Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Von nun an für immer

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
25.09.2022
28.11.2022
61
45.455
5
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.11.2022 1.147
 
Am Sonntag Nachmittag hielt Kate es nicht mehr aus. Sie wollte das jetzt endgültig geklärt haben, wollte ihren Unmut über die aus ihrer Sicht immer noch ungerechte Reaktion des Autors los werden.

Die Polizistin schnappte sich ihr Handy und ihre Autoschlüssel und fuhr zum Loft.

Dort angekommen ging sie schnellen Schrittes in Richtung Aufzug und kaum angekommen hämmerte sie regelrecht gegen die Tür.

Rick war über dieses energischen Klopfen extrem verwundert und kaum hatte er die Tür geöffnet schoss Kate regelrecht in den Wohnbereich.

Der Autor wusste gar nicht wie ihm geschah und sah die Ermittlerin total verwundert an.

Kate hatte einen starren Blick und ihre Hände waren zu Fäusten geballt und noch bevor Rick etwas sagen konnte legte sie schon los und schrie den Autor regelrecht an

„DU ERWARTEST VON MIR EINE ENTSCHEIDUNG.
DU BEHAUPTEST VON MIR KOMMT KEINE INITIATIVE
DU FÜHLST DICH UNGERECHT BEHANDELT

WER IST DENN STÄNDIG UNTERWEGS?
WER WIRD DENN STÄNDIG VON IRGENDWELCHEN FRAUEN BELAGERT?

DU MACHST EINEN AUF BELEIDIGT WEIL ICH DIR NICHT ZU FÜSSEN LIEGE
ICH BIN DIEJENIGE DIE DAS MIT ANSEHEN MUSS WIR ANDERE FRAUEN DICH ANBAGGERN
RICK ICH BIN DIE JENIGE DIE DAMIT STÄNDIG KONFRONTIERT WIRD
NICHT DU
UND OBWOHL DU DAS WEISST BESCHWERST DU DICH WENN ICH MAL KLEINE ZWEIFEL ÄUSSERE
DU BEHAUPTEST DASS ICH NICHTS INVESTIERE IN DDIE BEZIEHUNG
HAST DU EIGENTLICH EINE AHNUNG WAS ICH ALLES UNTERNOMMEN HABE ALS DU IM KRANKENHAUS WARST
HAST DU MAL EINE MINUTE DARAN GEDACHT WIE ES MIR IN DER ZEIT GING.

HINTERFRAGE DAS ERSTMAL BEVOR DU MIR UNTERSTELLST STÄNDIG AUF DISTANZ ZU SEIN.“

Während ihrer Ansprache hatte die Polizistin begonnen wütend im Raum auf und ab zu laufen und nun blieb sie am Fenster stehen und alles an ihr strahlte Wut aus.

Rick hatte einfach nur neben der Tür gestanden und die Welt nicht mehr verstanden.
Was bitte warf Kate ihm davor?
Sie war doch von Anfang an auch im Krankenhaus fast immer auf Abstand gewesen.

Mit bemüht ruhiger Stimme fragte er

„Bist du jetzt fertig oder kommt da noch was?“

Kate drehte sich zu ihm um und wenn Blicke töten könnten würde er auf der Stelle tot umfallen.

„Vorsichtig Castle. Reiz mich nicht noch mehr sonst…“ zischte sie ihm wütend entgegen.

Das war zuviel für den Autor. Jetzt riss bei ihm auch der Geduldsfaden und er schrie regelrecht zurück

„WAS DANN BECKETT. ERSCHIESST DU MICH DANN.
WAS WIRFST DU MIR EIGENTLICH VOR
ICH HABE WIRKLICH LANGE GEDULD GEHABT
HAB IMMER RÜCKSICHT GENOMMEN
HAB DIR IMMER WIEDER VERZIEHEN
AUCH ALS MUTTER UND ALEXIS VERMISST WAREN HAB ICH TROTZDEM RÜCKSICHT AUF DICH GENOMMEN

DU WIRFST MIR VOR DAS ICH MEINE ARBEIT MACHE UND NETT ZU MEINEN FANS BIN
ICH KANN DA NICHTS FÜR DAS ES FAST NUR FRAUEN SIND
WANN BITTE BIN ICH DEINER MEINUNG NACH AUF ANGEBOTE EINGEGANGEN
WANN HATTEST DU WIRKLICH GRUND EIFERSÜCHTIG ZU SEIN.

UND WAS MEINEN KRANKENHAUSAUFENTHALT ANGEHT
NEIN ICH WEISS NICHT WIE ES DIR ERGANGEN IST UND WAS DU ALLES UNTERNOMMEN HAST.“

Dann machte der Autor einen Schritt auf die Polizistin zu und sagte nun leise und ganz langsam

„Soweit ich mich erinnere habe ich im Koma gelegen und DU HÄLTST ES JA NICHT FÜR NÖTIG MIT MIR ZU REDEN.
ALSO NEIN ICH HABE KEINE AHNUNG WAS DU IN DER ZEIT DURCHGEMACHT HAST KATHERINE.“

Rick war wieder immer lauter geworden und hatte sich aber weiter auf die Polizistin zubewegt.

Er stand jetzt ganz nah vor ihr und nun war seine Stimme leise und die Polizistin glaubte eine gewisse Traurigkeit zu hören

„Da du mir gerade unmissverständlich klar gemacht dass du nicht glaubst das ich wirklich treu bin und anscheinend auch von mir als Mensch nicht wirklich eine hohe Meinung hast denke ich wäre es besser wenn du jetzt gehst Katherine.“

Während der Ansprache vom Autor war es allerdings im Verstand der Polizistin angekommen das er absolut im Recht war und sie ihm wirklich Dinge unterstellt hatte die absoluter Blödsinn waren.
Natürlich hatte er keine Ahnung was alles los war als er im Koma lag.

Die Polizistin sammelte sich und atmete durch und nun war ihre Stimme leise und unsicher

„Rick ich … es tut mir …“

Bevor sie den Satz beenden konnte fiel der Autor ihr ins Wort und lies sie nicht ausreden

„Was Katherine? Jetzt tut es dir wieder leid. Jetzt soll ich wieder Verständnis haben dafür wie kompliziert du bist.
Nein Beckett, diesmal nicht.
Ich habe wirklich versucht dir zu helfen und dir zu zeigen dass ich es ernst meine.
Aber solange du es nicht verstehen willst ist alles was ich versuche zum scheitern verurteilt.
Katherine so einfach ist das diesmal nicht, denn deine Worte haben verdammt weh getan.
Ich brauche jetzt erstmal Abstand und ich denke das du dir wirklich klar werden musst was du möchtest.
Wenn du wirklich bereit bist daran zu arbeiten dann glaube ich nicht das ich derjenige bin der dir dabei helfen kann.“

Bei den Worten des Autors musste die Polizistin mit den Tränen kämpfen und mit unsichere Stimme fragte sie

„Also hab ich es wirklich verbockt Rick? War es das jetzt endgültig?“ und dann konnte sie ihre Tränen nicht mehr aufhalten.

Als Rick die Tränen sah hätte er die Polizistin am liebsten in seine Arme gezogen und getröstet aber das würde jetzt falsche Signale senden. Sie musste begreifen dass es ihm wirklich ernst war mit seinen Worten.

Mit etwas versöhnlicherer Stimme antwortete er

„Sag du es mir ob wir vor den Scherben unserer Beziehung stehen! Ich werde morgen erstmal in die Hamptons fahren und sobald du eine Antwort auf diese Frage hast weißt du wo du mich findest. Aber Kate denke daran ich werde nicht ewig warten.“

„Rick ich …“

„Nicht Kate. Ich glaube für heute haben wir beide genug gesagt. Nur eins noch. Wenn du wirklich an eine Zukunft glaubst reichen mir deine Versprechungen und Worte nicht mehr. Ich brauche für meine eigene Sicherheit dann ein eindeutiges Zeichen das du wirklich bereit bist.“

Die Polizistin schluckte und nickte. Leise sagte sie

„Ich denke es ist dann wohl besser wenn ich jetzt nach Hause fahre.“

Hilflos und verunsichert suchte sie vergeblich den direkten Augenkontakt zu dem Autor welchen dieser allerdings vermied.

Noch etwas versöhnlicher sagte er

„Fahr vorsichtig Kate und schreib mir bitte kurz wenn du zuhause bist.“

Dann atmete er tief ein und gab sich innerlich einen Ruck und nahm die Polizistin zum Abschied kurz in den Arm.

„Versuch zu schlafen Katie.“

Die Polizistin sog förmlich den Geruch des Autors ein und die letzten Worte machten ihr Mut . Auch das er die Koseform ihres Namen verwendet hatte stimmte sie hoffnungsvoll.

Schweren Herzen löste sie sich aus der Umarmung und machte sich auf den Heimweg.

Jetzt stand sie wieder mal vor einer für sie persönlich fast unlösbaren Aufgabe.
Allerdings war ihr zumindest bewusst dass sie es selber zu verantworten hatte.

Noch hatte sie keine Ahnung was sie machen sollte um dem Autor zu beweisen das sie es wirklich ernst meinte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast