Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartet

Kurzbeschreibung
CrossoverDrama, Familie / P16 / Het
Caroline Forbes Elena Gilbert Elijah Mikaelson Finn Mikaelson Jeremy Gilbert Rebekah Mikaelson
29.11.2022
31.01.2023
10
25.076
3
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.01.2023 2.463
 
Kapitel 9: Rebekah Mikaelson I



„Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken werden die Zukunft verpassen.“ (Der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika John F. Kennedy)



Mystic Falls, Freitag, der 29. Oktober 2010


Bevor sie ging, warf Rebekah noch einen letzten Blick im Spiegel und zog ihren Lipgloss nach. Er hatte einen schönen sanften rosa Glitzerton. „Ein heißes Date?“, fragte Kol keck nach, der sie vom Spiegel verdrängen wollte. Bereitwillig trat Rebekah zur Seite, weil sie für sowas keine Zeit hatte und sowieso fertig war. „Nein“ antwortete sie. „Nur eine Verabredung zum Shopping. Allerdings will ich zur jede Gelegenheit fantastisch aussehen.“

Genau musterte Rebekah ihren Bruder, der mehr als üblich auf sein Äußeres achtgab. „Was ist mit dir? Pflegst du deiner allgemeinen Eitelkeit oder willst du jemand imponieren?“ Kol grinste sie durch den Spiegel an. „Wann lernst du es endlich? Ich will immer und zu jeder Zeit imponieren“, erklärte er ihr, weswegen Rebekah nur die Augen verdrehte. „Allerdings habe ich heute eine Verabredung mit einem Kumpel im Kino. Da wird es bestimmt auch Mädchen geben.“

„Kommt auf den Film drauf an“, bemerkte Rebekah. Sie hatte bereits ein wenig von der Neuzeit gekostet und einige Filme angesehen. Nicht alles war sehenswert oder traf ihren Geschmack. „Iron Man 2“, antwortete Kol ihr. Unwissend runzelte Rebekah die Stirn. „Keine Ahnung. Aber wenn du ein Mädchen findest, die weiß wovon du sprichst und den Film auch noch mag, dann gebe ich dir einen Agostenga aus dem Jahr 1915.“

Nach ihrem Vorschlag sah Kol sie grinsend an. „Ein Wette mit dem Gewinn eines Weißweins aus deinem geheimen Lager? Ich bin auf jeden Fall dabei.“ Kol legte seine Haare zurecht. „Wenn ich verlieren sollte, bekommst du einen Wodka Wyborowa aus dem Jahr 1912. Wie lange habe ich Zeit?“ „Mitternacht.“ Ihr Bruder drehte sich zu ihr um und reichte ihr die Hand. Rebekah schlug sofort ein. „Die Wette gilt“, sagte sie beide zeitgleich. Rebekah grinste ihn siegesgewiss an. „Du wirst sowas von verlieren.“

„Ich hoffe der Inhalt für euren Wetteinsatz beinhaltet keine eurer üblichen Grausamkeiten“, meinte Elijah ohne warnenden Unterton. Den reservierte er nur für seltene Fälle. Allein wenn Elijah etwas sagte, war es eine Warnung an sich. „Wir versuchen in dieser Stadt in Frieden zu leben, was durch Klaus Vorlagen schon wahrlich schwer genug ist.“

Kol warf seine Jacke über und machte seinen Kragen zurecht. „Das du immer so schlecht von uns denkst“, bemerkte er gespielt beleidigt. „Wir treffen uns nur mit Freunden.“

„Freunde?“, harkte Elijah skeptisch nach, was verletzend war. Beleidigt verschränkte Rebekah die Arme vor der Brust, wegen seiner implizierten Bemerkung, dass dies nicht sehr wahrscheinlich war. „Jeremy Gilbert“, erklärte Kol siegesgewiss. „Wir mögen beide Comics und die dazugehörigen Filme. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“

Wegen diesem Blödsinn verdrehte Rebekah die Augen. Verkniff sich aber die Bemerkung, dass er ärmlich und nervig war. Als sie den erwartungsvollen Blick ihres Bruders Elijah sah, erzählte sie wütend: „Ich treffe mich mit Elena. Bist du jetzt zufrieden?“ Sofort bemerkte Rebekah wie sich Elijahs ganze Haltung anspannte. Weg war der ältere verantwortungsvolle Bruder. Er hatte dem beschützenden Urvampir Platz gemacht. Aber der Schutz galt in diesem Fall nicht ihr. „Vor genau einer Woche hast du noch versucht sie umzubringen.“

Genervt zuckte Rebekah mit den Schultern. „Ich bin aus diesem Gefühl herausgewachsen“, bemerkte Rebekah, ohne sich groß zu erklären. „Jetzt sind wir Freundinnen und gehen zusammen shoppen. Halloweenkostüme für Sonntag. Zufrieden?“

Elijah sah ganz und gar nicht zufrieden aus. Sein Benehmen war vollkommen erbärmlich. Wieder einmal hatte ihn das Doppelgänger-Fieber erwischt. Doch Rebekah vermutete das es heftiger war als je zuvor. Wenn er nur wüsste, dass Elena mit seinem Doppelgänger ins Bett ging, dann würde Elijah an die Decke gehen. Rebekah kannte ihren älteren Bruder. Er hielt sich bestimmt mit Absicht von Elena fern – mit solch wundervollen Selbsteinreden von wegen, dass sie an den Salvatores hing oder ein menschliches Leben wollte. Sicher hätte Elijah es durchziehen können sich von ihr fernzuhalten. Siebzig Jahre waren nicht schwer. Eine Ewigkeit, falls Elena ein Vampir werden würde, wäre etwas ganz anderes. Geschweige denn dass sie ihr Glück bei jemand suchte, der genauso aussah wie Elijah selbst. Das würde sein Ego keinesfalls verkraften.

„Wenn du ihr etwas tust-“ „Wirst du mich persönlich in einen Sarg stecken“, unterbrach Rebekah ihn unbeeindruckt. „Das nehme ich zumindest an?“

Herausfordernd zog Rebekah eine Augenbraue hoch, aber Elijah würdigte sie nicht mit einer Antwort. Ihr Bruder ging, weil er wusste, dass die Drohung bei ihr angekommen war. Rebekah würde es nie erwägen Elijah zu überqueren. Bei Finn tat sie es nie, weil es nicht wert war. Außerdem kamen sie sich selten ins Gehege. Mit Kol war es ein Sport. Sie waren darin wie gleichberechtigte Partner. Mit Niklaus konnte es böse enden. Meist für sie – in einem Sarg. Mit Elijah wollte sie es nicht versuchen. Vor all ihren Brüdern hatte sie am meisten vor Elijah Respekt. Respekt, keine Angst. Aber sie würde nie etwas bei ihm ausreizen.

Als Rebekah in der Stadt bei dem Geschäft ankam, waren die anderen Mädchen bereits da. „Du kannst dich nicht drücken, Elena“, befand Caroline überzeugt und Rebekah hatte genug von dem Baby-Vampir gesehen, um zu wissen das sie ihren Willen durchsetzen würde. „Um dich vor solchen Veranstaltungen und Feierlichkeiten zu drücken bist du noch nicht schwanger genug. Also suche dir ein Kostüm aus, das mich erschreckt.“

„Schau doch einfach in den Spiegel“, schlug Rebekah vor und zog so die Aufmerksamkeit der Mädchen auf sich. Caroline musterte sie nur kurz unzufrieden, bevor sie sich wieder an Elena wandte. „Was macht sie denn hier?“, fragte Caroline anklagend nach. „Hat sie denn keine Freunde, die sie nerven kann?“

Aber die Bemerkung kümmerte Rebekah kaum. Sie ging einfach in den Laden hinein und stellte sich neben Elena. „Doch euch“, erwiderte Rebekah selbstzufrieden. Elena verdrehte die Augen, aber Rebekah wusste nicht genau wieso. Entweder wegen ihrer Freundin Caroline oder wegen Rebekah. Vielleicht hatten beide ihr dazu Anlass gegeben. „Ich habe dir doch gesagt warum Rebekah vorbeikommt, Caroline. Und ich habe dir auch ausführlich erklärt wieso.“

Es war leicht ersichtlich, dass Caroline deswegen nicht zufrieden war. Aber das kümmerte Rebekah nicht. Stattdessen fragte sie in die Runde: „Also habt ihr euch für ein Thema entschieden? Elena hat mir gesagt, dass ihr ein Gruppenmotto aussuchen wollt, unter dem ihr euch verkleidet.“

Kurz sahen Caroline und Bonnie einander an, bevor letztere antwortete: „Gruselgestalten. Wir haben uns für Gruselgestalten entschieden.“ „Besser gesagt, dass Schicksal hat, entschieden“, erklärte Elena die Entscheidung. „Es wurde ein Los gezogen, da wir uns nicht einigen konnten. Ich wollte mich eigentlich gar nicht verkleiden.“

„Was abgelehnt wurde“, kam Caroline auf das Thema vom Anfang zurück. „Also welches Kostüm wählst du?“

Seufzend antwortete Elena: „Wednesday.“ Es war ein komischer Moment als Rebekah mit den anderen beiden zeitgleich nachfragte: „Was?“ „Wednesday Addams“, präzisierte Elena ihren Plan, doch Rebekah verstand es immer noch nicht. „Aus der Addams Family.“

„Oh“, gab Caroline eher unbeeindruckt von sich. „Die ist doch kaum gruselig.“ Aber Elena gefiel anscheinend ihre Idee, obwohl Rebekah immer noch nicht verstand, wer Wednesday Addams sein sollte. „Es gibt kein morbideres Mädchen als sie“, erzählte Elena. „Außerdem willst du dich als Zombiebraut verkleiden.“

„Es ist eine von zwei Möglichkeiten in meinem Leben ein Brautkleid zu tragen und das viele Blut ist gruselig.“ Rebekah konnte aus den Augenwinkeln sehen, wie Elena die Augen verdrehte. Was sollte das Mädchen auch schon gruseln, dass bei einem Ritual zur Schaffung eines Hybriden geopfert wurden war?

Rebekah wandte sich an das dritte Mädchen im Bunde und fragte: „Als was gehst du Hexe?“ Während Caroline und Elena kaum merklich das Gesicht verzogen, lächelte Bonnie. „Genau als das“, erklärte Bonnie, aber Rebekah verstand es nicht. Das musste auch ihr Gesichtsausdruck zeigen, denn Bonnie fügte schließlich hinzu: „Ich gehe als das was ich wirklich bin. Als Hexe. Mir gefällt die Ironie der Situation. Daher wollte ich auch das Motto.“

Kurz ließ Rebekah das sacken, was die Hexe ihr erzählt hatte. „Du willst als Hexe verkleidet zu Halloween gehen?“, erkundigte Rebekah sich überflüssigerweise. Caroline und Elena dachten anscheinend dasselbe, aber sie sprachen es anscheinend nicht aus. „Ist dir nichts langweiligeres eingefallen?“

Verärgert verschränkte Bonnie die Arme vor der Brust. „Als was hast du denn vor zu gehen?“ „Ich weiß nicht“, gab Rebekah lapidar zurück und verschränkte ebenfalls die Arme. „Anscheinend reicht es einfach als ich selbst zu gehen. Da stellt sich nur die Frage, wie ich das Ur in meinem Vampiroutfit authentisch unterstreichen kann.“

Auf einmal stand viel mehr negative Energie im Raum, als Caroline sie vorhin angegiftet hatte oder sogar als Rebekah am Tag davor Elena aufgesucht hatte. Bonnie, die Hexe die Vampire hasste, nahm ihr anscheinend Rebekahs Einmischung viel mehr übel als die anderen beiden.

„In Ordnung“, griff Elena in die sich aufbauende schlechte Dynamik ein. „Du musst nicht bei unserem Thema mitmachen, Rebekah. Aber wenn du willst eine Gruselgestalt. Vampir ist natürlich auch drin, obwohl du alles Mögliche sein kannst. Von Mythologischer Gestalt bis zum Wesen aus der Popkultur. Wednesday Addams ist ein Mädchen aus einer Fernsehserie. Später viel berühmter die Filme davon. Sie hat immer versucht ihren Bruder zu töten und lief mit einer kopflosen Puppe herum, die sie Marie-Antionette nannte.“

So wie Elena davon erzählte, klang das Mädchen eher verstörend als gruselig, aber Rebekah kümmerte sich nicht darum. „Ich werde mich als Pestdoktor verkleiden“, verkündete Rebekah beschwichtigend. „Diese Gestalten waren der wahre Albtraum vieler Menschen. Selbst ich fand ihre Masken damals schauderhaft.“

Bonnie schnaubte wegen Rebekahs Aussage, aber sie beschloss es großzügig zu überhören. Stattdessen machten sie sich alle daran ihre Kostüme auszusuchen. Obwohl Elena am freundlichsten zu ihr war, so war Caroline die beste Beraterin bei diesem Einkauf. Sie war ehrlich und damit eine wirklich gute Beraterin. Bis auf Bonnies feindliche Stimmung war es ein angenehmes Shoppingerlebnis.

Am meisten aber überraschte Rebekah der Abschied vor dem Laden danach als Elena bat: „Rebekah, würdest du mich bitte nach Hause begleiten?“ Dafür bekam sie von ihren Freundinnen überraschte bis skeptische Blicke, aber Elena ignorierte sie. „Sicher“ antwortete Rebekah und bog mit ihr in die entgegengesetzte Richtung der anderen beiden Mädchen, die schockiert stehen blieben.

Statt ein Gespräch zu beginnen, überreichte Elena ihr eine Schachtel, die Rebekah mit einem Stirnrunzeln entgegen nahm. Zu ihrem Erstaunen befand sich darin ihre Kette. „Ich weiß, dass du nur einen Platz im Leben meiner Kinder willst und das das Thema Freundin eine eher untergeordnete Rolle in deinem Plan ist“, begann Elena im freundlichen Tonfall, der Rebekah schon einmal in ihren Bann gezogen hatte. „Aber ich will keine falsche Freundschaft. Du möchtest eine Entschuldigung wegen damals und du verdienst sie auch.“ Elena atmete tief durch, bevor sie weitersprach: „Ich habe an diesem Tag nicht so getan, als ich freundlich zu dir war. Aber damals konnten wir keine Freunde sein. Wir konnten dir nicht vertrauen und es war in diesem Augenblick das Beste zu tun.“ Ihre Stimme klang ernsthaft und das Stirnrunzeln unterstrich ihre eigene Nachdenklichkeit. „Aber ich bedauere die Umstände und dir das Gefühl gegeben zu haben, dich ausgenutzt zu haben. Es tut mir leid.“

Rebekah war von den ehrlich gewählten Worten der Doppelgängerin überrascht. Nachdenklich schaute sie auf die Kette, während sie neben Elena herging. „Meine Mutter hat mir diese Kette nie gegeben“, erzählte Rebekah ihr. „Ich habe sie bewundert und gewünscht, aber sie war voll von Magie und hat mich nie ausgewählt. Finn und Kol waren die Magiebegabten der Familie, während meine Eltern sich bei mir die Fähigkeit gewünscht hatten, besaß ich sie nur in geringen Maßen. Ich war nie würdig. Nachdem Tod meiner Mutter nahm ich die Kette an mich und behauptete, dass es als Erinnerungsstück diente. Aber eigentlich hatte ich sie immer nur haben wollen. Es war wie ein Sieg, als ich sie zum ersten Mal umlegte.“ Rebekah machte die Schachtel zu und steckte sie in ihre Manteltasche. „Das Gefühl habe ich jetzt nicht mehr.“

Ihre Mutter wollte sie töten. Wenn Rebekah daran dachte, dann wollte sie am liebsten nur die ganze Zeit über weinen. So wie sie es schon oft in ihren ewigen Jahren getan hatte. Mit Tränen die auf ihrem Kopfkissen versiegten.

„Stefan hat sie mir geschenkt, als Hoffnungsschimmer aus seinen dunklen Jahren“, berichtete Elena ihr. „Als er sie mir schenkte, war es zum Schutz. Aber für mich war sie stehts ein Symbol nicht mehr allein zu sein. Damals hatte Stefan mich nach dem Tod meiner Eltern aus meiner Einsamkeit gezogen.“

Stefan. Einer der Gründe warum Rebekah die Doppelgängerin so sehr hasste. Obwohl es kein Thema mehr zu sein schien. Elena sprach seinen Namen mit keiner besonderen Führsorge mehr aus. Mehr wie eine wehmütige Erinnerung.

„Aber jetzt ist er für dich kein Thema mehr, oder?“, fragte Rebekah neugierig nach. „Er scheint nicht einmal mehr zu eurem Freundeskreis zu gehören.“

Während der nächsten Schritte, die sie gingen, blickte Elena auf ihre Schuhe. Es war eindeutig nicht ihr Lieblingsthema. „Ich habe mich an diese Kette geklammert, wie an unsere Beziehung“, erzählte Elena und ihre Augen blickten in die Ferne, obwohl sie dabei nur auf ihre Schnürsenkel starrte. „Sie war schon viel länger vorbei, als ich es wage zuzugeben.“ Tapfer blickte Elena ihr in die Augen, obwohl sie irgendetwas versteckte. „Er hat versucht mich umzubringen. Das kann ich nicht ignorieren. Allein meine Selbstachtung digitiert mir mich von ihm fernzuhalten. Meine Freunde akzeptieren das. Bei uns gibt es die Freundschaftsregel, wenn einer von uns die andere hasst, dann steht der Rest auch dazu und hasst sie mit. Daher wurde Stefan bei uns verbannt.“

Vielleicht sollte Rebekah sich darüber freuen. Vor ein paar Tagen hätte sie das auf jeden Fall noch getan. Jetzt aber interessierte es sie kaum noch. Stefan hatte sie auch schlecht behandelt und falls es eine Wahl zwischen Freund und Freundinnen war, dann würde Caroline viel lieber letzteres wählen. Ein Freund konnte sie immer mal finden. Mit Freundinnen dagegen hatte sie sich immer schwergetan und dies schien die erste ehrliche Chance zu sein.

„Ich nehme deine Entschuldigung an“, erklärte Rebekah zum anfänglichen Thema, statt auf Stefan einzugehen. „Ich verstehe deine Beweggründe und wahrscheinlich hätte ich dasselbe getan. Ohne dabei freundlich zu sein, ob echt oder gespielt.“

Rebekah sah Elena in die Augen, die daraufhin lächelte. Anscheinend hatte sie genau verstanden was Rebekah sagen wollte. „Dann schlage ich vor, dass das der Beginn unserer Freundschaft ist“, meinte Elena, blieb stehen und reichte ihr die Hand. „Ganz offen und ehrlich.“

Lächelnd ergriff Rebekah ihre Hand und bewertete: „Ein Glück, das ich dein Geheimnis schon kennen, sodass dies nicht gleich wieder zerbricht.“ Kurz Runzelte Rebekah die Stirn und fügte hinzu: „Tatsächlich wird unsere Freundschaft auf einem Geheimnis beruhen. Das wird also was besonders einzigartiges.“ Elena schüttelte ihre Hand. „Auf eine besonders einzigartige Freundschaft.“

„Ja“ stimmte Rebekah schmunzelnd zu. „Freundschaft.“

Das hätte Rebekah noch vor einer Woche für völlig unmöglich gehalten. Wie schnell die Welt sich doch drehte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast