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Reise ins Glück

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Gen
30.10.2022
27.01.2023
47
37.606
15
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Dieses Kapitel
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23.11.2022 1.047
 
Christian betrat den Empfang des Verlag und fuhr direkt hoch zu der Etage wo er Ana vermutete.
Aber wie auch schon beim ersten Mal als er sie gesucht hatte konnte er die junge Frau nirgends entdecken.

Dort wo ihr Schreibtisch gestanden hatte war nun ein Regal aufgestellt.

Christian hielt sich gar nicht lange mit suchen auf sondern ging schnellen Schrittes sofort in das Büro von Jerry Roach.

„Wo finde ich Anastasia Steele.“ polterte er ohne Vorwarnung los.

Roach zuckte kurz vor Schreck zusammen und setzte sein freundlichstes Lächeln auf

„ oh Mister Grey was verschafft mir die Ehre?“

„Hören Sie auf mit Ihrer falschen Freundlichkeit Roach. Wo ist Miss Steele?“

Nun veränderte sich der Gesichtsausdruck des CEO und er sah Christian kaltbund gleichgültig an

„Da wo solche wie sie hingehören. Da sie ja anscheinend andere Qualitäten hat von denen wir nichts geahnt haben bin ich mit Jack Hyde übereingekommen sie anderweitig einzusetzen. Leider wurde er bis jetzt enttäuscht. Deshalb habe ich ihr heute eine neue Position gegeben da wir sie ja anscheinend nicht loswerden können.“

Christian musste sich schwer zusammen reißen um nicht das Büro kurz und klein zu schlagen vor Wut.

Mit neutralem Ton fragte er erneut

„Und wo ist diese Position jetzt.“

„Ich habe sie ins Archiv versetzt.“

Christian nickte und verließ das Büro und lief direkt Jack Hyde in die Arme.

„Oh Grey nah sie mal einer an.“ begrüßte dieser Christian mit kalter Stimme.

„Wenn sie ihre kleine Schlampe suchen die sitzt im Keller und flennt. Anscheinend sind Millionen auf dem Konto nötig damit sie einen endlich ran lässt. Aber ich denke ich hatte heute schlagkräftige Argumente und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die sich endlich fügt. Hat sich ja bis jetzt tapfer gewehrt.“

Während dieser Worte grinste Hyde Christian schmierig an und fuhr dann fort

„ich muss sagen die Kleine hat Durchhaltevermögen. Hätte nicht gedacht das sie wirklich so lange sich weigert die Beine breit zu machen.“

Das war zuviel für Christian. Er hatte schon bei den ersten Worten stark kämpfen müssen um nicht zuzuschlagen aber nur zu ahnen was Hyde mit Anastasia angestellt bzw. anstellen wollte machte ihn rasend.
Gerade als er seine Faust in das Gesicht von Hyde schnellen lassen wollte hielt Taylor ihn zurück.

„Mister Grey das ist jetzt keine gute Idee. Außerdem finde ich das wir jetzt erstmal Anastasia finden sollten ich befürchte dass schlimmste.“

Christian nickte und ließ seinen Arm wieder sinken. Wie immer hatte sein Angestellter Recht. Außerdem hätte Hyde dann was gegen ihn in der Hand da er ihn ja im Grunde ohne triftigen Grund angegriffen hätte.
Mit Roach und Hyde würde er sich zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen.
Jetzt galt es erstmal Anastasia zu finden.

Jason Taylor und Christian eilten zum Fahrstuhl und fuhren in den Keller hinab und gingen mit schnellen Schritten in Richtung des Archivs.
Beide waren auf das schlimmste vorbereitet und hofften allerdings das dies nicht eingetreten wäre.

Kurz nachdem Christian die Tür geöffnet hatte hörte er auch schon leises wimmern aus der hintersten Ecke des Raumes.

Schnell durchquerte er den Raum um dann geschockt stehen zu bleiben.

Christian brauchte nicht mal eine Minute um sich wieder zu fangen.

Dass würde Hyde bereuen.

„Taylor schnell ruf einen Krankenwagen.“

Dieser kam nun auch um die Ecke und war genauso geschockt wie sein Arbeitgeber.

Anastasia lag auf den Boden und ihr Fuß war seltsam verdreht. Außerdem konnte Christian mehrere blaue Flecken an den Armen erkennen wovon viele schon älterer Natur waren.
Ihr Oberteil war zerrissen und am Bauch bildete sich schon ein großes Hämatom.
Ana hatte ein zugeschwollenes Auge und eine aufgeplatzte Lippe.
Außerdem blutete sie am Hinterkopf.

Christian zog seine Jacke aus und deckte Ana damit zu. Dann kniete er sich vorsichtig neben die junge Frau und gerade als er ihren Kopf in seinen Schoß legen wollte schlug sie panisch seine Hand weg und schrie auf.

„NEIN NICHT
ICH WILL DAS NICHT“

Christian schluckte, er hoffte das seine schlimmste Befürchtung nicht eingetreten war.

Leise und sanft begann er auf Ana einzureden.

„Hey Kleines keine Angst. Ich bin es Christian. Ich werde dir nichts tun. Ich beschütze dich.“

Es brach ihm das Herz Ana so zu sehen.

Warum war sie nicht zu ihm gekommen. Warum hatte sie sich niemanden anvertraut. Den das dies nicht der erste Übergriff war den die junge Frau ertragen musste wurde durch die älteren blauen Flecken klar.

Ana brauchte ein paar Minuten bis sie realisierte das Christian bei ihr war und als sie ihn erkannte beruhigte sie sich ein wenig und lies sich von ihm halten.

Christian hielt ihren Kopf und streichelte behutsam über ihre Haare.
Beruhigend redete er auf Ana ein

„Alles wird gut Ana. Ich pass jetzt auf dich auf. Niemals wieder wird dich jemand anfassen und dir weh tun.“

Ana hörte die Worte und mit einem Schlag wurde ihr klar das Christian nun Bescheid wusste.

Aber das würde bedeuten dass Mia nun in Gefahr war.

Jack Hyde war da eindeutig gewesen. Erzählt sie jemanden aus der Familie was von seinen Übergriffen ist Mia die nächste die er sich vornimmt.

Deshalb hatte sie sich so zurück gezogen gehabt. Sie wollte auf gar keinen Fall das Hyde Mia auch noch was antat.
Sie wollte auf gar keinen Fall das Mia was passieren würde dazu mochte sie die kleine Schwester von Christian zu sehr.

Aber jetzt war ihr Geheimnis raus und Mia in Gefahr.

Ana sammelte ihre letzte Kraft und mit brüchiger Stimme murmelte sie

„Mia … Gefahr … nicht gewollt…“

Dann verlor sie ihr Bewusstsein.

Christian konnte am Anfang nichts mit dem Gestammel anfangen aber Taylor erkannte sofort was Ana gemeint hatte.

„Christian aus irgendeinem Grund glaubt Ana das Mia jetzt in Gefahr ist. Wieso können wir jetzt nicht rausfinden.“

Christian blickte auf und sah seinen Freund erschrocken an.

„Ruf Luke Sawyer an er soll zu Mia fahren und bei ihr bleiben.“

Taylor nickte und leitete alles in die Wege. Gerade als er das Gespräch beendet hatte waren auch die Sanitäter vor Ort und kümmerten sich um Ana.

Christian sorgte dafür dass diese Ana ebenfalls in die Uniklinik brachten und während er mit Taylor hinter dem Krankenwagen her fuhr rief er seine Mutter an und bat diese ebenfalls dort hin zu kommen.

Als Grace hörte was passiert war erschrak sie und machte sich sofort auf den Weg.
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