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Nur ein Urbaubsflirt?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
14.12.2022
01.02.2023
10
28.521
3
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.01.2023 3.496
 
Guten Morgen! ☺️☺️☺️

Und schon wieder ist es Mittwoch und wie sollte es anders sein, natürlich habe ich ein neues Kapitel für euch dabei!

Viel Spaß damit!


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Unerwarteter Besuch!


Der nächste Tag zog sich zu Kagomes Bedauern, wie Kaugummi in die Länge, Sango sprach Kagome offen auf die Geschichte mit InuYasha an, entschuldigte sich sogar für das falsche Verhalten ihres Kumpels, der er nunmal war, da es auch der beste Freund ihres Freundes war.
Doch Kagome winkte dies nur lächelnd ab, meinte das es doch bloß ein harmloser Kuss gewesen war und dabei nichts wäre.
Sie hatte sich fest vorgenommen, das Ganze so schnell wie möglich zu vergessen!
Als Sango allerdings auch noch sagte, das InuYasha sie nicht einfach so hätte küssen dürfen, brach die Schwarzhaarige in schallendes Gelächter aus, was einige Blicke ihrer Klassenkameraden auf sich zog.
Als sie sich wieder beruhigte erzählte sie Sango, dass InuYasha ihr dies auch gestern Abend geschrieben hätte und sie ihm auch gesagt hätte, das nichts passiert war, woraufhin Sango sie mit großen Augen ansah, den Kopf schüttelte, aber nichts weiter darauf sagte.
Da sie ihre Pausen nun mal mit Sango verbringen wollte, erstens weil sie die Gleichalte bereits schon ziemlich gerne hatte und zweitens weil sie hier noch niemand anderen kannte, verbrachten sie diese zu ihrem Leidwesen mit Miroku und somit natürlich auch InuYasha, seiner Freundin und den anderen.
Des Öfteren hatte sie den Blick des 17 Jährigen auf sich gespürt, hatte auch versucht ganz normale Gespräche mit ihm zu führen, die allerdings eher knapp ausfielen, es wollte ihr eben nicht so gelingen, wie wenn sie mit Kouga, Shippou oder Miroku redete und lachte.
Ob sie es nun wollte oder nicht, dieser Kuss stand zwischen ihnen, genau so wie dieses verdammte Herzrasen, was sie in seiner Gegenwart bekam und es einfach nicht los wurde.
Warum hatte sie sich ausgerechnet in ihn verlieben müssen?
Nach der Schule beeilte sie sich, damit sie noch zum Kombini kam und anschließend das Essen kochen könnte, nachdem sie noch mit Souta seine Hausaufgaben gemacht hatte.  

InuYasha saß abends mit seiner Familie beim Abendessen und stocherte lustlos in seinem Curry rum, irgendwie hatte er keinen Appetit.
In den letzten beiden Tagen war er wieder viel zu oft mit seinen Gedanken bei Kagome, die tatsächlich hier nach Tokyo gezogen war und wie es schien, das nächste Jahr bei ihm auf der Schule verbringen würde.
Oft hatte er noch an das schwarzhaarige Mädchen aus Okinawa denken müssen als er wieder zurück in Tokyo war.
Er hatte die Zeit, die er mit ihr verbrachte wirklich genossen, sie war so anders gewesen, als alle die er bis jetzt kannte.
Auch so anders als Kikyou!
Aber er liebte Kikyou doch, oder war es schon einfach zur Gewohnheit geworden, da sie schon über zwei Jahre zusammen waren.
Auch als er im Urlaub war, hat er kaum an sie gedacht, dabei war er sich bisher doch immer so sicher gewesen.
Doch dieses Mädchen aus Okinawa hatte etwas an sich, was ihn einfach fasziniert hatte, etwas was ihn nicht mehr los gelassen hatte, sowas hatte er noch nie zuvor erlebt.
Sie war offen und so lebensfroh, sie sah die Welt aus ihren eigenen Augen, genau wie sie es ihm erklärt hatte, während die meisten Einwohner Okinawas sich vor der Sonne schützten um ihre natürliche Blässe beizubehalten, lief sie freizügig, das Gesicht zur Sonne gewandt, durchs Leben, für sie war auch die leichte Bräune die sie hatte, etwas ganz natürliches.
Ihre Art hatte einfach etwas befreiendes an sich und ihr Lächeln, hatte mit der Sonne um die Wette gestrahlt.
Ja er hatte seine Zeit mit ihr wirklich genossen und ja er hatte letztendlich doch dem Drang nachgegeben sie zu küssen, vielleicht war es sogar Kougas Schuld, der mit seinen kleinen Sticheleien einfach nicht wusste wann es gut war.
Doch hatte er diesen einen, kleinen und doch so sinnlichen Kuss nicht bereut, im Gegenteil, es hatte sich so gut angefühlt, ihre zarten Lippen auf seinen zu spüren.
Und trotzdem wusste er wie falsch dieser Kuss doch war.
Er hatte eine Freundin, war seit Jahren in einer festen Beziehung und noch nie hatte er sie hintergangen, nicht mal eine andere angesehen, bis zu seinem Urlaub auf Okinawa.
Oft, wirklich oft hatte er sich überlegt Kagome zu schreiben und sich für den Kuss zu entschuldigen, dass es hätte niemals passieren dürfen, doch wusste er einfach nie wie und entschied sich letztendlich dazu ihr einfach gar nicht zu schreiben, schließlich würde er sie auch nie wieder sehen.
Das hatte er zumindest gedacht, bis sie am vergangenen Tag plötzlich vor ihm stand und er ihr in die nussbraunen Augen sah, die selbst immer zu strahlen schienen.
Wieso war sie hier?
War es wirklich nur, weil ihre Eltern beruflich unterwegs waren oder hatte es vielleicht doch etwas mit ihm zu tun?
Er musste es rausfinden und vor allem wusste sie ja auch jetzt dass er eine Freundin hatte, was sie jetzt wohl dachte?
Gleich Montag Abend hatte er ihr geschrieben, tausendmal hatte er die Nachricht gelöscht und wieder neu geschrieben, wusste er doch nicht genau wie er ihr schreiben sollte, bis er sich schließlich dazu entschied sich doch einfach nur knapp zu entschuldigen, alles andere wäre zu viel gewesen.
Etwas enttäuscht war er allerdings schon gewesen, als ihre Antwort erst ausblieb und das obwohl sie dauerhaft online war und schließlich kam auch genau so eine knappe Antwort zurück, beinahe drei Stunden später.
Die Antwort auf die nächste Frage hätte er sich eigentlich auch gleich denken können, auch wenn es irgendwie verletzend klang, was sie schrieb, doch war er auch etwas erleichtert, doch dass auf seine letzte Nachricht nichts mehr kam, fand er schon schade, er würde wirklich gerne eine Freundschaft mit ihr aufbauen, denn wenn sie jetzt schon mal da war, wollte er wirklich gerne auch Zeit mit ihr verbringen, als Freunde, doch sie hatte es gelesen und war danach einfach offline gegangen.
Naja vielleicht könnte eine Freundschaft aber doch klappen, denn dadurch, das sie sich bereits mit Sango angefreundet hatte, verbrachte sie auch viel Zeit mit den andern und ihm.
„InuYasha hörst du mir überhaupt zu?“ riss ihn seine Mutter aus seinen Gedanken.
„Was? Sorry ich habe grade über was nachgedacht!“ gestand er sich am Hinterkopf kratzend.
„Zu gerne würde ich wissen wo du mit den Gedanken warst, du hast so gegrinst!“ kicherte seine Mutter jetzt wieder.
„Sicherlich bei Kikyou! Ich will gar nicht wissen woran der Junge schon wieder denkt!“ schüttelte sein Vater lachend den Kopf, worauf InuYasha nur leicht die Augen verdrehte.
Wenn der wüsste!
„Ich habe grade eben auf jeden Fall gesagt, dass du morgen nach dem Training bitte sofort nach Hause kommst! Wir wollen morgen zu Herrn Higurashi rüber gehen und seine Enkelkinder in der Nachbarschaft willkommen heißen!“ berichtete seine Mutter jetzt worauf InuYasha nur zu schnauben begann.
„Mum, muss das sein, ich mag den alten Greis nicht, der ist immer übel drauf und ist nur am meckern, egal was man macht, man macht es falsch!“ grummelte InuYasha und stocherte noch immer in seinem Essen rum.
„Ja und noch ein Grund mehr dort mal vorbei zu schauen, ich habe bereits gestern und auch heute seine Enkelin mit riesigen Einkaufstaschen, an der Treppe gesehen, ich mache mir etwas Sorgen um die Kinder und ich möchte da meine Hilfe anbieten, wenn sie mal jemanden brauchen! Vielleicht muss das arme Mädchen auch den ganzen Haushalt alleine machen, ich meine ich bin doch eh zu Hause, ich könnte doch drüben helfen gehen!“ schoss es auch gleich aus ihr heraus und sah ihre beiden Männer mit großen Augen an.
„Du hast wirklich ein Helfersyndrom! Mum vielleicht wollen die nur ihre Ruhe haben, aber mit der Hausarbeit, da könnte was dran sein, Sonntag hab ich den Jungen an der Straße getroffen, da hat er erzählt, das seine Schwester mit dem Haushalt beschäftigt ist!“ gab er jetzt nachdenklich von sich, war allerdings trotzdem nicht sonderlich begeistern, doch gegen seine Mutter und ihr großes Herz hatte er einfach keine Chance das wusste er nur zu gut, doch wusste er nicht warum er unbedingt mit sollte.
„Na siehst du! Das arme Mädchen muss zur Schule und nebenbei kümmert sie sich auch noch um den Haushalt, wahrscheinlich kocht sie auch und wer weiß was noch alles!“  war seine Mutter ganz in ihrer Rolle aufgegangen.
„Ja ok, dann geh doch rüber, ich weiß nur nicht warum wir…“ fing InuYasha genervt an, doch brachte ihn das Räuspern seines Vaters zum Schweigen.
„Du kommst morgen nach dem Fußball auf direktem Weg nach Hause und danach gehen wir zusammen, als Familie zu den Higurashis rüber!“ sprach er ein Machtwort aus und InuYasha wusste das er keine weiteren Widerspruch duldete warum er seufzend nickte.
Na toll, jetzt dürfte er wahrscheinlich demnächst auch noch Babysitter für zwei Kinder spielen.

Der nächste Tag verging für die Schülerin zum Glück schneller, als der Tag davor und selbst in den Pausen, fühlte sie sich wesentlich ausgelassener und langsam fand auch ihr übliches Lächeln wieder auf ihre Lippen.
Sie beschloss einfach alles so hinzunehmen, sagte sich dass es doch bloß ein Jahr war was sie hier verbringen würde.
Selbst das Training und die ganze Zeit mit der Nähe von InuYasha konfrontiert zu sein, störte sie heute bereits weniger, auch wenn ihr verfluchtes Herz noch immer wie wild schlug, wenn sich ihre Blicke mal zufällig trafen.
Nach dem Training, Sango und sie hatten bereits alles aufgeräumt und verstaut und die Jungs waren noch immer in der Umkleide, verabschiedete sie sich schnell von Sango, wollte sie doch heute noch einiges im Haushalt machen, mit Souta die Hausaufgaben und danach noch kochen.
Sie wusste ja selber, das sie kaum Zeit in ihrer Freizeit hatte, doch das störte sie nicht wirklich.
Sie mochte die Routine, die grade in ihren Alltag einzog, am Wochenende sähe es ja auch schon wieder anders aus, da konnte sie auch gerne mal etwas mit Sango unternehmen, wenn diese Zeit hätte, sie war ihr wirklich schon eine gute Freundin geworden.
Mit diesem Gedanken lief sie auf direktem Weg nach Hause.

Kagome war grade dabei die Töpfe zum Kochen des Abendessens raus zu holen, während Souta zusammen mit ihrem Großvater über seinen Hausaufgaben saß, als es an der Tür klingelte.
„Wer kann das denn sein? Erwartest du Besuch Opa?“ wand sich Kagome an diesen, doch er schüttelte mit dem Kopf, genau wie Souta, als ihr Blick zu ihm schweifte.
„Ich geh mal schauen!“ zuckte die 16 Jährige mit den Schultern, zog sich dabei ihren Zopf noch mal enger, den sie sich extra zum kochen gemacht hatte und strich ihr fliederfarbenes Kleid noch mal glatt, bevor sie zur Haustür ging.
Mit einen sanften Lächeln öffnete sie die Haustür.
„Guten Abend was können wir für Sie tu…“ begrüßte sie lächelnd die drei Personen die davor standen, doch blieben ihr die Worte im Hals stecken, als sie erkannte, dass einer davon InuYasha war, der sie genau so überrascht ansah, wie sie ihn jetzt.
„Hallo, ich bin Izayoi Taishou und das sind mein Mann Toga und unser Sohn InuYasha, wir wohnen direkt gegenüber und wollten Sie und ihren Bruder in der Nachbarschaft willkommen heißen!“ fing auch die sympathisch wirkende Frau ihr gegenüber sofort an sich vorzustellen und hielt ihr eine große Glasschale mit einen köstlich duftenden Auflauf entgegen.
Noch immer war ihr Blick auf InuYasha gerichtet, der genau so vor den Kopf gestoßen schien wie sie selbst, als die Frau unbeirrt weiter redete und Kagomes Aufmerksamkeit damit zum Glück auf sich lenkte.
„Ich habe auch einen Auflauf gemacht, ich hoffe ihr habt noch nicht gegessen!“ lächelte sie die Frau warm und herzlich an, sie schien eine sehr fürsorgliche Frau zu sein und wahrscheinlich machte sie sich sogar Gedanken um sie und ihrem kleinen Bruder.
„Oh, danke! Ehm… ich wollte grade anfangen zu kochen, das trifft sich ja wirklich gut!“ lächelte Kagome die Frau vor sich unsicher aber höflich an, kurz huschte ihr Blick wieder zu InuYasha, der noch immer wie versteinert hinter seiner Mutter und neben seinem Vater stand.
„Möchten Sie vielleicht rein kommen?“ bot Kagome der Familie an und trat einen Schritt zur Seite, als sie die Auflaufform der Frau entgegen nahm.
„Wenn wir keine Umstände bereiten, gerne!“ lächelte die Frau sie mütterlich an und trat bereits ein, gefolgt von ihrem Mann, der seinen Sohn schmunzelnd in die Seite stieß, war ihm doch auch der überforderte Gesichtsausdruck seines Sohnes aufgefallen, danach folgte auch er seinen Eltern.
Sie führte die dreiköpfige Familie in die Küche, aus der leise Klänge der Musik zu ihnen hallte, die sie sich zum kochen grade angeschaltet hatte.
„Opa, Souta, wir haben Besuch, die Nachbarn von gegenüber sind da und Mrs Taishou hat uns sogar einen Auflauf mitgebracht!“ betrat sie gefolgt von den drein die Küche und stellte den Auflauf auf dem Tisch vor den beiden ab.
„Ohhh das riecht aber lecker!“ kam es gleich von Souta, der schnell seine Schulsachen vom Tisch räumte und sich über den köstlich riechenden Auflauf beugte.
„Souta benimm dich bitte!“ mahnte Kagome ihren kleinen Bruder, der sich sofort darauf wieder vernünftig auf seinen Stuhl setzt und sie leicht schmollend ansah.
„Hallo!“ kam es nur knapp von ihrem Opa, der die Gäste wohl nicht freudig empfing, diese nur kurz ansah und sich wieder an Souta richtete, der allerdings seine Hausaufgaben bereits vollständig weggepackt hatte.
„Setzen Sie sich doch bitte! Möchten Sie einen Tee?“ forderte Kagome den Besuch auf und deutete auf die freien Stühle am
Tisch.
„Sehr gerne, wenn wir keine Umstände bereiten!“ kam es da wieder von der freundlich wirkenden Frau.
„Ach nein, ganz und gar nicht! Mein Opa und Souta haben bis grade Hausaufgaben gemacht und ich habe mir ja jetzt das Kochen gespart, dank Ihres Auflaufs!“ lächelte die 16 Jährige und holte schon 5 Tassen aus dem Schrank, während die drei Gäste sich mit an den Tisch setzten.
„Kräuter- oder Fruchttee?“ wand sie sich lächelnd an den Besuch, während ihr Opa diesen skeptisch musterte.
„Also für mich gerne einen Fruchttee!“ gab jetzt als erstes ihr Mann wieder, worauf auch InuYasha und seine Mutter zustimmend nickten.
„Opa du einen Kräutertee oder und Souta auch Frucht?“ wand sich Kagome noch immer lächelnd an ihre Familie, die nur ergeben nickten.
Es verunsicherte die 16 Jährige schon ungemein, das ausgerechnet nun InuYasha hier bei ihr in der Küche saß, er allen Anscheins nach ein direkter Nachbar von ihr war, doch versuchte sie sich so locker wie es nur ging zu geben.
„Warte ich helfe dir!“ löste sich auch dieser nun endlich aus seiner Starre, als er sah, wie sie versuchte im obersten Regal an den Tee zu gelangen, stand auf und griff über sie hinweg zu dem Tee, den er ihr danach reichte.
„Ehm…, danke! Kannst du die Tassen schon mit zum Tisch nehmen?“ sah sie ihm direkt in die Augen, worauf er nur kurz nickte und sich gleich drei Tassen schnappte.
„Und Sie wohnen also direkt gegenüber?“ fragte Kagome neugierig nach, als sie mit dem aufgekochten Wasserkocher auch zurück zum Tisch kam, das Wasser in die Tassen füllte und sich neben ihren Bruder und Herrn Taishou setzte.
„Schwesterherz, darf ich Zucker in meinen Tee haben?“ wand sich Souta fragend an sie, bevor die Familie die Gelegenheit hatte auf ihre Frage zu antworten.
„Natürlich, hol doch mal den Zucker, vielleicht braucht ja noch wer welchen, den hab ich jetzt vergessen!“ lächelte sie ihren kleinen Bruder liebevoll an, welcher direkt aufsprang und den Zucker aus dem Schrank holte.
„Ja, wir wohnen gleich auf der anderen Straßenseite!“ antwortete auch nun die Frau wieder auf ihre gestellte Frage.
„Und ihr? Habt ihr euch hier schon eingelebt?“ wollte die Frau jetzt auch zaghaft lächelnd von ihr wissen, sah auch kurz zu ihrem Großvater rüber, der wortkarg an seinem Tee nippte.
„Ja schon, es ist natürlich eine Umstellung von Okinawa nach Tokyo zu kommen, aber hier bei Opa ist es wirklich toll und er hat so viele tolle Geschichten! Kennen Sie seinen Laden? Ich versuche ihn schon die ganze Zeit davon zu überzeugen, dass er diesen wieder öffnet!“ lächelte Kagome die Frau offen an, wobei auch ihre Augen anfingen zu strahlen.
„Ja das wäre wirklich großartig, wenn Sie den Laden wieder öffnen würden! Ich haben früher oft etwas bei Ihnen gekauft und war wirklich erschüttert, als Sie ihn geschlossen haben!“ kam es da von InuYashas Vater und lächelte den alten Mann zuversichtlich an.
„Ja, ich weiß, aber es hat sich leider kaum noch gelohnt, es kamen kaum noch Leute!“ gab jetzt auch ihr Großvater zum ersten Mal etwas geknickt von sich, konnte sie ihm doch ansehen, wie viel ihm sein Laden doch eigentlich bedeutet hatte.
„Ja und wenn wir die Werbetrommel rühren? Souta und ich könnten Flyer in der Schule und auf dem Weg dahin verteilen und vor allem, bist du jetzt nicht mehr alleine, Souta und ich sind doch jetzt da und du weißt, wir helfen dir wo wir können!“ fing Kagome strahlend an zu erzählen.
„Aber in einem Jahr, seid ihr auch wieder weg!“ kam es da eher niedergeschlagen von dem alten Mann, der wieder starr auf seine Tasse blickte, was Kagome leise seufzen ließ.
„Aber ein Jahr kann verdammt lang sein, wahrscheinlich bist du wenn es so weit ist, sogar froh, dass wir endlich wieder abhauen!“ lachte Kagome jetzt herzhaft auf und nahm einen Schluck von ihrem Tee.
Die ganze Zeit konnte sie die Blicke von InuYasha auf sich spüren.
Was wohl in seinem Kopf vor sich ging?
Ob es ihm genau so unangenehm war wie ihr?
„Also ich bin auch den ganzen Tag zu Hause! Ich könnte Ihnen auch bei dem Laden und auch hier im Haushalt helfen, wenn Sie das möchten! Ich fände es auch sehr schön, wenn Sie den Laden wieder eröffnen würden! Früher hat die ganze Nachbarschaft von ihrem Schreingelände geschwärmt!“ bot sich jetzt sogar InuYashas Mutter an, die ihren Großvater zuversichtlich anlächelte.
„Danke für Ihr Angebot, ich werde es mir mal überlegen!“ grummelte der alte Mann allerdings, hob nicht mal seinen Blick an.
„Das wäre wirklich schön! Und ihr beiden, auf welche Schule geht ihr denn?“ wand sie sich jetzt wieder an die Geschwister.
„Also ich gehe hier auf die Grundschule, die ist nur drei Straßen weiter! Ich bin da jetzt sogar in der Fußballmannschaft!“ erzählte Souta freudestrahlend, woraufhin die schwarzhaarige Frau ihnen gegenüber sanft lächelte.
„Und ich bin auf der Musashi High!“ meinte Kagome jetzt zurückhaltend lächelnd.
„Dann gehst du ja auf die gleiche Schule wie InuYasha, habt ihr euch da schon getroffen?“ freute sich die Frau plötzlich unheimlich und strahlte Kagome regelrecht an.
„Ja wir kennen uns bereits flüchtig, ich helfe auch in der Fußball AG aus, wo InuYasha drin ist!“ lächelte Kagome seine Mutter an, wobei das flüchtig ja eher geflunkert war.
„Oh das freut mich doch aber, dann könnt ihr ja jetzt zusammen zur Schule gehen, vielleicht verschläft InuYasha dann auch nicht mehr so oft!“ klatschte sich die Frau begeistert in die Hände.
„Mum bitte, vielleicht fragst du uns mal, ob uns das überhaupt recht ist!“ mischte sich jetzt auch endlich InuYasha das erste mal in das Gespräch mit ein, ihm stieß es ziemlich sauer auf, als Kagome meinte sie würden sich flüchtig kennen.
„Also ich hätte nichts dagegen! Vielleicht kannst du mir ja auch noch ein paar Tipps wegen Fußball geben!“ freute sich Souta da plötzlich und strahlte den Jugendlichen vor sich an, den er ja schon mal begegnet war und sofort nett fand.
„Also wenn deine Schwester da nichts gegen hat!“ meinte dieser jetzt leicht grinsend darauf und wagte einen Blick zu der 16 Jährigen, die ihn überfordert ansah, doch lächelnd ihren Kopf schüttelte.
„Na von mir aus, aber solltest du verschlafen, werden Souta und ich nicht warten!“
Sie wollte sich hier keine Blöße geben, wollte doch so tun, als wäre nichts gewesen.
„Ja das hab ich mir schon gedacht!“ grinste er sie breit an, wobei ihr Herz noch einen Satz machte.
Dieses blöde Herz, warum konnte es nicht einfach ganz normal schlagen, warum musste es so rasen, wenn er in ihrer Nähe war?
„Ehm…, ok! Möchten Sie vielleicht mit uns zusammen zu Abend essen! Ihr Auflauf ist viel zu viel für uns drei alleine!“ wechselte sie daher auch schnell das Thema und sah alle drei abwartend dabei an, hoffte so ihren rasenden Puls wieder etwas unter Kontrolle zu bringen.
„Aber nur wenn wir wirklich nicht stören!“ kam es jetzt schon wieder fast schon entschuldigend von Frau Taishou, die sie sanft anlächelte, worauf Kagome befreit auflachte.
„Nein, Sie stören doch nicht, es ist ganz schön mal nicht nur zu dritt zu Essen, oder Opa?“ wand sie sich jetzt lachend an den alten Mann, der sogar selber bei ihrem Lachen ein Schmunzeln auf den Lippen trug.
„Ja wenn du das sagst, Kindchen!“ lächelte er sie an, langsam schien er auch in Gesellschaft aufzutauen.




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So und das war’s dann auch schon wieder für heute!

Mhhh da macht sich jemand ganz schön viele Gedanken um ein schwarzhaariges Mädchen oder?


Und wer hätte es gedacht, da sind sie auch noch direkte Nachbarn XD
Ich wusste es ja ;)


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und lasst euch nicht ärgern!


Lg ☺️☺️❤️
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