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Wie der Vater…

von Maria R
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Moritz Breuer OC (Own Character) Paul Richter Stephan Sindera
13.09.2022
23.09.2022
4
6.786
2
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23.09.2022 1.559
 
Immer wieder trafen Sich sanft Ihre Lippen und Paul genoss die Nähe von Stephan sehr. Gerade brauchte er den Beamte so sehr, das Gefühl das Alles in Ordnung war, das auch Paul sich mal fallen lassen konnte und das Stephan trotzdem weiter bei Ihm blieb. Auch wenn jetzt alles etwas anders werden könnte und wahrscheinlich auch würde.
„Ich wollte dich vorhin wirklich nicht verletzten, aber Du weist selbst… es ist einfach kompliziert.“ gab Paul leise zu nachdem Sie sich lösten. Stephan hielt schweigend seine Hände und sah dem Jüngeren in die Augen. Warum musste immer alles so kompliziert sein und warum konnten die Beiden nicht endlich das aussprechen, was schon lange klar war.
Sanft fuhr der Ältere Paul mit dem Daumen über den Handrücken.
„Ich weiß und Ich weiß auch dass es nicht einfach ist. Aber Ich will auch endlich Klarheit und wissen was das hier ist. Ich denke einfach, dass Uns das schon lange klar ist, aber Paul Ich hab Angst. Angst das alles kaputt geht, das Wir was überstürzen und Unsere Freundschaft das nicht aushält. Ich kann Dich nicht verlieren Kleiner.“ ein wenig überrascht war Paul schon über den plötzlichen Gefühlsausbruch von Stephan. So emotional kannte Er den Älteren nicht, aber wenn Er ehrlich zu Sich selbst war, musste Paul zugeben das Stephan recht hatte. Und trotzdem würde der Jüngere niemals zulassen, dass Sie sich verlieren. „Das wirst Du nicht, niemals. Ich bin bei Dir und Ich bleibe auch, Ich gehe nirgendwohin und Du auch nicht. Gib Uns noch ein bisschen Zeit und dann sehen Wir weiter.“ woraufhin Paul ein zufriedenes Nicken und einen zärtlichen Kuss erhielt. Scheinbar brauchten Beide gerade das Gefühl und die Bestätigung, dass alles in Ordnung war.

Am nächsten Morgen kam Kim pünktlich um kurz vor acht, vor der Wache an. Ihre beste Freundin Lilly, hatte bereits den Führerschein und fuhr die Schülerin eben hin. Außerdem wollte Sie unbedingt sehen, wie Kims Vater aussah. Und darauf musste Lilly auch nicht lange warten. Kaum hatte Sie den Wagen geparkt, kam auch schon Paul mit Stephan an.
„Also welcher von Beiden ist jetzt dein Vater?“ sah Lilly neugierig aus dem Fenster.
„Der Kleinere, der Rechte.“
„Wow, Ich wusste gar nicht das Väter so gut aussehen.“
„Ja Ich weis.. Ich meine, Er ist mein Vater...Boa Lilly.“ Kim verdrehte genervt die Augen, schmunzelte aber über dieses Verhalten. Ihre beste Freundin war einfach unverbesserlich. „Ich werde jetzt gehen, sonst komm Ich zu spät.“ und da war Sie auch schon ausgestiegen.

„Guten Morgen.“ rief Kim schon von weitem und holte die beiden Polizisten schnell ein. Als Paul seine Tochter erkannte, lächelte der Beamte mehr als freudig.
„Morgen Kim. Na, konntest Du etwas schlafen?“ fragte Paul ehrlich besorgt.
„Ja ging schon. Du?“
„War ok.“ das die Nacht für Beide wohl sehr von Gedanken geprägt war, war mehr als absehbar.
Paul sprach direkt weiter „Das ist übrigens Stephan. Stephan, das ist Kim.“
„Hallo Kim. Paul hat recht, Du siehst Ihm wirklich sehr ähnlich.“ Stephan streckte der jungen Dame freundlich die Hand entgegen, woraufhin Kim breit grinste.
„Hallo, Stephan also.“ immer noch schüttelte Sie Stephans Hand, welcher den Griff dann doch etwas verwirrt löste. Zum Glück konnte sich der Ältere auf Paul verlassen, welcher die Situation direkt auflöste.
„Heute hast Du mit Ihm das Vergnügen, daher Ich gleich mit Lara auf Streife fahr.“ was allerdings nicht der einzige Grund dafür war. Die Verhältnisse hatten sich geändert und Paul und Kim waren miteinander verwand. Die Gefahr der Befangenheit ist in solchen Fällen einfach zu groß, weshalb man Familienangehörige nur ungern zusammen Arbeiten lies.
„Ist gut.“ und Kim hatte erst recht nichts dagegen, zumindest machte das den Eindruck.

Stephan und Kim richteten sich das Büro her, indem Sie an diesem Tag arbeiteten. Neugierig sah Stephan die junge Dame vor sich an.
„Also, was durftest Du den gestern schon machen? Damit ich nicht von A anfange.“
„Ähm....Ich Stempel Strafzettel, also… hab gestempelt.“ Kim war wohl etwas durcheinander.
„Interessant.“ schmunzelte Stephan, wurde aber auch wieder ernst. Schließlich mussten Sie heute voran kommen. „Das klingt doch gut, dann machen Wir da direkt weiter und dann schicken Wir sie auch direkt raus. Wenn Wir solche Dinge per Post verschicken, dann immer über Einschreiben. Am Ende kommen die Leute und sagen Sie hätten nichts erhalten, damit sichern wir Uns ab.“
„Ok, verstehe. Und das mach Ich heute?!“
„Genau, ich zeig dir aber dann ganz genau wie das mit dem verschicken läuft. Fang einfach erstmal an.“
Kim setzte Sich zu Stephan und stempelte alles ab, was Er Ihr gab. Das meiste waren tatsächlich irgendwelche Leute die zu schnell gefahren sind oder das Handy am Steuer hatten. Kleine Vergehen, die allerdings empfindlich bestraft und geahndet werden.

Nach drei Stunden Papiere stempeln, zwei Vernehmungen und einer Anzeigenaufnahme, hielt Stephan es für angemessen, Kim eine Pause zu gönnen. „Möchtest Du einen Kaffe?“ fragte der Ältere nach und stand von seinem Stuhl auf. „Ja bitte, mit Wasser.... Ich meine mit Milch und vielleicht Zucker.“ Stephan konnte sich erneut ein Grinsen nicht verkneifen und schüttelte ein bisschen ungläubig den Kopf. Was war nur los mit Kim.
„Na gut, bis gleich.“
Wie konnte dieser Beamte -welcher schon in einem doch für Sie fortgeschrittenem Alter war- die Schülerin so aus der Bahn werfen?! Aber bevor sich die junge Frau weiter darüber Gedanken machen konnte, wurde Sie direkt und brutal ins hier und jetzt zurück geholt.
Paul, der mittlerweile im Türrahmen stand kam nicht umhin zu bemerken, das seine Tochter deutlich in Gedanken gegangen war. Zumindest gab es sonst nicht so viele Gründe, Löcher in die Luft zu starren und Kim machte auf den Polizisten wahrlich keinen verträumten Eindruck.
„Kim, alles klar?“
„Hey, Ja klar.“ Kim lächelte zufrieden und sah Paul abwartend an. Nur um zu fragen ob alles ok sei, war er bestimmt nicht hier.
„Schön! Kommst Du mal mit mir, Ich würde dir gerne etwas zeigen.“ woraufhin die Schülerin sich nicht zweimal bitten lies.
Der kurze Weg durch die Wache endeten am Funk, wo Paul seine Tochter bat dich zu setzen und Er ihr das wichtigste darüber erzählte und erklärte. Was war wichtig, was bedeuteten welche Abkürzungen und wie sendete man Verstärkung über eine andere Dienststelle.
Und dann war es soweit und Kim durfte Ihren ersten Funkspruch abgeben.
„12.34 für Arnold“
„12.34 hört“
„Fahrt in die Ledererstrasse 24. Anruferin eine Frau Kehlheim meldet Hilfeersuchen, Sonderrechte frei!“
„Verstanden, sind mit“ etwas aufgeregt ob Sie alles richtig gemacht hatte, sah Sie Ihren Vater leicht kritisch an
„War das richtig so?“ doch die Sorgen machte sich die Siebzehnjährige umsonst.„Wow, Kim das war klasse. Wirklich für deinen ersten Funkspruch war das toll. Hast Du super gemacht.“
„Danke.“ sofort breitete sich ein stolzes Strahlen in Ihrem Gesicht aus. Ja doch… so in etwa hatte Sie sich das vorgestellt.

Schwer atmend und in Mühe die Atmung zu regulieren, lagen Paul und Stephan nebeneinander. Eigentlich wollte Stephan nur auf ein Bier rum kommen, aber natürlich schafften es die Beiden nicht ihre Finger bei sich zu lassen und so landeten Sie -mal wieder- miteinander im Bett. Was allerdings keiner von Ihnen je bereute. Warum auch? Sie waren beide Single, Sie mochten Sich und das deutlich mehr als es bei einer Freundschaft üblich ist und außerdem waren Paul und Stephan gerade dabei herauszufinden, wohin Ihre Reise Sie führen würde.
Stephan drehte sich zur Seite und stützte Sich mit dem Ellbogen auf, damit Er Paul ansehen konnte. Immer wieder fuhr der Ältere mit seiner Hand durch Pauls Haare und sah diesen verliebt an. Für Stephan war immer mehr klar was er wollte und mit wem Er es wollte. Die Frage war nur: Wie stand Paul dazu?!
„Das war gerade wunderschön. Ich meine, es ist immer schön mit dir, aber gerade… irgendwas war heute anders.“ und Pauls spitzbübisches Lächeln zeigte, das Stephan damit gar nicht so falsch lag.
„Ich muss zugeben dass Du recht hast. Es war wirklich anders, aber wie du schon sagtest… wunderschön anders.“ Der Jüngere streckte Sich nach oben und hauchte dem Polizisten einen Kuss auf die Lippen. Kurz beobachtete Paul seinen Kollegen, es schien als hätte dieser noch etwas auf dem Herzen.
„Über was denkst Du nach?“ Stephan rang noch etwas mich sich, wagte es dann aber doch sich aus dem Fenster zu lehnen. Dieses Thema könnte heikel werden.
„Naja… irgendwie ist Kim mir gegenüber anders. So… völlig aus der Bahn und gar nicht bei der Sache. Vielleicht bilde Ich mir das auch nur ein aber…“ langsam verstand Paul und zog die Augenbrauen hoch.
„Meinst Du Sie findet dich gut?“
„Keine Ahnung, wie gesagt… Sie ist einfach etwas neben der Spur heute gewesen.“
„Hm…“ Jetzt war es Paul, welcher Stephan durch die Haare fuhr. Das Kim in dessen Anwesenheit deutlich aufgekratzter war, fiel auch Ihm auf. Vielleicht sollte er doch mal mit seiner Tochter darüber sprechen. „Ich rede morgen mal mit ihr, Ok?“
„Ja mach das, aber das kommt nicht von mir!“ Schließlich musste er noch etwas länger mit Ihr arbeiten. Doch Paul musste sich das Lachen schwer verkneifen.
„Du hast Angst vor meiner Tochter.“
„Ich? Ich hab vor gar nichts Angst. Ich hab alles im Griff…“
„Ja, auf dem sinkendem Schiff!“ beendete Paul lachend den Satz, woraufhin Stephan ihn deutlich bestimmt näher zu sich zog und Ihn provokant ansah.
„Werd ja nicht frech, sonst muss Ich dir am Ende noch Manieren beibringen.“ und der Kuss der daraufhin folgte, machte deutlich in welche Richtung das gehen würde.
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