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Ein Supersoldat, ein Wandler, viele Feinde aber nur eine Mission

Kurzbeschreibung
GeschichteAction / P12 / Het
OC (Own Character)
16.09.2022
28.11.2022
88
66.664
3
Alle Kapitel
100 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
24.11.2022 521
 
Ich saß am späten Abend mit dem Fuchs am Lagerfeuer, dass ich selbst gemacht hatte. Ich hatte es natürlich so gemacht, dass es garantiert keinen Waldbrand geben würde. Es gab nämlich eine richtige Technik, Lagerfeuer im Wald zu machen.

Der Fuchs schlief schon neben mir auf dem Boden. Immer noch zum Teil in meine Stoffjacke gekuschelt.

Also, ich persönlich hätte mich nicht um den Fuchs gekümmert!

Na und? Du bist nicht ich! Mein Körper, meine Regeln.

Ich bin du, und das weißt du genau.

Das interessiert mich gerade nicht. Ich will jetzt schlafen.

Nein, willst du nicht. Du bist der Sohn des Todes. Du bist nachtaktiv.

Wer sagt das?

Ich.

Ich geh schlafen.

Ich ging in das kleine Zelt, dass ich mitgenommen und aufgebaut hatte. Den Fuchs nahm ich mit.

Ich schlief nur für ein paar Stunden, fühlte mich aber ziemlich ausgeschlafen. Was wahrscheinlich daran lag, dass ich heute ausnahmsweise mal keinen Albtraum hatte.

Dafür habe ich gesorgt.

Oh, du bist aber...praktisch.

Ich weiß!

Der Fuchs war nicht mehr da. Hm, wahrscheinlich ging es ihm wieder besser. Ich war zwar ein bisschen traurig, dass er mich verlassen hatte, aber er war ein Wildtier. Eine engeres Verhältnis zu ihm aufzubauen würde nicht gehen. Moment...da war er! Er kam gerade auf mich zu, mit einer Maus, die er sich zum Frühstück gefangen hatte, im Maul.

Er ließ sich sogar von mir streicheln! Normalerweise hauten Rotfüchse immer vor Menschen ab.
Ich kraulte ihn ein bisschen, dann baute ich das Zelt ab und ließ ihn die Maus essen.

Heute würde ich am Ziel ankommen. Ob ich heute auch zurücklaufen würde, wusste ich noch nicht.
Als ich dann aufbrach, lief der Fuchs mir zu meiner Überraschung hinterher! Es schien so, als hätte ich einen tierischen Begleiter gefunden.

Nach ungefähr zwei Stunden gehen hörte ich plötzlich jemanden einen Song rappen. Nein, Moment, es waren mehrere Stimmen. Verwirrt schaute ich mich um.
Es waren wieder Illusionen von den Jungs und mir. Gerade war Justin dran.

I cannot control it
the power is growing
the energy’s flowing
the moon isn’t showing
emotions controlling
the brain doesn't work
but still have no problem with fighting the jerks


Lifting the sword `cause I made a list
The people who bullied us will taste my fist
We’ll get training all day, get better, increase
till the day is coming and our power released

Dann war ich dran. Aber meinen Teil verrate ich euch nicht, ich bin doch nicht so dumm! Viel zu unangenehm!

Und was es noch unangenehmer macht: Den Text werdet ihr nirgendwo im Internet finden, den haben wir selbst geschrieben.
Trotzdem war es irgendwie schön, uns so zu sehen. Damals gab es nicht so gravierende Probleme, wir waren vollständig und liefen einfach ohne Sorgen – zumindest fast – durch den Wald.

„Wow, du hast eine echt aggressive Stimme“, meinte Nate zu meinem elfjährigen Ich. „Echt?“, hatte ich gefragt. „Ja. Klingt voll gruselig, aber irgendwie auch cool“, bestätigte Wave.

Dann verschwanden die Illusionen wieder, und ich lief weiter. Irgendwie fand ich es schade, dass die Illusionen verschwanden. Das hatte ein bisschen Nostalgie in mir hervorgerufen.



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