Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Crime and Lombax: Blind Hatred

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Romance / P18 / Het
Clank Kit Nefarious OC (Own Character) Ratchet Rivet
05.11.2022
26.01.2023
17
42.670
2
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.11.2022 2.550
 
„Hey, wer ist das denn?“, fragte der silberglänzende Roboter überrascht, als er gemeinsam mit der Rebellin und ihren versammelten Freunden auf Sargasso ankam und vor der selbstgebauten Villa der Lombaxe zur Landung ansetzte. Rivet sah sofort was er meinte und ihre Finger legten sich beinahe sofort wie einen stummen Instinkt folgend um den Griff ihrer legendären Schlagwaffe. Direkt vor dem an das Haus angrenzenden Hangar, indem noch immer Aphelion und Rivet’s eigenes Schiff abgestellt ä äh, stand jetzt ein Unbekanntes Raumfahrzeug, das Rivet noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen hatte.
Es war recht klein und sah aus als wäre es nur für eine einzige Person ausgelegt. Es schien außerdem ein relativ modernes Modell zu sein, jedoch legte der Besitzer allem Anschein nach nicht gerade viel wert auf die Instandhaltung seines Fahrzeuges: Riesige, kaum übersehbare Flecken aus Rost und orange-rotem Dreck der ein wenig an Wüstensand erinnerte überzogen die wohl mal ursprünglich silber lackierte und inzwischen schon ganz verbeulte Außenhülle.

Rivet’s Miene verfinsterte sich zu einer argwöhnischen, ja fast schon an Angriffslust grenzenden Grimasse. Für sie war der Anblick dieses unbekannten Schiffes wie die letzte Bestätigung all der finsteren Befürchtungen, die sie sich auf dem ganzen Weg vom Krankenhaus zu ihrer Heimat gemacht hatte. „So…, Jetzt ist das Maß endgültig voll!“, knurrte sie mit abgrundtiefer Stimme und ihre schönen blauen Augen begannen erneut zu funkeln. „Erst mein armer Ratchy und jetzt auch noch mein Zuhause!? Nicht mit mir, Freundchen! NICHT MIT MIR!!!“
Noch bevor einer ihrer Freunde um sie herum begriff was sie vorhatte, oder das Große Flaggschiff der Roboter-Piraten auch nur den Boden berührt hatte sprang Rivet bereits mit einem gekonnten Salto von Bord und stürzte mit gezücktem Hammer in der Hand auf ihr Haus zu, bereit ihre ganze Wut an jedem Fremden den sie dort antreffen würde auszulassen.

Doch so weit kam sie überhaupt nicht!

Trudi war wie ein geflügelter Wachhund vor dem Zuhause der Lombaxe auf und ab marschiert und als sie die schneeweiße Rebellin jetzt sah, stürzte sie sofort unter aufgeregtem Flattern auf Rivet zu. Clank, der anstelle von Kit auf ihrem Rücken saß konnte gerade noch rechtzeitig abspringen, ehe der Flug-Pterafoid Rivet beinah aus vollem Lauf von den Füßen riss und zu Boden warf, um sich anschließend über sie zu beugen und übermütig damit begann ihr Gesicht abzuschlecken. „Hey, lass das Trudi!“, lachte die Lombax-Dame ein klein wenig Wiederwillig, und versuchte das geflügelte Reptil freundlich aber bestimmt von sich wegzuschieben.
Plötzlich bemerkte Rivet eher aus den Augenwinkeln heraus wie eine Gestalt zu ihnen trat, sie beherzt unter den Armen packte und ihr half sich wieder auf die Beine zu Rappeln. „Danke!“, machte Rivet erleichtert und wischte sich mit dem Ärmel ihres hellgrauen Overalls das Gesicht ab. Sie hatte damit gerechnet, dass einer der Morts oder der Roboter-Piraten ihr dabei geholfen hatte Trudi‘s übermütige Begrüßung zu zügeln. Aber als sie sich umdrehte und sah wer ihr tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme gegriffen hatte, traten ihr ihre hübschen blauen Augen fast aus dem Kopf!

Vor ihr stand ein hellbraunes Panzer-Reptil, das auf den ersten Blick ein wenig an einen alten, aufrecht stehenden Drachen erinnerte, besonders aufgrund der dreieckigen Spitze am Ende seines mit Stacheln und Dornen gespickten Schweifes. Doch die größtenteils schon sehr stark in Mitleidenschaft gezogenen Hippie-Klamotten; Bestehend aus geflickten Sandalen, einer Sonnenbrille mit gelben, bereits stark zerkratzten Gläsern, einem türkisfarbenen Hawaiihemd und einer pinken sehr stark ausgeblichenen Schlaghose machten unmissverständlich klar, das von diesem ehemaligen, bereits etwas in die Jahre gekommenen Rebellen keine Gefahr ausging!

„HORREX!?!“, stieß Rivet völlig sprachlos hervor, ehe sie nach vorne stürzte und den alten Hippie auf das herzlichste Umarmte. Mit ihrem alten Ausbilder hatte sie an diesem Tag am allerwenigsten gerechnet. Immerhin hatte dieser schon seit einigen Jahren seinen Wohlverdienten Ruhestand genossen und seinen kleinen Wüsten-Planet "Deadly-Desert" dementsprechend so gut wie nie verlassen. „Hey, dachtest du allen Ernstes ich würde dich und Ratchet in einer so schweren Zeit einfach alleine lassen?“, fragte der alte Schuppen-Hippie mit einem gutmütigen Schmunzeln, nachdem er und die Lombax-Dame sich wieder voneinander gelöst hatten. „Sei doch nicht albern, Kleine! Ich mein, schließlich warst du doch schon seit jeher fast sowas wie meine kleine, segelohrige Nenn-Tochter!“ Rivet strahlte vor lauter Rührung und Glück. Die Anwesenheit jenes Mannes, der für sie quasi das war was Grimroth immer für ihr orangenes Gegenstück gewesen war, ließ sie für einen kurzen Moment lang all ihre Sorgen und Befürchtungen vergessen. Zudem war ihr dadurch mit einem Mal eine Idee durch den Kopf geschossen, wie sie all ihre Sorgen und bedenken bezüglich Ratchet‘s und ihrer Zukunft ein für alle mal durch eine klare Gewissheit ersetzen konnte!
„Du Horrex…?“, wollte sie anfangen. Doch in genau diesem Moment wurden die beiden plötzlich voneinander abgelenkt. Während Horrex von Clank, den Piraten und anderen Rebellen ebenfalls begrüßt wurde, kam gleichzeitig einer der Morts aus dem Inneren des Hauses gelaufen und bewegte sie alle nach vergleichsweise knapper Begrüßung dazu ihm ins Innere des Hauses zu folgen. Dort hatte der pelzige Limonaden-Fan mit dem Bauhelm nämlich bereits ein geradezu köstliches Kartoffelgratin für sie alle zubereitet.

Doch während die anderen das Abendessen fast durchgehend in den Himmel lobten und gar nicht genug bekommen zu schienen, stocherte Rivet die ganze Zeit über nur lustlos in ihrer Portion herum und genehmigte sich nur gelegentlich einen kleinen, zaghaften Bissen. „Ist alles in Ordnung mit dir kleine?“, fragte Mort, als er dieses Recht merkwürdige Verhalten schließlich bemerkte. „Hast du denn gar keinen Hunger? Schmeckt es dir vielleicht nicht?“ „Doch-Doch-Doch!!“, machte Rivet hastig bei dieser zweiten Frage und schob sich wie zum Beweis eine besonders volle Gabel Kartoffelgratin in den Mund. „Es ist nur…“, begann sie anschließend, nachdem sie geschluckt hatte. „Ich muss die ganze Zeit über an Ratchy denken…“ „Du meinst wie er sich mit fader Krankenhaus-Kost abgeben muss, während du hier fast schon ein Festmahl bekommst?“, erwiderte Mort und grinste als Rivet etwas überrascht wirkte und dann aber bestätigend nickte. „Keine Bange!“, meinte der kleine Limonaden-Fan beruhigend. „Ich hab natürlich für Ratchet eine extra große Portion aufgehoben. Die kann er ja morgen Abend zusammen mit dir genießen, wenn er wieder bei uns ist, nicht wahr?“ Rivet nickte wieder und lächelte dankbar. Doch kaum hatte sich der Mort wieder seinem eigenen Teller zugewandt verschwand dieses Lächeln sofort wieder und ein sorgenvoller Blick huschte stattdessen über die Lippen der schneeweißen Rebellin.

Es schien Rivet wie eine halbe Ewigkeit vorzukommen bis sich alle anwesenden Gäste endlich an dem Kartoffelgratin satt gegessen hatten. Während sie Mort und Clank dabei halfen ihre leeren Teller zur Spüle zu bringen und anschließend auch den Rest des Küchentisches aufzuräumen, gelang es ihr schließlich eine günstige Gelegenheit zu ergreifen und Horrex freundlich aber bestimmt mit ihrer Prothese am Arm zu packen. „Horrex? Könnte ich dich vielleicht mal kurz unter vier Augen sprechen?“, fragte sie und ohne auf die Antwort des gepanzerten Hippies zu warten zog Rivet ihn einfach hinter sich her von der Küche ins Wohnzimmer. Dort stellte die Rebellin zunächst einmal sicher, dass keiner der anderen ihnen zuhören konnte, egal ob aus versehen oder mit Absicht. „Hör mal, Horrex…“, begann sie anschließend und trat etwas nervös vor Aufregung auf der Stelle herum. „Ich wollte wissen… Ich hab mich gefragt ob du vielleicht…, also…, könntest du eventuell…?“ „…für dich mithilfe meiner Kräfte einen Blick in die Zukunft werfen und rausfinden, wie die Geschichte mit Ratchet und seinen Augen morgen ausgeht?“, beendete Horrex den Satz und verschränkte langsam seine Schuppigen Arme vor der Brust. Rivet nickte.
Mit dem Blick eines kleinen, hilflosen Mädchens sah sie den Rebellen mit den Hippie-Klamotten bettelnd an. Doch Horrex schüttelte langsam und verneinend seinen gepanzerten Schädel. „Tut mir furchtbar leid kleine, aber das kann ich nicht machen!“, sagte er langsam und mit bedauernder Stimme. „Wieso nicht?“, fragte Rivet gleichermaßen enttäuscht wie aufgeregt zurück. „Liegt es daran weil du dafür ein paar Haare von Ratchet brauchst? Die kann ich besorgen!“, Ihre Stimme wurde jetzt richtig zittrig vor Aufregung,. „Ich… Ich kann doch schnell ins Schlafzimmer hoch rennen und nach ein paar vereinzelten Rückständen vom orangenen Pelz meines Mannes suchen!“, schlug sie vor, hoffend ihr Ziel auf diese Weise vielleicht doch noch erreichen zu können. „Sicher finde ich welche auf Ratchet‘s Kopfkissen, einem seiner T-Shirts, oder…“ „Rivet!“, unterbrach sie Horrex und legte ihr nun seine beiden Pranken auf die Schultern. „Es geht nicht um die Haare, oder das mir irgendwas anderes fehlt!“ Die gelben Pupillen seiner schwarzen Augäpfel fixierten sie kurz, dann wurde sein Blick wieder sanfter und die Stimme ein klein wenig leiser. „Rivet…“, wiederholte er nochmals. „Natürlich verstehe ich dich, und das du dir riesige Sorgen um deinen orangenen Schatz machst… Und ich würde dir auch so gerne helfen…“ Ein trauriges Schimmern war hinter den stark verkratzten Gläsern der Sonnenbrille auf seiner gepanzerten Schnauze zu sehen. „Aber was… Was wenn ich etwas sehe, dass sagen wir mal… Nicht gerade deinen Erwartungen, oder Hoffnungen entspricht? Ich will dich in einem eventuell solch schlimmsten Fall nicht belügen müssen! Das würde ich einfach nicht über mein altes, schuppiges Herz bringen! Verstehst du das, Rivet?“

Rivet verstand es. Doch sie machte sich auch keine Mühe damit zu verbergen, dass sie mit dieser Entscheidung ihres alten Ausbilders alles andere als zufrieden war! Enttäuscht lies sie ihre Segelohren nach unten hängen, drehte sich um und verließ das Wohnzimmer, während das hellbraune Panzer-Reptil mit dem Drachenschwanz gemächlich hinter ihr her trottete. Aus der Küche hörten sie wie sich Clank, Chops, Quantum und all die anderen miteinander unterhielten und teils sogar lachten. Doch Rivet war die Lust auf Gesellschaft mittlerweile Endgültig vergangen! „Ich geh nach oben!“, sagte sie knapp zu Horrex, woraufhin dieser etwas verdutzt am Treppenabsatz stehen blieb und sie fragend anschaute. „Sag den anderen ruhig dass ich etwas Ruhe und Zeit für mich allein gebraucht habe, wenn sie nach mir fragen sollten… Gute Nacht, Horrex!“ Dann schlurfte sie gemächlich und niedergeschlagen die Treppenstufen nach oben, ohne sich noch ein einziges Mal umzudrehen. Horrex schaute ihr nach, bis sie aus seinem Blickfeld verschwunden war. Dann schüttelte er seufzend den Kopf, murmelte ihr noch ein leise gehauchtes „Gute Nacht, Rivet!“ hinterher, und gesellte sich wieder zu den anderen.

Kaum hatte Rivet ihr Schlafzimmer betreten, schloss sie hinter ihrem Rücken die Tür ab und ließ sich dann mit Kleidern und allem am Leib bäuchlings ins Bett fallen. Sie machte sich noch nicht mal die Mühe ihre Schweren, schwarzen Stiefel auszuziehen. Unter leisem Schluchzen und schniefen drückte sie ihr hübsches Gesicht in das Kopfkissen, das normalerweise immer Ratchet zum schlafen benutzte und begann die Überreste seines Geruchs in sich aufzunehmen. Es war noch nicht viel länger als zwölf Stunden her, seit sie sich an genau dieser Stelle über ihn gebeugt und ihn durch liebevolles kraulen seiner Wange aus dem Schlaf geweckt hatte. Schwermütig unterdrückte die Rebellin ein weiteres, diesmal sogar noch viel schwereres Schluchzen und spitzte dann ein wenig die Ohren. Sie hörte wie die anderen sich unten unterhielten. Wahrscheinlich saßen sie dabei an genau dem selben Tisch, wo Ratchet ihr und dem Bots von seinem gestrigen Traum erzählt, und damit ihre eigenen Träume nach einer Familie mit Kindern wieder von neuem hatte aufflammen lassen. Es war doch alles so schön gewesen!!

Spätestens jetzt begann sich das immer heftiger werdende Schluchzen und Schniefen endgültig in ein herzzerreißendes Weinen zu wandeln. Jetzt, wo sie endlich allein und unbeobachtet war, konnte sie endlich aufhören sich tapfer zu stellen und ihren schrecklichen Gefühlen ungezügelt freien Lauf lassen. Und so ließ Rivet auch alles raus was sie rauslassen musste und weinte sich selbst in den Schlaf, während sie sich weiterhin an Ratchet‘s Kopfkissen festklammerte als könnte sie den orangenen Abenteurer auf diese Weise irgendwie wieder gesund und munter zu sich in ihr gemeinsames Ehebett zurückholen…

!!!WUMM!!!


Mit einem Schlag war Rivet hellwach und sah sich suchend nach allen Seiten um. Sie hatte keine Ahnung wie spät es war, wo Clank und die anderen waren, geschweige denn wer oder was diesen Krach wie auch immer verursacht hatte! „Clank?“, fragte sie zaghaft doch der silberglänzende Roboter antwortete nicht. Laut schlurfende Schritte wahren den Gang im ersten Stock entlang zu hören, bis sie vor ihrem Schlafzimmer gemächlich zum stehen kamen. Ein leises rütteln machte klar, dass sich wer auch immer da draußen stand am Türschloss zu schaffen machte und nach nur wenigen Sekunden war plötzlich ein leises "Klick“ zu hören, was Rivet jedes einzelne Haar ihres schneeweißen Fells zu Berge stehen ließ. „Hört auf, Leute! Das ist nicht witzig!“, rief sie leise und ein klein wenig verärgert, während ihr gleichzeitig klar wurde, dass ihre Freunde niemals einen so geschmacklosen Scherz mit ihr abziehen würden, schon gar nicht nach allem was heute Abend passiert war.

Da draußen vor ihrer Schlafzimmertür… Musste jemand Fremdes stehen!!

Wie in Zeitlupe drückte jemand die Klinke herunter. Leise quietschend senkte sich das Metall des Griffes und Rivet begann am ganzen Körper zu zittern. Reflexartig wollte sie nach ihrem Hammer greifen, im selben Moment wo ihr klar wurde, dass sie sowohl den als auch ihre Blaster nirgendwo bei sich hatte! Sie war vollkommen unbewaffnet! Wimmernd zog sie sich die Bettdecke bis vor die Augen, doch dass würde ihr selbstverständlich auch nicht viel nutzen! Ihr Herz hämmerte so wild und fast schmerzhaft in ihrer Brust, dass ihr spontaner Plan sich Tod zu stellen einfach nur lächerlich wirkte.

Dann schlug die Tür auf einmal mit einem lautstarken Krachen sperrangelweit auf! Grell gleißendes Licht ergoss sich in das Zimmer und enthüllte die Silhouette eines Lombaxes. Eines pechschwarzen Lombaxes!
Breitbeinig stand er im Türrahmen und nur ein paar Meter von ihr entfernt! Seine feurig rot glühenden Augen funkelten hinterhältig und mit dem kleinen Kranz aus Stacheldraht um dessen Spitze, sah der Löwen-artige Schweif ein wenig aus wie ein kleiner, gespenstisch hin und her schwingender Morgenstern.
„Bleib ganz ruhig! Dass hier ist doch überhaupt gar nicht möglich!“, dachte Rivet verzweifelt und starrte wie hypnotisiert auf den bösartigen Lombax aus der dritten Dimension. Wrench stand währenddessen für einen Moment lang noch regungslos im Türrahmen des Schlafzimmers, dann setzte er sich wieder in Bewegung und kam dramatisch langsam jedoch unaufhaltsam Schritt für Schritt immer näher.

„Bitte! Ratchet!! Irgendjemand!!!“, versuchte sie um Hilfe zu rufen. Doch vor lauter Panik und Angst verendete dieser Hilfeschrei nur zu einem leisen und erbärmlichen Fiepen. Doch der schwarze Lombax schien sie trotzdem verstanden zu haben. Mit einem bösartigen Grinsen hielt er direkt vor ihr inne und griff mit seiner linken Hand langsam hinter sich. „Niemand wird mehr kommen und dich retten, weißer Engel!“, flüsterte er mit einer Stimme die ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ. „Vor allem nicht dein orangener, ach so geliebter Abenteurer!“
Mit diesen Worten zog er etwas großes, rundes und merkwürdig feucht tropfendes hinter seinem Rücken hervor und warf es lässig zu der Rebellin auf die Bettdecke. Rivet schrie auf! Ein Schwall scharlachrotes Blut ergoss sich über die gesamte Bettdecke, als Ratchet‘s abgetrennter Kopf von ihrem Schoß herunter und auf den Fußboden kullerte. Regungslos starrte Rivet auf den starren, von Entsetzen gezeichneten Ausdruck im Gesicht ihres ermordeten Ehemannes.

Doch bevor sie überhaupt in der Lage war Ratchet’s gewaltsamen Tod erst so richtig zu realisieren, stürzte sich Wrench plötzlich auf sie, um endlich zu Ende zu bringen was er begonnen hatte…
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast