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Meine Freundin Helga

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Arnold Helga G. Pataki
07.09.2022
31.12.2022
32
57.270
2
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57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
27.11.2022 1.913
 
Hallo Zusammen :-)
Meine Geschichte geht weiter^__^
Jetzt fängt der Plan von Rhonda und Sid an, um Helga und Arnold auseinander zu bringen.
Wie das wohl funktionieren wird?

Danke Lucia Diamond und Titziana für eure lieben Kommis^^
Immer wieder schön von euch zu hören <3 Bin gespannt was ihr zu diesem Kapitel sagen werdet!

LG Schlummerpieps94

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Am nächsten Tag beschloss Rhonda einen guten Plan mit Lila auszutüfteln, um Helga und Arnold endlich auseinander zu bringen. Natürlich ist das Arnolds Wunsch, so Rhonda. Lila hat jedoch keine Ahnung von der grossen Lüge und möchte ihrem Freund Arnold nur helfen.
Sie sitzt mit Rhonda und Sid am Mittagstisch und bereden ihre Lage.
Alle Kinder reden wie wild durcheinander in der Cafeteria, sodass niemand ihr Gespräch mitbekommen kann.
«Also Lila… ich denke wir müssen das Ganze vorsichtig angehen... Damit Helga keinen Verdacht schöpft.» meint Rhonda und beisst sie in einen roten saftigen Apfel.
«Und Arnold will wirklich sich von Helga trennen?» fragt Lila nochmals nach.
Dabei sichtet sie an einem anderen Tisch Arnold mit seiner Freundin.
Unglücklich sieht er dabei nicht aus.
Sie lachen sogar.
«Glaub mir Lila. Stimmt’s Sid? Erzähl uns, was du erlebt hast.» lügt Rhonda und Sid spielt gekonnt mit.
«Das stimmt. Lila… Arnold war erst gerade bei mir zuhause und hat sich ausgeheult. Er leidet sehr. Immer muss er so tun, als sei alles perfekt. Dabei leidet er unter Helgas Herrischen Art. Er kommt da nicht alleine raus.»
«Er hat geweint?»
«Wie ein Baby.» nickt Sid und er verschränkt dabei seine Arme vor der Brust.
Er ist sich seiner Geschichte sehr sicher.
Die rothaarige Lila nickt und seufzt somit: «Na gut… also… was habt ihr gedacht? Einfach rüber gehen und ihn küssen geht ja wohl nicht.»
«Nein… Helga muss zu spüren bekommen, dass Arnold immer noch dich liebt. Verbring so viel Zeit mit ihm wie möglich. Bis die Bombe platzt und du den perfekten Moment erwischt. Dann wird Helga sofort sauer werden und nicht daran zweifeln, dass dies alles nur gespielt war.» grinst Rhonda fies.
Sie nickt Sid zu.
Beide hatten sich letzten Nachmittag bei Rhonda getroffen und über diesen fiesen Plan geredet.
Harold und Stinky hatten ihren Freund veralbert, da er Zeit mit einem Mädchen verbrachte.
«Okay… dann wünscht mir glück.» sagt Lila unwissend.
Naiv läuft sie rüber zum Paar, um den Plan in die Tat umzusetzen.
Rhonda und Sid sehen ihr dabei hinterher und beide beginnen breit zu grinsen.
«Arme Lila… sie ist echt naiv.» schmunzelt Sid.
«Tja… unser Glück.» grinst Rhonda und auch Sid muss ihr zulächeln.
Er hätte nie gedacht wie gerissen Rhonda Wellington doch ist!
Das gefällt ihm.


«Tag Arnold… Helga. Störe ich?» fragt Lila als sie an den besagten Tisch kommt.
Beide sehen zu ihr auf und sofort verschwindet Helgas Lächeln.

Nicht dein Ernst??? Schon wieder?!

«Natürlich nicht, Lila. Setz dich.» meint Arnold nett.
Helga runzelt dabei angesäuert ihre Stirn.
Wieso muss ihr Freund nur immer so nett zu allen sein.
Besonders zu L-I-L-A!
Also setzt sich Lila extra neben Arnold und lächelt erleichtert: «Danke! Arnold… ich brauch deine Hilfe!»
«Ah echt…?» fragt dieser verwundert.
Helga sieht dabei wie Lila sanft ihre Hand auf Arnolds Oberarm legt.
Innerlich schäumt sie vor Wut!!

Am liebsten würde ich sie jetzt auf den Boden werfen und an ihren dummen Zöpfen ziehen!
Bis sie rausgerissen sind! Ihre ach so tollen roten Haaren! Aber, nein… benimm dich Helga… für Arnold…


«Ja… du bist doch so gut in Mathe. Und… ich habe gerade etwas Mühe mit den letzten Aufgaben. Könntest du mir Nachhilfe geben?» fragt Lila mit einem Augenaufschlag.
Dabei geht ihre Hand nicht von seiner Schulter weg.
Arnold schluckt und hofft innerlich, dass Helga diese Geste nicht mitbekommen hat.
Doch aus seinem Augenwinkel kann er sehen, wie Helgas blaue Augen sich böse verdunkeln.
«Ehm… k-klar.» stockt er.
Was soll er da auch sagen? Nein?
Das ist gegen seine Gute Natur… wenn jemand Hilfe braucht, dann kann Arnold nicht einfach anders.
«Grossartig! Ich komm dann nach der Schule zu dir?» lächelt Lila erleichtert.
Dabei steht sie auf und blickt zu ihm runter.
«Okay… ist gut…» Arnold weiss sich auch nicht zu helfen und nickt zaghaft.
Es ist nur Nachhilfe. Mehr nicht. Das weiss Helga auch.
Oder?
Lila winkt ihnen noch zum Abschied und geht somit zu ihrem Tisch zurück.
Arnold wendet sich vorsichtig an Helga, die ihn genau mustert.
Er lächelt unschuldig: «Es ist nur Nachhilfe.»
«Klar…»
«Helga…»
«Was immer du sagst Footballschädel.» brummt Helga eifersüchtig.
Arnold seufzt somit und wünscht sich innerlich Helga wäre nicht immer so negativ.
Sie hat doch selbst gehört, dass Lila Nachhilfe möchte.
Und mehr nicht!
Lila hat ihm schon öfters einen Korb gegeben.
Sie will nichts von ihm und er ja auch nicht.
Er hat ja Helga. Arnold möchte niemand anderes.
Wenn das Helga doch begreifen würde…
Vorsichtig nimmt er Helgas Hand und lächelt aufmunternd: «Glaub mir Helga. Bitte.»
Helga sieht in Arnolds grünen Augen, die nichts als die Wahrheit erzählen.
Sie seufzt und lächelt leicht.

Ich muss ihm wohl oder übel einfach vertrauen. Er wird mich schon nicht belügen. Nein.

Dabei legt sie ihre Hand auf seine: «Okay…. Wenn du das sagst.» flüstert sie leise.
Diese Worte beruhigen Arnold sehr und gemeinsam essen sie ihr Mittagsessen fertig.



Somit kam Lila mit Helga und Arnold nach der Schule zur Pension.
Sie hatte Helga noch gefragt, ob sie nicht nach Hause gehen wollte.
Lila wusste ja nicht das Helga bei Arnold wohnte…
Aber Helga sagte ihr, dass Arnold und sie nachher noch ein Eis essen gehen wollten.
Da hatte sie keine Lust noch nach Hause zu gehen.
Sie könne sich mit Arnolds Eltern die Zeit vertreiben.
Arnold war erstaunt gewesen, wie gut Helga Lila diese Lüge auftischte.
Doch er entgegnete nichts.
Das war das Einzige, was Lila sie fragte.
Ab dann war Lilas Aufmerksamkeit nur noch ihrem Freund zugewendet.
Helga konnte nicht anders, aber sie hasste es wie Lila immer nur mit Arnold redete.
Sie schmiss sich förmlich an ihren Freund ran!
Und dieser bemerkte es nicht einmal…
Helga kochte vor Wut!
Die Drei kommen dabei in die Pension rein und Helga schliesst etwas unsanft die Türe.
«Also… ich und Lila gehen mal hoch in mein Zimmer.» sagt Arnold und läuft mit Lila die Treppe hoch.
Helga sieht ihnen dabei nach und knirscht mit den Zähnen.
Das gefällt ihr gar nicht!
Arnold und Lila allein in Arnolds Zimmer…
Sie könnte locker auch rauf gehen und sie beobachten… doch Helga will Arnold vertrauen und nicht die verrückte Freundin sein.

Naja, verrückt bin ich ja. Keine Frage!

Helga seufzt und trottet zur Küche, um einen möglichst grossen Eisbecher zu verdrücken.
Essen hilft ihr immer sich zu beruhigen.
Auch wenn sie Lila vorhin eben gesagt hatte, dass sie und Arnold noch ein Eis essen gehen werden.

Egal! Miss Perfekt weisses ja nicht!

Als sie in die Küche kommt, sieht sie ihre Mutter mit Stella und Pookie reden.
Ein regelrechtes Frauentreffen!
«Helga! Liebes, wie war die Schule?» fragt Mirjam nett.
Helga erkannte ihre Mutter kaum wieder.
Die vielen Menschen taten ihr so gut, dass sie wohl nicht mehr zum Alkohol griff.
Ihr Vater Big Bob ist seit Tagen nur im Geschäft und verkaufte so viele Handys wie möglich.
Es läuft sehr gut für die Patakis.
Doch an alles, was Helga jetzt denken kann, ist Lila… wie sie mit ihrem Freund alleine in dessen Zimmer ist.
Sich an ihn schmiegte und ihm schöne Augen machte.
«Ganz ok…» murrt Helga und öffnet den Kühlschrank.
Doch im Tiefkühlfach ist kein Eis mehr da…
«Suchst du was?» fragt Stella grinsend.
Dabei hält Arnolds Mutter den letzten Eisbecher her.
Helga schmunzelt und bekommt von Stella einen neuen Löffel. Lustig, dass Stella auch Eis liebt wie Helga.  
Die 12-Jährige setzt sich dabei zu den Frauen hin und löffelt zusammen mit Stella den Eisbecher leer.
«Du scheinst abgelenkt zu sein Eleanor. Was bekümmert dich? Gibt es Ärger im Weissen Haus?» fragt Pookie die heute in einem Ägypter Kleid herumläuft.
Wie Kleopatra.
«Ach nichts…» lügt Helga und stopft sich einen grossen Löffel Eis in den Mund.
«Wo ist den Arnold?» fragt Stella interessiert.
Helga sieht dabei zu ihr auf und sagt leise: «Er gibt noch Nachhilfe. In seinem Zimmer.»
«Nachhilfe?» fragt Stella nach.
Die Frauen sehen sich dabei an und verstehen sofort, was Helga bedrückt.
«Doch nicht diesem rothaarigen Mädchen?» fragt Pookie vorsichtig.
Helga nickt und dann ist es allen klar!
Mirjam blickt zu Pookie und sieht sie bittend an. Arnolds Grossmutter kann aus Mirjams Augen lesen und versteht sofort.
Sie greift zur Keksdose und füllt zwei Gläser mit Milch.
Helga blickt auf und sieht, wie Pookie mit einem vollen Tablett Richtung Treppe geht: «Mal sehen, was sie so machen.»
Pookie läuft mit dem Tablet rauf zu Arnolds Zimmer.
Helga muss dabei lächeln.
Das ist echt nett, was sie hier machen…
«Danke.» lächelt Helga zu Mirjam und Stella.
«Dafür sind Frauen doch da.»



Arnold und Lila sind währenddessen in seinem Zimmer und gehen am Bürotisch die Aufgaben durch.
«Und wenn du davon die Wurzel ziehst? Was ergibt es?» fragt Arnold nach.
Lila denkt nach.
Sie sitzt nahe bei ihm am Tisch, da der Bürotisch nicht gross genug für Zwei Leute ist.
«7?»
«Genau. Siehst du, du kannst es.» lächelt Arnold und auch Lila lächelt somit.
«Du kannst es auch echt gut erklären. Danke.»
«Wir sind noch nicht fertig.» grinst er und sieht zur nächsten Aufgabe.
Dabei klopft es drei Mal an der Zimmertüre. «Ja?»
Pookie kommt prompt zu ihnen rein mit einem Tablett Kekse und Milch: «Ihr braucht sicherlich Verpflegung.»
«Danke Oma.» lächelt Arnold dankbar.
Pookie checkt dabei die Lage und stellt das Tablett auf das rote Sofa hin.
Es scheint als würden er und Lila wirklich nur lernen.
Dann könnte sie Eleonore beruhigen.
«Vielen Dank Mrs. Shortman.» bedankt sich Lila höflich.
Doch sie kann nicht anders als etwas ihre Augenbrauen zu krausen: Arnolds Mutter als Kleopatra zu sehen ist schon etwas seltsam… Pookie verbeugt sich dabei und geht wieder raus aus dem Zimmer.
«Du hast echt nette Grosseltern.» lächelt Lila um möglichst nett zu sein.
Sie steht auf und geht rüber zum Sofa, um sich ein paar Kekse zu schnappen.
«Ja… etwas verrückt aber ja.» schmunzelt Arnold.
Dabei muss er an Pookies Kostüm denken.
«Genau das ist doch toll.» Lila überreicht Arnold einige Kekse und setzt sich wieder zu ihm hin.
Arnold lächelt und beisst in seinen Keks.
Lila beobachtet ihn genau und fragt leise: «Und sonst alles gut? Bei dir?»
Arnold sieht zu ihr auf und bemerkt erst jetzt, wie nahe Lila ihm ist. «Eh… ja wieso fragst du?»
Dabei rutscht er blondhaarige Junge etwas von ihr weg.
«Nur so.» lügt Lila.
Sie streicht sich einen ihrer Zöpfe hinter ihre Schulter und wendet sich wieder an den Matheaufgaben.
Arnold sieht sie noch etwas verwirrt an, doch fragt nicht weiter.
Er hat gelernt, nicht zu viel nachzufragen.
Mädchen scheinen komplizierter zu sein als er gedacht hat.



Pookie kommt somit lächelnd zur Küche zurück, wo Helga und die anderen Frauen schon auf sie gewartet haben.
«Und?» fragt Helga interessiert.
Vielleicht würde diese gute Nachricht ihr etwas den Neid wegnehmen.
Pookie grinst und klopft Helga auf die Schulter: «Alles in Ordnung, der Präsident hat einfach ein Meeting.»
Stella und Mirjam sehen sie fragend an.
Was redete sie vom Präsidenten?
Doch Helga versteht sofort und lächelt erleichtert: «Danke…»
Pookie zwinkert ihr zu und geht zum Kühlschrank, um mit dem Abendessen anzufangen.
«Dann ist also alles gut.» lächelt Stella dem Mädchen zu.
Diese lächelt stumm und isst weiter ihr Eis mit Stella zusammen.
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