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Moonix Girls 2: Die Dunkelheit erhebt sich

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy / P16 / Mix
OC (Own Character)
06.11.2022
04.12.2022
2
4.688
1
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Dieses Kapitel
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06.11.2022 1.897
 
Hey Mondfreunde, da bin ich wieder :D
Nach fast 11 Jahren im Winx-Fanfiction-Bereich habe ich immer noch irgendwo neue Ideen und deshalb bekommt Moonix Girls eine zweite Staffel (Okay, wer mich vor 11 Jahren schon gelesen hat, der weiß, dass nicht alle Charaktere neu sind, aber ich wage zu bezeifeln, dass das so viele sind ^.^°). Anyways, wenn ihr Bilder zu den Moonix Girls sehen wollt (denn ich zeichne viel), dann schaut doch mal auf meinem Instagram-Account Moonix Girls vorbei ^.^
Wenn nicht, ist auch okay :D
Viel Spaß mit der zweiten Staffel ^.^
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Die magische Dimension ist ein Geflecht aus Geschichten. Geschichten, die zusammenführen und sich wieder trennen. Geschichten, die neu geschrieben werden und die sich wiederholen. Geschichten über Freundschaften und Liebe, die zerstört wurden oder erst noch beginnen müssen. Geschichten über Familien, die zerrissen wurden oder zusammengefunden haben. Geschichten über Prophezeiungen und zufälligen Begegnungen.
Dies hier ist eine Geschichte über sechs junge Frauen.
Zwei davon wissen es nur noch nicht.

"Hallo, mein Name ist Alyson. Nein, nein. So kann ich das nicht sagen. Schönen guten Tag, ich bin Alyson. Oder doch, mein Name ist?"
Besagte Fee stand nervös vor ihrem Spiegel. In nicht einmal 24 Stunden würde sie vor Gräfin Almut - oder auch die teuflische Mutter ihrer besten Freundin und ihres festen Freundes - stehen. Die Gräfin war streng und hasste Menschen ohne Adelstitel. Vor allem, wenn diese ihre Kinder dateten.
Alysons Mutter Synthia schlich sich von hinten an und stürzte sich dann auf ihre Tochter. "Wah, ich bin die böse Gräfin und fresse dich gleich."
"Manno, Mum!", schrie Alyson erschrocken. "Ich bin nervös, okay?! Ich meine, ich werde mit Trisha und Mason die ganzen Ferien über nach Solaria reisen. Ich werde mich mit ihnen auf einem Ball zeigen. Ein echter Prinzessinnenball! Und vorher muss ich mit Gräfin Almut sprechen."
Synthia lachte und nahm sie in den Arm. "Denk an die Dinge, die du auf Polaris gemeistert hast. Sehr viel schlimmer können Gräfin Almut und die solarischen Adelshäuser auch nicht sein."
Alyson erwiderte die Umarmung. "Hoffentlich."

"Okay, Nachtwäsche, Unterwäsche, Pullover, Hosen, Shirts-"
"Wozu brauchst du Pullover?", fragte Florenzia. "Dir ist bewusst, dass Magix Sommer heißer sind als Linpheas?"
"Ich will auf alles vorbereitet sein", protestierte Michella.
"Wir sind zwei Wochen dort", sagte Florenzia. "Und du nimmst deinen halben Kleiderschrank mit. "Außerdem sind wir nicht zum Vergnügen dort, sondern für ein Praktikum beim Magischen Rat, falls du das vergessen hast. Da kriegen wir sowieso eine Uniform."
"Ich bin nervös, okay", murmelte Michella. "Zwei Wochen beim Magischen Rat arbeiten. Ich kann jeden Tag meine Eltern sehen. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja hilfreich."
"Ich glaube eher, dass wir Akten sortieren und Kaffee kochen", murmelte Florenzia, die Michella verschwieg, dass es für die Mondblumenfee weder ein Praktikum war, noch das erste Mal, dass sie für den magischen Rat arbeitete. Aber es machte die Sache einfacher, wenn Michella glaubte, es sei für Florenzia auch nur ein Praktikum.
"So schlimm wird es nicht", murmelte Michella und nahm einen Stapel Pullover. "Also die wieder in den Schrank?"
Weiter unten klingelte es an der Tür und Rose öffnete. "Hallo Mela, Hallo Killian."
Michellas Mutter betrachtete die jüngste Tochter ihres Kollegen. "Du bist ja groß geworden, Rosetta. Du bist jetzt fünfzehn, oder?"
"Nein, aber bald", sagte die kleine Schwarzhaarige grinsend.
Roses Mutter kam aus ihrem kleinen Arbeitszimmer. "Hallo, ihr beiden. Die Mädchen sind bestimmt gleich unten. Rose, sag Florenzia und Michella doch bitte Bescheid."
Rose nickte und lief die Treppe nach oben.
"Wie geht es meinem Mann?" fragte Gabriele sofort, als ihre Tochter außer Hörweite war.
Killian seufzte: "Er klappert alle Anhaltspunkte auf die Herrscherin der Finsternis ab, aber bisher ohne Erfolg. Da sie und ihre Diener in letzter Zeit ruhig sind, gehen wir davon aus, dass sie von dem Fluch befreit ist. Aber er hat uns letztens eine Nachricht zukommen lassen, dass er bald nach Magix zurückkommt. Dann wird er sich auch wieder bei dir melden können."
"Danke", murmelte Gabriele.
Mela blieb still. Sie wusste, dass sie damals Recht gehabt hatte, und Gabriele niemals das Buch hätte herausgeben dürfen. Aber was brachte es ihr, darauf herumzureiten?
"Es geht ihm gut", sagte Killian. "Vertrau darauf."
Gabriele nickte. "Ich versuchs. Meine Mädchen sagen das auch die ganze Zeit."
Michella erschien auf der Treppe. "Wir sind soweit."
Florenzia lief nocheinmal zu ihrer Mutter und umarmte sie. "Keine Sorge, sobald ich von Dad höre, kontaktiere ich dich."
Gabriele nickte nur noch und versuchte ihre Tränen zurückzuhalten. Da auch ihre älteste Tochter nicht mehr Zuhause wohnte, würde es nur mit Rose ziemlich still werden.
"Macht keinen Unsinn in Magix, okay?"

Trisha, Alyson und Alisha, sowie Mason und Pota trafen sich am Nachmittag zum Picknicken im Stadtpark.
"Das ist so unfair, dass ich hier bleiben muss", knurrte Alisha. "Ich will auch die magische Dimension sehen."
Alyson lachte und Trisha meinte: "Aber deine Großmutter bringt dir doch auch so coole Sachen bei wie Florenzia. Ich weiß bis heute nicht, wie ich meinen Elementargeist auf volle Größe bringe."
"Das habe ich schon längst gelernt", antwortete Alisha. "Großmutter führt jeden vor Eintritt in die Magieschule in einige Familiengeheimnisse ein. Blablabla. Aber das Wichtigste ist die Götterzeremonie und ich stand doch schon längst einer Göttin gegenüber. Warum noch die blöde Zeremonie?"
"Solltest du so offen darüber sprechen?", fragte Mason, dessen Kopf auf Alysons Schoß lag.
"Nein, eigentlich nicht", maulte Alisha.
Alyson sah das Thema als beendet an und wandte sich an Pota: "Was machst du in den Sommerferien?"
"Mein Wingstagram Account schießt gerade in die Höhe", antwortete Pota. "Und ihr kennt doch meine Schwester. Redakteurin von diesem einen Klatschmagazin. Auf jeden Fall hat sie sich zum Ziel gesetzt, mich ganz groß rauszubringen und will meine Sommerferien dazu nutzen, mich und meinen Account weiter voranzubringen."
"Ich dachte, du wolltest später beim magischen Rat arbeiten", warf Trisha ein.
Pota nickte. "Keine Sorge. Ich habe mit Michellas Eltern darüber gesprochen und die meinten, dass bekannte Leute aus den Medien gerne gesehen sind, weil man sie eher weniger verdächtigt, Agenten zu sein."
Alisha sah ihn unauffällig von der Seite an. Klar, er war stark und muskulös, aber hatte er nach allem, was auf Polaris passiert war, keine Angst vor dieser Arbeit bekommen? Alisha hatte Angst. Sie war ruhiger geworden, nachdem die Bösen ihre Mutter entführt hatten. Sie wollte ihrer Mutter keinen Kummer mehr bereiten, weil sie wusste, wie sehr Iris unter den Geschehnissen litt.
Trisha bemerkte Alishas Ruhe. "Hey, du bist plötzlich so still."
Alisha seufzte gespielt. "Ich bin immer noch neidisch auf euch."
"Was hältst du dann davon?", fragte Trisha. "Pota, du und ich und eine schöne Runde Magix Kart. Jetzt gleich."
"Ich bin dafür", sagte Mason und setzte sich auf, um Alyson einen Kuss zu geben. Diese erwiderte den Kuss.
Alishas Augen funkelten. "Ich mache euch sowas von fertig."

Weit von allen entfernt, auf einem abgelegenen Planeten, in einem prächtigen Schloss begab es sich, dass ein Schatten über dem Boden kroch. Er schüttelte sich, röchelte und schwitzte. Und schließlich wurde der Schatten zu einem schwarzen Schleim, der vom Körper einer Frau tropfte. Sie schleppte sich vor einen Spiegel und betrachtete, wie der schwarze Schleim ihre weiße Haut freigab. Das einzig schwarze waren nur noch ihre Haare und ihre Seele.
Wackelig stand sie auf und betrachtete sich.
"Ich habe meinen Körper zurück - Meinen wunderschöner Körper."
Sie sah sich an ihrem Rückzugsort um. Für den Moment, in dem sie sich endlich zurückverwandelte, hatte ihr ihr treuer ergebener Zauberer Argon schon ihre Kleidung bereit gelegt.
Die Herrscherin der Finsternis zog sich um und verließ dann ihren Zufluchtsort - der kleinste unscheinbare Turm. Geradezu perfekt für den Geist, der sie gewesen ist.
Die Hexe lief in den Thronsaal des Schlosses. Es strengte sie mehr an als sie zugeben wollte. Ein echter Körper war schwerer als eine geisterhafte Gestalt.
Vor den Türen des Thronsaals holte die Hexe noch einmal tief Luft. Für den Fall, dass jemand da war, wollte sie nicht schwach wirken.
Sie öffnete die Tür und tatsächlich standen dort die beiden dunklen Ritter Argon und Drage. Sie fixierten sich, als würden sie in Gedanken einen Krieg gegeneinander führen.
"Drage, hast du dich doch wieder für die richtige Seite entschieden?", fragte die Hexe und ihre Augen funkelten vergnügt.
Die Ritter sahen sie erst irritiert an und fielen auf die Knie, als sie die Herrscherin der Finsternis erkannten.
Die Hexe trat vor sie. "Steht auf meine Diener."
Drage tat es, aber Argon sagte zuvor noch: "Meine hochverehrte Herrscherin der Finsternis. Es tut gut, Euch in so guter Verfassung zu sehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Licht der Hoffnung erlöschen wird."
Die Hexe lächelte. "Steh auf Argon. Im Moment habe ich meine Kräfte noch nicht zurück. Und ich mache auch keinen besonderen Eindruck mehr auf die Menschen. Als Geist habe ich mehr wie die Herrscherin der Finsternis gewirkt. Nennt mich bei meinem Namen…falls ihr ihn noch wisst."
Die Tür ging auf und Bianca und Hagazussa traten ein. Beide waren in ein Streitgespräch vertieft, wer denn mehr gelernt hatte, seit alle auseinander gegangen waren.
Plötzlich blieb Bianca stehen. "Wer sind die beiden denn?"
"Die Beiden?", fragte die blinde Hagazussa. "Ich spüre nur eine fremde Person."
Die Herrscherin der Finsternis grinste und ging nach vorne. Sie nahm Biancas Kinn in die Hand und zwang sie, ihr in die Augen zu sehen.
"Erkennst du mich nicht?"
Bianca wurde rot. "Die Herrscherin…Ihr…Ihr habt euren Körper zurück?"
"Nennt mich Celeste", sagte die Hexe und ließ Bianca wieder los. "Gefalle ich dir?"
"Was?", fragte Bianca. "Ich gebe zu, dass mich Eure Erscheinung beeindruckt, aber gefallen? Vielleicht, wenn Ihr jünger wärt und nicht im Alter meiner Eltern."
"Stimmt", antwortete Celeste und lächelte süß. "Dein Vater hat mir für eine kurze Zeit den Hof gemacht."
"Was?", fragte Bianca erneut. "Er hasst Hexen über alles. Das kann ich mir kaum vorstellen."
"Irgendwo kommt der Hass her", schmunzelte Argon und räusperte sich. "Der unbekannte Herr hier ist der dunkle Ritter Drage."
"Stimmt", sagte Hagazussa, "es gibt drei dunkle Ritter. Der Zauberer Argon, der Schattenphönix Lord Darkar und der Drache Drage."
"Drache?", fragte Bianca und beobachtete den Mann genau. Jetzt fielen ihr die großen grünen Ohren auf und die Schuppen im Gesicht.
Drage verbeugte sich und ließ grüne Schwingen aus seinem Rücken wachsen. "Es freut mich, euch junge Dienende kennenzulernen. Auch ich werde mir bald Schüler nehmen. Die Armee der Herrscherin der Finsternis wird wachsen."
Celeste lief nach vorne und setzte sich auf ihren Thron. "Warten wir noch auf Magna und Alejandro und dann sprechen wir über die Moonix Girls."
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