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Eine neue Welt

von Kische
Kurzbeschreibung
GeschichteErotik / P18 / Het
11.11.2022
02.12.2022
5
9.410
2
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24.11.2022 1.685
 
Vanessa stand etwas später noch einmal auf, tapste nackt durch ihre Wohnung um die Tür abzusperren und noch einmal das Bad aufzusuchen. Nach einer langen, heißen Dusche betrachtete sie sich ein Weile im Spiegel. „Das war tatsächlich unglaublich guter Sex, das muss ich zugeben.“ Sagte sie zu sich selbst und musste dabei unwillkürlich grinsen. Sie kämmte ihre langen, schwarzen Haare und flechtete sie zu zwei Zöpfen.
Auf dem Weg ins Schlafzimmer fiel ihr Blick auf einen Zettel, der auf dem kleinen Tischchen in ihrem Flur lag. Neugierig blieb sie stehen und nahm ihn in die Hand. „Das war unglaublich. Du bist der Wahnsinn, Vanessa. Ein wenig hoffe ich, dass es nichts wird mit diesem mysteriösen Mann, den du erwähnt hast, denn ich würde viel darum geben diesen Abend mit dir zu wiederholen. Wieder und wieder. Melde dich, Michael.“ Darunter war seine Telefonnummer notiert. Vanessa legte den Zettel zurück auf den Tisch, lächelte wieder und ging zu Bett.
Am nächsten Tag schlief sie lange und wurde von dem Klingeln ihres Handys geweckt. Im Halbschlaf sah sie auf das Display. „Steve“ las sie mit halb offenen Augen. Ein Kribbeln machte sich in ihrem Bauch bemerkbar, welches ihr half schneller wach zu werden. „Hallo?“ „Hallo schöne Frau, ich hoffe ich habe dich nicht geweckt?“ Seine tiefe Stimme klang unglaublich beruhigend. „Das hast du, aber es ist sehr schön, dass du es warst und nicht jemand anderes.“ Anwortete sie ehrlich. „Das höre ich gerne.“ Sie konnte sein Lächeln fast hören. „Es tut mir sehr leid, dass ich dich so lange Warten ließ, aber ich bin endlich wieder zurück und um ehrlich zu sein, konnte ich die ganze Zeit über nur an dich und deinen Körper denken.“ Ihr wurde heiß bei seinen Worten und erregt begann sie ihre Beine aneinander zu reiben. Sie seufzte ins Telefon und ihre linke Hand begann fast automatisch ihre Brüste zu massieren. „Sag mir was du anhast.“ Seinen Stimme klang nun wesentlich bestimmter, fordernder. „Ich bin nackt“ sie atmete schon etwas schwerer, denn ihre Finger hatten bereits begonnen ihre Nippel zu stimulieren. „Was tun deine Hände gerade?“ „Mit der Rechten halte ich mein Handy und mit meiner Linken fasse ich meine Brüste an. Massiere sie und ziehe an meinen Nippeln.“ „Ich möchte dass du den Lautsprecher einschaltest und dein Handy neben dich legst.“ Sie folgte seinen Worten. „Und jetzt lässt du deine rechte Hand in deinen Schoß wandern. Führe dir einen Finger langsam ein. Langsam.“ Sie stöhnte leise. „Wie nass bist du?“ „Sehr…“ „Ziehe deinen Finger jetzt langsam wieder heraus und führe ihn zu deinem Mund. Koste von dir. Leck deinen Finger sauber. Schmeckst du so gut, wie ich es mir vorstelle?“ Sie leckte genüsslich an ihrem Finger. „Ich mag es sehr wie ich schmecke, ja.“ Wieder konnte sie sein Lächeln erahnen. „Führe deine rechte Hand zurück zwischen deine Beine. Ich will dass du deine Klitoris massierst. Langsam, aber nicht zu wenig Druck.“ Längst war jede Zurückhaltung vergessen und Vanessa stöhnte laut unter ihren Berührungen. Er gab ihr genaue Anweisungen wie sie sich zu berühren hatte, wann und wieviele Finger sie in sich haben sollte, wann sie was mit ihrer linken Hand und ihren Brüsten tun, und wann sie wieder ihren Kitzler massieren sollte. Schnell spürte sie ihren Orgasmus kommen und auch er hörte es wohl deutlich, als er sagte: „Stopp. Hör jetzt auf!“ Sie wimmerte als sie ihre Hände von ihrem Körper nahm und merkte wie die Welle, die den Höhepunkt ankündigte, wieder abflachte. Vanessa atmete ein paar Mal tief durch um wieder ihre Fassung zu erlangen. „Braves Mädchen. Gehts wieder?“ Etwas sauer, dass er ihr ihren Orgasmus verwehrte, aber dadurch umso erregter, antwortete sie: „Ich denke.. Aber ich war so kurz davor und ich will diesen Orgasmus wirklich sehr.“ „Eine kleine Brat. Das dachte ich mir schon. Zur Strafe wirst du für den Rest des Tages darauf verzichten dich anzufassen, außer ich befehle dir etwas anderes. Hast du das verstanden?“ Sie schluckte. Ihr Plan wäre gewesen das Angefangene zu Ende zu bringen, sobald das Gespräch beendet wäre. Mit leicht zusammengepressten Kiefer brachte sie ein „Ja.“ hervor.
„Das fällt dir gerade ziemlich schwer, oder liege ich da falsch?“ fragte er amüsiert. „Kaum!“ Gab sie etwas schnippischer als beabsichtigt zurück. „Darüber werden wir wohl heute Abend noch einmal reden müssen, meine kleine Brat.“ Heute Abend? Sie würde ihn heute Abend sehen? „Wie meinst du das? Sehen wir uns noch?“ „Ja, ich möchte dich heute gerne sehen. Ich würde dich gerne zum Essen ausführen und wenn du dich bereit fühlst, würde ich danach gerne mit zu dir kommen. Mit meinen Seilen.“ Wieder machte sich dieses Kribbeln in ihrem Bauch breit und ihr wurde heiß. „Das klingt sehr vielversprechend, Steve. Ich wollte heute sowieso mit dir reden, aber dein Anruf und welche Richtung er nahm, hat mich etwas überrascht, deswegen hab ich es noch nicht angesprochen.“
Sie wartete kurz ob er etwas dazu sagen würde, aber als das andere Ende der Leitung still blieb, fuhr sie fort: „Ich habe überlegt ob es nicht besser wäre, wenn wir eine einmalige Session anstreben. So kann ich sehen, ob es etwas für mich ist, oder besser in meiner Phantasie bleiben sollte und keiner von uns hat im Hinterkopf, dass wir uns an irgendetwas binden und können ganz entspannt an die Sache rangehen. Was hältst du davon?“ Er schien zu überlegen, bevor er reagierte: „Ich bin etwas überrascht und erhofft hatte ich mir natürlich eine längerfristige D/s Beziehung, aber wenn es das ist, was du möchtest, dann kann ich gut damit leben.“ Sie war erleichtert. „Es freut mich, dass du das so siehst. Wann und wo treffen wir uns denn heute?“
„Ich werde dich natürlich abholen, schöne Frau. Du schreibst mir nachher noch deine Adresse und ich werde dir noch mit der ein oder anderen Anweisung antworten.“ Wieder wurde ihr heiß, aber sie versuchte die aufkommenden Gedanken zu vertreiben. Schließlich durfte sie es sich heute nicht mehr selbst machen, keinen Orgasmus haben, zumindest nicht bis abends. Insgeheim hoffte sie, dass eine dieser Anweisungen, die noch folgen sollten, ihr ein wenig Befriedigung verschaffen würde, aber sie hatte da so ein Gefühl, dass er seine Bestrafungen ernst nahm.
„In Ordnung. Ich freue mich sehr auf dich.“ „Ich mich auch Vanessa, ich mich auch.“ Sie legten auf und Vanessa setzte sich auf um ein wenig ihre Beine aus dem Bett baumeln zu lassen. Ein ereignisreiches Wochenende, soviel stand wohl fest, dachte sie, bevor sie in die Küche ging um sich einen Kaffee zu machen. Sie verbrachte den Vormittag damit etwas Ordnung zu machen und sich wieder ein wenig selbst zu verwöhnen. Das heiße Bad, das der Entspannung dienen sollte, wurde bald zur harten Probe, denn gerade in der Badewanne oder der Dusche, ließ sie gerne mal ihren Gedanken und Phantasien freien Lauf und ihre Hände wollten sie dabei ganz automatisch befriedigen. Bevor sie endgültig schwach wurde, verließ sie die Wanne und widmete sich ihren Haaren. Es war mittlerweile nach 12 Uhr und sie hatte noch nichts von Steve gehört. Etwas besorgt dachte sie noch einmal über das Telefonat nach. „Du schreibt mir nachher noch deine Adresse und ich werde dir noch…“ Oh verdammt! Sie hatte ihm ihre Adresse noch nicht getextet. Nervös suchte sie ihr Handy und fand es schließlich in der Küche. Schnell tippte sie ihre Adresse in das Textfeld und sendete die Nachricht ohne weitere Floskeln. Gerade als sie wieder ins Bad gehen wollte, vernahm sie auch schon den Ton, der die Antwort von Steve bedeutete. „Du hast mich warten lassen, auch das werden wir wohl heute Abend etwas ausführlicher bereden müssen.“
Obwohl seine Worte ihr ein wenig Gänsehaut verursachten, fühlte sie sich herausgefordert: „So? Wer sagt denn, dass ich nicht auf dich gewartet habe?“ „So mutig, kleine Brat. Wir werden sehen wie lange dein Mut anhält, nicht wahr? Ich werde dich heute Abend abholen. Du wirst ein Kleid tragen, das schnell zu öffnen ist und nichts darunter. Keinen Slip, keinen BH, nur das Kleid und High Heels. 17:45 wirst du die Tür öffnen und mich hineinlassen und du wirst fertig sein. Hast du das verstanden?“ Während Vanessa seine Anweisungen las, ging sie im Kopf schon ihren Kleiderschrank durch und machte eine gedankliche Liste welche Kleider den Anforderungen entsprachen. Seine klaren Worte verursachten schon wieder ein leichtes Prickeln und sie beschloss ihn nicht weiter zu reizen: „Ja, ich habe verstanden. Ich werde fertig sein.“
Den Nachmittag verbrachte sie damit noch weiter Ordnung zu machen, bevor sie sich fertig machte. Sie ließ ihre langen, schwarzen Haare, die ihr bis zum Hintern reichten, offen, schminkte sich nur leicht, indem sie ihre Augen betonte. Aus ihrem Schrank nahm sie ein dunkelrotes, fast schwarzes, Wickelkleid. Es hatte einen tiefen Ausschnitt und betonte ihren runden Arsch auf genau die richtige Art und Weise. Ihr wäre es zwar lieber gewesen, sie könnte einen BH darunter tragen, um ihr Dekolleté perfekt zu betonen, aber es würde auch so für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Als sie ihr Kleid mit den Bändern an ihrer linken Seite geschlossen hatte, und in ihre schwarzen Pumps geschlüpft war, sah sie sich noch einmal im Spiegel an. Das Kleid war sehr kurz und sie machte sich eine Notiz besser nichts fallen zu lassen, denn müsste sie etwas vom Boden aufheben, würde sie jedem in nächster Nähe tiefe Einblicke gewähren. Zufrieden warf sie sich noch einen letzten Blick zu, bevor sie ihre schwarze Clutch nahm und sich an ihre Wohnungstür stellte.
17:44 Uhr. Wieder dieses Kribbeln in ihrem Bauch. Sie starrte auf ihr Handy, während die Sekunden sich wie Minuten anfühlten. In dem Moment als die 4 zur 5 wurde, hatte sie auch schon ihre Hand an der Klinke und öffnete die Tür.
Da stand er. Er trug eine dunkelgraue Anzughose und ein schwarzes Hemd, an dem er wieder zwei Knöpfe offen gelassen hatte. Seine blauen Augen hatten sie innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde von oben bis unten inspiziert. In einer Hand hielt er eine große, schwarze Ledertasche, in der anderen hielt er sein Jacket.
„Noch schöner als ich dich in Erinnerung hatte, Vanessa.“ Ihre Knie wurden etwas weich bei seinen Worten. „Du siehst auch sehr gut aus. Möchtest du noch reinkommen?“
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