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Der Patriarch

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
18.11.2022
10.12.2022
12
9.863
 
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22.11.2022 840
 
Gerrit entschuldigte sich es war unhöflich seinem Vater gegenüber , er hatte sie eingeladen und er war gut erzogen. Michael bewunderte seine Ruhe er kannte Gerrit auch anders , aber seinem Vater gegenüber gab er auch schon mal nach. Nach dem Essen versuchte Gerrits Vater die richtigen Worte zu finden , er war es gewohnt den Ton anzugeben und nicht um Verständnis zu bitten. Aber er war gegen ihre Beziehung und eine Teilnahme an ihrer Hochzeit kam für ihn nicht in Frage. „ Versteht mich bitte nicht falsch vor allem du nicht Gerrit ," sagte er und versuchte nach seiner Hand zu greifen. Gerrit zog sie weg und stand auf „ Laß uns bitte gehen ich glaube es ist alles gesagt ," Michael kannte ihn gut jetzt war jedes Wort sinnlos „ Ich liebe ihren Sohn und es tut mir leid das sie so denken er ist ein toller Mensch ." So wie sie gekommen waren Hand in Hand verließen sie das Restaurant , draußen zog Michael ihn an sich und küsste ihn liebevoll. „ Sollen wir noch warten oder es ganz sein lassen , " energisch schüttelte Gerrit den Kopf er wollte diesen Mann an seiner Seite.
Sein Vater schaute ihnen vom Restaurant zu eigentlich waren sie ein schönes Paar , er wünschte er könnte über seinen Schatten springen . Er war eine andere Generation aber er hatte sich noch nie darum gekümmert was die anderen über ihn dachten . Er hielt sich für Modern und weltoffen  aber er hatte sich auf Enkelkinder gefreut mit diesen Augen  und diesem Lachen . Er war sein jüngster Sohn und er sah ihn mit ganz anderen Augen wie seine anderen beiden Söhne . Er ging seinen Weg und ihn interessierte sein Geld nicht , er liebte ihn er  war  etwas Besonderes  für ihn  aber er konnte es ihm nicht zeigen.
Michael dachte über Gerrits Vater nach er war ohne Zweifel ein sehr dominanter Mann der die Zügel fest in der Hand hielt , wenn es darauf ankam konnte auch Gerrit knallhart sein aber er hatte auch eine sanfte Seite die Michael sehr liebte . Auf dem Weg nach Hause erzählte ihm Gerrit von seiner Mutter einer sehr klugen sanften Frau , er war wie sie er ging seinen Weg , aber auch die Menschen um ihn herum waren ihm wichtig . Sie hatte immer eingegriffen wenn jemanden Unrecht geschah , und so hatte sie ihn auch erzogen. „ Sie war bestimmt eine tolle Frau ," sagte Michael er hätte sie gerne kennengelernt . Gerrit nickte auch wenn es schwer für ihn war der akzeptierte die Endscheidung seines Vaters , er wollte jetzt nur noch nach vorne sehen . Er war wieder in der Spur und niemand würde ihm sein Glück nehmen .
Am nächsten Tag fuhren sie noch einmal ins Krankenhaus , der junge Mann hatte sie darum gebeten . Sein Vater hatte seine Spielschulden bezahlt und sie würden mit ihm die Stadt verlassen . Er wollte nicht das sie den Fall weiter verfolgten „ So einfach ist das nicht wir müssen ermitteln , erklärte Michael ihm auch wenn sie das nicht wollen. " Aber für ihn war die Sache erledigt er und seine Freundin würden keine Aussage machen , Gerrit war frustriert auf der einen Seite konnte er sie verstehen. Aber es war nicht richtig das diese Männer weiter Leute terrorisierten und ungeschoren davon kamen . Die anderen gab ihm Recht aber wie oft hatten sie das schon erlebt , am Ende standen sie oft ohne Ergebnis da und alle ihre Mühen waren umsonst. Es war einer der weniger ruhigen Tage  und sie konnten ihren Schreibkram erledigen, und über die Trauung von Gerrit und Michael sprechen. Alex und Robert waren ihre Trauzeugen  ansonsten gab es nur Abends eine kleinen Freundeskreis mit dem sie feierten. Auf das große Fest im Sommer freuten sie sich alle, es würde ein tolles Fest werden . Michael lachte weil Gerrit nicht so genau wußte was er anziehen wollte , er war mehr der praktische Mensch und nur weil Gerrit drauf bestanden hatte kaufte er sich einen neuen Anzug.
Kurz vor Feierabend kam ein Einsatz rein Gerrit verdrehte die Augen , aber es half nichts er fuhr mit Robert zum Tatort. Eine weibliche Leiche in einem Reihenhaus wo selbst die  Gartenzwerge einen gleichmäßigen Abstand hatten  . Die Frau lag im Wohnzimmer und ihr Mann saß weinend auf dem Sofa  , auch hier fiel Robert das alles irgendwie alles klinisch rein und perfekt aussah . Der Mann konnte nicht viel sagen außer das ihm sofort die Unordnung in seinem Flur aufgefallen war . Gerrit sah sich mit ihm den Flur an er konnte keine Unordnung erkennen , der Mann zeigtest ihm die Lampe stand nicht auf ihrem Deckchen . Die Jacken hingen nicht sauber nebeneinander , und die Schuhe waren nicht nach Farben sortiert . Verblüfft sah Gerrit zu Robert der sich das Lachen verkneifen mußte. Er hatte es eben gerne ordentlich ," sagte der Mann und seine Frau hatte einen genauen Plan wie alles zu stehen hatte. Auch die Nachbarn erzählten ihnen was für ein furchtbar pedantischer Mann erwarten . Er hatte seiner Frau und ihnen das Leben zur Hölle gemacht , ständig Beschwerte  er sich und schrie seine Frau an .
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