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Harry Potter life after war

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daphne Greengrass Fleur Delacour Harry Potter
15.11.2022
23.01.2023
9
36.771
20
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
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27.11.2022 4.070
 
Harry wurde an diesem Morgen früh wach, das tiefblau der vergangenen Nacht war noch sehr präsent während er aus dem Fenster des Schlafsaals im Turm der Gryffindors spähte. Zusammen mit Hermine und den Weasleys hatte er einen ruhigen Tag auf den Ländereien verbringen können auch wenn doch auffällig viele Mädchen seinen Weg gekreuzt und Ihn einige nach Autogrammen gefragt hatten.

George der nach dem Willen seines Bruder wie er sagte handelte hatte daraufhin ein paar Sticheleien los gelassen das Harry ja wie Lockhart beginnen könnte Autogrammkarten zu verteilen mit passendem Foto natürlich. Die restlichen Weasleys und Hermine hatten bei diesen witzelein schnell mit eingestimmt und solange weiter gemacht bis Harry entnervt eine Wasserkugel aus dem schwarzen See, an dessen Ufer sie saßen, hatte aufsteigen lassen und diese auf George geworfen hatte.  

Dieser war lachend abgetaucht und so verfehlte Ihn die Wasserkugel nur um Haaresbreite traf dafür allerdings Fleur die grade nicht hingesehen hatte am Hinterkopf. Das Lachen war augenblicklich verstummt denn jeder der Anwesenden wusste wie sehr Fleur es hasste, wenn Ihre Haare nass wurden. Spätestens nachdem sie im Sommer vor zwei Jahren aus versehen eine Wasserbombe abbekommen hatte und daraufhin fast die Beherrschung verloren hatte war jedem klar geworden, dass man niemals Fleurs Haare ruinieren durfte.

Fleur die automatisch Ihren Kopf in Richtung Harry gedreht hatte verzog kurz das Gesicht bevor das Nächste was er wahr nahm eine schnelle Bewegung Ihres Zauberstabs gewesen war und er kopfüber in den See geflogen war. Als er schließlich husten und prustend aus dem See aufgetaucht war mussten alle wieder lachen und selbst Fleur deren Augen noch ein wenig glitzerten lachte mit.

Bei diesem Gedanken musste Harry leicht lächeln als er leise den Schlafsaal verlies. Unten im Gemeinschaftsraum war es fast komplett dunkel sodass er aufpassen musste wo er hintrat. Er überlegte ob für Hermine kurz eine Notiz schreiben sollte das er später beim Frühstück in der großen Halle dazu stoßen würde doch ob sie sie lesen würde war fraglich. Er konnte ja schlecht die Notiz zum Mädchenschlafsaal hochschicken.

Die fette Dame schwang verschlafen zur Seite als er das Potraitloch von Innen öffnete „Wo willst du denn schon so früh hin?“ fragte sie verschlafen ohne richtig die Augen zu öffnen. Harry antwortete nicht woraufhin die fette Dame etwas murmelte und die Augen wieder komplett schloss.

Er bewegte sich schon fast automatisch durch das Schloss und wich hier und da auf ein paar neben Gänge aus da die eigentlichen noch mit Trümmern versperrt waren. Ihm begegnete kein Mensch bis „Mau.“ Harry blieb wie angewurzelt stehen vor Ihm stand Mrs Norris und sah Ihn mit Ihren Lampenaugen an. Sein Magen verkrampfte sich instinktiv denn er wusste was als nächstes kommen würde.

Kaum zwanzig Sekunden später stand ein schnaufender und hustender Argus Filch vor Harry und sah Ihn aus seinen kalten Augen heraus scharf an. „Schüler aus dem Bett auf frischer Tat ertappt.“ knurrte er und grinste Harry dabei hämisch an. „Mr Filch, Ich bin aktuell kein Schüler dieser Schule falls es Ihnen aufgefallen ist.“ Erst jetzt schien Filch zu bemerken wen er da vor sich hatte.

„Der Potter Bengel, was treibst du hier?“  Harry beschloss die Wahrheit zu sagen und musterte den Hausmeister aufmerksam während er sprach. „Ich konnte nicht mehr schlafen und wollte ein wenig an die frische Luft. Ich bin es nicht mehr gewohnt mehr drei oder vier Stunden am Stück zu schlafen.“ er zuckte mit den Schultern.

Filch sah Ihn noch einen Moment böse grinsend an bevor sein Lächeln etwas weicher wurde. „Ich habe dich nicht gesehen Potter, dieses eine Mal nicht. Aber lass dir eins gesagt sein, wenn du dein Jahr wiederholst lasse Ich dir nicht einen einzigen Fehltritt durchgehen auch wenn du alle gerettet hast, mich eingeschlossen.“ er nickte Harry kurz zu und verschwand dann.

„Ich würde es mir auch nicht anders wünschen.“ murmelte Harry leise lächelnd während er seinen Weg fortsetzte. Zu seiner Überraschung war das Eichenportal nicht verschlossen und so war er kurz darauf bereits auf dem Schlossgelände und folgte Instinktiv dem Weg zu dem Baum am See unter dem er immer die Zeit im freien genoss.

Bei seinem Lieblingsort angekommen achtete er nicht weiter auf seine Umgebung und ließ sich einfach auf einer der großen Wurzeln nieder. Das Gras war noch feucht und er wollte nicht riskieren sich eine Erkältung zu holen.  Der See lag wie ein glatter und ruhiger Spiegel vor Ihm während am Himmel langsam das blau kräftiger wurde und sich das morgendliche spiel der Farben über den Himmel zu ziehen begann.

„Was machst du hier Potter?“ eine Stimme riss Harry aus seinen Gedanken die er in den letzten Minuten hatte einfach schweifen lassen. Er wirbelte herum und verlor dabei fast das Gleichgewicht. Die Stimme die Ihn angesprochen hatte stammte von einem Mädchen oder besser gesagt von einer jungen Frau die Harry nicht zuordnen konnte. Sie hatte strahlend blaue Augen war schätzungsweise einen halben Kopf kleiner als er und Ihre Haare waren sichtlich angesengt. Offenbar waren sie länger gewesen als nur schulterlänge, sie sah Ihn mit einem herausfordernden Blick an der Ihm einen Schauer über den Rücken jagte.

„Ich sitze hier wie man sieht.“ „Ja das sehe Ich. Das erklärt nur nicht warum du um so eine Uhrzeit alleine hier bist.“ in der Stimme der jungen Frau lag eine gewisse kälte was Harry sofort auf Abwehr Kurs gehen ließ. „Ich wusste nicht, dass Ich jemandem Rechenschaft schuldig bin, weil Ich morgens am See sitze und einfach die Ruhe genießen möchte. Dasselbe könnte Ich im Übrigen dich fragen?“ Als Antwort bekam er nur ein kurzes schweigen bis.

„Ich bin hier, weil Ich meine Ruhe möchte und mit meinem Problem allein sein möchte.“ ein Schatten huschte bei diesen Worten über Ihr Gesicht „Was für ein Problem denn?“ Harry war nun neugierig geworden oder möglicherweise war es auch sein Drang immer allen und jedem Helfen zu wollen was genau von beidem überwiegte wusste er grade nicht. „Ein Problem bei dem selbst der große und gute Harry Potter mir nicht helfen kann.“ In der Stimme der Blondine lag eine gewisse Häme und auch gleichzeitig Trauer.

Harry verdrehte die Augen „Bist du dir da sicher?“ „Ja, bin Ich.“ sie griff in die Tasche und holte einen zerbrochenen Zauberstab hervor. Harry wusste sofort wie es Ihr gehen musste, beim Gedanken wie es Ihm gegangen war als sein Phönixstab zerbrochen war wurde Ihm hundeelend. Ohne groß darüber nachzudenken stand er auf und zog währenddessen den Elderstab hervor.

Die Augen seines Gegenübers weiteten sich kurz vor Schreck und sie machte einen Schritt zurück bevor Harry die Hälften Ihres Zauberstabs antippte und Reparo murmelte. Der Zauberstab setzte sich wieder zu einem ganzen zusammen und Funken stoben aus seiner Spitze. „Los probiere Ihn aus.“ er lächelte die Blondine die immer noch wie in einer Schockstarre über das eben passierte war an. Sie schwang den Zauberstab nun und die Spitze begann zu leuchten.

„Danke.“ hauchte sie leise und bekam eine leichte Rotfärbung im Gesicht bevor Harry im nächsten Moment von einer Unsichtbaren Kraft in den See katapultiert wurde. Hustend und prustend tauchte er aus dem Wasser wieder auf nur um festzustellen das die Blondine verschwunden war. Leise fluchtend kletterte er zurück an Land und trocknete mit einem kleinen Zauber seine Klamotten.

Das war das zweite mal in zwei Tagen das er ein unfreiwilliges Bad im See genommen hatte. Leise vor sich hin grummelnd machte er sich auf den Weg zurück ins Schloss da Ihm bei einem Blick auf die Uhr aufgefallen war das es schon fast Zeit fürs Frühstück war. Er hatte nicht bemerkt das er so lange am See gewesen war.

Über das geschehene beschloss er kein Wort zu verlieren, Hermine würde sich nur Sorgen machen da Harry ja nicht wusste wem er den Zauberstab repariert hatte und die anderen würden es nur komisch finden.

Die große Halle war noch fast leer als er eintraf und sich an den Gryffindortisch setzte. Kurze Zeit später nachdem er grade sein zweites Brötchen mit Marmelade bestrichen hatte füllte sich die Halle langsam. Es dauerte zwar noch gut zehn Minuten doch dann kamen die Weasleys und Hermine ebenfalls in die große Halle.

Harry war drauf und dran zu fragen wo Mr und Mrs Weasley wären doch dann fiel Ihm ein, dass die beiden sich am Abend zuvor bereits verabschiedet hatten da sie den Fuchsbau für die heutige Heimkehr auf Vordermann bringen wollten. Das Frühstück war eine recht lustige Angelegenheit, da Harry zusammen mit George Ron und Hermine damit aufzog das die beiden, da sie ja nun zusammen wären doch auch im selben Zimmer schlafen könnten.

Ron wurde daraufhin sehr Rot um die Ohren und Hermine meinte nur verlegen das, dass wohl schlecht gehen würde da ja Harry und Ron sich ein Zimmer teilten. Harry entkräftete die Aussage allerdings sehr schnell da George Ihm direkt zu Hilfe geeilt kam und sagte das Harry ruhig wieder im alten Zimmer der Zwillinge schlafen könne. Daraufhin wurden Ron und Hermine nur noch röter im Gesicht was alle Anwesend zum lachen brachte.

Harrys Blick fiel schließlich auf einen kleinen Käfer der über den Tisch krabbelte und in Ihm fing die Wut an zu brodeln. „Stupor.“ ein roter Lichtblitz flammte durch die Halle die schlagartig verstummte und jeder sah zum Gryffindortisch. Harry hatte kurzerhand seinen Zauberstab gezogen und den Käfer mit einem Schockzauber belegt.

„Mr Potter was ist los?“ Professor Mcgonagall war aufgestanden und sah zum Gryffindortisch hinunter. „Ich habe grade einen unerwünschten Gast hier in Hogwarts ausfindig gemacht Professor.“ er hatte inzwischen den bewusstlosen Käfer in der Hand. Hermine, die den Käfer kurz argwöhnisch gemustert hatte, klappte der Mund auf. „Was soll das heißen Mr Potter?“

„Sehen sie Professor.“ Hermine hatte das Wort ergriffen und ebenfalls Ihren Zauberstab gezogen und diesen auf den Käfer gerichtet. Der Käfer fiel zu Boden und im Zeitraffer wuchs der Käfer nun bis an der Stelle wo er eben noch gelegen hatte eine blonde Frau mit rot lackierten Fingernägeln lag. Rita Kimmkorn.

Harry musterte die bewusstlose Reporterin voller Abscheu während alle anderen einfach sprachlos waren. Etwas erregte Harrys Aufmerksamkeit, der Ärmel von Ritas Umhang war verrutscht. Kurzerhand bückte er sich und schob den linken Ärmel ein Stück höher „Was machst du da?“ wollte Ron wissen erbleichte jedoch als Harry den Blick auf Ritas Unterarm freigab. „Incarcerus.“ aus Harrys Zauberstab schossen schwarze Seile und wickelten sich straff um die bewusstlose Rita. „Mr Potter?“ Harry richtete sich auf. Professor Mcgonagall war gefolgt von zwei Auroren die eben mit am Lehrertisch gesessen hatten nun zu Ihnen gekommen.

„Wir haben hier einen neuen Gast für Askaban.“ er deutete auf Ritas Unterarm wo das dunkle Mal eingebrannt war. Professor Mcgonagalls Lippen wurden schmal und Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen als sie das Mal sah. „Woher wussten sie das der Käfer Rita ist?“ „Ich habe im vierten Schuljahr entdeckt das Rita ein nicht registrierter Animagus ist.“ meldete sich nun Hermine zu Wort.

„Allerdings hatten wir nie den nötigen Beweis leider.“ fügte Harry schnell zu Hermines Erklärung hinzu denn er war nicht scharf darauf einen drüber zu bekommen für das Verschweigen eines Animagus. „Wir kümmern uns um sie.“ einer der Auroren hatte Rita mit einem Schwebezauber vom Boden hochgehoben und ließ sie nun neben sich herschweben.

„Sie werden in der nächsten Zeit noch eine Aussage dem betreffend im Ministerium machen müssen.“ sagte der andere Auror bevor er mit seinem Kollegen und Rita in Richtung Ausgang verschwand. „Sehr schön, wenn das jetzt alles war würde Ich mich doch freuen, wenn Ich nun eine Ankündigung machen dürfte.“

Professor Mcgonagall war leicht schnaubend zum Podium zurückgekehrt. „Die Kamine stehen nun bereit sie können sobald sie soweit sind abreisen.“  Die eben noch geschockte Stimmung in der Halle schwang direkt um es brandete von überall Applaus. „Ich würde mich sehr freuen die Schüler unter Ihnen am ersten September wieder hier in Hogwarts begrüßen zu dürfen. Bis dahin wünsche Ich Ihnen alles Gute.“  sie nahm wieder Platz und der Applaus dauerte noch einen Moment an bevor er verebbte.

Harry, Ron, Hermine, George, Fleur, Charlie, Percy und Ginny erwischten direkt einen der ersten freien Kamine. Nacheinander traten sie in die grünen Flammen und verschwanden mit dem Wort: Fuchsbau. Harry ging als letzter und warf noch einen kurzen Blick zurück sich sicher, dass er im September zurückkehren würde.

Während er durch das grüne Feuer rotierte rauschten dutzende von Kaminen an Ihm vorbei bis er schließlich aus dem großen Kamin im Wohnzimmer des Fuchsbaus purzelte, stolperte und der länge nach auf dem Boden aufkam. „Du musst nicht allen zu Füßen liegen.“ grinste Fleur Ihn an und half Ihm hoch während die anderen in Gelächter ausbrachen. „Es würde völlig genügen, wenn du mir zu Füßen liegst.“ fügte Fleur so leise flüsternd das nur Harry es hörte durch das Gelächter noch hinzu.  

Er sah sie eine Augenbraue hochziehend an während sie nur lächelte und sich dann von allen mit den Worten verabschiedete das sie in Shell Cottage nach dem rechten sehen wollte. Mrs Weasley war bereits in der Küche am werkeln sie hatte Tee aufgesetzt und obwohl sie erst vor kurzer Zeit gefrühstückt hatten einige Kekse und Küchlein bereitgestellt.

Nach einer Tasse Tee verabschiedeten sich Percy, George und Charlie ebenfalls. Charlie wollte George helfen in der Winkelgasse nach dem Laden zu schauen und Percy wollte in seiner Wohnung vorbeischauen ob alles in Ordnung war. So blieben nur Harry, Ron, Hermine, Ginny und Mr und Mrs Weasley über. Mrs Weasley war nach einer kurzen aber heftigen Diskussion an dessen Ende sie aufgestanden war und Hermine einen kleines Fläschen in die Hand gedrückt hatte damit einverstanden das Ron und Hermine sich ein Zimmer teilten während Harry wieder das Zimmer beziehen sollte in dem er bereits vor zwei Jahren geschlafen hatte.

Hermine hatte leicht rosa im Gesicht das Fläschen in Ihrer Tasche verschwinden lassen und Harry konnte sich bereits denken worum es sich bei dessen Inhalt handelte. Den restlichen Tag verbrachten sie damit das Hermine anfing den Inhalt Ihrer Perlenhandtasche herauszuholen um auszusortieren was nun nicht mehr benötigt wurde und wem der drei was davon gehörte.

Die gesamte Wäsche beschlagnahmte Mrs Weasley direkt mit dem Kommentar das sie diese erstmal ordentlich waschen würde. Keiner der Drei sprach sich dagegen aus, sie wussten nur zu gut das die Klamotten einer gründlichen Reinigung bedurften. Nach etwa zwei Stunden hatte das Wohnzimmer wie ein Gerümpel Laden ausgesehen als sich der gesamte Inhalt im Wohnzimmer wiederfand.

Die wenigen persönlichen Dinge die Harry gehörten nahm er an sich auch wenn er beim Anblick von dem wenigen was Ihm geblieben war traurig wurde. Der Eselsfellbeutel von Hagrid das Fotobuch ebenfalls von Hagrid und ein paar Kleinigkeiten wie der Schlüssel zu seinem Verließ mehr war nicht übergeblieben.

Er brachte seine Schätze in das ehemalige Zimmer der Zwillinge und verstaute sie dort im Schreibtisch. „Es ist wirklich wie bei einem Neu Anfang.“ murmelte er leise „Fast als wenn die letzten Jahre nicht existiert hätten und Ich wieder Elf wäre.“ er schloss das Zimmer mit einem Zauber ab nachdem er es verlassen hatte und gesellte sich wieder zu den anderen.

Gegen Abend hatte Mrs Weasley Ihre Kochkünste aufs maximale spielen lassen da George und Charlie auch zum Essen zurückkommen würden. Die beiden berichteten das der Laden weniger verwüstet worden war als sie vermutet hatten. Möglicherweise lag das allerdings auch den vielen Fallen die die Zwillinge kurz bevor sie abgetaucht waren installiert hatten.

Sie hatten einiges an Ausgelösten Fallen vorgefunden die allesamt mit Blutspuren bedeckt worden waren. Bei diesen Worten hatte sich Mrs Weasley Blick kurz verfinstert doch dann erhellte sich Ihr Blick und Freudentränen liefen über Ihr Gesicht als Charlie verkündete das er nicht nach Rumänien zurückkehren, sondern stattdessen bei George im Laden anfangen würde.

Diese Nachricht machte den Abend um einiges angenehmer und sie saßen bis spät abends draußen und unterhielten sich in der früh sommerlichen Abendluft.

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Zwei Tage später.



Harry saß grade zusammen mit Ron, Hermine, Ginny und Mrs Weasley beim Frühstück. Mr Weasley war bereits zur Arbeit aufgebrochen da er der Schimpftirade von Mrs Weasley nicht vollständig mitbekommen wollte. Offenbar hatten Ron und Hermine letzte Nacht den doch sehr nützlichen Schweigezauber vergessen zu nutzen um Ihre nächtlichen Aktivitäten geheim zu halten.

Mrs Weasley hatte die beiden direkt als sie morgens die Küche betraten ins Gebet genommen und Ihnen auf Ihre übliche und sehr laute Art deutlich gemacht, dass sie beim nächsten Mal gefälligst einen Privatsphäre Zauber nutzen sollten oder sie würde es sich nochmal überlegen was sie Betten Verteilung anging. Harry und Ginny hatten sich währenddessen auf Ihren Stühlen vor lachen gekringelt und Harry war sehr froh das er bevor er schlafen ging den Mufliato wirkte damit Ihn keine Geräusche von draußen ungewollt wecken würden.

„Habt Ihr beiden mich verstanden?“ Mrs Weasleys Gesichtsausdruck war immer noch leicht mörderisch. „Ja.“ gaben Ron und Hermine die doch sehr rot angelaufen waren synchron zurück. „Dann ist es ja gut. Ich habe nichts gegen junge Liebe aber denkt dran das hier noch andere im Haus leben die schlafen möchten und nicht auditiv Zeugen von dem werden möchten was Ihr treibt.“  

Harry der sich von seinem Lachanfall erholt hatte grinste Ginny zu die vor Lachen rot angelaufen war. „Diese Standpauke hat Mum schon einmal gehalten.“  grinste sie vergnügt und trank Ihren Kaffee. Harry wollte grade fragen wem Mrs Weasley diese Standpauke schonmal gehalten hatte als ein Knall ertönte und Fleur mitten in der Küche erschien das sonst so ordentliche Haar komplett zerzaust.

„Fleur was ist passiert?“ Mrs Weasley starrte Ihre Schwiegertochter fassungslos an. Auf Fleurs Wangen waren Tränenspuren zu sehen und sie wirkte ordentlich durch den Wind. Harry stand auf nahm Fleur am Arm und führte sie zu einem der Stühle auf dem die Französin zusammensackte und fassungslos zu Boden starrte.

Mrs Weasley war ebenfalls aufgestanden und hatte schnell eine Tasse Kaffee mit Milch und Zucker fertig gemacht die sie Fleur nun hinstellte. Seit der Hochzeit waren die beiden miteinander doch recht warm geworden und hatten Frieden geschlossen. Fleur nahm zitternd die Tasse und trank einen Schluck Kaffee bevor sie den Kopf hob und zu sprechen begann.

„Muriel.“ war das einzige Wort was Fleur herausbrachte bevor Ihre Fingernägel eine bedrohliche Länge annahmen. Hermine schlug sich entsetzt beim Anblick der krallenähnlichen Fingernägel die Hand vor den Mund. „Was ist passiert Fleur?“ Harry setzte sich neben die Blondine und sah sie aufmerksam an.

Fleur brauchte noch einen Moment bevor sie zu erzählen begann. „Sie stand heute Morgen vor der Tür von Shell Cottage in Begleitung zweier Zauberer.“ Mrs Weasleys Stirn legte sich in falten während Fleur sprach. „Was wollte sie?“ sie sah Ihre Schwiegertochter fragend an. Wenn Muriel Weasley ohne Ankündigung auftauchte konnte dies nichts gutes bedeuten.

„Sie hat mir den Vertrag vom Haus vor die Nase gehalten. Wir haben damals Shell Cottage von Ihr überlassen bekommen zur Hochzeit.“ „Ja, Ich erinnere mich. Ich frage mich bis heute was sie damals dazu bewegt hat.“ Mrs Weasley wurde nachdenklich da Muriel nie als besonders Großzügig oder offenherzig galt. „In dem Vertrag gibt es eine Klausel das sie uns das Haus nur überlasst, wenn Bill und Ich Ihr binnen zweier Jahre einen Großneffen oder eine Großnichte bescheren.“

„Ihr habt euch darauf eingelassen?“ Mrs Weasley sah Fleur schockiert an sie hatte zwar gewusst das es einen Vertrag für die Überlassung des Hauses gegeben hatte aber sie hatte nicht gewusst was in Ihm stand, das hatte Bill Ihr peinlichst genau verschwiegen. „Wir wollten nach der Hochzeit einfach einen sicheren Ort weit weg von allen.“ schniefte Fleur nun und Hermine reichte Ihr ein Taschentuch welches sie dankbar annahm.

„Aber wieso bist du denn dann nun hier?“ Ron runzelte die Stirn „Ron du bist manchmal ein so großer Hornochse wie Ihn die Welt noch nicht gesehen hat.“ fauchte Ginny und funkelte Ron böse an. „Es ist doch klar was gelaufen ist. Fleur kann nun da unser Bruder verstorben ist nicht den Vertrag einhalten und daraufhin hat Muriel sich das Haus zurückgeholt und sie rausgeschmissen. Habe Ich recht?“ Ginny sah Fleur an die nach kurzem zögern nickte bevor sie einen weiteren Schluck Kaffee trank.

Mrs Weasley ging nun an die Decke „Wie kann Muriel es wagen sich so ein verhalten zu erlauben. Es ist erst wenige Tage her das wir Bill verloren haben und sie denkt nur an diesen dummen Vertrag.“  „Ich weiß nicht wo ich jetzt hinsoll.“ gab Fleur nun leise von sich. „Sie hat mich mit Hilfe der beiden Zauberer einfach aus dem Haus befördert ohne das Ich die Chance hatte meine Sachen mitzunehmen.“

„Wo du jetzt hinsollst? Das ist doch klar du bleibst hier.“ Mrs Weasley sah Fleur entschieden an. Fleur die den Blick immer noch gesenkt gehalten hatte starrte Mrs Weasley fassungslos an. „Du gehörst zur Familie auch wenn Bill nicht mehr lebt da gibt es keine Diskussionen.“ bevor Mrs Weasley noch mehr sagen konnte war Fleur von Ihrem Stuhl hochgeschossen und hatte sie in Ihre Arme geschlossen.

Es war ein sehr befremdlicher Anblick das letzte Mal als sich die beiden Frauen in den Armen gelegen hatten war als Bill im Krankenflügel gelegen hatte nach dem ersten Angriff von Greyback. „Wo soll sie denn schlafen Mum? Charlie hat Percys altes Zimmer belegt bis er eine Wohnung in der Winkelgasse hat.“ Ginny hatte sich nun zu Wort gemeldet und einen Missmutigen Gesichtsausdruck aufgesetzt. „Na sie kann doch bei dir schlafen Ginny.“ Mrs Weasley sah Ihre jüngste an als wäre es logisch. „Nein kann sie eben nicht da Dean heute Abend vorbeikommt.“ Ginny war bei diesen Worten leicht rosa angelaufen.

„Sie kann in dem Zimmer schlafen welches Ich aktuell belege. Es stört mich absolut nicht auf dem Sofa im Wohnzimmer zu schlafen.“ Harry sah zu Mrs Weasley die nicht zufrieden wirkte während Ron und Hermine sich Blicke zuwarfen und Ginny besänftigt aussah. „Das kann ich nicht annehmen.“ kam es nun von Fleur. „Ich lasse dir nur keine andere Wahl.“ gab Harry kalt zurück woraufhin Fleur zusammenzuckte.

Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten verbrachten sie den Tag im Garten, zuvor hatte Mrs Weasley jedoch einen Ihrer berüchtigten Heuler fertig gemacht und auf den Weg nach Muriel geschickt. Das Muriel so handelte hieß sie überhaupt nicht gut und würde es Ihr auch nicht durchgehen lassen egal ob sie Arthurs Schwester war oder nicht.  Die Weasleys waren eine Familie und innerhalb der Familie hinterging man nicht die anderen.

Harry unterdessen saß auf einem Stuhl und überlegte was für Ihn jetzt die höchste Priorität hätte dabei wanderten seine Gedanken zu seinem Zauberstab und dass er Ihn Tarnen müsste damit es nicht auffallen würde das er den Phönixstab nicht mehr verwendete. Die Weasleys hatten zwar bemerkt das er einen anderen Zauberstab als früher nutzt diesen aber nicht weiter betrachtet.

Einzig Ron, Hermine und ein paar wenige anderer Personen wussten von der wahren Beschaffenheit des Stabs und das sollte auch so bleiben. „Harry?“ Fleur setzte sich zu Ihm, Ihre Haare waren inzwischen wieder ordentlich und auch Ihr leichter grauer Liedschatten den sie immer trug war wieder sauber nachgezogen. „Ja bitte Fleur?“ er sah sie an und nahm einen Schluck Kürbissaft aus dem Glas das auf dem Tisch neben Ihm stand.

„Warum bist du so gutherzig? Du könntest doch auch einfach darauf bestehen das Ich auf dem Sofa schlafe aber stattdessen bestehst du darauf das du auf dem Sofa schläfst nur damit Ich ein Bett habe.“ sie sah Ihn nachdenklich an. Harry zuckte mit den Schultern „Weißt du Fleur nachdem Ich jetzt ein Jahr lang immer in einem Zelt im Schlafsack geschlafen habe ist es mir inzwischen sehr egal geworden wo Ich schlafe. Wenn du wüsstest wo Ich geschlafen habe vor meinem elften Geburtstag würdest du es verstehen das Ich noch nie großartig darauf wert gelegt habe ein vernünftiges Bett zu haben.“ er sah zum Himmel. Was wohl aus den Dursleys geworden war? Eigentlich konnte es Ihm ja egal sein aber dennoch Dudley war am Ende nett zu Harry gewesen und hatte sich Sorgen um Ihn gemacht.

Im Stillen beschloss Harry sobald er die Zeit dafür hätte nach den Dursleys zu schauen, er wusste ja das Dädalus Diggel und Hestia Jones auf die Dursleys aufpassen sollten also musste er nur die beiden aufspüren. „Erde an Harry.“ Fleur riss Ihn aus seinen Gedanken indem sie Ihm leicht auf den Arm schlug.

„Hm? Was ist?“ er blinzelte „Ich habe gefragt was du damit meinst wo du vor deinem elften Geburtstag geschlafen hast.“  Sie sah Ihn fragend an. „Bei Gelegenheit werde Ich es dir zeigen, wenn das für dich in Ordnung ist.“ Fleur nickte zustimmend und wollte grade etwas sagen als sich aus dem Himmel zwei Eulen herausschälten und im direkten Sturzflug auf Harry zusteuerten.
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