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Harry Potter life after war

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Daphne Greengrass Fleur Delacour Harry Potter
15.11.2022
27.11.2022
3
12.268
7
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
24.11.2022 4.123
 
Hallo Ihr Lieben,
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem zweiten Kapitel und möchte davor allerdings anmerken das Ich das Begräbnis diesmal noch kürzer gehalten habe, da mir so etwas aus persönlichen Gründen nicht sonderlich liegt und Ich dem meiner Meinung nach ansonsten nicht gerecht werden würde wenn Ich es trotzdem versuchen würde.

LG und ein schönes baldiges Wochenende
Sharok



Die letzten paar Minuten die sie gesessen hatten war Harry etwas bewusst geworden. Er hatte tief in Gedanken versunken den Himmel beobachtet und darüber nachgedacht was alles geschehen war und was nun vor ihm liegen würde. Ron und Hermine die Ihm immer noch je einen Arm um die Schulter gelegt hatten, hatten nur still mit Ihm den Himmel beobachtet während vereinzelte Tränen über Ihre Gesichter liefen. Schließlich war es Harry klar geworden, genauso wie die letzten Sonnenstrahlen die über den Himmel gehuscht und zwei Sternschnuppen über den Horizont gejagt waren verschwunden waren, war auch sein altes Leben nun bereit zu verschwinden.

Er könnte, wenn er es denn wollte von vorn beginnen frei von dem Fluch Voldemorts, frei von dem Druck der letzten Prophezeiung. Das einzige von dem er nicht frei sein würde wäre der Ruhm der nun wie eine unaufhaltbare Lawine auf Ihn zurollte. Doch das war etwas womit er schon sein ganzes Leben hatte kämpfen müssen und was ein Teil von Ihm gewesen war.

Das Ginny jetzt nicht an seiner Seite war schmerzte Ihn, natürlich war er selber Schuld daran gewesen denn schließlich hatte er sich ja von Ihr getrennt um sie vor möglichen Gefahren zu schützen. Jedoch wenn er so darüber nachdachte es war Ihre Entscheidung gewesen nicht zu warten somit traf beide die Schuld gleichermaßen.

Als er überraschend aufstand schraken Ron und Hermine zusammen „Alles in Ordnung Harry?“ Ron sah Ihn verwirrt an denn Harrys Gesichtsausdruck war auf einmal wieder so entschlossen wie er beim Kampf gegen Voldemort gewesen war. „Ja alles in Ordnung.“ gab Harry zurück und bemerkte erstaunt wie gefestigt seine Stimme inzwischen wieder war.

„Wollen wir langsam in die große Halle gehen?“ Ron und Hermine sahen Ihn überrascht an nickten aber und standen auf. Harry bemerkte wie sich die beiden überraschte Blicke zuwarfen als er sich umdrehte und er war froh, dass sie das Lächeln nicht sehen konnte was Ihm kurz bei diesem Anblick über die Lippen gehuscht war.

Auf dem Weg zur großen Halle sprachen die drei nicht viel, Harry betrachtete die Schäden und schwang bei einigen der Schäden kurzerhand den Elderstab woraufhin sich die Schäden reparierten indem sich Staub und Trümmer wieder zu Mauern und Säulen zusammensetzten. „Das ist echt unglaublich Harry.“ staunte Ron schließlich als sie den Eingang zur großen Halle erreichten und Harry die Marmortreppe wieder vollständig instandgesetzt hatte.

„Stimmt, aber du solltest aufpassen das es nicht zu sehr auffällt sonst hast du noch mehr Fragen am Hals.“ stimmte Hermine Ron zu und sah besorgt zu den Leuten die sie sich bereits in der Halle versammelt hatten von denen aber niemand etwas groß bemerkt haben zu schien. „Ich passe schon auf Hermine.“ gab Harry zurück während er überlegte wie er den Elderstab wohl am besten Tarnen könnte. Er beschloss Mr. Olivander bei nächster Gelegenheit aufzusuchen und Ihn nach Rat zu fragen.

Als Harry die Halle betrat wurde es kurzzeitig still doch dann brandete von Überall her Applaus. Es war dasselbe wie zuvor im Gryffindorturm auch wenn auf vielen Gesichtern Tränenspuren zu sehen waren und es mehr als genug Leute gab die Verbände trugen feierten die Menschen den Sieg den sie nach so viel Schrecken errungen hatten.

Harry ließ sich bei den Weasleys am Tisch der Gryffindors nieder und sah das Mr und Mrs Weasley Ihm gegenübersaßen. „Harry mein Junge.“ lächelte Ihn Mrs Weasley an sie wirkte inzwischen um einiges gefasster als noch vor zwei Stunden im Gemeinschaftsraum. „Mrs Weasley, es.“ doch Mrs Weasley würgte Ihn direkt ab. „Wenn du jetzt sagst das es dir wegen Bill und Fred leid tut lernst du mich kennen.“ Zu Ihrer und der Überraschung der anderen huschte Harry erneut ein flüchtiges Lächeln über die Lippen „Ich wollte nur sagen das es mich freut das sie und die anderen wohlauf sind. Mir ist inzwischen klar geworden, dass Ich es nicht ändern könnte egal was Ich versuchen würde. Jeder der im Kampf gestorben ist, ist nicht nur für mich gestorben, sondern auch dafür wieder frei und ohne Verfolgung leben zu können.“

Bei diesen Worten starrten Ihn Hermine und die Weasleys verblüfft an. „Wer bist du und was habt ihr mit dem echten Harry gemacht?“ George war der erste der das Wort ergriffen hatte er sah zu Ron und Hermine die ebenfalls verblüfft lediglich den Kopf schüttelten. „Bist du sicher das es dir gut geht Harry?“ Mr Weasley sah Harry nachdenklich an. „Ja Mr Weasley mir geht es gut auch wenn Ich es noch nicht genau erklären kann.“ gab Harry zurück woraufhin Mr Weasley nickte.

Insgeheim hatte Harry einen Verdacht warum es Ihm schlagartig so leicht fiel die Dinge anders zu sehen doch um dem auf den Grund zu gehen müsste er erneut mit dem Portrait von Professor Dumbledore sprechen.  Wenn er jetzt darüber sprechen würde, würden Ihn lediglich Ron und Hermine glauben wenn auch nur unter Vorbehalt und das würde er doch gerne Vermeiden.

Das Essen erschien und so wurde er von seinen Gedanken abgelenkt. Es war fast ein Jahr her seit er das letzte mal etwas Vernünftiges gegessen hatte, meist hatte es recht einfach zubereitete Dinge gegeben die man einfach über einem kleinen Feuer erwärmen konnte. Jetzt beim Anblick von Gulasch, Kartoffeln, Rostbraten und anderen Köstlichkeiten wurde Harry wieder bewusst wie entbehrlich Ihre Reise doch gewesen war.

Ron und Hermine schien es nicht anders zu gehen, wobei es bei Ron wieder typisch war er hatte seine alten Essgewohnheiten offenbar nicht verlernt und schlang das Essen in einem Tempo runter bei dem Harry fast übel wurde.  „Ekelhaft nicht wahr?“ flüsterte Harry jemand zu, der angesprochene zuckte zusammen und sah zur Seite. Erst jetzt bemerkte er das zu seiner linken Fleur saß, die Ihre grauen Augen auf Ron geheftet hatte während sie leicht die Nase krauszog.

„Ich kenne Ihn nicht anders.“ gab Harry genauso leise zurück woraufhin über Fleurs Gesicht ein kaum merkliches Lächeln huschte. „Wie geht es dir?“ er sah die Blondine aufmerksam an. Fleur hatte tiefe Schatten unter den Augen und doch strahlte sie die kühle Schönheit aus für die sie bekannt war. „Wie soll es mir schon großartig gehen. Isch habe meine Mann verloren, weil er zu dickköpfig war Hilfe im Kampf gegen Greyback anzunehmen.“  Harry spürte eine gewisse Härte in Fleurs Stimme bei diesen Worten.

„Ich wäre wohl nicht besser gewesen.“ gestand Harry mit gedämpfter Stimme woraufhin Fleur Ihn kurz musterte bevor sie antwortete. „Bei dir ist das aber nichts neues und du bist bekannt dafür das du deine Alleingänge meistens unbeschadet überstehst.“  „Mag sein, trotzdem kann ich Bill irgendwie verstehen warum er es getan hat auch wenn der Preis viel zu hoch war.“ „Wir können es nicht ändern und Ich werde nicht die trauernde Ehefrau spielen dafür ist meine Art zu Stolz.“ Harry zuckte erneut zusammen, diesmal jedoch, weil er sah wie sich feine rote Linien in Fleurs Pupillen gebildet hatten. Die Vela war eindeutig nicht in guter Stimmung und er beschloss eiligst das Thema zu wechseln.

„Du bist aber ansonsten unverletzt oder?“ fragte er vorsichtig möglichst darauf bedacht schnell in Deckung gehen zu können falls Fleur die Nerven durchgehen würden. Zu seiner Überraschung lächelte sie plötzlich und das rot in den Augen verschwand. „Ja, Ich bin unverletzt, dass einzige was Ich habe sind ein paar kleine Kratzer aber die zählen nicht.“  Harry atmete auf, Fleur schien Ihre Angriffs Laune wieder verloren zu haben.  

Er ließ den Blick durch die Halle wandern während er den Gesprächen der Weasleys lauschte, nur die wenigstens saßen an Ihren eigentlichen Haustischen jedoch schien sich daran niemand großartig zu stören. Die Malfoys die am Morgen noch mit in der Halle gesessen hatten konnte er nirgends entdecken, vermutlich hatte man sie bis zu Ihrer Verhandlung Inhaftiert. Sein Blick fiel schließlich auf Ginny die neben Ihrem Vater saß und sich leise mit Dean unterhielt.

Ein leicht saures Gefühl stieg in Ihm bei diesem Anblick auf jedoch schüttelte er es schnell ab. Ron und Hermine hatten Ihn ohne, dass er es bemerkt hatte die ganze Zeit beobachtet und auf ein Zeichen gewartet das er möglicherweise aus der Haut fahren würde doch da dies nicht passierte warfen sich die beiden einen vielsagenden Blick zu und atmeten erleichtert auf.

Schließlich nachdem sich jeder in der Halle mit oder ohne Hilfe gestärkt hatte stand Professor Mcgonagall auf und trat an ein Mikrofon?! Harry stutzte wieso brauchte Professor Mcgonagall für die große Halle ein Mikrofon? „Was hat es denn mit dem Mikrofon auf sich?“ er sah zu den andern „Nun die Ansprache wird auch nach Hogsmeade übertragen da nicht alle heute Abend hier sein können.“ erklärte George mit einem merkwürdigen Lächeln auf dem Gesicht das Harry jedoch nicht registrierte.

„Meine Lieben Kämpfer und Kämpferinnen, liebe Hauselfen und Zentauren.“ bei diesen Worten folgten alle Professor Mcgonagalls Blick und sahen das sich in den inzwischen wieder offenen Türen der großen Halle einige Hauselfen und sogar ein paar Zentauren unter Ihnen Firenze und Bane in der Eingangshalle versammelt hatten. „Wir haben heute Morgen einen sehr großen Sieg errungen der jedoch einen hohen Preis hatte. Viele von uns haben Familienmitglieder, Freunde und Verwandte verloren. Doch Ihr Opfer hat uns erst den Sieg möglich gemacht darum lasst uns Ihnen den nötigen Respekt zollen.“ Professor Mcgonagall zog Ihren Zauberstab und richtete Ihn nach oben. In der Halle folgte eine geschlossene Bewegung jeder der konnte stand auf und machte Ihr es nach, selbst die Zentauren und Hauselfen die keine Zauberstäbe hatten reckten Ihre rechte Hand nach oben als Zeichen des Respekts.

„Ich danke euch.“ sagte Professor Mcgonagall schließlich nachdem sie Ihren Zauberstab zurück in den Umhang gesteckt und alle wieder Platz genommen hatten. „Ich würde nun gerne Harry Potter zu mir bitten damit er einige Worte an euch richten kann.“ Harry stand auf und spürte sämtliche Blick auf sich ruhen. Fleur hatte während er aufstand unauffällig seine Hand berührt und eine beruhigende Wärme breitete sich von der Stelle wo sie Ihn berührt hatte aus.  Langsam machte er sich auf den Weg zum Mikrofon.

Dort angekommen ließ er seinen Blick erneut durch die Halle wandern und stellte fest das absolut jeder Ihm zugewandt war. Er schluckte kurz, „Wie Professor Mcgonagall schon gesagt hat wir alle haben jemanden verloren der uns wichtig ist und den wir nie vergessen werden und auch nicht sollten. Wir ehren die Gefallenen am besten in dem wir uns an sie erinnern wie sie wirklich waren. Aus diesem Grund möchte Ich gerne eine Erklärung zu einer Person abgeben die wir alle als vermeidlichen Feind angesehen und betrachtet haben.“ bei diesen Worten ging ein Raunen durch die Halle und vereinzeltes Getuschel brach aus was jedoch wieder verstummte als er fortfuhr.

Professor Mcgonagall zu seiner linken versteifte sich merklich doch Harry war es egal. „Ich möchte euch von einem Mann erzählen, den seine Liebe zu einer Frau mit der er in seiner Kindheit befreundet war soweit getrieben hat das er sich gegen die Dunkle Seite gestellt hat und sogar soweit gegangen ist sein Leben dafür zu Opfern um seine Schuld zu begleichen.“ „Wer soll das gewesen sein?“ rief jemand doch Harry konnte die Person nicht ausmachen.

„Ich werde zuerst von Ihren Taten erzählen bevor Ich euch den Namen dieser Person verrate. Es begann damit das diese Person als sie im Dienst des Dunklen Lords stand eine Information aufgeschnappt hat die letztendlich dazu führte das der Dunkle Lord sich auf den Weg machte um mich als Baby zu töten.“ In der Halle schnappten viele nach Luft es hatte sich nie großartig jemand darüber Gedanken gemacht warum Lord Voldemort Harry hatte töten wollen als Baby.

„Als die Person erfuhr auf wen sich die Information die sie übermittelt hatte bezog war es jedoch schon fast zu spät, darum wandte sie sich an Albus Dumbledore und bat Ihn um Schutz für meine Familie oder besser gesagt um Schutz für meine Mutter und Ihre Familie. Diesen Schutz hatten meine Eltern auch bekommen allerdings wurden sie von Ihrem besten Freund Peter Pettigrew der Ihr Geheimniswahrer war schlussendlich an den Dunklen Lord verraten.“ Harry atmete kurz durch es fiel Ihm zwar leichter als Gedacht über die Vergangenheit zu sprechen doch es war dennoch nicht angenehm.

„Nach dem Tod meiner Eltern suchte besagte Person Albus Dumbledore erneut auf und machte Ihm Vorwürfe warum er nichts besseres Unternommen hatte. Dumbledore jedoch gebot Ihm Einhalt und machte Ihm klar das der Dunkle Lord wiederkehren würde und Ich bis es soweit sei jeden Schutz bräuchte den Ich bekommen könnte. So kam es dazu das die Person von der Ich spreche mich in meinem ersten Schuljahr hier in Hogwarts elf Jahre später mich vor dem Tod bewahrte indem sie meinen Besen mit Gegenflüchen besprach den ein anderer versuchte zu verfluchen.“  Die Versammelten hingen wie gebannt an seinen Lippen und Harry ahnte das es einen Knall geben würde, wenn er den Namen eröffnen würde.

„Während meiner Schulzeit hat die Person immer versucht mich aus Hogwarts ausschließen zu lassen jedoch nie mich zu töten. Jetzt im letzten Jahr als Ich mit Ron und Hermine unterwegs war kam uns jene Person ohne das wir wusste wer es gewesen war zu Hilfe und brachte uns das Schwert von Gryffindor was wir zu jenem Zeitpunkt dringend benötigten. Letzte Nacht tat diese Person erneut etwas Großes für mich. Sie überließ mir während sie Ihre letzten Atemzüge hauchte Ihre Erinnerungen die der Schlüssel dafür waren um Lord Voldemort endgültig besiegen zu können.“

Beim Namen von Voldemort war fast die ganze Halle zusammengezuckt und Ron und Hermine die natürlich schon lange wusste von wem Harry sprach hatten ein schiefes Lächeln aufgesetzt. „Ohne diesen Entscheidenden Hinweis wäre der Sieg nicht möglich gewesen und darum bin Ich dieser Person, die einst ein Spion war und dann die Seiten gewechselt hat um für die Seite des Lichts zu spionieren, auf ewig dankbar.“

„Von wem sprichst du da die ganze Zeit?“ rief nun George Weasley halb lachend. „Sag uns endlich den Namen dieses Helden.“ „Nun George, es ist die Person die niemand von euch erwarten würde, es ist niemand geringer als Severus Snape.“ es war als wenn eine Bombe explodiert wäre im ersten Moment war es totenstill doch dann brachen überall rufe des entsetzen und des Zweifelns aus.

Harry atmete genervt durch „Ich merke schon das Ich meine Worte erst untermauern muss bis.“ er hob seinen Zauberstab was jeden wieder verstummen ließ „Ich Harry James Potter schwöre bei meinem Leben und meiner Magie das, dass eben gesagte der Wahrheit entspricht. Lumos.“ Die Spitze von Harrys Zauberstab erstrahlte hell bevor er den Zauber nach einigen Sekunden löste und Ihn alle geschockt ansahen.

„Glaubt Ihr mir jetzt?“  da niemand antwortete fuhr er fort „Ich bitte euch das Ihr Severus Snape ebenfalls als einen der Helden der Schlacht von Hogwarts anseht und Ihn nicht für die Taten die er als junger Mann begangen hat verachtet. Er war immer durch und durch Dumbledores Mann und stand die letzten sechzehn Jahre immer voll hinter Ihm. Jeder hat eine zweite Chance verdient bitte bedenkt dies. Das war alles was Ich zu sagen habe.“ er wandte sich vom Mikrofon ab und wollte grade zurück zum Gryffindortisch gehen als die gesamte Halle in einer einzigen fließenden Bewegung aufstand und anfing zu applaudieren.

Unter lautem Beifall ließ er sich wieder auf seinem Platz zwischen Hermine und Fleur nieder. „Sowas bringst auch nur du fertig.“ lachte Hermine als sie sich ebenfalls wieder gesetzt hatte und Kingsley nun angefangen hatte zu erzählen wie es weiter gehen sollte. „Was denn? Ich hatte Professor Mcgonagall versprochen das Ich eine Ansprache halten würde worum es dabei geht habe Ich nicht gesagt.“ gab Harry leicht lächelnd zurück.

Er fand es einfach wichtig richtig zu stellen wie Snape wirklich gewesen war auch wenn er Ihn die meiste Zeit die er Ihn gekannt hatte nie leiden konnte. „Du weißt schon das deine Ansprache auch nach London in die Winkelgasse und ins Zaubereiministerium übertragen wurde.“ grinste Fleur Ihn nun an. „Warte? Was?“ geschockt sah er in die Runde und musste feststellen das sämtliche Weasleys grinsten.

„Wir wussten das du, wenn du das gewusst hättest nicht offen gesprochen hättest.“ Mrs Weasley sah Harry etwas schuldbewusst aber dennoch lächelnd an. Harry musste das kurz verdauen „Stimmt da haben sie wohl recht.“ sagte er schließlich und seufzte. Inzwischen hatte Kingsley seine Ansprache beendet und Professor Mcgonagall hatte wieder das Wort ergriffen.

„Ich muss jetzt leider noch einmal zu einem ernsten Thema kommen. Nach Absprache mit dem Ministerium und dem Einverständnis der Hinterbliebenen wurde beschlossen das alle gefallenen Kämpfer von Hogwarts in einem Mausoleum und der darunter liegenden Gruft welche gegenwärtig errichtet wird auf dem Friedhof von Hogsmeade begraben werden. Die Beerdigung wird morgen Abend bei Sonnenuntergang erfolgen. Dieses Mausoleum wird in einem gesonderten Teil des Friedhofs errichtet sodass jederzeit die Möglichkeit besteht die verstorbenen zu Besuchen und Ihnen zu Gedenken.“

Harry sah verblüfft zu Professor Mcgonagall hoch „Sagt mal wie war das mit Ich habe nicht viel verpasst während Ich geschlafen habe?“ er sah zu Ron und Hermine die ebenso verblüfft schienen wie er. „Wir wussten davon auch nichts.“ Ron zuckte mit den Schultern „Minerva kam ungefähr eine Stunde bevor du aufgewacht bist zu uns Harry und hat uns davon berichtet.“ warf Mr Weasley nun ein.  

Harry nickte verständnisvoll und sah sich in der Halle um, es schien kaum jemanden ernsthaft zu überraschen was Professor Mcgonagall gesagt hatte. Es war schon beeindruckend wie schnell sie anfing die Dinge zu regeln. Die Halle begann sich nun langsam zu leeren und Harry machte sich ebenfalls daran zu gehen da er nicht wirklich Interesse daran hatte von jemanden belagert zu werden.

Einige der unbeschadeten Räume waren für die die in Hogwarts bleiben würden und so kam es das Harry sich kurze Zeit später mit Hermine und den Weasleys zusammen in einem dieser Räume wiederfand in dem zwei Schlafbereiche abgeteilt worden waren einen für die Männer und einen für die Frauen. Ron der seine Familie fast ein Jahr nicht gesehen hatte wollte die Nacht bei seiner Familie verbringen und so machten sich Harry und Hermine nachdem sie noch ein wenig geredet hatten alleine auf den Weg zum Gryffindorturm.

Als Harry kurze Zeit später auf seinem Bett im Schlafsaal der Jungen lag merkte er wie erschöpft er doch schon wieder war, die paar Stunden schlaf hatten nicht viel gebracht und der morgige Tag würde ebenfalls kräftezehrend werden da die Beerdigung ja bevorstand. Er schloss die Augen und versank im Reich der Träume.

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Ein paar Tage später:

Harry hatte mit seiner Vermutung das die Beerdigung Anstrengend werden würde recht behalten. Das Mausoleum was errichtet worden war, war wunderschön es hatte die Form eines griechischen Tempels und war aus demselben weißen Marmor gemacht worden aus dem auch Dumbledores Grabmal bestand Die Säulen an der Außenfassade gaben dem ganzen Bau einen prunkvollen Anblick der von den großen Kupferflügeltüren noch verstärkt wurde. Im inneren hatte eine kupferfarbene Wendeltreppe hinunter in die von gedämpften Laternenlicht erhellte Gruft geführt.

Die Gruft selber war ein riesiges Gewölbe, Jeder der gefallenen Kämpfer hatte einen marmornen Sarg erhalten vor dem eine Statue aus Bronze des jeweiligen Gefallenen in Lebensgröße stand. Jeder der Särge stand in einer eigenen Nische mit Ausnahme derer die zur selben Familie gehörten. So kam es das Fred und Bill genauso wie Remus und Tonks eine Nische zusammen hatten die jedoch beträchtlich größer waren als die einzelnen.

Zu Harrys Überraschung und Freude hatte Severus Snape ebenfalls hier seine Ruhestätte gefunden. Auf der Tafel die seinen Namen trug stand ebenfalls die Anmerkung: ehemaliger Schulleiter von Hogwarts. Harry hatte doch schlucken müssen als sie sich schließlich von jedem der gefallenen einzeln verabschiedeten. Besonders schwer war es Ihm bei Remus, Tonks, Fred, Bill und Colin Creevey gefallen besonders da Colin noch so jung gewesen war und zu denen gehört hatte die eigentlich evakuiert werden sollten.

Von Colins Bruder hatte Harry erfahren das er sich nach Hogwarts zurück geschlichen hatte um den Kämpfern zu helfen. Diese Gewissheit hatte alle sichtlich betroffen gemacht und sie waren später froh wieder an der frischen Luft zu sein.

Diese Gedanken Revue passieren lassend stand Harry jetzt im Büro der Schulleiterin und betrachtete das Portrait was am Morgen an der Wand erschienen war. In einem hohen Lehnstuhl vor einem Kamin saß dort niemand anderer als Severus Snape. „Du hast also überlebt.“ Snape sah zu Harry hinunter und zog dabei eine Augenbraue hoch.

„Ja habe Ich, allerdings wäre es ohne Ihre Erinnerung nie gelungen Sir.“ Harry neigte leicht den Kopf vor Snapes Portrait was den Portraitierten stutzen ließ. „Potter hat also doch noch Respekt gelernt.“  „Nana Severus sie wissen genau das sie Harry mögen sein sie nicht so.“ mischte sich jetzt gut gelaunt das Portrait von Albus Dumbledore ein.

„Es ist schon in Ordnung so Professor Dumbledore.“ warf Harry schnell ein den Snape hatte bereits den Mund aufgemacht. „Ich würde es mir nicht anders wünschen, Ich möchte lediglich das sie wissen das man sie bei den Kämpfern von Hogwarts beigesetzt hat Sir und nun jeder weiß was sie getan haben.“ fügte Harry mit einem leichten grinsen an Snape gewandt hinzu.

„Was hast du getan? zischte Snape geschockt. „Oh Severus er hat uns nur allen die Augen geöffnet das sie in Wirklichkeit nie so eine alte verschrobene Fledermaus gewesen sind wie sie immer getan haben.“ Professor Mcgonagall sah das Portrait von Snape mit einem Lächeln an woraufhin dieser kopfschüttelnd verstummte.

„So Harry sie sagten mir, dass sie gerne mit dem Portrait von Albus reden wollten?“ „Ja, Ich habe eine Frage wobei ich die Antwort bereits vermute.“ Harry sah zu Dumbledore der Ihn gespannt ansah. „Na dann erzähl, was liegt dir auf dem Herzen Harry?“ „Ich habe am Abend nach der Schlacht mit dem Untergang der Sonne eine Veränderung in mir gespürt. Es war als wenn ein riesiges Gewicht von mir abfallen würde und Ich das erste Mal richtig durchatmen könnte.“

Dumbledore nickte nachdenklich „Ich vermute zu diesem Zeitpunkt ist das Gefühl der Schuldigkeit auch weniger geworden?“ Harry nickte nur als Antwort. „Nun Harry dieser Moment den du eben beschrieben hast war die Folge des Hokrux der in dir gelebt hat. Natürlich wurde er bereits viele Stunden zuvor von Lord Voldemort höchst selbst aus dir entfernt. Jedoch bleibt für eine gewisse Zeit ein Schatten zurück. Deswegen ist es auch nicht ratsam Menschen oder andere fühlende Wesen als Hokrux zu verwenden. Dieser Nachhall hat deine negativen Emotionen verstärkt und dich belastet und ist schließlich in dem Moment wo du dieses Gefühl der Erleichterung hattest vollends verschwunden.“

„Dann war meine Vermutung also richtig das es etwas mit dem Hokrux zu tun hatte.“ „Ja das war sie durchaus, kannst du eigentlich noch zu Schlangen sprechen?“  Harry zog eine Augenbraue hoch. „Ich habe es tatsächlich noch nicht wieder versucht.“ „Na dann wird es höchste Zeit das du es mal versuchst.“ grinste nun Dumbledores Portrait. Harry ging tief in sich und konzentrierte sich auf die Parselsprache.

Erst geschah nichts doch dann entwich Ihm ein leises Zischen woraufhin Dumbledore in die Hände klatschte. „Anscheinend lag Ich mit meiner Vermutung die Ich vor 6 Jahren angestellt habe falsch. Du kannst mit Schlangen sprechen, weil du die angeborene Veranlagung dazu hast und nicht weil Voldemort dir seine Fähigkeit übertragen hatte.“

Harry sah Dumbledore erstaunt an. „Dann habe Ich also Vorfahren die Parsel sprechen konnten.“ „Wie es scheint ja.“ gluckste Dumbledore und Snape schnaubte kurz in seinem Bilderrahmen. „Gibt es noch etwas was dir auf dem Herzen liegt Harry oder war es das erstmal?“ „Ja das war es erstmal Professor Dumbledore. Danke für Ihre Hilfe.“ Harry nickte dem Portrait freundlich zu woraufhin Dumbledore nur abwinkte.

„Du hattest bereits deine Antwort, Ich habe sie lediglich bestätigen können.“ er zwinkerte. Harry wandte sich nun an Professor Mcgonagall die dem Gespräch gebannt gelauscht hatte. „Sie sagten vorhin beim Frühstück das morgen alle abreisen könnten. Brauchen sie noch Hilfe bei der Organisation?“  

„Nein, Kingsley kommt nachher mit ein paar Auroren und Ministeriumsangestellten und hilft mir genügend Kamine für die Abreise vorzubereiten. Warum gehst du nicht nach draußen zu Hermine und den Weasleys und genießt ein wenig das schöne Wetter. Ich weiß das wird dir nicht leicht fallen grade, weil Hogwarts noch wie ein Schlachtfeld aussieht aber du solltest es dennoch versuchen.“ Sie sah Ihn ermutigend an.

Harry überlegte kurz bevor er nickte, „Ja Professor sie haben recht. Ich gehe mal schauen wo die anderen sind.“ Er verließ das Büro und grade als die Tür ins Schloss fiel hörte er noch wie Snape sagte. „Ich werde niemals vor Potter zugeben wie sehr Ich ihn zu schätzen gelernt habe.“ und Professor Mcgonagall es war die antwortete „Ja, weil du einfach zu stur bist Severus.“
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