Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Remember, that friends are forever

von CROLUKA
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Horror / P18 / Gen
Freddy Fazbear Henry Emily Jeremy Fitzgerald Michael Afton Mike Schmidt William Afton (Purple Guy)
03.10.2022
28.11.2022
20
45.527
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.11.2022 2.010
 
Die zweite Nacht brach an.





Mike hatte sich die Geschichte der alten Bäckerin nach einer Mütze Schlaf nochmal angehört, um nochmal alles richtig zu verstehen. Anscheinend hatte die Pizzeria eine dunkle Vergangenheit hinter sich gehabt, und schlimme Unfälle oder Mysterien sind passiert. Dazu noch, dass die Firma hinter dem Franchise anscheinend ziemlich schrecklich und kaltherzig sein soll, wie zum Beispiel als die Kinder von einem der zwei Mitgründer gestorben sind einfach so weitermachten, als wäre nie was passiert. Die vermissten Kinder jedoch waren eine schreckliche Sache, die der junge Mann gehört hatte. Insgesamt sind es sechs Kinder gewesen, die niemand mehr wiederfand. Darunter ebenfalls die Tochter seines jetzigen Chefs Henry Emily. Mike hatte eigentlich schon kein gutes Gefühl mehr dort, aber er brauchte das Geld. Er würde die erste Woche wenigstens überstehen wollen, bevor er sagen würde, dass er leider gehen muss. So könnte er den Ort, und vor allem diese Roboter, entkommen.



Nun aber war es an der Zeit seinen momentanen Job zu durchführen.



Es war jetzt sehr spät in der Nacht. Mike hatte sich die zweite Nachricht des Telefon Typen angehört. Er meinte in diesem, dass Foxy sich auch bewegt und man immer ein Auge auf Ihn werfen sollte. Momentan war Bonnie in dem Lagerraum gewesen und stand nur bedrohlich vor sich hin. Neben den ganzen Ersatzteilen für die Animatronics, die ebenfalls Mike einen kalten Schauer herunterliefen lassen, weil Sie Ihn an abgetrennte Köpfe erinnerten. Schnell sah er sich nach Chica um, die immer näher im Flur auf Ihrer Seite erschien. Freddy stand wie immer nur auf der Bühne, aber starrte er in die Kamera. „Ihr blöden Schrotthaufen“, fluchte der bärtige Mann vor sich leise hin, als er das Tablet schnell durchging, in Richtung Kid’s Cove. Foxy hatte seinen Kopf leicht rausgestreckt, und blickte erneut mit seinen Augen in die Kamera. Der Nachtwächter hatte echt das Gefühl, dass die Animatronics wissen, von wo aus er Sie beobachtete.

Ein paar Fußstapfen waren zu hören, gefolgt von einem Atmen und stöhnen, dass gequält klang. Mike schloss sofort die Tür von links, und blickte in die Kamera. Chica wäre fast in den Raum reingekommen und versuchte jetzt hineinzukommen. Die Batterie war zur Hälfte leer, und die Uhr würde bald sechs schlagen. Chica wollte aber nicht verschwinden, doch verlor Sie immer mehr das Interesse an den Nachtwächter. Mike sah ein letztes Mal auf die Uhr, ehe er zurück zur Kid’s Cove blickte. Er hätte erneut sein Tablet aus der Hand fallen lassen können. Der Vorhang war komplett geöffnet und Foxy war verschwunden. In Panik geraten suchte Mike nach dem Fuchs mit dem Haken, wobei er Bonnie zurück im Speisesaal fand. Er hörte plötzlich, wie laute Schritte immer näherkamen und schneller wurden. Einen Blick in die Kamera zum Flur zeigte das Grauen, worauf der bärtige Mann fast laut aufschrie. Foxy kam angerannt in Richtung Tür, wo Mike sofort gegen den roten Knopf haute. Die Tür schloss sich, gerade noch rechtzeitig. Foxy hatte seinen Haken gegen das Eisen gekratzt, was einen kurzen, ohrenbetäubenden Laut erzeugte. Nach ein paar Schlägen verstummte es plötzlich auf der anderen Seite, worauf Mike sofort ans Fenster unsicher heranschlich.


Nur damit Foxys plötzliches Erscheinen auf der anderen Seite Ihn vor schreck auf den Boden fallen ließen.


„HAR HAR HAR, DU HÄTTEST DIR EINEN ANDEREN JOB SUCHEN SOLLEN, LANDRATTE“, Foxy verschwand nach diesem Geschrei wieder im Schatten, worauf der Nachtwächter sofort nochmal sich das Fenster anguckte. Der Fuchs war weg, es gab keine Spur von Ihm. Entweder Mike wurde langsam verrückt, oder die Dinger waren am Leben. Der Satz hatte sich angehört, als würde ein richtiges Bewusstsein dies aufschreien. Mehr konnte er nicht darüber nachdenken, denn die Feierabend Glocke wurde ertönt. Seine Schicht war zu ende. Einen letzten Blick warf der junge Mann auf die Kameras, wo alle Animatronics wieder am Platz waren. Er wechselte die Schicht mit dem Kollegen der Frühschicht und schritt zu den Parkplätzen. Die Animatronics blickten Ihn unbemerkt mit leeren Blicken an, als Mike auf sein Motorrad stieg und nach Hause fuhr.



Er brauchte erstmal Ruhe von diesem Job.



Der späte Nachmittag war für den dritten Tag angekommen.


Mike saß erneut in einem anderen Diner, wo er sich Kaffee genehmigte. Er hatte mittlerweile drei Tassen bestellt, um für später wach genug zu sein. Immer noch kamen in seinem Kopf die Bilder von gestern Nacht hoch, wo er immer knapp diesen Dingern ausweichen konnte. Von all denen war Freddy aber immer noch der stillste gewesen, was eigentlich zu einem der gruseligsten Dinge für Mike gehörte. Als würde der Bär eine Situation abwarten und sich dann Ihn schnappen zu wollen. Nur noch drei Nächte wenigstens, so dachte Mike zu sich selbst. Dann kann er dieser Pizzeria den Rücken zukehren und sich was anderes suchen. Das Geld würde er bis dahin haben.



„Ist der Platz neben Ihnen besetzt?“



Er wurde aus seinen Gedanken gerissen. Ein älterer Mann stand neben Ihn, der etwas dürrer als Mike war: „Nein, Sie können sich ruhig sitzen.“ Der Herr mit dem Lilanen Hemd saß sich hin und las die Zeitung durch. Er merkte jedoch, dass Mike nicht ganz bei sich war und irgendwie etwas verängstigt wirkte. „Geht es Ihnen gut, Junge“, der Herr mit dem Pferdeschwanz am Kopf sah sich den Nachtwächter genauer an, der seine Augenringe versuchte zu verstecken. „Geht so“, fing Mike an. Etwas Konversation konnte ja nicht schaden: „Ich habe einen Job angenommen, den Ich etwas bereue. Ich bin Nachtwächter im neuen Freddys.“ Der ältere Mann neben Ihn ließ beinah seine Tasse fallen. Der Blick wurde auf einem Schlag komplett ernst, nur als er schon den ersten Buchstaben gehört hatte.

„Freddys? Die sind doch dicht gemacht worden“, fragte der Mann im Lilanen Hemd Mike, der die Schulter zuckte: „Scheinbar haben Sie die Kurve wieder gekratzt mit diesem Restaurant. Sind auch momentan erfolgreich.“ Der bärtige Mann trank aus der Tasse auch, während sein älterer Sitznachbar weiterhin so urplötzlich finster war. Mike beunruhigte es etwas, aber die älteren waren immer so, wenn Sie von Freddys hörten: „Ich habe aber schon überlegt zu kündigen…weil diese Animatronics seltsam sind.“ Der ältere hob die Augenbraue interessiert hoch bei dem letzten Satz. „Sagten Sie gerade…die Roboter sind seltsam“, Mike glaubte nicht, dass der Mann im Lilanen Hemd wirklich gerade Interesse zeigte, aber anscheinend sah der Herr wirklich aufmerksam aus. „Nun die machen Dinge, die Sie nicht tun sollten“, fing der Nachtwächter ruhig an: „Und Ich glaube Sie wollen mich umbringen…und Sie können sprechen. Nicht singen, wie diese eine Melodie, sondern wirklich Worte aussprechen…Sie denken wahrscheinlich Ich bin verrückt.“


„Nein, das tue Ich nicht“, meinte der ältere gelassen, was Mike überraschte: „Es könnte Schlafmangel sein, aber passen Sie trotzdem auf, Junge.“ Der bärtige Junge Mann nickte nur zustimmend, ehe seine Uhr den Alarm auslöste und Mike erinnerte, dass seine Schicht bald begann: „Danke für das Gespräch, Ich muss aber wieder los.“ Er bezahlte und schritt aus dem Diner heraus. Der Mann im Lilanen Hemd hatte seinen Blick verfinstert, kurz nachdem Mike verschwunden war. „Du willst es nicht lernen, oder Henry“, flüsterte William Afton zu sich selbst. Er musste endlich ein für alle Mal den Traum seines ehemaligen Freundes vernichten, und seinen Willen brechen. Die letzte Beschreibung aber von dem Nachtwächter beantwortete seine Frage. Die Kinder, die er damals getötet hatte und in die alten Animatronics gestopft hat, waren noch hier. Ihr Remnant hatte Freddy und Co. zum Leben erwacht, und nun wollten Sie Rache, genau wie er.





„Sie leben…nicht mehr lange“, und so verschwand Afton ebenfalls vom Diner.




Die dritte Nacht war fast schlimmer.

Die Nachricht des Telefon Typen klang etwas beunruhigter, als dieser Mann sonst klang. Mike hatte bereits Chica und Bonnie erfolgreich abwehren können, aber etwas Neues geschah heute Nacht. Freddy hatte sich bewegt, doch war er in den toten Winkeln der Kamera Aufnahmen zu finden. Die Augen leuchteten im Dunkeln bedrohlich, was Mike nur mehr verängstigte. Dabei half auch nicht, dass Bonnie ebenfalls in die andere Kamera mit totem Blick starrte. Seine Augen waren komplett dunkel, mit zwei kleinen weißen Pupillen. Der Nachtwächter war in seinem Büro förmlich in die Enge getrieben worden. Foxy war jetzt auch aktiv geworden, doch hatte Mike Ihn immer im Auge. Es war nicht mehr viel übrig, bis die Zeit um war. Der Akku jedoch machte nicht mehr lange mit, was eine Chance auf Energieverlust erhöhte. Es war plötzlich komplett still geworden.


„Was ist jetzt…“, dann war ein seltsames, tiefes Geräusch zu hören.


Mike prüfte sofort sein Tablet, doch waren die Animatronics noch immer auf der gleichen Position. Wenn die vier es nicht waren, was hatte dann dieses Geräusch verursacht. Seine Kamera zeigte auf das Freddy Poster im linken Flur, doch da was anders. Da war nicht der braune Bär drauf, sondern ein goldener mit dunklen Augen. Das Tablet begann plötzlich zu flackern, was Mike nur mehr frustrierte. In den einzelnen Bildern war plötzlich aber ein Satz zu finden, den er gerade noch so lesen konnte.



„Ich bin es!“



Er legte das Gerät zurück auf den Tisch und sah das Grauen.

Golden Freddy saß vor Ihm auf den Boden mit weit geöffnetem Mund und dunklen Augen. Mike schrie laut auf, als er den mysteriösen Animatronic erblickte und brachte sich hinter dem Tisch in Sicherheit. Er fragte sich, was für ein Animatronic das war, und griff nach seiner Trinkflasche, die er als Waffe benutzen wollte zum Abwerfen. Mike schoss hoch, aber Golden Freddy war plötzlich weg. Mehrmals blinzelte der Nachtwächter, aber dieses seltsame Wesen war wirklich weg. „Werde Ich verrückt…“, die Frage konnte er sich gerade selbst nicht antworten, als von Links plötzlich laute Schritte zu hören waren. Mike rannte sofort zur Tür, nur um Chicas regloses Gesicht zusehen. Das Huhn schrie dann in den Moment laut auf, als die Tür zugeschlossen wurde und der Nachtwächter dagegen drückte, im Fall, dass Sie durchkommen könnte. Noch bevor Sie Ihren nächsten Schlag setzen konnte, hörte Chica, so auch Mike die Glocken des Restaurants.



Sechs Uhr morgens. Mike hatte es erneut geschafft.



Der Nachtwächter traute sich nicht ganz aus dem Fenster neben der Tür zu starren, aber er nahm nochmal allen Mut zusammen. Das Huhn war wieder verschwunden zu seinem Glück. Die Band schien wieder auf der Bühne zu sein, und der Hauptstrom wurde wieder aktiviert. Mike blickte ein letztes Mal durch alle Kameras, um nach diesen goldenen Animatronic zu schauen. Nirgendwo gab es eine Spur von Golden Freddy, nicht mal in den Lagerräumen sah er etwas Goldenes. Der bärtige Mann hielt sich an die Stirn. Seine Nerven waren am Ende. Diese Pizzeria war verflucht gewesen, und die anderen mussten es wissen. Er nahm das Telefon in die Hand und rief seinen Chef an, der zum Glück ranging: „Morgen, Mike. Was gibt’s?“


„Mr. Emily…der Laden ist verflucht“, der jüngere zögerte nicht mal, sondern ging direkt zum Punkt: „Die Animatronics wollen mich umbringen!“ Henry auf der anderen Leitung jedoch konnte die Aussage nicht ganz glauben. Obwohl nun erinnerte er sich, dass Jeremy damals ebenfalls so verängstigt klang, in seiner Nachtschicht, ehe der Unfall passierte. Der Brillenträger räusperte sich kurz, und setzte erneut an das Gespräch fortzusetzen: „Mike, die Animatronics sollten eigentlich normal funktionieren, mit Ausnahme von Foxy. Ich kann mir nicht vorstellen…“ Die Verbindung wurde sofort unterbrochen.

Mike hatte den Hörer aufgelegt, und stampfte aus dem Büro. Irgendwie hätte er ahnen müssen, dass Ihn nicht alle glauben würden. „Etwas stimmt hier nicht…und Ich werde es herausfinden“, gab er von sich, ehe er sich von seinen Kollegen ablösen ließ. Der junge Mann schritt zu seinem Motorrad, startete den Motor und fuhr in Richtung seines Zuhauses. Nur noch zwei Nächte lagen vor Ihm, die er überleben würde. Im Notfall hatte er sogar vor die Polizei zu rufen, sollte es die letzte Möglichkeit sein. Aber wollte er es auch selbst diesen Ungeheuern von Animatronics zeigen, dass er keine Angst mehr vor Ihnen haben würde. So fuhr er den Sonnenaufgang entgegen in Richtung des Hauses, wo seine Wohnung lag. Mike hatte auch vor nach all dem ganzen Henry davon irgendwie zu berichten, da der Mitgründer die Wahrheit verdient hat.









Es gab keine Verneinung mehr. Die Animatronics hatten ein Eigenleben.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast