Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Interdimensiona: No Game! No Pet!!!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / FemSlash
04.12.2022
03.02.2023
8
24.067
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
24.01.2023 3.282
 
Glin blieb wie angewurzelt stehen und sah auf die Stadtmauern vor sich.
Es war ja das eine, eine Mittelalterliche Stadt im Fernsehen zu sehen, aber live dabei zu sein wieder das andere.
Sie sah Personen zu Fuß, auf dem Pferd oder Kutschen ein und aus gehen.
Die Soldaten am Stadttor wirkten trotz silbern glänzender Rüstung gelangweilt und als Glin genau hinsah, konnte sie einen erstaunten Ruf nicht unterdrücken.
Ein Elf!
Ein Elf ritt auf einem Pferd die Straße entlang!
Sie gaffte ihm fasziniert nach, bis sie leise auflachte.
Sie war doch selbst kein Mensch mehr, sondern eine Neko.
Trotzdem, Eternal war Fantasy pur!
Sie trat auf den Weg und auf die Stadt zu.
Die Wachen warfen ihr nur einen kurzen Blick zu und ließen Glin passieren.
War Helmgarten von außen schon imposant, klappte ihr beinah der Mund auf, als sie die Stadt betrat.
Wie von einer Handelsstadt zu erwarten war hier jede Menge los.
An den Straßen standen Stände, die von süßem Gebäck bis hin zu Waffen alles verkauften.
Die Leute eilten oder trotten durch die Straßen, unterhielten sich angeregt oder feilschten an den Ständen.
Glin ging neugierig zu einem Stand, der Kuchen verkaufte und rümpfte die Nase.
Als Clemens hatte sie süßes geliebt, aber jetzt reichte allein der Geruch, das Glin Reißaus nahm.
Ihre Sinne waren so sensibel geworden, das Dinge wie Kuchen oder so für sie wahrscheinlich viel zu süß waren. Naja, vielleicht auch besser für ihre Figur!
Aber nicht nur das hatte sich geändert.
Als ein Elfenkind einen Ball an ihr vorbei trat, verspürte Glin plötzlich den unweigerlichen Drang, dem Ball nach zu jagen. Sie brauchte alle Kraft um sich nicht auf die verlockende Beute zu stürzen und fragte sich keine Minute später, was nur mit ihr los war.
Glin hatte Katzen nie besonders gemocht, aber als eine Katze vor ihre Füße sprang fauchet Glin ohne es zu wollen gereizt.
Erst als die Katze weg war bemerkte Glin, das sie ihren Schweif aufgerichtet und die Zähne gebleckt hatte.
Klar, sie war eine Neko, ein Halbmensch mit Eigenschaften einer Katze, aber das war echt nicht mehr toll!
Wenige Minuten später blieb sie an einem Stand stehen, wo ein Ork eine Flöte spielte und schüttelte den Kopf.
Der Klang der Flöte klang ja nicht schlecht, aber warum spielte er keine Melodien sondern einfach völlig unzusammenhängende Töne?
Dann viel ihr eine Doku ein, die sie mal aus Langeweile gesehen hatte und seufzte auf.
Sie hörte die Töne, sie hörten sich auch nicht schlecht an, irgendwie entspannend, aber Glin konnte die Melodie dahinter einfach nicht erkennen.
Das war das erste mal, das sie es bereute eine Neko geworden zu sein. Sie sah sich jetzt nicht als totaler Musikliebhaber, aber etwas fehlen wird ihr ganz sicher etwas!
Glin lief einfach weiter und sah sich noch ein bisschen um.
Allein die Personen waren es wert, jeden anderen Gedanken beiseite zu schieben.
Glin sah normale Menschen, Elfen, Dunkelelfen, Chibis, Orks, Schleime und sogar einmal eine Kitsune, die mit einer schweren Kiste beladen durch die Straßen wankte.
Aber sie sah keine andere Neko.
In Eternal Sun war die Nekoklasse durchaus beliebt. Zum einen natürlich weil es Nekos waren. Zum anderem, weil man in den Dungeons mit der Verwandlung schnell zu den Bossen rennen konnte, ohne eine Meute kleiner Monster am Arsch kleben zu haben.
Aber hier gab es keine einzige Neko zu sehen.
Erst da viel Glin auf, wie viele Leute ihr nachsahen oder sie unverhohlen angafften.
Am meisten gab es natürlich Menschen, danach Elfen und Orks. Aber auch die Schleime oder andere nicht menschlichen Wesen wurden nicht so angestarrt wie Glin.
Sie verschwand in eine Seitengasse und suchte im Inventar nach einem passendem Kostüm, bis sie einen Umhang mit Kapuze fand und legte ihn an.
Sah sicher nicht gerade sexy aus, aber er verbarg ihren Schweif und ihre Katzenohren!
Da Glin keine Ahnung hatte, was sie machen sollte, machte sie sich auf den Weg zum Hafen.
Es lagen 2 große und 6 kleine Schiffe vor Anker.
Unzählige Leute wuselten herum, luden Ware ein oder ab, flickten notdürftig leichte Schäden oder saßen einfach da und starrten auf das offene Meer hinaus.
Glin tat es letzten gleich und fragte sich zum ersten Mal, ob sie als Clemens wirklich gelebt hatte.
Hier gab es keine Computer, keine Smartphones oder Internet, dennoch fühlte sich Glin völlig zufrieden damit einfach nur auf das glitzernde Wasser vor sich zu schauen.
Sie hatte Helmgarten vor Einbruch der Nacht erreicht, aber wer sollte ihr neuer Begleiter werden und wie sollte das ablaufen? Es würde sicher nicht einfach jemand wildfremdes auf sie zukommen und Glin sagen, das er oder sie in Zukunft begleiten würde.
Naja, mehr als abwarten konnte sie leider nicht.

Als die erste frische Briese über ihr Gesicht wehte, stand Glin auf und merkte erst jetzt, wie tief die Sonne schon stand.
Weder hatte sie eine Ahnung wo man hier übernachten konnte, noch hatte sie auch nur einen Iti um ein Gasthaus zu bezahlen!
Sie lief wieder durch die Stadt und kaum war die Sonne hinter den Häusern verschwunden, wurde es schnell kälter, so das Glin den Mantel gegen eine dicke Jacke tauschte. Die verhüllte Schweif und Ohren zwar nicht mehr, aber auf den Straßen war eh kaum noch was los.
Jetzt, wo sie ein bisschen ihre Gedanken geordnet hatte, merkte sie auch größere Unterschiede zwischen dem Spiel und diesem Eternal.
Wo im Spiel das Rathaus war, stand ein ähnlich aussehendes Gebäude, das Glin von den Gesprächen der anderen schnell als Gilde identifizierte.
In Eternal Sun hatte es sowas nicht gegeben, aber sie kannte genug Anime um zu wissen, das man in einer Gilde Abenteurer werden konnte, Aufträge annehmen und Iti verdienen konnte.
Hätte sie es eher herausgefunden, hätte sie sicher noch Zeit gefunden, sich registrieren zu lassen um zumindest ein Bett und etwas zu Essen kaufen zu können.
Aber wie sie schnell bemerkt hatte, verstand sie zwar die Sprache, die Schrift Eternals konnte Glin jedoch nicht lesen, also würde es auch nichts bringen unvorbereitet da rein zu stürmen.
Auch wenn es ein Risiko war, sie vertraute auf Black Jack und sein Versprechen.
Mit jemand Einheimischen könnte sie Aufträge annehmen und sich ihr Essen und ihre Unterkunft verdienen, alles andere würde die Zeit ergeben!

Das war echt ein toller Start in ihr neues Abenteuer!
Glin lief, hungrig, frierend und müde durch die inzwischen leeren Straßen Helmgartens.
Sie hatte nicht einmal eine Ahnung, welche Jahreszeit es war. Sommer und Winter konnte sie ausschließen, aber ob nun Herbst oder Frühling wusste sie nicht.
Sie hatte sich so voller Vorfreude auf den Weg gemacht und dabei gar nicht daran gedacht, was sie machte, wenn sie Helmgarten erreicht.
Vielleicht hätte sie noch ein paar Wölfe oder Monster töten sollen um ihre Felle oder so verkaufen zu können, auch wenn es alles andere als appetitlich geworden wäre, aber so hätte sie jetzt ein Bett und was warmes im Magen.
Ihre Laune war so tief gesunken, das sie sich nicht einmal für die magischen Laternen oder die vier Monde am Himmel begeistern konnte.
Sicher ging es schon Richtung Mitternacht.
Als Clemens hätte sie jetzt sicher noch vor dem Rechner gehangen und sich nach jeder Runde Dungeon gesagt, das sie nach dem nächsten ins Bett gehen würde.
Ja, sie hatte ein scheiß Leben, aber sie hatte zu Essen und ein warmes Plätzchen!
Auf einmal schoß ein scharfer Schmerz durch ihr linkes Ohr, als hätte man ihr eine Nadel direkt ins Ohr gestochen und Glin fauchte ungehalten auf.
Der Schmerz war so schnell verschwunden, wie er gekommen war, aber er hatte ihre Laune nun endgültig in den Keller befördert!
Glin fixierte einen kleinen Stein und kickte ihn mürrisch weg.
Keine Sekunde später hörte sie das splittern von Glas und erstarrte wie eine Katze im Scheinwerferlicht.
"Fuck!" Fluchte sie und suchte hektisch nach einem Ausweg.
Aber noch bevor sie sich aus den Staub machen konnte, wurde die Tür schon aufgerissen und Glin sah die Umrisse einer Person, die einen verdammten Bogen in den Händen hielt.
"Komm raus! Das Fenster bezahlst du mir!"
Rief eine wütende weibliche Stimme und Glin versuchte sich verzweifelt in einen Schatten zu flüchten.
"Du!"
Sie sah, wie der Bogen angelegt und gespannt wurde, während die Person langsam aus dem Haus trat.
Was sollte sie jetzt tun? Sie konnte schlecht eine wildfremde niederstrecken, vor allem nicht, wenn sie die Scheiße gebaut hatte. Aber weder hatte sie die Iti für die Reparatur, noch hatte sie Lust auf einen Pfeil im Auge.
Glin hatte schnell bemerkt, das sie nun in der Dunkelheit besser sehen konnte als zuvor, aber durch die blendende Laterne konnte sie nur die Umrisse der Person erkennen.
Als diese aber ins Licht der Laterne trat, verwarf Glin ihre Mord und Fluchtpläne und starrte die Elfe vor sich fassungslos an.
Lange, leicht wellige stahlblaue Haare, bernsteinfarbene Augen...nein kein Zweifel!
"May?" Keuchte Glin völlig fassungslos und die Elfe hob fragend eine Braue.
"Kennen wir..."
Glin trat aus dem Schatten und May ließ den Bogen sinken.
"Eine Neko? Du bist eine Neko?"
Hä? Glin hatte ja mit jeder Reaktion gerechnet, aber damit?!
"Und dann auch noch so eine Süße! Bist du etwa ganz allein hier draußen Kätzchen? Komm doch erstmal zu mir, ich gebe dir was zu Essen und trinken."
Was...zur...?
Es war May. Ihre May aus Eternal Sun, allein das war schon irritierend aber ihr Verhalten...?
May ließ den Bogen sinken, schnappte sich die Hand der völlig überforderten Neko und zerrte sie mit sanfter Gewalt ins Haus.
Glin konnte nur einen kurzen Blick auf die Einrichtung werfen, bevor sie auch schon auf einen Stuhl in Blickrichtung Tür bugsiert wurde.
"Bleib sitzen und lass mich dich bedienen Kätzchen. Ich päppel dich schon wieder auf."
Kam es Glin nur so vor, oder behandelte May sie gerade wie eine streunende Straßenkatze?!
May verschwand und Glin sah sich erstmal um.
Mays Haus war nicht sonderlich groß und ziemlich unpersönlich eingerichtet.
Sie hatte alles, was sie brauchte aber sonst sah Glin nichts persönliches.
May entdeckte sie hinter einer von drei Türen, wie sie einen Krug nahm und den Inhalt in eine Tasse goß.
Das war wahrscheinlich die Küche, dachte sich Glin seufzend und sah sich nach dem zerbrochenem Fenster um, aber es hatte wohl ein anderes Zimmer erwischt.
May kam mit einer Tasse Milch zurück und strahlte über das ganze Gesicht.
"Ihr Nekos liebt doch Milch. Geht es so, oder soll ich sie lieber warm machen?"
Glin sah völlig überfordert zu dem Glas vor sich.
Sie hatte nicht unbedingt was gegen Milch, aber ein heißer Kaffee oder auch ein Tee wäre viel besser gewesen, aber sie war wohl kaum in der Situation Ansprüche zu stellen.
Glin murmelte ein Danke und nahm einen Schluck.
Die Milch triefte vor Fett und Glin hatte Mühe die Brühe runter zu bekommen.
Ihre Zunge fühlte sich an, als hätte sie einen Belag aus Speck und der widerliche fettige Geschmack breitete sich in ihrem ganzem Mund aus. Wie konnte man unbehandelte Milch nur lieben?
"Ich mach dir schnell was zu essen und während du isst, lass ich Badewasser ein."
Mit den Worten verschwand May auch schon wieder und Glin sah ihr verwirrt nach.
War May etwa ihr neues Partymitglied, von dem Black Jack gesprochen hatte.
Auf eine unlogische Art war es logisch, schließlich war May ihr Charakter, aber was machte sie dann hier in Eternal?!
Dennoch, sie hatte ihr Fenster zerbrochen und wurde als Dank bewirtet und verwöhnt?
Ergab irgendwie keinen Sinn!
May kam ein paar Minuten später wieder und stellte Glin einen Teller, beladen mit Brot und Wurst hin.
"Wenn du noch was willst, sag es nur!"
Glin konnte nicht anders als der Elfe in den Ausschnitt zu schauen.
Selbst ihre Brüste waren so groß wie in Eternal Sun, wobei man Groß groß schreiben konnte.
Wie oft hatte sie sich vorgestellt, was sie mit May und Hiro machen würde, wenn sie ihr tatsächlich gegenüber standen, aber jetzt konnte Glin nur ein weiteres Dankeschön stammeln und May verschwand hinter Tür Nummer zwei.
Auch wenn sie ein schlechtes Gewissen hatte, aß sie zwei der Scheiben Brot.
Clemens hätte wahrscheinlich 3 oder mehr Teller futtern können, aber zum einen waren die Scheiben von Brot und Wurst um einiges Dicker als Glin es gewohnt war, zum anderen war Glin dünn und zierlich, so das nach zwei Scheiben Brot Schluss war.
"Das Bad ist fertig!" Rief May und Glin stand mühsam auf.
Sie war hundemüde und wollte einfach ins Bett, aber allein bei der Vorstellung einer warmen Wanne...
Sie schob die Tür auf und erstarrte wieder einmal.
Die Badewanne ähnelte die ihrer alten Welt, nur das sie viel größer war, aus einem seltsamen gelblichen Kristall war, in dem schwach rötliche Runen schimmerten, wahrscheinlich ein Zauber um das Wasser auf zu heizen.
Der andere Unterschied zu der Badewanne in ihrer alten Wohnung war, das eine nackte Elfe da drin saß und Glin erwartungsvoll anlächelte!
Glin spürte, wie ihr die Hitze durch den Körper schoss, als sie May anstarrte, die völlig ungeniert im Wasser saß.
Ein schlanker aber muskulöser Körper, der trotzdem weiblich wirkte, die Brüste einfach perfekt und durch den Kristall konnte Glin verzerrt den Rest sehen.
"Na komm schon rein Kätzchen."
Glin brauchte einige Momente, bis sie sich erinnerte, das sie jetzt ja auch ein Mädchen war.
Sie hatte einfach zu viel rein interpretiert, das war nur ein gemeinsames Baden von zwei Mädchen, mehr nicht.
Glin hatte sich bisher selbst noch nicht nackt gesehen und sah verlegen in den Spiegel an der Wand.
Ihr Körper wirkte unglaublich zerbrechlich, das sie damit mühelos ein Schwert schwingen und Wölfe erlegen konnte, hätte Glin sich selbst gar nicht zugetraut.
Sie hatte keine Ahnung von Körbchengrößen, aber jetzt wo Glin ihre winzigen Brüste sah, schätzte sie diese auf A, während May C, wenn nicht sogar D haben musste.
Als Glin ihren Rock und ihr Höschen abstreifte überlegte sie einen Moment, ob sie nochmal in den Spiegel sehen sollte, stieg dann aber schnell in die Wanne, darauf bedacht May nicht zu berühren, was aufgrund der Wanne auch nicht sehr schwer war.
Das warme Wasser hatte genau die richtige Temperatur und Glin schwor sich, die Wanne nie wieder zu verlassen.
"Ich weiß noch gar nicht, wie du heißt, oder darf ich dich weiter Kätzchen nennen?"
"Glin." Sagte sie knapp und zwang sich irgendwo hin zu sehen, nur nicht zu May.
"Ein niedlicher Name, für ein niedliches Kätzchen."
Glin ahnte schon, das es bei Kätzchen bleiben würde und versuchte gar nicht erst es zu ändern.
Ein Spitzname war schließlich ein Zeichen der Zuneigung, auch wenn das Glin etwas zu schnell ging.
"Du hast einen echt schönen Körper Kätzchen. Darf ich wissen, was du machst?"
Glin biss sich auf die Lippen und verfluchte sich innerlich.
Warum hatte sie nicht daran gedacht, eine Geschichte zurecht zu legen?
Sie konnte schlecht sagen, das sie aus einer anderen Welt kam oder so.
"Ich..." Sie stoppte. Glin hatte keine Ahnung, wie weit Lesen und schreiben verbreitet war und sie könnte es nicht lang verheimlichen. Das beste war, einfach unwissend zu tun.
"Ich weiß es nicht."
"Du weißt es nicht?" Fragte May mitfühlend, was es für Glin nicht unbedingt besser machte.
"Ich hab meine Erinnerungen verloren...Ich wachte heute in der Nähe von Helmgarten auf und bis auf meinen Namen weiß ich gar nichts mehr."
"Oh du arme. Du kannst gern erstmal bei mir bleiben."
Glins schlechtes Gewissen wuchs mit jedem Satz von May.
Sie würde die Elfe nicht nur belügen und ausnutzen. Bei diesem Körper konnte Glin sicher nicht lang widerstehen zu gaffen und May machte ihr das nicht unbedingt schwer.
Sie verfielen eine Weile in Schweigen, bis May aufstand.
"Komm, ich wasch dir die Haare Kätzchen."
Sie beugte sich über Glin, die Brüste direkt vor ihrem Gesicht und tastete nach etwas.
Es war eine reine Folter und auch wenn Glin die Aussicht durchaus gefiel, war sie froh, als sich May zurück sinken ließ, ein Stück Seife in der Hand.
Kaum rubbelte sie ein bisschen an ihr, fuhr Glin ein scharfer widerwärtiger Gestank in die Nase.
Sie wollte noch widersprechen, aber schob May schon ihre Beine auseinander, kniete sich vor Glin und begann ihre Haare und Ohren zu malätrieren.
Der Gestank war so heftig, das Glin das Gefühl hatte, ihre Nase würde verätzt werden. Das war ganz sicher das letzte mal, das sie sich die Haare mit Seife wusch!
Während der ganzen Zeit hatte sie Mays perfekten Brüste vor Augen und wusste, das May es nicht bemerkten würde, wenn sie schauen würde, zwang sich aber dennoch einfach an May vorbei zu schauen.
Kaum war die Folter zuende, setzte sich May wieder und lächelte Glin an.
"Deine Ohren hängen runter!" Summte sie amüsiert und Glin hätte beinah an ihren Kopf gefasst.
Sie hatte noch keine Ahnung wie ihre Ohren oder ihr Schweif funktionierten, beide machten einfach was sie wollten.
"Die Seife stinkt!" Murrte sie und May kicherte leise.
"Das ist Seife von den Elfen. Eigentlich riecht die echt gut, aber Nekos haben auch viel feinere Nasen."
Glin überlegte einen Moment, ob sie May etwas ausfragen konnte. Wäre ihr erfundener Gedächtnisverlust eine gute Ausrede um mehr über Eternal zu erfahren?
"Sag mal Kätzchen, kann es sein, das dir meine Brüste gefallen?"
Glin starrte May geschockt an. Dabei hatte sie sich so viel Mühe gegeben.
"Ich frag nur, weil du die ganze Zeit krampfhaft versuchst sie nicht anzusehen. Wenn sie dir gefallen, dann schau sie dir nur an."
Was war das denn jetzt für ein Angebot?!
"Ich...äh..."
May stand plötzlich auf und beugte sie, wie beim ersten mal über Glin.
"Besser? Ich mach auch die Augen zu, das ich nicht sehe, ob du schaust oder nicht."
Die Elfe hatte sie doch nicht mehr alle!
Bis gerade dachte Glin noch, das sie einfach nur zwei Mädchen waren, die zusammen ein Bad nahmen, aber das nahm jetzt eindeutig sexuelle Züge an!
Sie hatte sich bisher eigentlich immer für sehr offen gehalten, aber wie es aussah, war Glin viel schüchterner und verklemmter als sie dachte!
Es war das eine, sich Pornos auf dem Pc anzusehen, das andere wenn eine Elfe, die man selbst so entworfen hatte, das sie einen ansprach nackt vor einem stand und einem die Brüste fast ins Gesicht drückte!
"Willst du noch mehr sehen?"
Hauchte May, stand wieder aufrecht und drehte sich um.
Jetzt konnte Glin nicht mehr anders als zu starren. May Hintern war einfach...perfekt!
May sagte kein Wort und auch Glin schwieg, wenn auch aus sicher anderen Gründen.
"Soll ich mich nach vorn beug..."
"Nein!" Sagte Glin schnell. Das würde sie ganz sicher nicht ertragen!
"Schade!" Sagte May kichernd, aber statt sich wieder hin zu setzen stieg sie aus der Wanne und trocknete sich ab.
Glin brauchte einen Moment um wieder klar zu kommen und stieg ebenfalls aus der Wanne.
Sie konnte der Elfe einfach nicht in die Augen sehen und als sie fertig waren führte May sie in das letzte Zimmer.
Im Gegensatz zum Rest des Hauses war es im Schlafzimmer eiskalt, obwohl ein wohliges Feuer im Kamin prasselte.
Glin schluckte, als sie die zerbrochene Scheibe und die Splitter sah.
"Wir machen es so Kätzchen. Wir kuscheln uns beim Schlafen ganz eng einander um uns warm zu halten. Da du meine Brüste so magst, kannst du dich gern an sie kuscheln."
Glin mochte May. Sie mochte sie wirklich.
Aber wenn sie mit ihrer Vermutung recht hatte und May sie begleiten würde, dann...
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast