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Wenn das Leben andere Pläne hat

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji Yamato Minazuki
05.12.2022
31.01.2023
34
91.008
 
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25.01.2023 1.255
 
Bei der Location:
Chiaki und die anderen Männer stiegen aus und gingen in den Garten hinein als schon einige Gäste da waren und warteten. Sie begrüßten den Bräutigam und er war sehr froh, dass die Hochzeit recht klein gehalten wurde und auch die Presse nicht dabei war. Chiaki kam zum Pavillon wo auch Kenji gerade stand und sagte: „Das hast du wirklich toll hingekriegt. Der Garten ist perfekt.“
„Das freut mich sehr. Jetzt fehlt nur noch die Braut und es kann losgehen. Alles Gute.“
Chiaki nickte und blieb im Pavillon stehen als sich die Gäste schon ihren Platz suchten. Kaiki setzte sich in die erste Reihe, neben ihm Shinji und dann war ein Stuhl frei für Misaki. Takumi saß auf der anderen Seite in der ersten Reihe und hielt ebenfalls einen Stuhl für seine Frau frei. Chiaki ging etwas nervös auf und ab als Yamato zu ihm kam und fragte: „Noch nervöser?“
„Und wie. Kann man dagegen denn nichts tun?“
„Doch. Sobald Maron auf dich zukommt wird alles vergessen sein. Keine Sorge.“, antwortete Yamato und klopfte Chiaki auf den Rücken.
„Danke Yamato. Wie geht es dir eigentlich? Hast du nochmal mit Miyako gesprochen?“
„Nein. Wir sind aber beide eure Trauzeugen und werden somit heute auch zusammen tanzen und ich denke wir können wieder eine Freundschaft aufbauen. Zumindest hoffe ich das.“
„Es wäre jedenfalls sehr schön.“, antwortete der Blauhaarige ruhig.
Yamato nickte, richtete sein Jackett und lächelte Chiaki wieder zu als nun alle Gäste ihren Platz eingenommen hatten.

Die Limousine fuhr vor. Alle stiegen aus, zum Schluss Maron. Koron und Misaki richteten ihr Kleid, Miyako gab ihr den Brautstrauß, welcher mit mehreren Blumen gemischt war, hauptsächlich aber Rosen und Lilien und fragte lächelnd: „Kann’s losgehen?“
„Ich denke schon.“, sagte sie nervös und schnell atmend.
Mutter und Schwiegermutter verabschiedeten sich kurz und gingen hinein, um sich auf ihren Platz zu setzen. Miyako stellte sich schon in Position, die Musik begann leise mit dem Walzer zu spielen und die Dunkelhaarige wollte losgehen als Maron sie zurückhielt und sagte: „Miyako warte.“
„Was ist denn?“, fragte diese erschrocken und kam wieder zurück.
„Liebst du Chiaki noch?“
Die Dunkelhaarige war erschrocken und musste schwer schlucken. Sie drehte sich kurz zum Tor und sah schon wie die Gäste fragend zum Eingang sahen.
„Wie kommst du jetzt darauf?“
„Chiaki hat mir von euch erzählt. Als ich weg war und was fast zwischen euch passiert wäre. Ich weiß auch dass du dich von Yamato getrennt hast, weil du anscheinend immer noch Gefühle für Chiaki hegst. Bitte, sag mir die Wahrheit.“
Miyako sah die Angst in Maron’s Augen, aber diese war vollkommen unbegründet. Die Dunkelhaarige hatte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
„Ja es stimmt ich habe mich von Yamato getrennt aber nicht, weil ich nur in Chiaki verliebt bin. Sondern aus dem Grund, weil ich ihn angelogen habe über den Abend mit Chiaki und weil ich gemerkt habe, dass ich keinen Mann lieben kann solange ich nicht über den anderen zu 100% hinweg bin. Chiaki liebt dich und heute heiratet ihr und du glaubst nicht wie glücklich mich das macht. Ich liebe euch beide, weil ihr mir so wichtig seid und euch beide endlich vereint zu sehen ist so wundervoll. Niemals würde ich dir erneut so weh tun und auch nur irgendetwas bei Chiaki versuchen wo ich doch weiß, dass er nur dich will.“
Maron atmete erleichternd durch, umarmte ihre beste Freundin und nickte.
„Danke. Ich hab dich lieb.“
Miyako nickte als sie sich schließlich endlich auf den Weg machte und nun etwas schneller zum Altar ging. Takumi hatte sich inzwischen rausgeschlichen und kam zu seiner Tochter als er fragte: „Alles gut? Chiaki wird gerade noch nervöser.“
„Alles perfekt. Oft muss man einen Mann etwas warten lassen, dass er sich sicher ist.“
„Keine Sorge. Chiaki ist sich sicher.“
Maron hakte sich bei ihrem Vater ein, atmete tief durch und sagte noch: „Lass mich ja nicht fallen.“
„Niemals mein Kleines.“, antwortete er mit einer Träne in den Augen und einem stolzen lächeln.
Beide gingen schließlich endlich los zum Pavillon. Chiaki erblickte seine Braut in ihrem wunderschönen Kleid und wurde schlagartig ganz ruhig, konnte nur noch lächeln und war überglücklich. Takumi übergab Chiaki seine Braut und setzte sich wieder hin als der Standesbeamte das Brautpaar anlächelte und fragte: „Bereit?“
„Ja.“, sagten beide und sahen sich glücklich an.

Der Standesbeamte hatte ein wunderschöne Rede gehalten, ein wenig aus der Vergangenheit des Brautpaares erzählt und auch wie stark ihre Liebe war. Maron wie auch ihr Verlobter sahen zum Pfarrer und hörten ihm zu, als zwischendurch auch ein Blick zu ihren Trauzeugen wanderte. Miyako zwinkerte ihrer besten Freundin zu und hielt ihren kleinen Strauß fest umklammert als schließlich auch ein leicht trauriger Blick zu Yamato wanderte. Dieser jedoch zwinkerte seiner Exfreundin lächelnd zu als sie schließlich auch wieder lächeln musste.
„Und nun hören wir ein paar Worte des Bräutigams ans seine zukünftige Ehefrau.“, sagte der Standesbeamte als sich das Brautpaar zueinander drehten.
Maron gab ihren Brautstrauß zuvor noch an Miyako weiter und legte ihre Hände in Chiaki’s.
„Wow, ich bin so nervös.“, begann der Bräutigam und alle mussten kurz lachen. „Der Tag, an dem ich dich kennenlernte und du mich richtig umgehauen hast, ihm wahrsten Sinne, werde ich nie vergessen. Es war nämlich der Tag, an dem ich das erste mal ein Gefühl in meinem Herzen spürte, dass ich so noch nie gespürt hatte. Dein liebevoller Blick, dein sanftes lächeln wie auch dein liebevoller Charakter. Sofort war ich in dich verliebt und selbst die letzten zwei Jahre als wir getrennt waren, hat diese Liebe niemals aufgehört. Dass wir heute hier stehen und du mir dein Ja-Wort geben wirst, macht mich zum glücklichsten Menschen auf dieser Welt. Ich liebe dich Maron, vom ganzen Herzen.“
Die Mütter wie auch Miyako mussten bereits zu einem Taschentuch greifen und sich sanft eine Träne wegstreichen ehe sie Maron’s Worten lauschen konnten.
„Chiaki. Es gab einige Schwierigkeiten bis wir jetzt dennoch an diesem Punkt hier angelangen konnten und ich als ich heute morgen aufgewacht bin, habe ich zuerst nicht realisieren können, dass wir heute wirklich heiraten würden. Doch jetzt wo ich hier stehe, an deiner Seite kann ich nur sagen, dass ich mich auf den Rest unseres gemeinsamen Lebens freuen werde. Ich liebe dich, vom ganzen Herzen.“
„Und nun bitte ich um die Ringe.“, sagte der Standesbeamte als Yamato ihm bereits die offene Schatulle reichte.
Der Standesbeamte gab Maron den Ring für Chiaki und Chiaki den für Maron. Er reichte Yamato wieder die Schatulle als er lächelnd durch die Runde sah und sagte: „Wir alle freuen uns heute, dass sich zwei Familien zu einer größeren verbinden und ihre Liebe durch eine Heirat vereinen. Somit frage ich dich Chiaki Nagoya, willst du die hier anwesende Maron Kusakabe zu deiner Ehefrau nehmen?“
„Ja ich will.“, sagte er sofort und steckte ihr den Ehering an.
„Maron Kusakabe. Auch dich frage ich, ob du den hier anwesenden Chiaki Nagoya zu deinem Ehemann nehmen willst?“
„Ja und ob ich das will.“, sagte sie sofort, steckte ihm den Ring an und schon zog sie ihn zu sich und beide küssten sich liebevoll.
„Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau. Herzlichen Glückwunsch.“
Alle Gäste standen auf, jubelten und klatschten während Chiaki sich mit seiner küssenden Braut etwas nach hinten beugte und sie am liebsten nie wieder loslassen würde. Als sie sich jedoch endlich voneinander lösen konnten, bekam Maron von Miyako ihren Brautstrauß wieder zurück und das frisch vermählte Brautpaar sah zu ihren Gästen als sie aus dem Pavillon traten und zum großen Festzelt gingen.
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