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Männer

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
10.09.2022
29.09.2022
9
9.030
2
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24.09.2022 1.023
 
Zwei Tage war Gerrit schon verschwunden ob er noch lebte diesen Gedanken wollten sie gar nicht erst zu Ende denken. Michael versuchte ruhig zu bleiben und klar zu denken , er wußte wo immer er war er würde sich auf sie verlassen. Er schlief im Büro er wollte rund um die Uhr auf dem Laufenden sein , immer wieder fiel  sein Blick auf den leeren Platz . Robert kontaktierte seine Informanten irgendwer mußte doch etwas mitbekommen haben sie würden nicht aufgeben bis sie ihn gefunden hatten .
Gerrit schaute ihn herausfordernd an er hatte Angst , aber das würde er ihm nicht zeigen . Der Mann vor ihm war betrunken das machte ihn gefährlich , er kam näher und ohne zu zögern schlug er zu . Gerrit versuchte benommen sich wegzudrehen aber er hatte keine Chance , wie im Rausch schlug der Mann gnadenlos auf ihn ein. Als er aufhörte lag Gerit blutüberströmt am Boden und rührte sich nicht mehr , schwankend ging der Mann hinaus seinen Rausch ausschlafen. Stunden später kam Gerrit zu sich jede Stelle an seinem Körper schmerzte , stöhnend versuchte er sich aufzusetzen . Mühsam hielt er sich aufrecht er sah das die Türe aufstand , aber er wußte er würde es nicht schaffen aufzustehen . Er blieb noch einige Minuten sitzen es war dunkel nebenan war kein Licht an , aber er konnte ein Fenster sehen und eine Tür .
Mit vorsichtigen Bewegungen kroch er auf die Türe zu er unterdrückte ein Stöhnen , die Schmerzen zwangen ihn immer wieder Pause zu machen. Als er in den Raum kroch sah er den Mann auf dem Bett liegen und seinen Rausch ausschlafen , er wußte es war seine einzige Chance . Auf dem kleinen Tisch an der Tür lag ein Autoschlüssel , er sammelte alle seine Kraft und bewegte sich vorsichtig in Richtung zu dem Tisch auf dem der Schlüssel lag. Er schaffte es sich am Türrahmen hochzuziehen er mußte sich festhalten , und versuchte ruhig und gleichmäßig zu Atmen . Er wußte er hatte keine Chance geben ihn wenn er aufwachte, leise nahm er den Schlüssel an sich  und öffnete die Tür. Er  machte die Tür hinter sich zu , und hoffte das er es bis zum Auto schaffte ohne hinzufallen . Als er es geschafft hatte sich ins Auto zu setzen mußte er einen Moment Pause machen , seine Hände zitterten und jeder Atemzug war mit Schmerzen verbunden.  Es war spät in der Nacht und nachdem er das Auto vom Parkplatz gelenkt hatte wußte er wo we war.
Er fuhr langsam er wollte niemandem gefährden , zum Glück war kaum Verkehr auf den Straßen . Die wenigen Nachtschwärmer wollte er nicht mit seinem Anblick erschrecken , zu Michael war es nur eine viertel Stunde zu fahren. Endlich stand er vor seinem Haus ihm war schlecht und fiel hin als er Aussteigen  wollte , er blieb kurz liegen und zog sich am Auto wieder hoch. Ohne zu stürzen kam er bis zur Tür Michael hatte einen leichten Schlaf  , er drückte immer wieder auf die Klingel bevor ihm die Kraft verließ  . Er konnte ja nicht wissen das Michael im Präsidium schlief , er blieb vor der Tür sitzen es war nicht kalt und er mußte neue Kraft sammeln . Ein Streifenwagen fuhr vorbei sie hielten an , sie glaubten es war ein Penner . Als sie näher kamen war ihnen klar das war kein Penner , der jüngere rannte zum Streifenwagen und alarmierte die Rettung . Der Ältere  blieb bei ihm wer immer diesen Mann so zugerichtet hatte  , er hatte gnadenlos auf ihn eingeschlagen .
Michael konnte nicht schlafen er machte sich einen Kaffee , und setzte sich an seinen Schreibtisch er schaute auf die Uhr . Es war kurz vor drei und er wußte es wurde wieder ein langer Tag , seine Gedanken waren bei Gerrit wie gern würde ersetzt sein Lachen hören . Er liebte sein manchmal schrägen Humor , er war mehr der sarkastische Typ sein Humor war nicht jedermanns Sache. Sein Telefon klingelte der ermittelnde  Beamte hatte Michaels Adresse erkannt ,und informierte ihn er sprang in sein Auto und fuhr hin. Er informierte Robert der schneller da war er rannte zu den Männern die vor der Türe hockten .  Es war Gerrit hilflos stand erst neben ihm und sah zu wie der Notarzt ihn Erstversorgte , Michael war Minuten nach ihm da . „ Wer richtet einen Menschen so zu ," sagte Robert mit leiser Stimme , Gerrit wurde etwas klarer und versuchte etwas zu sagen . Michael kniete neben ihm und nahm vorsichtig seine Hand , Gerrit erzählte ihm mit stockender Stimme was passiert war und wo. Robert fuhr mit Verstärkung sofort in die Pension , wenn sie Glück hatten war der Mann noch dabei seinen  Rausch auszuschlafen .
Er lag so wie Gerrit ihn beschrieben und schlief tief und fest , sie konnten ihn ohne ihn Widerstand festnehmen . Robert wartete auf die Spurensicherung und telefonierte mit Alex , sie wollte sofort ins Krankenhaus fahren . Michael versuchte eine Gedanken zu ordnen , er hatte in den letzten Tagen um ihn gebangt . Und ihm war klar geworden was er ihm bedeutete , dieser smarte lange Kerl der so oft mit sich selbst im Unklaren war . Ein Mann voller Zweifel der aber nie aufgab , und mit seiner Art  die Menschen für sich einnahm. Ja er war etwas besonderes und er wollte ihn an seiner Seite , aber wollte er es auch die kleinen Gesten und wie er ihn manchmal ansah. Der Arzt unterbrach seine Gedanken er hatte innere Verletzungen , das er es überhaupt geschafft hatte sich in Sicherheit zu bringen grenzte an ein Wunder. Er würde in den nächsten Tagen nicht viel von seiner Umwelt mitbekommen , aber sie konnten ihn jederzeit besuchen. Alex kam über den Flur gelaufen schweigend nahm sie ihn in den Arm , dann gingen sie gemeinsam in sein Zimmer.
Sein Gesicht war schwer gezeichnet und er war kaum zu erkennen , Alex schlug sich die Hand vor dem Mund um nicht aufzuschreien . Sie fühlten sich hilflos weil sie nichts für ihn tun konnten , aber er war in guten Händen sie konnten nur dasein damit er wußte er war nicht allein . Sie blieben nicht lange Alex hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn , und Michael streichelte liebevoll seine Hand . Auf dem Weg ins K11 schwiegen sie er war wieder da , und alles andere würde sich finden.
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