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How to deal with Death oder Warum man Fast Food lieben sollte

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAction / P12 / Gen
Dean Winchester Die Apokalyptischen Reiter Rowena MacLeod Sam Winchester Tod
10.11.2022
22.12.2022
7
8.062
 
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10.11.2022 1.418
 
Seid gegrüßt:)

heute ein doppelter Appload!!
Nachdem ich von März bis November Supernatural quasi komplett durchgeschaut habe, musste ich einfach eine Fanfiction darüber schreiben!
Deshalb kommt heute sowohl ein Kapitel zu "Aurora Rising", als auch hier!
Ab jetzt werde ich jeden Donnerstag bei beiden Geschichten ein Kapitel hochladen!

URL zu "Aurora Rising": https://www.fanfiktion.de/s/633f23a60009273a17f7d227/2/Urlaub-auf-Broil-Aurora-Rising-Trilogie-

Hoffe es gefällt euch! Würde mich mega über Reviews und Komments freuen!

Viel Spaß!

Am Morgen klingelte der Wecker und ich stand auf. Ich warf mir ein frisches Hemd über und ging dann gähnend in die Küche. Dort stand bereits frischer Kaffee auf der Anrichte und Sam saß daneben, konzentriert über einen Rechner gebeugt. „Wann bist du denn aufgestanden?“, fragte ich meinen Bruder, der nur kurz aufsah. „Erst kurz vor dir. Hab schon mal Kaffee gekocht.“ Ich nickte und starrte auf die Maschine, die gleich neben ihm stand. Kopfschüttelnd goss ich mir eine Tasse ein und ging an den Herd, um Rühreier zu machen. Als ich die Eier verrührte, meinte Sam auf einmal: „Schau dir das mal an.“ Also stellte ich die Schüssel auf den Tisch und sah über seine Schulter auf den Computer. „Vier Menschen bei einem Sportfest tödlich verunglückt“, murmelte ich laut. „Drei Männer und zwei Frauen sind am Sonntag, den 4. September, von der Tribüne eines Stadions gefallen. Obwohl der Sturz nur aus einer Höhe von zwei Metern war, erlitten alle schwerste Verletzungen. Nur einer der Männer konnte wiederbelebt werden, welcher später angab, er wäre geschubst worden. Andere Augenzeugenberichte wiedersprechen dem jedoch. „Niemand war in ihrer Nähe“, erklärt einer der Anwesenden.“

„Was meinst du?“, fragte Sam, nachdem ich geendet hatte. „Fünf Menschen sind nur zwei Meter tief gefallen und vier davon sind tot? Außerdem sind sie geschubst worden, obwohl niemand etwas gesehen hat? Hört sich definitiv nach einer Jagd an“, antwortete ich. „Wo ist das passiert?“. „In Kansas, Atwood. Vor zwei Tagen“. „Das heißt, der Typ ist noch im Krankenhaus“, murmelte ich. „Gut, gib mir eine halbe Stunde, dann fahren wir los“, beschloss ich und rührte die Eiermischung fertig.

Bereits seit Stunden waren wir in meinem geliebten Impalla und fuhren durch die Landschaft. Sammy und ich hatten uns den üblichen Streit geliefert, welche Musik ich spielen und wie laut sie laufen sollte, aber schließlich hatte ich mich durchgesetzt. Also fuhren wir zu „Led Zeppelin“ in Atwood ein. Ich parkte das Auto in der Nähe eines günstigen Motels und öffnete die Tür. Atwood war ein recht kleiner Ort, der allerdings eine tolle Landschaft hatte und deswegen hin und wieder einige Touristen anzog. Deswegen gab es auch immerhin ein Motel und eine Herberge.

Der ältere Herr am Tresen begrüßte uns mit einem Nicken. „Reserviert?“, fragte er einsilbig. „Äh nein, haben wir nicht.“ Er grummelte etwas, dann raschelte er in seinen Papieren rum und zog schließlich ein Formular raus. „Ein Zimmer mit einem großen Bett?“, fragte er. Sam und ich schüttelte gleichzeitig den Kopf. „Wir sind Brüder“, erklärte er. „Wie ihr meint“, brummte der Herr und gab uns einen Schlüssel. „Zimmer 21, die Treppe rauf und gleich rechts. Ihr könnt es nicht verfehlen“. Ich nahm den Schlüssel, bedankte mich und ging diese hinauf. Obwohl wir noch nicht einmal wussten, wie lange wir hier sein würden, hatten wir uns entschieden, gleich ein Zimmer zu nehmen. Es hatte mehrere Stunden gedauert, bis wir hier gewesen waren, also würde wir heute nicht mehr in den Bunker zurückkehren.

Einige Minuten später standen wir, in unseren Anzügen, außerhalb des Krankenhauses, mit unseren falschen FBI Ausweisen in den Taschen. „Wie heißt du?“, fragte Sam mich. „Ich werde es nicht nochmal vergessen“, knurrte ich. Tatsächlich hatte ich vor zwei Monaten vergessen, wie er hieß, was für eine unangenehme Situation gesorgt hatte. Er grinste und stieß mich an die Schulter. Ich schüttelte den Kopf und ging einfach hinein. Innen war es einigermaßen chaotisch, aber ich war schon in schlimmeren Chaos gewesen. „Agent Shaw und Dread“, stellte ich uns vor und wir zeigten der Frau an der Rezeption unsere Ausweise. Nach einem kurzem Beäugen dieser, wurden wir gleich auf den Patienten verwiesen, der im zweiten Stock lag. „Er ist allerdings noch recht benommen, erst gestern Mittag aufgewacht. Erwarten Sie nicht zu viel von ihm.“ Wir nickte dazu kurz und nahmen den Aufzug nach oben.

Nachdem wir uns kurz vorgestellt hatten, begannen wir unsere üblichen Fragen zu stellen. Der Mann war etwa 30, hochgewachsen und trug einen dicken Verband um den Kopf und um den Hals. Einen Vampirbiss würde man wohl nicht anders behandeln. Sein Name war Nick Devin. Er sprach leise und seine Augen konnten sich nicht auf unsere konzentrieren, aber immerhin konnte man ihn gut verstehen. „Wir waren auf dem Baseball Feld und haben uns ein Spiel angeschaut. Es war ein Drittligist-Spiel, also waren nicht viele anwesend. Gerade nach dem fünften Inning hat Denise mich angestupst und…“. Er musste abbrechen und eine einzelne Träne floss ihm über die Wange. Denise war seine Verlobte gewesen. „Sie machen das gut. Es ist unfassbar schwer für Sie, das wissen wir, also machen Sie ganz ruhig“, meinte Sam zu ihm. Die beruhigende Stimme half Nick, sich besser zu konzentrieren. Aber ich verstand ihn. In wenigen Minuten hatte er seine Verlobte und drei seiner besten Freunde verloren. Er musste komplett am Boden sein. „Denise hat mich angestupst und wollte wissen, warum ich sie gestoßen habe. Ich habe gesagt, dass ich nichts getan habe und sie hat nur mit der Schulter gezuckt. Dann habe ich einen Lufthauch gespürt, habe mir dabei aber auch nichts gedacht. Ich hätte…“. Wieder brach seine Stimme ab und Nick presste seine Augen fest zusammen. „Dann war ich schon in der Luft und lag neben Denise im Gras. Ansonsten habe ich nur einen Stoß gespürt.“

Kollektiv atmeten Sam und ich tief durch. Das war harter Tobak. Wir stellten ihm noch ein paar Routine-Fragen, was kalte Stellen und Schwefel Geruch betraf, aber er konnte sich nicht an mehr erinnern. Immerhin hatten wir schon mal einen Lufthauch und einen Stoß mit einer Hand. Zwar hatte ich auch keine Ahnung, was das sein könnte, aber es schloss schon mal einiges aus.
Außerhalb des Krankenhauses sahen wir uns an. „Es wird schon Nachmittag. Wir sollten uns aufteilen“, meinte Sam. „Ich übernehme die Tribüne“, schoss ich vor und er verdrehte die Augen. „Gut, dann schaue ich in Pathologie“, meinte er resigniert. Da die nicht zu weit weg war, nahm ich das Auto und fuhr einige Minuten zu einem verlassenen Baseballfeld.

Es war unschwer zu erkennen, wo sich die Tragödie abgespielt hatte. Die Polizei hatte den Teil der Tribüne großzügig abgesperrt und am Rand dieser Absperrungen lagen Blumen, Stofftiere und Nachrichten. Es musste ein Schock für die Gemeinde gewesen sein. Schnell machte ich einige Fotos davon, sollten wir die Namen später brauchen und beugte mich dann unter dem Flatterband durch. Das Blut war noch nicht aus dem Rasen weggewaschen worden und so konnte man deutlich zwei große Lachen erkennen. Ich besah mir diese und schaute auch auf das Holzkonstrukt. Auf den ersten Blick war keine Sabotage zu erkennen. Nichts war angesägt, nirgendwo war eine Flüssigkeit, die dort nicht hingehörte. Auch hiervon machte ich einige Fotos, allerdings bezweifelte ich, dass uns das weiterhelfen würde. Hoffentlich hatte Sam etwas gefunden, ansonsten würde es wirklich knifflig werden.

Mein Handy meldete eine neue Nachricht. „Treffen im Diner. Habe was“, von Sam, gerade mal sechs Minuten alt. Da es bereits anfing zu dämmern und wir kein Mittagessen hatten, setzte ich mich schnell ins Auto und fuhr zu der angehängten Adresse. Mein Magen knurrte und ich freute mich auf einen guten Burger. Eine Straße weiter parkte ich den Impalla und lief dann ins Diner. Innen sah ich mich um und entdeckte schließlich Sam, der über einigen Fotos brütete. „Hey“, sagte ich und setzte mich neben ihn. „Ach, Dean. Hier ich habe was merkwürdig herausgefunden“, meinte er und schob mir vier Fotos unter die Nase. Zwei zeigte Teile eines Rücken, das dritte den Ellenbogen und das vierte einen Knöchel. Und alle hatten einen rot glänzenden Biss, der riesig war und in die Tiefe ging. Bei den Fotos von den Rücken war es einfacher zu sehen, aber die Zahnabdrücke war tatsächlich gleich.

„Wow, da muss man nicht lange nachdenken“, meinte ich nachdenklich, „meinst du, er hatte diesen Abdruck auch?“. „Du meinst Nick?“, fragte Sam nachdenklich. „Vielleicht am Hals oder auch am Rücken. Da könnten wir ihn nochmal fragen. Aber das kuriosere ist doch: Wer oder was hinterlässt solche Abdrücke?“.

So, hoffe es hat euch gefallen.
Bis nächste Woche
feuer und luft
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