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Die Perfekten

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Erotik / P18 / Mix
12.09.2022
24.11.2022
12
19.879
2
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24.11.2022 2.243
 
Plötzlich hören wir, wie sich die Tür zu den Toiletten öffnet. Unser Gespräch wird dadurch pausiert. Ich nehme seinen Schwanz in den Mund. Wollen wir doch mal sehen, wie sehr er sich im Griff hat. Er verstummt völlig und wird dabei noch härter. Ich lasse ihn wieder aus dem Mund gleiten und reibe ihn jetzt mit meiner Hand. Als ich zu ihm nach oben sehe, bemerke ich, dass er in seine Faust beißt und seine Augen zusammenkneift. Seine Atmung ist flach, er hat sich unglaublich gut unter Kontrolle. Der andere Typ spült jetzt und geht zu den Waschbecken. Wir hören das Wasser dort fließen. Ich halte kurz inne, um zu sehen, wie Jonghun reagiert. Er nimmt seine Faust von seinem Mund und sieht auf mich hinunter. Sein Blick ist düster. Er will, dass ich weitermache, kann dies aber nicht aussprechen. Er sieht total frustriert aus. Ich kann nicht anders und muss lächeln. Es ist ein laszives Lächeln. Die Tür zu den Toiletten öffnet und schließt sich wieder. Der andere Typ ist weg.

“Was ist, soll ich weiter machen?”

“Ja, bitte!” Er klingt verzweifelt.

Ich nehme seinen Penis in meine Hand und stimuliere ihn ganz langsam.

“Dein Schwanz wird in keine Pussy gesteckt. Verstanden?”

“Ja.” Er schließt seine Augen und lehnt seinen Kopf an die Tür hinter sich.

Ich nehme seinen Schwanz wieder in den Mund und führe jetzt die Sache zu Ende. Weil niemand da ist, erlaubt er sich leise aufzustöhnen, als er kommt.

*

Weil wir noch 30 Minuten Zeit bis zu seinem Termin haben, beschließe ich, dass wir so lange noch hier bleiben. Ich gehe davon aus, dass sie das Café verlassen hat, nachdem er ihr so einen Schreck eingejagt hat.

Jonghun checkt sein Spiegelbild und fährt sich mit den Händen durch die Haare. Sein Gesicht ist noch gerötet. Er sieht entspannt aus. Er sieht so aus, als wäre er gerade durchgevögelt worden. Es nervt ihn ein bisschen und er sieht auf den Boden, als wir die Toiletten verlassen. Mich hingegen amüsiert das.

Wir steuern wieder unsere Sitze an und ich sehe schon von weitem, dass sich ein Mann neben meinem Sitz an der Bar gesetzt hat.

Er trägt schwarze Ohrringe.
Er trägt eine Waffe.
Er trägt an seiner rechten Hand einen mintfarbenen Ring.

Das sind die drei sichtbaren Merkmale eines Alpha-Wächters.

(Alpha-Wächter sind den anderen Wächtern übergeordnet. Sie haben mehr Macht als die Polizei und mehr Macht als Wächter. Sie können einen oder mehrere Gefangene halten oder auch gar keinen und sind zusätzlich als Psychoanalytiker ausgebildet. Bei Bedarf helfen sie Wächtern, beraten sie und bieten ihnen Schutz. Sie verfügen über einen schwarzen Gürtel in Taekwondo. Zusätzlich tragen sie immer scharfe Waffen ihrer Wahl bei sich. Sie gehen mit 38 Jahren in Rente und werden ihr Leben lang gut vom Staat versorgt. So müssen sie beispielsweise nie etwas in Restaurants oder Geschäften bezahlen, weil der Staat alle Rechnungen direkt übernimmt und dem Inhaber sogar das Doppelte zahlt, um sicher zu gehen, dass Alpha-Wächter bevorzugt behandelt werden. Sie werden in der Bevölkerung außerordentlich hoch angesehen. Eine komplette Verbeugung bis auf den Boden ihnen gegenüber ist üblich.)

Als er mich sieht, lege ich sofort meine linke auf meine rechte Hand, knie mich hin und verbeuge mich, bis mein Kopf den Boden berührt. Im Augenwinkel nehme ich wahr, dass Jonghun sich ebenfalls so verbeugt.

Der Alpha-Wächter geht von seinem Stuhl runter und verbeugt sich im 45 Grad Winkel.

“Ist es in Ordnung, wenn wir hier sitzen?”

“Ja. Setzt euch.” Er grinst uns an und ich schiele zu Jonghun rüber. Der Junge hat immer noch gerötete Wangen. Vermutlich hat der Alpha uns beide bereits analysiert, bevor wir uns überhaupt hingesetzt haben.

Ich senke meinen Blick und konzentriere mich jetzt auf die Benutzung meines Strohhalms in meinem Iced Americano.

“In welchem Bezirk arbeitest du?”

“Gangnam-gu und du?”

“Ich arbeite hier in Songpa-gu.”

“Dann sind wir quasi Nachbarn.” Ich sehe ihn an und weiß selber nicht, warum ich ihn dabei so anstrahle. Er sieht so gut aus. Mich fasziniert seine Narbe: Sie verläuft vertikal durch seine Augenbraue und geht runter bis zu seiner Wange. Stammt die von einem Schwertkampf?
Alphas dürfen sich schwarze Ohrringe ihrer Wahl aussuchen. Warum hat er dafür Kreuze gewählt? Glaubt er an Gott? Schnell schaue ich wieder auf meinen Kaffee. Er soll nicht denken, dass ich ihn anstarre.

“Ich bin Kang-Dae und ihr?”

“Ich bin Donghae, nett dich kennenzulernen. Das hier ist Jonghun.”

Jonghun sieht ihn an und verbeugt sich leicht.

Plötzlich taucht das Geburtstagsmädchen wieder auf. Das ist jetzt nicht ihr Ernst?!
Sie stellt sich in den Türrahmen zwischen Küche und Bar, hält einen Teller mit einem Stück von ihrem Geburtstagskuchen in der Hand und isst seelenruhig davon, während sie Jonghun ansieht. WAS ZUR HÖLLE DENKT SIE SICH DABEI?
Dieses Miststück wird nicht dafür sorgen, dass mein Gefangener rückfällig wird!
Ich stehe sofort von meinem Stuhl auf und ziehe wütend meinen Danbong aus meiner Hose.
Kang-Dae reagiert auf mich, indem er ebenfalls aufsteht, seine Hand an seine Waffe legt und mein Gesicht mustert.
Spätestens jetzt sind alle Blicke im Café auf uns beide gerichtet. Gespräche verstummen, irgendeine Frau schreit kurz auf.

“Du gehst sofort zu deinem Termin. Ich komme später nach!” Jonghun gehorcht mir und verlässt umgehend das Café. Dann stecke ich den Danbong wieder ein und gehe zu der Stelle vom Tresen, die am dichtesten an dem Mädchen dran ist.
“Und du bleibst so lange in diesem Gebäude, bis ich das Café verlassen habe!” Ihre Augen sind vor Schreck geweitet, sie nickt beflissen, verbeugt sich kurz, dreht sich um und verschwindet in der Küche.

Ich setze mich wieder auf meinen Barhocker, während Kang-Dae Nim seine Hand von seiner Waffe runternimmt und sich ebenfalls wieder hinsetzt. Die Stimmung im Café entspannt sich wieder.

(“Nim” ist die höchste Höflichkeitsform und wird an den Namen rangesetzt. Nur so dürfen Alphas angesprochen werden.)

“Er dominiert dich.”

“Wie bitte?” Ich lache verächtlich.

“Jonghun. Er dominiert dich.”

“Wie kommst du darauf?”

“Du hast ihm vorhin in der Toilette einen geblasen. Das ist die zweithöchste Form der Unterwerfung.”

“Woher…” Ich merke, wie ich rot werde. Scheiße.

“Ich hatte gesehen, dass eine Toilette besetzt ist und habe aber kein Geräusch gehört. Ich fand das seltsam und habe daraufhin so getan, als würde ich gehen. Es liegt in meiner Natur alles Seltsame zu erkunden. Ich habe die Tür geöffnet und geschlossen, bin aber nicht gegangen, sondern habe euch zugehört. Zuerst dachte ich, dass ihr einfach ein Paar seid, aber jetzt wo ich gesehen habe, dass du sein Wächter bist, wird die Situation umso interessanter für mich.” Er lächelt vor sich hin.

Ich schiebe das Glas ohne Kaffee, aber mit Eiswürfel vor mir weg. Ich habe es zu schnell ausgetrunken, ein stechender Schmerz fährt durch meinen Kopf: brain freeze. Fuck.

“Wie lautet sein Urteil?”

“Unerlaubter Sex. Er trug keinen Ring.”

“Eine Sittenwidrigkeit. Wie lange lebt er schon bei dir?”

“Seit einem Jahr.”

“Und euer Arrangement funktioniert? Du fickst ihn und er bleibt dadurch befriedigt?”

“Bis jetzt ja.” Ich sehe auf den Tisch vor mir.

“Warum schämst du dich dafür? Du machst deinen Job. Es funktioniert. Das ist alles, was zählt.”

“Ich weiß.”

“Also, wo liegt das Problem?”

“Ich steh auf ihn.”

“Das ist doch legitim.”

“Ja, weiß ich.” Ich sehe jetzt auf seine Hände. Es passiert so selten, dass ich einem Alpha begegne. Ich mag seinen Ring. Er steht ihm. Seine Haut ist total hell.

“Du hast Angst, dass er zu dominant werden könnte?”

“Eher zu manipulativ.”

“Ah verstehe.” Er verschränkt seine Arme und verwehrt mir dadurch den Blick auf seinen Ring. Er lehnt sich zurück. “Ist das nicht das Gleiche?”

“Ich weiß nicht?” Ich bin irritiert. Worauf will er hinaus? Ich sehe ihm jetzt in die Augen. Seine Pupillen sind erweitert und er sieht mich interessiert an. Er will meine Mimik lesen.

“Ich hatte vorhin gesagt, dass der Blowjob die zweithöchste Form der Unterwerfung ist.”

“Ja?”

“Weißt du welche die höchste Form der Unterwerfung ist?”

Ich unterbreche sofort den Augenkontakt: “Sag`s mir.”

Kang-Dae Nim ist ehrlich überrascht und wendet jetzt seinen ganzen Oberkörper mir zu. “Du kennst die Antwort! Er hat dich…getoppt?”

Ich komme mir vor, wie seine neueste Errungenschaft in der Psychoanalyse. Ich schäme mich und senke meinen Blick. Ich will nicht darüber reden, verdammt!

*

Rückblick:

Aus Jonghun`s Sicht:

Donghae liegt hinter mir in der Löffelchenstellung. Er ist gekommen und dementsprechend schläfrig. Seit zwei Minuten sagt er gar nichts mehr. Schläft er? Ich rücke von ihm ab, woraufhin er auf seinen Bauch rollt. Seine Augen sind geschlossen. Seine Atmung ist gleichmäßig.

“Donghae?”

“Mmh…” Er klingt total müde.

“Schläfst du?”

“Fast.”

Ich setze mich auf und schnappe mir die Tube Massageöl. Ich will mich zwischen seine Beine auf das Bett setzen und spreize sie dafür.

“Was machst du?”

“Darf ich dich massieren?”

“Mmh…”

Ich gebe Öl auf meine Handflächen und streiche von seinen Kniekehlen hoch zu seinem Hintern. Weil meine Hände keinen Halt machen, verkrampft sich sofort sein ganzer Körper. “Was machst du da?” Er klingt überrascht.

“Nichts! Entspann dich! Ich will dich nur massieren, okay?" Wieder fahre ich mit meinen Händen von seinen Kniekehlen hoch über seinen Po. Er ist so muskulös! Wo ist das Fett bei ihm? Interessiert streiche ich nochmals über seine Pobacken. Und noch einmal. Ich gebe noch mehr Öl auf meine Hände…und streiche wieder über seine Pobacken…ziehe sie dabei automatisch etwas auseinander. Ich steh auf den Anblick seiner Öffnung. Ich gebe noch mehr Öl auf meine rechte Hand und fahre jetzt damit gezielt von oben nach unten durch seine Ritze, woraufhin er aufstöhnt. Es klingt tief und…ungewollt.
“Was machst du?”

“Schhhh! Dich massieren!” Ich fahre jetzt gezielt mit meiner Handfläche auf und ab. Mein Mittelfinger führt die Berührung an. “Darf ich mit meinem Finger in dich eindringen?”

“Nein!”

Ich weiß, dass dies seine Grenze überschreiten würde. Aber das ist gerade mein Ziel. Ich liebe es persönliche Grenzen so zu überschreiten, dass derjenige vergisst, welche Werte er eigentlich hatte. Eine Persönlichkeit ist nicht statisch, sie kann sich immer zu meinen Gunsten ändern. Er wollte auch nie, dass ich ihn küsse und was ist aus diesem Willen geworden? Er kann nie genug von meinen Küssen bekommen.

Ich nehme jetzt meinen Zeigefinger und reibe ganz gezielt über seinem Eingang. “Bitte Hyung. Erlaube es mir. Ich dringe nur mit der Fingerkuppe vom Zeigefinger ein. Weiter nicht. Bitte. Entspann dich, okay?”

“Wie hast du mich genannt?”

“Hyung.” Ich lächele und mache einfach weiter. Ich wusste, dass er darauf steht, wenn ich ihn in dieser uralten Höflichkeitsform anspreche.

(In Korea nennen Männer, ältere Männer Hyung, um ihnen Respekt zu zeigen.)

“Hyung, bitte sag ja. Bitte erlaube es mir.” Ich habe Angst, dass seine Stimmung plötzlich kippt und er das alles hier einfach abbricht. Ich teste ihn, indem ich mit meinen Händen gegen seine Oberschenkel drücke, damit er sie weiter öffnet. Als er dem nachgibt, weiß ich, dass ich einen Schritt weiter gehen kann.
Ich träufele Öl in seine Spalte und reibe wieder mit meinem Zeigefinger dort entlang. “Erlaubst du es mir, Hyung?” Und während ich Hyung ausspreche, stecke ich ganz langsam meine Fingerkuppe in ihn, woraufhin er zischend einatmet. Ihn Hyung zu nennen ist jetzt wichtig: Es gibt ihm das Gefühl, weiterhin über mir zu stehen.

“Gefällt dir das, Hyung?” Ich stecke ihn langsam tiefer rein. Er antwortet nicht. Er wimmert. Noch nie habe ich ihn wimmern gehört! Ich werde sofort hart davon. Aus seinem Mund hört sich diese Hilflosigkeit total verboten an.
“Oh mein Gott, du hörst dich so heiß an.” Ich stecke meinen Finger bis zum Anschlag rein und bewege ihn langsam auf und ab. Er dreht jetzt sein Gesicht weg von mir nach unten und legt es auf seinen Unterarm. Er will nicht, dass ich sein Gesicht sehe.
Jetzt lass ich meinen Finger rausgleiten und stecke meinen linken Daumen in ihn. Er ist völlig entspannt…und so ölig, dass er sich dagegen kaum wehren könnte. Ich nehme die Tube und lasse das Öl an meinen Schwanz runterlaufen, um ihn dann mit meiner rechten Hand zu stimulieren…während ich mit meinem linken Daumen dafür sorge, dass Donghae nun tiefe Seufzer von sich gibt.

“Hyung, du bist so sexy. Bitte hör nicht auf. Ich steh total auf dein Stöhnen.” Ich vermeide bewusst das Wort “Arsch”, ich will ihn nicht triggern. Er darf nicht das Gefühl bekommen, als würde er sich mir unterwerfen.
“Darf ich dich mit meinem Schwanz berühren, Hyung?”
Langsam ziehe ich meinen Daumen heraus. Er antwortet nicht. Ich lege meinen Schwanz an seinen Eingang und drücke ihn sanft rein. Er ist so feucht und dennoch so eng. Ich muss mich jetzt konzentrieren, gehe Millimeter für Millimeter vor. Immer noch die Angst, dass er mich sofort davon abhält. Aber er stöhnt jetzt lauter und öffnet seine Beine noch weiter. Er drückt seinen Oberkörper mit den Unterarmen vom Bett nach oben, um besser Luft zu bekommen. Er fängt wieder an zu wimmern und ich habe das Gefühl, ich verliere gleich das Bewusstsein. Diese Erfahrung ist so intensiv. Ich kann überhaupt nicht mehr klar denken.
Ich habe schon hunderte Frauen gefickt, aber noch nie anal. Ich werde das zukünftig überdenken müssen.
Er ist so eng, während ich so vorsichtig vorgehen muss. Jetzt bin ich bis zum Anschlag drin und stöhne laut auf. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich meine Luft bis hierhin angehalten habe.
Ich fange langsam an mich zu bewegen und es fühlt sich jetzt natürlich an. “Du stehst drauf, Hyung. Ich wusste es.”
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