor und prompt verharrte der Rothaarige in seiner Bewegung, so schwer es ihm auch fiel, und schüttelte träge den Kopf.

"Eh, eh.. nicht."
neckte er ihn, gierig nach seiner Reaktion.
"...Erst, wenn ich es sage."

Zhongli POV

Keuchend kam er auf seinem Rücken zum Erliegen. Der völlige Kontrollverlust war ihm in das lustvolle vor Schmerz verzogene Gesicht geschrieben.
Sein ganzer Körper zitterte , Schmerz Verlangen oder Erregung?  Möglicherweise war eine grausame Mischung von alle dem dafür verantwortlich.

Die kurze Leere als er herum gedreht wurde kommentierte er mit einem unwilligen Seufzen doch schon zwei Sekunden später war er schon wieder so voll, dass nichts Anderes mehr in ihn herein passen konnte.

" Hnng~ das ..  tut verdammt weh .." raunte er als sich der Jüngere erbarmungslos  in ihn drängte , immer und immer wieder.

Seine Hände griffen nach den kräftigen Schultern , Finger suchten Halt an der glatten schweißnassen Haut.

Auch wenn Zhongli dachte , es könnte nicht mehr härter werden , hatte er die Rechnung ohne den Rothaarigen gemacht. Grob wurde er gepackt und noch härter , mit noch mehr Kraft an das fremde Becken gezogen. Jedes Mal wenn sie aufeinander prallten entfleuchte ihm ein gepresstes Grollen, seine Atmung verlief völlig abgehackt und unsynchron.
War er gerade dabei auszuatmen?  Nein er erstickte , Luft holen. Seine Sinne wurden taub und alles noch Greifbare an Emotionen sammelte sich in seiner Mitte aber gerade rechtzeitig erinnerte er sich an Childe's Worte.

Nicht kommen

Flehend sah er ihn von unten her an , doch die Absage kam prompt.

" Bitte ... ich kann .. kann ... mmhm..." seine Stimme brach als er seine Zehen einrollte und mit aller Macht versuchte den Höhepunkt nieder zu kämpfen.

Verlangend bewegte er seine Hüfte von alleine auf dem harten Schwanz auf und ab. Sein Gegenüber bewegte sich nicht mehr und Zhongli spürte wie er sich wieder von der Klippe entfernte. Unwillig , fast winselnd erzeugte er selbst die Reibung soweit es ihm möglich war. Wie eine läufige Hündin präsentierte er sich hier vor jemanden dem er eigentlich Autorität entgegen bringen musste und nicht seinen geilen Arsch.

Childe POV

"Genießen Sie es -.."
"... Sensei?"
brachte Childe stockend heraus, während er spürte, wie sich das Becken des Braunhaarigen flehend an seinen Schwanz drückte.

Der Student selbst hatte alle Mühe, sich und seine Erektion unter Kontrolle zu halten. Fuck, er würde allzu gerne in Zhongli kommen.

Mit matten Iriden fixierte er den Älteren, der sich so preisgebend gab, wie eine willige Hure.
Da war es. Sie sind an dem Punkt angelangt, an den sich Zhongli von Anfang an gewünscht hatte.

Fuck, noch vor ein paar Stunden sah er zu dem Bibliothekar herauf, achtete ihn und hatte ein klares, autoritäres Bild, trotz der kleinen Ausrutscher, die sie sich erlaubt hatten.
Dennoch - jetzt ist Zhongli derjenige, der zu Childe heraufschaute.
Bettelnd.
Bettelnd von ihm gedemütigt, geschlagen und halb zu Tode gefickt zu werden.

Mit aller Sanftheit, die der Rothaarige zu diesem Zeitpunkt aufbringen konnte, strich er neckend an den fremden Unterschenkel entlang, auf dessen nun die halbmondartigen Schnitte seiner Nägel prangten und hob sie hoch, sodass sie beugend über seine Arme lagen. Einen heftigen Ruck und somit auch einen harten Stoß später, wurde Zhongli noch näher an Childes Becken gepresst, welcher nun seine Beine und seine Taille fest fixierte.
Umso näher sie sich waren umso deutlicher sah Childe das Ausmaß der heutigen Tortur an dem Körper seines Bosses.
Umso mehr machte es ihn an.

Er nahm wieder Fahrt auf und stoß in die Hitze, drängte sich ihr entgegen, nur um Sekunden später wieder zu entgleisen und wider rum Sekunden später erneut in ihn zu rammen.
Diese, sich dabei selbst peinigende Tortur vollzog Childe ein paar Mal, bremste sich immer wieder, sobald er sah, wie Zhongli kurz davor war, zu kommen.
Massierte taktvoll seine Härte, während Zhonglis Innenwände sich pulsierend um ihn schlugen.
Berauscht und gleichzeitig komplett von Sinnen spielten sie ihr Spiel, getrieben von Alkohol, Machtsucht und kranken Komplexen.

"Sagen Sie es -"
kam es stöhnend aus dem Mund des Jüngeren, während der Zhonglis Schwanz voraussehend stark in seinen Fingern zuckte.

Zhongli POV

Zhongli war so kurz davor sich einfach gehen zu lassen, doch er wollte Childe nicht enttäuschen. Er musste diese Folter durchstehen , hatte er es doch selber so gewollt.

Der Jüngere vögelte ihn gerade in nie geahnte Höhen und je mehr er sich verlor desto mehr liefen ihm Tränen über das Gesicht.
Seine Hände wischten  die Flüssigkeiten fort aber keine Sekunde später kam der Nachschub.

Hemmungslos wurde er über die Matratze geschoben und er drückte den Rücken angespannt durch , wollte immer noch die beste Position für seine Befriedigung finden obwohl Childe nicht mehr tiefer in ihn konnte.

Es half ihm nicht sonderlich dabei das der Andere seine Erektion so hingebungsvoll massierte immerhin war er es der wollte dass er nicht kam und hier war er, alles zu tun um das Gegenteil zu erreichen , ihn zu triezen.

" Fu..-h.-ckk..~ " abgehackt verließen die Vokale seine Lippen ganz im Takt der Stöße.
" Bitte ... Childe. Lass mich kommen... bitte ..." sprach er  lustvoll  jammernd aus und kaute ungeduldig auf seiner Lippe herum, seine Hände zuckten ruhelos über das weiche dunkelbraune Laken.

" Bitte .." hauchte er erneut , fast lautlos und legte seine Handflächen gegen seine eigene Brust , fuhr mit den Fingerspitzen lasziv kreisend über eben diese und kratzte leicht über seine Nippel,  gab sich selbst noch den letzten Rest und Childe einen Anblick den er noch nie jemand anderen geboten hatte.

Childe POV

Das Flehen des Braunhaarigen stimulierte seinen Blutfluss aufs Neue.
Das waren die Worte, die er hören wollte, so verdorben sie auch waren. Ebenso verdorben blieb sein Blick an Zhonglis schlanken Fingern hängen, die rastlos über seine eigene Burst wanderten.
Wenn er könnte, würde Childe jeden Zentimeter der tätowierten Haut sein Eigen machen, ihn noch mehr quälen, wie er es jetzt schon tat. Zhonglis Stimme noch mehr erzittern lassen, wie sie jetzt schon war. Doch seine Härte zuckte verräterisch im Inneren des Braunhaarigen und er spürte die mangelnde Luftzufuhr, als er versehentlich den Atem anhielt, um durchzuhalten. Um Zhongli in die Hölle und den Himmel gleichzeitig zu schicken. Um zu gewinnen.

Langsam entzog er sich Zhonglis Eingang und fuhr mit seiner Spitze über die empfindlichen Hautpartien ringsum. Brach den Blickkontakt nicht ab und suchte nach dem passenden Moment, in dem er ihn brechen würde.
Seine Finger um die fremde Härte benetzten sich erneut mit dem Lusttropfen des Braunhaarigen, als er als Zusatz seinen Speichel darauf fließen ließ und wartete.
Fixierte Zhonglis Gesicht, dessen Muskeln sich unkontrolliert verzerrten und die vollen Lippen, auf die er sich biss.

"Sie dürfen jetzt kommen, Sensei."
klang seine eigene Stimme fremd in seinen Ohren.

Als ein unterdrücktes Stöhnen Besagte verließ und sein Schwanz sich unter seiner Berührung aufstellte, rammte er im selben Moment seinen eigenen, feuchten Ständer in die enge Höhle, die sich zuckend um ihn drängte, als Zhongli kam und sein Schrei den Raum erfüllte.

Zhongli POV

Die Worte erreichten ihn viel zu verzögert als das er hätte gleich reagieren können.
Doch als er es realisierte und Childe ihn wieder wie aus dem Nichts über stimulierte  schrie er all die angestaute Lust aus seinem Leib.
Explosionsartig breitete sich dieses angenehme warme Gefühl überall aus. Seine Bauchmuskeln  spannten sich rhythmisch an , alles an ihm verhärtete sich für Sekunden.
Die milchige Flüssigkeit spritzte erneut über seinen gesamten Oberkörper selbst als nichts mehr übrig war schüttelte ihn dieser Orgasmus weiter bis auf die Grundfesten durch.
" Childe ... es tut mir leid. Es tut mir leid ..." stöhnte er hilflos und versuchte den Augenkontakt zwischen ihnen aufrecht zu erhalten aber seine Sicht verwischte. Alles an ihm wurde schwach.
Eine seiner Hände ruhte weiter auf seiner Brust die andere hatte sich bewegungslos auf seinen Hals gelegt.

In seinem Delirium gefangen waren seine Lider auf Halbmast und seine Wahrnehmung endgültig im Eimer. Sein Körper fühlte sich taub an , taub vor Schmerz und taub vor Befriedigung.

Childe POV

Keuchend und um Atem ringend verharrte Childe in ihm.
Spürte die Wellen seines Gliedes und die krampfende Hitze um ihn herum.
Schleichend langsam folgte er mit seinem Blick den Rinnsalen der weißen Flüssigkeit, die sich auf dem bemalten Oberkörper verteilte bis hin zu den bebenden Lippen des Mannes, welcher nun fast regungslos vor ihm lag.

Was hast du getan, Childe?

Einige Augenblicke vergingen, als der Rothaarige sich Zhongli tranceähnlich entzog und sein Körper sich ein letztes Mal aufbäumte, seine Augen sich ein letztes Mal leicht verdrehten, ehe er auch die Finger von dem erschlafften Glied löste und die schweren Beine des Braunhaarigen frei gab.

Childe konnte nicht anders, als noch einen Moment dort zu stehen, wo er war, nur um den Anblick, der sich ihm bot, aufzusaugen. Zu speichern.
Zu triumphieren.
Bevor das Adrenalin nachlassen würde und die Nacht niemals geschehen war.

Er hatte die schmerzenden Worte gehört, die Zhongli selbst wahrscheinlich nun schon nicht mehr wusste. Und es tat ihm ebenfalls leid.
Alles.
Einfach alles. Alles was war und alles was kommen wird.
Aber er musste stark sein. Und wenn es nicht für Zhongli war, dann für sich selbst.

Monoton, völlig ohne einen Gedanken fassend, die Beine schwer und zittrig, nutzte Childe die Gelegenheit der totalen Abwesenheit seines Gegenparts und ging in das riesige Bad.
Zurück kam er mit einem in Warmwasser getränktem Tuch welches den Geruch von Zhonglis Duschgel trug.

"Können Sie aufstehen?"
fragte er den Braunhaarigen leise.
Er wäre sicherlich nicht in der Lage, alleine zu duschen und Childe hatte das Gefühl, es wäre nicht angebracht, ihn zu begleiten. Doch er wollte sich wenigstens darum kümmern, dass der Ältere nicht in diesem Status, in welchem sich sein Körper befand, einschlief.

Während er ruhig auf die Antwort beziehungsweise die Einwilligung wartete, wachte er mehr oder weniger aus seinem Rausch auf. Um die aufkommenden Gewissensbisse zu verdrängen, die sich langsam aber sicher in sein Gehirn bohren wollten, griff er autonom zur Whiskeyflasche und setzte an, die Lider auf Halbmast, den willenlosen Körper im Augenwinkel beobachtend.

Zhongli POV

Alle Viere von sich gestreckt lag der Betrunkene auf seiner Matratze mit den zerwühlten Laken seine Augen starrten an die Decke , zogen imaginär eine Linie zu dem Baldachin.
Kraftlos sackte sein Kopf nach links verfolgten Childe wie er ging und wieder zurück zu ihn kam.

Wackelig stemmte er sich hoch und sah zu wie er mit dem Lappen hantierte und Zhongli musterte.
Wortlos beugte sich der Ältere vor , zog ihn am Genick zu sich und wischte ihm die Flasche aus dem Gesicht,  presste seine Lippen harsch auf den Gegenpart vor sich.
Seine Finger legten sich um das fremde Kinn, dirigierten es nach unten als er mit seiner Zunge zwischen die Lippen fuhr und die brennende Flüssigkeit sich in ihren Mündern ausbreitete und unaufhaltsam aus ihren Mundwinkeln  floss.

Schwach schluckte er und sah Childe nach dieser Aktion verklärt in die Augen.
" Bring ..m .. mich in die Wanne m.. Bitte " seine Stimme war nur noch ein Lallen und er gab sich wirklich Mühe sich klar auszudrücken.

Childe POV

Überrascht ließ er sich konterlos die Whiskeyflasche aus der Hand reißen.
Wie ein starrer Baum stand Childe da und musterte seinen Gegenüber, der schwerfällig über den Alkohol herfiel.

"Ich denke nicht, dass Sie -"

Childes bedenkende Worte wurden rigoros abgeschnitten, als er das Kribbeln spürte, welches die fremden Lippen auf seinen auslösten und die Flüssigkeit in Mischung mit der heißen Zunge seine Geschmacksnerven trafen.
Er Widerstand dem Drang, sich dem vermeintlichen Kuss entgegen zulehnen und so schnell es passiert war, endete es auch wieder.

Die Worte des Bibliothekars ließen sein Glied erneut zucken, allein schon bei der Vorstellung.
Zhongli stellte unaussprechliche Dinge mit seinem Verstand an und er musste höllisch aufpassen, sich nicht einfach fallen zu lassen.
Beherrscht brummte der Rothaarige und wich den Iriden aus, die ihn so matt anschauten und aus denen er gleichzeitig so viel lesen konnte.

"...In diesem Zustand noch so provozierend..."
murmelte Childe, während er Zhongli den Alkohol entriss und sich wenigstens seine Boxershorts überstreifte. Mittlerweile war es ihm fast peinlich, so vor dem Älteren zu stehen. Nicht, dass er seinen Gegenpart nicht gerne so vor sich sah, das war etwas anderes.
Childe hob vorsichtig den zitternden Arm über seine Schulter und stütze Zhongli mit seinem eigenen, um die fremde Taille geschlungen.
Ein flüsterndes "Entschuldigung" wich den Lippen des Rothaarigen, als Zhongli ab den Berührungen der Wunden auf seinem Rücken die Luft durch die Zähne zog.

Quälend langsam schleppten sich beide in das Badezimmer.
Da Childe den Braunhaarigen nicht loslassen wollte, nicht wissend ob aus Angst, dass er fiel oder aus einem anderen Grund, beugte er sich aufwendig vorsichtig über die Wanne und startete den Wasserzufluss, darauf bedacht, dass es weder zu heiß, noch zu kalt war.

Während sie warteten, dass die Wanne sich füllte, spürte Childe überdeutlich Zhonglis Stirn, welche von kaltem Schweiß überzogen an seinem Hals ruhte und den mittlerweile etwas entschleunigten Atem an seinem Schlüsselbein. Er lehnte sich unfreiwillig in die stützende Position des Rothaarigen, welcher unter seinem Gewicht leicht taumelte.

Zhongli POV

Mühsam öffnete er seine Augen ein wenig um den Weg bis ins Bad einigermaßen sehen zu können auch wenn Childe ihn führte.
Das Rauschen des Wassers hatte sofort eine beruhigende Wirkung auf ihn und er lehnte sich selbstständig über die spiegelnde Oberfläche , wäre ohne den Halt des Jüngeren vermutlich einfach hineingefallen.
Vorsichtig und so bedacht wie er seinem Zustand sein konnte, stieg Zhongli über den Wannenrand und zischte unbehaglich als das Wasser seine Wunden berührte.
Das unangenehme Gefühl der Völle verschwand ein wenig und wie ein wortwörtlich nasser Hund hockte er in der Wanne und sah Childe abwartend an.
" Wasch mich " meinte er lediglich,  nicht fordernd , noch bettelnd, einfach so als wäre es schon immer so gewesen und nie anders.

Seine Lider klappten immer wieder zusammen und er legte seinen Kopf müde auf dem Rand der Wanne ab , versuchte den anderen zu fixieren aber der Alkohol ließ seine Sicht immer mehr verschwimmen.

Childe POV

"Ich soll..."
stotternd wusste Childe gerade nicht, ob er sich verhört hatte, oder ob das wirklich von Zhongli Ernst gemeint war.
Erst bat er ihn, ihn fast zur Bewusstlosigkeit zu ficken und dann verlangte er im Kontrast so eine 'weiche' Prozedur?
Und überhaupt, wie konnte der Braunhaarige noch stehen, sitzen oder reden? Childe wäre in ein Halbkoma gefallen, hätte ihn jemand so durchgenommen.

Mit zusammengekniffenen Augenbrauen glitt sein Blick über den Körper des Älteren, über seine Pose, die er ihm offen zur Schau stellte.
Ein leichtes Kopfschütteln später, merkte Childe, wie er die Finger in das Waschtuch krampfe und lenkte sich von allen ominösen, erotischen Gedanken ab, indem er mit seinen Fingern die Wärme des Wassers prüfte und Zhongli an seiner Taille hochzog, dass er, ihm den Rücken zugewendet kniend vor der Badewannenkante saß.
Durch einige Wunden der Kratzer auf dem fremden Kreuz sickerten immer noch feine Blutpartikel, der andere Teil der Haut war überreizt gerötet und der Student konnte sich nur ausmalen, was das für Schmerzen sein mussten, vor allem, wenn es nun in Verbindung mit heißem Wasser kam.
Sanft strich er ihm mit seiner Fingerkuppe über die wenigen, unlädierten Teile seines Rückens, darauf achtend, ob Zhonglis Atmung seine Schmerzen verriet.

"Das wird jetzt weh tun.."
stellte er zu seinem eigenen Schutz fest, kniete sich über den Rand und fing an, mit dem getränkten Lappen so zart wie möglich über die Spuren des Abends zu fahren.
Beiläufig, ohne es selbst zu bemerken, kraulte Childes andere Hand den fremden Nacken, wohl um Zhongli einen Anker zu geben.

Immer wieder tränkte er das Tuch erneut in das Wasser, lehnte sich ein Stück weiter nach vorne und fuhr vorsichtig auch über die Schultern und die Anfänge der Brust seines Gegenübers.

Zhongli POV

Willig ließ er sich positionieren und zuckte vor der Berührung weg als das Wasser die frischen Wunden  berührte und er warf Childe einen undefinierbaren Blick über seine Schulter hinweg zu. Die Hand an seinem Nacken fühlte sich im Kontrast zu der Anderen gut an und er drehte sich wieder gelassener nach Vorne.

Das Bisschen an Konzentration was er noch aufbringen konnte lenkte er komplett auf das sanfte Fingerspiel und versuchte die Schmerzen soweit wie möglich auszublenden. Sein Geist und Körper waren erschöpft und befriedigt genug , dass der Schmerz für ihn nur noch eine unangenehme Überreizung war und er sich gerne der anderen Seite Childe's hergab.

Selbst das Sitzen erschien ihm wie ein unglaublich kräftezehrender Akt und Zhongli lehnte sich weiter nach hinten bis sein Kopf auf der fremden Schulter zum Erliegen kam. Verdrängte dadurch die Hand an dem Genick.
Seine Wunden brannten immer noch aber der Ältere konnte spüren wie eine unendliche Schwärze von ihm Besitz ergreifen wollte.
Jedes Mal wenn der Lappen über seine Brust fuhr zuckten seine Lider nach oben aber schon Sekunden später fielen sie benommen wieder zu. Der Abend und seine Aktivitäten zollte seinen Tribut und je mehr sich der Braunhaarige gegen die Müdigkeit wehrte , desto schlimmer wurde sie.
Mehr und mehr Rezeptoren wurden von den Schlafhormonen benetzt bis er noch einen müden letzten Blick auf Childe warf.

" so schön ..." wisperte er bevor der Bibliothekar erneut wegnickte und diesmal endgültig in den Schlaf abdriftete.

Childe POV

Zhonglis Kopf wog schwer auf der Halsbeuge des Rothaarigen, während Childe durch die müden Schlitze seiner Lieder die Rinnsale des Wassers beobachtete, welche sich seinen Weg über die ausgeprägten Muskelpartien seines Gegenparts bahnten und erneut in der Wanne verebbten.
Die Brust des Älteren hob und senkte sich stetig, sein Atmen wurde immer ruhiger und entschleunigte somit auch den Puls des Studenten.
Träge wanderte das Tuch in seinen Fingern letztlich über die fremden Oberschenkel und verharrten dort.

Als Childe merkte, wie der Torso des Braunhaarigen erschlaffte und dieser unbewusst begann, weiter in die Wanne zu sinken, beugte er sich behände vor und legte beide Arme um die starke, fremde Brust, vergrub seinen Kopf ebenfalls in die weiche Beuge vor ihm. Endlich entspannte sich Zhongli und ließ zu, dass der Abend, ihr Abenteuer, endete.

"...schön.."
Diese Worte, was sie auch immer bedeuten mochten, hatten zu Folge, dass Childes Herz einen Schlag aussetzte und er leise seufzte.
Einige Minuten vergingen, in denen der Student den Griff um den fremden Körper nicht lockerte. Keine Gedanken ihn heimsuchten.
Die Stille zwischen ihnen war gefährlich laut, verheißungsvoll. Doch das war Childe genug. Diesen Moment der fälschlichen Ruhe hatte er gebraucht, um zu Atmen.

"Sensei.."
Brach der Rothaarige das Schweigen, richtete sich ein wenig auf und fuhr sanft mit dem Daumen über Zhonglis Kinn, beobachtete, wie seine offenen Lippen leicht zitterten.

"Sie dürfen nicht einschlafen. Ich brauche Ihre Hilfe, Sie hier raus zu bekommen..."
gab der Jüngere zu und hob Zhongli so herum, dass er seine schlaffen Arme um seinen Hals legen konnte.
"Halten Sie sich fest."
Fordernd presste er den fremden Oberkörper an seinen eigenen und stemmte sich ab, um auf die Beine zu kommen.
Die Jahre im Fitnessstudio hatten sich in diesem Moment sichtlich bezahlt gemacht, denn es war fast unmöglich, Zhongli ohne seine Hilfe aus der Wanne zu hieven, dennoch hatte er es geschafft.
Als sich plötzlich die nassen Beine schwerfällig um seine Hüfte wickelten und er das ganze Gewicht des Älteren trug, taumelte Childe und atmete angestrengt aus und murmelte, mehr zu sich selbst,
"Oh Kami, ich werde sie nie wieder wie eine Frau behandeln, denn das sind sie sicherlich nicht."

Nachdem er ihn vorsichtig auf die Laken gebettet hatte, nicht ohne ihn vorher etwas zu trocknen, blickte er sich prüfend um. Beseitigte grob die Unordnung und ersetzte die Daunendecke, welche von Blut und Wax gesprenkelt war, durch eine frisch gewaschene, weiche, die auf dem Sofa im Wohnzimmer lag.

"Zhongli, ich brauche ihre Antwort..."
abwartend kniete er vor dem fast leblosen Körper.

Das ist keine gute Idee.

"Darf ich bei Ihnen schlafen, Sensei?"

Zhongli PoV

Nur schwerfällig konnte er sich dazu bewegen ein wenig mitzuarbeiten damit er aus dem Wasser kam.
Weit entfernt spürte er die fremden Hände an seinem Körper wie sie sich sorgfältig um ihn kümmerten und Zhongli brummte ab und an zufrieden bis er endlich in seinem Bett lag und spürte wie sich erneut alles begann zu drehen , ergeben schloss er seine Augen und schürzte die Lippen. Ein hässliches Gefühl breitete sich in seinem Magen aus als der Alkohol darin rebellierte.

Der Braunhaarige vertrug nichts und in solchen rauen Mengen zu trinken hatte ihn in einen absoluten Ausnahmezustand versetzt und besondere Situationen erforderten besondere Maßnahmen.
Mit einem schmerzvollen  Stöhnen untermalt bewegte er sich soweit in Richtung Childe wie er konnte , blinzelte ein wenig versuchte seine Lider zu öffnen um den Jüngeren ansehen zu können.

" nur noch heute .." murmelte er fast ein wenig unverständlich , behielt sich die Sicherheit , dass das alles einmalig war in seinem Hinterkopf. Andere , die ihn so gesehen hatten waren danach gegangen und Zhongli hatte sie nie wieder gesehen , worüber er mehr als froh war aber Childe war eine Ausnahme , eine Ausnahme die er heute Nacht zulassen würde.

Träge griff er nach dem Unterarm seines Gegenübers, konnte nicht wirklich daran festhalten und seine Hand rutschte bewegungslos nach unten , das musste als Einladung reichen.

Childe POV

Leicht nickend strich Childe Zhongli seine Strähnen aus dem Gesicht, während er aus der Hocke ging.
"Falls Sie etwas brauchen, wecken Sie mich bitte."
gab er ihm auf den Weg, aber ob die Worte den Braunhaarigen noch erreichten, wusste er nicht.

Bevor er sich ebenfalls zur Ruhe begab, schleppte der Student sich träge in die Dusche und ließ das mittlerweile erkaltete Wannenwasser ab. Da er keine Wechselklamotten dabei hatte - wieso hätte er auch sollen - leuchtete er, zurück im Schlafzimmer, mit der Taschenlampe in den Kleiderschrank des Bibliothekars und kramte sich ein dunkelbraunes Shirt und eine Boxershorts heraus.
Sie mögen mittlerweile zwar um einiges intimer geworden sein, als es sich Childe je hätte vorstellen können, dennoch verharrte sein Blick länger an der fremden Unterwäsche. War das jetzt die Normalität? Würde er sich immer wieder in dieser Wohnung wiederfinden und würde ihn Zhongli erneut frühmorgens rausschmeißen?

Das Gewicht seines Körpers senkte die Matratze ein und Childe verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Lag rücklings auf dem Bett und starrte in die Leere vor sich. Das verhältnismäßig unruhige Atmen des Mannes neben ihm war der einzige Indiz dafür, dass dieses Zimmer nicht leer war, ansonsten herrschte absolute, einerseits bedrückende und andererseits beruhigende Stille.

Der Rothaarige vernahm nach einer Weile, in der er nicht einschlafen konnte, wie sich Zhonglis Körper drehte und sein Kopf schwer auf seinem Bauch zum erliegen kam.

"Ich habe deine Worte gehört, vorhin."
Flüsterte er.
"Und mir tut es auch leid."
Eine kurze Pause entstand.
"... Ich kann nicht erklären, was mich an dir so anzieht. Was mich schwach werden lässt in deiner Gegenwart. Leute wie dich..versuche ich normalerweise zu vermeiden. Ich hasse egoistische Menschen, die immer ihren Willen bekommen und meinen, sie seien etwas Besseres. Auch wenn auf dich letzteres wahrscheinlich nicht zutrifft. Aber du musst wissen..."
Eine weitere Pause entstand.
"Das du nichts falsch gemacht hast in deiner Jugend. Du bist kein Abschaum. Dein Vater ist es. Und...ich bin froh..., dass du so bist, wie du bist. Mit allen deinen vermeintlichen Makeln,die wahrscheinlich kein anderer sieht, ausser dir selbst."
Beendete Childe leise seinen Monolog.

Warme Arme legten sich um die Rippenpartie des Studenten, welcher kurz ob der Berührung erschrak, da er nicht erwartete, dass der Andere wach sei, und fast war Childe so, als hätte Zhongli irgendetwas von sich gegeben, was er aber nicht verstanden hatte.
Aber laut seiner Atmung schlief Besagter.
Sanft wanderten seine Finger zu dem fremden Hinterkopf und kraulten Besagten. Diesmal nicht, um dem Braunhaarigen zu beruhigen, sondern eher sich selbst. Seine andere Hand legte sich um den Arm, welcher an seiner Hüfte ruhte und Childe sog die Wärme seines Gegenparts langsam und befriedigend auf, ehe auch er nach einigen weiteren Minuten in den Schlaf sank.

"Ich werde jetzt etwas machen, was Sie jederzeit unterbinden können, wenn Sie wollen. Sie müssen es mir nur sagen, egal in welcher Form."
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