Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartetes Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Erotik / P16 / Gen
22.11.2022
07.12.2022
6
9.309
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
24.11.2022 1.701
 
Adrian war in diesem Moment völlig hilflos und überlegte fieberhaft wie er Suji dazu bringen könnte in seine Praxis zu fahren.
Er kniete sich jetzt vor Suji die sich quälte und versuchte aufzustehen.
„Zur Not fahre ich selber in dieses blöde Krankenhaus."
Rief Suji voller Verzweiflung und Adrian musste ihr jetzt dringend helfen, nur wie?
„Suji ganz ruhig, ich werde wirklich nur deinen Bauch untersuchen.
Ich fasse dich ansonsten nirgends an, bitte komm mit mir, ich möchte dir doch nur helfen.
„Nein, fass mich bloß nicht an verstanden?"
Schrie Suji und Adrian war völlig durcheinander, wusste nicht was er jetzt tun sollte.

Warum war sie denn plötzlich so aggressiv ihm gegenüber?
Sie schrie vor schmerzen bis Suji irgendwann nichts mehr um sich herum mitbekam, Adrian nutzte das aus und brachte sie ins Auto um in seine Praxis zu fahren.
Dort legte er sie vorsichtig auf die liege und gab ihr ein sanftes Schmerzmittel was dem Baby nicht schaden wird.
Er untersuchte vorsichtig mit dem Ultraschall ihren Bauch und sah das Baby, er konnte sogar schon sehen was es ist und wusste nicht ob es Suji bereits wusste.
Es war irgendwie anders als bei seinen anderen Patientinnen die schwanger sind, dieses Baby würde er von Anfang an begleiten, über die Geburt hinaus.
Er würde gerne auch weiterhin für Suji und das Baby da sein, wenn sie es denn zulassen wird.
Denn seid seiner Rückkehr war Suji verändert, so distanziert.
Er hatte es bisher auf ihre Schwangerschaft bezogen und hoffte es würde wieder wie früher zwischen ihnen sein.
Suji könnte seine Hilfe sicherlich gut gebrauchen, auch wenn sie schon immer ein starkes Mädchen ist.

Adrian lächelte zufrieden, denn dem Baby geht es sehr gut.
Er konnte sich erst nicht erklären woher ihre Schmerzen kommen und musste daher Suji unbedingt gründlich untersuchen.
Aber das konnte er nicht einfach machen, also rief er seine Kollegin an die versprach so schnell wie möglich zu ihm zu kommen.
Suji lag jetzt ruhig auf der liege und Adrian deckte sie vorsichtig mit einer Decke zu.
Er beobachtete sie und achtete auf Sujis Vitalwerte als auch schon Adrians befreundete Kollegin zu ihm kam, er erklärte ihr kurz die Lage und sie widmete sich voll und ganz Suji.

„Hallo Suji, ich bin Nancy, geht es dir ein wenig besser?"
Fragte sie und Suji sah die Ärztin neugierig an.
„Ja es tut nicht mehr ganz so sehr weh, was ist mit meinen Baby?
Wie geht es ihm?"
„Mach dir keine Sorgen Suji, dem Baby geht es richtig gut bei dir wie ich anhand der Bilder von Adrian sehen kann.
Du musst dir keine Sorgen machen, aber trotzdem müssen wir nachschauen warum es dir so schlecht geht.
Darf ich dich denn untersuchen?"

Fragte die Ärztin und Suji sah ängstlich zu Adrian.
„Du kannst ihr vertrauen, sie wird dir helfen, ganz bestimmt."
Sagte Adrian mit ruhiger stimme und sie streckte sogar ihre zarten Finger nach ihm aus, Adrian setzte sich zu ihr und hielt vorsichtig Sujis Hand.
Dann ließ sie es zu das Nancy gründlich nachsah, aber zum Glück war alles in Ordnung.
„Du hattest wohl ziemlich viel Stress in letzter Zeit oder Suji?
Es geht dem Baby und dir gut, aber das waren schon leichte Probe wehen, du musst dich unbedingt ausruhen, die Gefahr das dein Baby sonst zu früh kommt ist ansonsten einfach zu groß.
Versprichst du mir dir jetzt einfach nur eine schöne Zeit zu machen?"

Fragte Nancy und Suji nickte.
„Danke das Sie mir geholfen haben."
Sagte Suji und war so froh das nichts passiert ist, sie würde sich auf jeden Fall an ihren Rat halten.
Nachdem Nancy gegangen ist fuhr Adrian sie wieder nach Hause.
„Könntest du heute Nacht hier bleiben?
Ich habe Angst das vielleicht doch noch etwas passiert?"
Fragte Suji und es fiel ihr sehr schwer, aber Adrian konnte sie vertrauen.
„Ja ich bleibe sehr gerne bei dir, es ist auch für mich mal schön nicht alleine zu sein."
Meinte Adrian und Suji lächelte sogar was Adrian wunderschön fand, sie sah sowieso einfach nur unglaublich hübsch aus.
Suji war mittlerweile keine 15 mehr was Mann ihr natürlich auch ansah.

Die Männer mussten ihr ja reihenweise hinterher laufen, dann ließ sie sich gerade von einem one Night stand schwängern.
Aber Adrian war irgendwie auch froh das es nur ein one Night stand war und Suji ihn nicht kannte.
Denn er war ein wenig eifersüchtig.
Adrian folgte ihr in ihr Zimmer und deckte sie sogar zu, brachte ihr einen Tee.
Da war Suji allerdings bereits eingeschlafen und auch Adrian ging jetzt ins Wohnzimmer und legte sich auf das hübsche Sofa was er gemeinsam mit ihr ausgesucht hatte.
Er schaute leise noch etwas tv um sicher zu gehen das Suji nicht noch einmal solche Schmerzen bekam.
Aber irgendwann war auch er völlig erschöpft eingeschlafen bis ihn sehr früh sein Wecker störte da er in die Praxis musste.

Ihm war nicht ganz wohl dabei Suji jetzt alleine zu lassen, aber er beschloss sie später anzurufen.
Erstmal sollte sie sich ordentlich ausschlafen, Adrian bereitete ihr allerdings noch ein sehr reichhaltiges Frühstück zu und stellte es ihr leise auf ihren Schreibtisch.
Dabei beobachtete er sie erneut, sie war so unfassbar hübsch.
Die Schwangerschaft schien ihr trotz allem sehr gut zu tun, er fragte sich allerdings warum Suji nie eine ernsthafte Beziehung hatte seid er sie kannte.
Aber sie war schließlich erst 20 und hatte noch alle Zeit der Welt.
Aber die Vorstellung das ein Mann hier ein und ausgehen wird, sich um das Baby wie ein Vater kümmert bereitete ihm Bauchschmerzen.
Suji ist schließlich eine wunderschöne junge Frau und er musste sich der Tatsache stellen das sie bestimmt irgendwann jemanden finden würde.

So fuhr er mit einem letzten Blick auf Suji in seine Praxis.
Als Suji aufwachte tat es noch ein wenig weh, aber das war gar nichts gegen die Schmerzen vom Vortag.
„Hallo mein kleiner Schatz, deine Mama wird jetzt besser auf dich aufpassen.
Ich liebe dich und kann es kaum erwarten dich endlich zu sehen."
Lächelte sie bei dem Gedanken an ihr Baby und streichelte vorsichtig ihren Bauch.
Sie spürte plötzlich eine Bewegung und erschrak fürchterlich, griff eilig zu ihrem Handy.
Sie rief voller Angst Adrian an während sie sich ihren Bauch hielt.

„Suji Guten Morgen ich wollte dich sowieso noch anrufen."
Sagte er fröhlich und freute sich über ihren Anruf.
„Adrian ich habe Angst, das Baby, da bewegt sich etwas ziemlich heftig und ich habe Angst es könnte etwas nicht in Ordnung sein."
Rief sie ängstlich.
„Ganz ruhig Suji, es ist völlig normal.
Dein Baby möchte dir nur ebenfalls guten morgen sagen, du möchtest doch auch nicht denn ganzen Tag in der selben Position liegen oder?
Es bewegt sich nur, das ist etwas wunderbares Suji, bitte hab keine Angst ok?"

Sagte Adrian sehr sanft da er nach letzter Nacht ihre Ängste sehr ernst nahm, aber Suji beruhigte sich schließlich wieder und lächelte sogar.
„Danke Adrian, es ist schön das du da bist.
Bis nachher."
Erwiederte Suji und schloss ihre Augen, genoss die Bewegung ihres Babys.
Erst dann sah sie das Tablett und es war ihr gleich unangenehm das sie am Telefon sich nicht bedankt hat.
Daher schrieb sie Adrian noch eine sehr lange Nachricht in der sie sich bedankte.
Adrian lief daraufhin nur noch mit einem lächeln durch seine Praxis, sah nur noch sie.

Suji stand irgendwann auf, räumte auf und ging spazieren.
Als Adrian am Abend zurück kam stand sie am Herd.
„Suji du sollst dich doch ausruhen."
Sagte er besorgt und konnte sich das selber nicht erklären, sie kochte doch bloß.
Dementsprechend sah Suji ihn auch irritiert an.
„Es tut mir wirklich sehr leid, aber ich wollte auch mal etwas für dich machen.
War das etwa falsch?"
Fragte sie ihn jetzt besorgt.
„Nein Suji alles gut, ich bin wohl nur etwas überempfindlich.
Ich freue mich doch das es dir besser geht, ich habe sogar eine schöne Überraschung für dich."

„Oh super was ist es?"
Fragte sie jetzt neugierig.
„Erst essen wir etwas ok?
Nicht das dein leckeres Essen noch kalt wird."
„Woher willst du denn wissen das ich etwas leckeres gekocht habe?"
Grinste sie jetzt und Adrian sah sie intensiv an, hätte am liebsten gesagt das ihm selbst Dosen essen schmeckt wenn nur sie es ist die sie öffnet.
„Es riecht total gut und sieht lecker aus, dann komm, essen wir dann gibt's deine Überraschung."
Sagte er und so aßen sie in Ruhe und sie erzählte Adrian von denn Bewegungen des Babys was ihn faszinierte.
Auch wenn er es täglich erlebte.

„Wo ist nun meine Überraschung?"
Fragte Suji und riss ihn aus seinen Gedanken, dann holte er eine kleine Tüte hervor.
Suji sah sie sich neugierig an.
„Ist das dieses set wo Mann einen Gipsabdruck seines Bauchs machen kann?"
Fragte sie lächelnd und Adrian nickte.
„Danach kannst du ihn auch anmalen wie du möchtest und hast für immer eine Erinnerung an die Schwangerschaft."
Suji freute sich sehr darüber und augenblicklich machten sich beide an die Arbeit.
Sie saßen die halbe Nacht daran und sahen auch aus wie in Farbe getaucht da sie sich mit denn Pinseln durch die Wohnung gejagt haben.
Aber schließlich war es fertig und zufrieden sahen sie sich denn hübschen Gipsabdruck an bis Suji schließlich gähnte.

„Es ist schon sehr spät, du solltest dich hinlegen."
Suji nickte und ging erstmal ins Badezimmer während Adrian aufräumte.
Als sie in der Tür stand um ihn noch gute Nacht zu sagen bat sie ihn noch mitzukommen.
Sie legte sich in ihr Bett und legte vorsichtig seine Hand auf ihren Bauch.
Plötzlich spürte er es auch und ein Glücksgefühl durchfuhr ihn.
„Da möchte sich wohl jemand bei dir bedanken für denn wunderschönen Abend."
Lächelte sie und beide sahen sich tief in die Augen.

„Möchtest du eigentlich schon wissen was es wird?"
Fragte Adrian sie jetzt und war schon gespannt auf ihre Antwort.
„Es wird aber ein Mensch oder?"
Kicherte sie jetzt und Adrian musste ebenfalls lachen, sie wollte es also noch nicht wissen.
Daher musste Adrian seine kleine Überraschung für das Baby wohl noch etwas verstecken.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast