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Verbotene Liebe?

von Wydra21
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Het
Corrin Hinoka OC (Own Character) Ryoma Sakura Takumi
23.09.2022
23.09.2022
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Immer noch schnaubend vor Wut, knallte Takumi seine Türen zu.Was zum Teufel ist falsch mit mir?! Sie ist meine Schwester! Und dazu auch noch eine Nohrin! Scheltet er sich. Er war dabei Kimiro das Bogenschießen beizubringen, nachdem sie so vehement darauf bestand. Als er ihr (seiner Meinung nach) klare verbale Anweisungen gab wie man richtig steh, wie man den Bogen und Pfeil richtig hielt und sie es weiterhin nicht folgen konnte war er gezwungen sie zu korrigieren indem er sich hinter ihr stellte und selbst Hand anlegte. Als sie ihren Körper gepresst an seinem spürte und ihren süßen Duft roch, reagiert sein Körper sofort so wie er nicht sollte. Sein Herz klopfte wie verrückt, sein Magen verknotete sich und sein Glied erhärtete sich und fing an schmerzlich gegen seine Hosen zu pochen. Natürlich flüchtete Takumi von dieser Situation völlig beschämt.

Wie konnte sein Körper so auf seine SCHWESTER reagieren? „Ich bin so erbärmlich! Wäre ich ihr doch nie begegnet. Wenn sie doch nur ihre Nohrische Familie gewählt hätte statt uns! UGH!“ Er war außer sich. Er schmiss all seine Bücher und Dokumente von seinem Schreibtisch auf den Boden. Da bemerkte er den Brief den seine Mutter ihm kurz vor ihrem Tod gab. Was sagte sie gleich? Sollten dich deine Gefühle für Kimiro verwirren, so lese dies und sämtliche Bedenken sollen sich in Luft auflösen. Also hob er es auf und las ihn. „Das ist nicht möglich!“, kam es schockiert von dem Schützen.

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Einige Tage vergangen seit dem Takumi die Wahrheit erfuhr und seitdem mied er jeden, insbesondere Kimiro. Er sah jedes mal den Schmerz und Enttäuschung in ihrem Gesicht wenn er ihre Versuche mit ihm zu reden harsch abwimmelte, was ihm das Herz brach. Doch er brauchte diese Distanz. Keine Chance das Dinge jemals wieder wie früher werden könnten. Es ist besser für sie wenn sie mich hasst. Versuchte er sich immer einzureden.

Er war auf dem Weg zum Übungsplatz als er plötzlich stehen blieb, als er Kimiro mit Hinata vertraut mit Hinata sprach. Sie schienen sich sehr nah zu sein, sie lächelten und lachten. Takumi hob eine Augenbraue. Sie scheinen sich etwas zu gut zu verstehen. Dachte er skeptisch, Dann muss er zusehen wie seine Schwester Hinata einen sanften Kuss auf die Wange gab das den Samurai zum erröten brachte. WAS!? Mein Getreuer und Kimi?! Soll das ein Witz sein!? Er kochte vor Wut und Eifersucht. Er rannte auf die beiden zu, griff Kimiro an den Handgelenk und zerrte sie in Richtung Schloss.

„Takumi! Was...“, fiepte die weißhaarige überrascht.

„Mylord!“, rief Hinata geschockt.

„KLAPPE!“, schrie der Schütze und zog die junge Frau weiterhin zu seinem Zimmer und schloss die Tür hinter sich zu.

„Takumi, was ist los mit dir?“

„Was los mit MIR ist? Was ist mit dir los? Bändels mit meinen Getreuen?“

Kimiro verschränkte defensiv die Arme vor der Brust. „Bist du mein Bruder oder mein Gatte? Ich kann flirten mit wem es mit beliebt.“

„Oh, das hättest du wohl gerne! Ich befehle dir und Hinata euch von einander fern zu halten. Tatsächlich unterbiete ich die jeglichen Kontakt mit unseren männlichen Mitstreitern.“

Sie schnaubte verächtlich. „Du nimmst mich nicht mal als Schwester an. Würden Leo, Xander oder sogar Ryoma so was sagen wäre es noch verständlich, doch von dir? Du kannst mich mal!“

Takumi kam ihr näher so das ihre Nasen sich fast berührten. Seine Augen loderten gefährlich. „Wie kannst du es wagen diesen Nohrischen Abschaum zu erwähnen?! Sie haben dich mir weh genommen!“

„Nicht sie! Garon! Er hat 2 Familien zerstört!“

„Genug! Ich bin fertig mit dir!“, der grauhaarige drehte ihr den Rücken zu und versuchte seine Tränen zurück zu halten.

„NEIN! Erst erklärst du dich. Warum verhältst du dich wie ein eifersüchtiges Arschloch.“

Takumi drehte sich wieder um und anstatt einer Antwort drückte er seine Lippen schmerzlich gegen die ihren. Kimiro stöhnte überrascht auf und ihre Augen weiteten sich in schock. Was tut er da? Das ist falsch! Aber warum fühlt sich das so gut an? Dachte die Prinzessin. Sie lösten sich von dem Kuss und der Schütze lehnte seine Stirn gegen ihre.

„Es tut mir leid, Kimi. Ich konnte mich einfach nicht länger zurück halten. Du musst die Wahrheit erfahren.“; seine Stimme nun sanft und zittrig.

„Bruder?“

„Nein, das bin ich nicht. Warte...“, er nahm den Brief der hinter ihr auf dem Schreibtisch lag und übergab es ihr. „Mutt... Königin Mikoto gab dies mir kurz bevor... nun vor dem Vorfall auf dem Markt. Du erinnerst dich das sie die Gabe des Vorhersehung hatte? So wie Orochi?“

Ein nicken.

„Sie sah wie sich meine Gefühle dir gegenüber entwickeln würden. Gefühle die ein Bruder nicht für seine Schwester hegen sollte. Sie schrieb mir dies, damit ich weiß das meine Gefühle nicht pervers sind. Denn... den du bist NICHT unsere Schwester.“

„WAS?!“, kam es geschockt von der jungen Frau und starrte auf das Stück Papier.

„Sie kam mit dir nach Hoshido um Sicherheit zu erbitten. Vater nahm euch auf und es dauerte nicht lange bis er sich in euch beide verliebte. Mikoto wurde seine Frau und du seine Tochter, auch wenn du nicht sein Blut bist. Und wir Kinder? Wir haben euch sofort in die Familie aufgenommen. Natürlich waren Sakura, Hinoka und ich ohnehin zu jung um zu verstehen das du nicht mit uns verwandt bist, also entschieden Sumeragi und Mikoto uns glauben zu lassen das wir es sind.“

„Und Ryoma?“

„Er müsste eigentlich alt genug gewesen sein um das alles zu realisieren. Falls dem so ist dann war es ihm nie wichtig genug das klar zu stellen und sah dich als einen der unseren. Wenn ich mich richtig erinnere hat er dich immer überall hin getragen auf deinen Schulter und präsentierte dich stolz.“, er lachte bei der Vorstellung seinen stoischen Bruders.

„Aber wer war mein biologischer Vater?“, wunderte sie sich.

Er zuckte die Schultern. „Keine Ahnung. Das steht nichts darüber. Tut mir leid.“

Kimiro war einige Momente still und lies die Informationen sanken. „Es spielt auch keine Rolle. Blut oder nicht! Sumeragi war mein Vater. Ryoma, Hinoka und Sakura sind nach wie vor meine Geschwister. So fühle ich auch gegenüber meinen Nohrischen Geschwistern immer noch trotz allem, mit meine Hoshidischen ist es nicht anders.“ Sie sah lächelnd auf mit Tränen in den Augen.

Takumi hob eine Augenbraue. „Du hast mich gar nicht erwähnt.“

Kimiro lachte. „Nein. Kann ich nicht. Ich kann dich einfach nicht auf die selbe weise lieben wie sie. Das tat ich nie, was mir Angst gemacht hat. Ich fand mich von meinen Bruder angezogen. Ich dachte ich sei ein Freak! Doch nun, fühle ich keine Schande mehr.“

Ihr lächeln war so liebevoll das es sein Herz schmelzen lies. Er wollte nichts lieber tun als sie erneut zu küssen. „Ich weiß wie du dich fühltest. Ich traute mich nur nichts zu sagen weil ich nicht Hinoka und Sakura verletzen wollte mit der Wahrheit. Ich konnte nicht einfach derart selbstsüchtig sein.“

„Nun, jetzt haben wir aber keine andere Wahl als die einzuweihen.“

Der Schütze lachte nervös auf. „Hinoka wird mich umbringen,“ Die weißhaarige kicherte und umarmte ihren Liebsten, dieser erwiderte er gerne.

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Die Hoschidischen Geschwister kamen zum Kasino nachdem Takumi und Kimiro sie darum baten. Das Paar stand vor ihnen nervös. „Also, warum sollten wir her kommen?“, fragte Ryoma.

„Nun... es ist so... wisst ihr... ähm..“, stotterte Takumi und vermied dem Blickkontakt.

„Was Takumi so eloquent versucht zu sagen ist : Wir fanden etwas über unsere Familie heraus das wir nun mit euch teilen möchten.“, führte Kimiro fort.

„Also? Raus damit!“, drängte Hinoka ungeduldig.

Das Paar tauschte Blicke aus bevor sie sich wieder der Gruppe zuwandt. „Wir fanden raus gefunden das Kimi nicht Sumeragi's Tochter ist. Jedenfalls nicht Blutstochter, nur adoptiert.“, erklärte Takumi kleinlaut.

Die Schwestern keuchten auf. Ryoma blieb ruhig und unbeeindruckt. „Was redest du da? Natürlich ist sie unsere Schwester!“, entgegnete Hinoka entsetzt.

„Nein, bin ich nicht. Mutter gab Takumi diesen Brief wo sie es bestätigt. Und von der mangel an Reaktion entnehme ich das du davon wusstest, oder, Ryoma?“, wandte sich die Prinzessin an den zukünftigen König.

„G – großer Bruder? Bitte, sag das da nicht w – wahr ist!“, flehte Sakura mit Tränen in den Augen.

„Tut mir leid, doch sie sprechen die Wahrheit.“, seufzte der älteste.

„Und dir ist nie in den Sinn gekommen es uns zu sagen?“ Hinoka war wütend auf ihren Bruder.

„Baten dich Mutter und Vater dies Geheim zu halten?“, fragte Kimiro sanft.

„Brauchten sie nicht. Es war nie von Bedeutung für mich das du nicht von Vatern Lenden entstammst. Genauso wenig wie das Mikoto weder mich noch die andere gebärte. Ich liebte sie wie eine Mutter und ich liebte dich genauso wie meine anderen Geschwister. Daran wird sich auch niemals was ändern.“

„Natürlich nicht! Es ist völlig gleichgültig! Kimiro ist, war und wird immer unsere Schwester sein!“ Hinoka lächelte ihre Adoptivschwester warm an.

„Ja, wir lieben einander, Das ist es w – was Familie ausmacht.“, stimmte Sakura zu.

Kimiro's Tränen liefen ihr übers Gesicht. „Danke. Ich hatte gehofft das ihr so empfinden würdet. Ich tue es auch.“ Sie umarmte ihre Schwestern liebevoll.

„Dennoch interessiert es mich, wenn wir uns alle einig sind das diese Neuigkeiten nicht von Bedeutung sind, warum habt ihr dies überhaupt angesprochen?“, fragte Ryoma verwundert.

Kimiro und Takumi wurden ganz rot im Gesicht. „Weil unsere Gefühle für einander geändert haben.“

„Huh? Ich dachte ihr kommt endlich besser mit einander aus?“, fragte Hinoka verwirrt,

„Tun wir. Sehr sogar. Wisst ihr, Mutter gab mir diesen Brief weil sie wusste das ich... nun, das ich mich in Kimi verlieben würde.“

3 Kinnladen klappten auf dem Boden. „WIE BITTE!!!“, kam es dachor.

„Bevor ihr ihn tötet, wisset das ich seine Gefühle teile. Ich liebe Takumi. Und nun da unsere Gefühle nicht länger verboten sind...“

„ICH entscheide ob es verboten ist oder nicht!“, kam Ryoma's strenge Stimme.

Takumi schluckte schwer. „Ryoma, bitte...!“, versuchte Kimiro ihn zu beruhigen doch wurde von dem Schützen unterbrochen der sich zwischen sie und seinen Bruder stellte. „NEIN! Ich werde nicht länger zulassen dass irgendwas oder irgendwer zwischen uns steht. Kein Tag länger will ich mich verstecken. Kein Tag länger will ich meine Gefühle leugnen. Kein Tag länger will ich von Kimi auf irgendeiner weise getrennt sein. Kein Tag länger kann ich ohne sie als meine Frau überleben. Selbst wenn es mich den Respekt meines großen Bruder's kostet.“ Er nahm Kimiro's Hand ihn seine.

Jeder stand still, wagten nicht mal zu atmen. Plötzlich änderte sich Ryomas strenges Gesicht in ein lächeln und er lachte leise vor sich hin. „Gut, genau das wollte ich hören.“

Das überforderte die anderen. „Wie bitte?“, kam es verwirrt von dem grauhaarigen Prinzen.

„Ich bin immer noch Kimiro's großer Bruder, damit habe ich die Pflicht und Privileg ihren potenziellen Mann zu testen. Seine nerven zu testen um zu sehen ob er auch deiner würdig ist. Tut mir leid, Takumi. Auch als mein Bruder musste ich es einfach tun.“

„Götter! Du hast mir einen Herzinfarkt beschert! Tu das nie wieder!“, schnappte Hinoka und brachte Sakura damit zum kichern.

„Wer hätte gedacht das du so schelmisch sein kannst, mein Großer.“, lachte die weißhaarige erleichtern

„Ich spare es mir für besondere Momente auf. Erhöht den Überraschungsfaktor.“, zwinkerte der Prinz.

„Alsooo... haben wir eurer Segen?“, fragte Takumi.

„Natürlich!“, lächelte Ryoma.

„Aber nur wenn du sie richtig behandelst.“, stimmte Hinoka zu und erntete ein Augenrollen von ihren kleinen Bruder.

„Ich freue mich so sehr für euch.“, Sakura umarmte das Paar.

„Vielen dank, das bedeutet uns alles.“, Kimiro liefen Freudentränen runter.

„Nun bleibt nur noch eine Hürde bevor wir mit den Hochzeitsvorbereitungen beginnen können. Wir müssen unsere Mitachtreitern Bescheid sagen.“, Ryomas Worte löste bei dem Paar einen Schweißausbruch aus.

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Die Armee versammelte sich vor dem Schloss und wartete neugierig wieso sie hergerufen wurden. Die Geschwister kamen raus und stellten sich vor den Treppen und schauten auf ihre Freunde runter. „Meine lieben Freunde, wir haben wichtige Informationen zu teilen. Wir stellten euch Kimiro als unsere lang verschollene Schwester vor, was sie auch ist! Jedoch nicht durch Blut, wir sind nicht wahrlich verwandt.“, fing Ryoma seine Ansprache mit starker, selbstbewusster Stimme an.

Gemurmel und Geflüster verbreitete sich in der Menge. „Diese Tatsache war nie von Wichtigkeit für uns, ist es nach wie vor nicht. Kimiro wird immer unsere geliebte Schwester sein, deshalb erwarte ich von euch sie auch also solche anzusehen. Und der einzige Grund warum wir dies überhaupt teilen ist weil unser lieber Bruder und liebste Kimi ihren Schicksal erkannten, das Schicksal das sie zusammen gehören. Ihre Liebe wurde von unserer geliebten Mutter Vorhergesagt. Meine Freunde, ich freue mich euch die Verlobung der beiden verkünden zu dürfen.“

Totenstille und verwirrte Blicke. Das Paar schluckte nervös. Ihre Geschwister sahen sie ermutigend an, Hinoka gab Takumi sogar einen sanften Stupser. Das Paar sah sich in die Augen und der Schütze nahm ihre Hand in seine und gab ihr ein Nicken die sie mit einem lächeln erwiderte.

Sie stellten sich in die Mitte der Aufmerksamkeit das sehr Nerven strapazierend war. Die Meute starrte sie stumm an. Oh Mann! Das ist peinlich! Dachte der Prinz. Dann hörten sie ein sanftes klatschen, als sie sich umsahen erblickten sie Azura die sie anlächelte und applaudierte.

Dann hörten sie ein „YEAAAH!“, von niemand anderem als Hinata. Der seine Faust in die Luft hob. Sein Enthusiasmus verbreitete sich in der ganzen Menge. Pfiffe, jubeln und Applaus. Takumi und Kimiro entspannten sich und lächelten überglücklich. Der Prinz zog seine Liebste näher ans sich so das sie ihren Kopf an seine starke Schulter lehnen konnte.

„KÜSSEN!“, rief Kaden und brachte alle Beteiligten zum lachen bevor sie ihn nach ahmten. „KÜSSEN! KÜSSEN! KÜSSEN!“, forderten ihre Freunde und sogar Geschwister. Das Paar sah sich an mit erröteten Wangen aber riesigen Grinsen im Gesicht. „Nun, wer sind wir schon sie zu enttäuschen?“, flüsterte Takumi mit einem zwinkern.

Die Drachenprinzessin kicherte als ihr Geliebter seine Arme um ihre Hüfte schlang und sie ans sich drückte. Sein Gesicht nur Millimeter entfernt vom ihren. Sie legte ihre Hand auf seine Brust und spürte sein wilden Herzschlag, während die andere Hand seine Wange streichelte. Deren Lippen pressten sanft aber liebevoll und leidenschaftlich gegeneinander. Kann es kaum erwarten allein zu sein. Dachten beide.

Und ihre Freunde und Familie? Sie rasteten aus vor Freude und feierten deren Liebe. So manch einer drückte Tränen aus.
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