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Meine Freundin Helga

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Arnold Helga G. Pataki
07.09.2022
27.11.2022
23
40.598
2
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.11.2022 2.272
 
Hallo liebe Leser :-)
Es geht weiter mit meiner Geschichte über Arnold und Helga^^
Bei diesem Kapitel werdet ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was noch in der Geschichte passieren wird ;-)
Ich hoffe euch gefällt diese Idee ;-)

Danke Lucia Diamond für deine vielen lieben Reviews die du mir geschrieben hast^^ <3

LG Schlummerpieps94

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Das Wochenende verging somit wie im Fluge und schon wurde es wieder Montag.
Für Helga lief es momentan richtig gut und sie konnte ihr Glück immer noch nicht ganz fassen.
Arnold tat ihr so gut, dass sie immer wie weniger Aggressionen gegenüber ihren Mitschülern zeigte.
Es schien als würde Helga sich auch trauen den anderen Mitschülern ihr Wahres Ich zu zeigen…
Doch das werden Rhonda und Sid schon noch verhindern…
Beide sitzen beim Mittagessen am selben Tisch und sehen angesäuert zum Paar rüber.
Arnold und Helga sitzen da und geniessen zusammen ihr Mittagsessen.
Helga kichert gerade über etwas, was ihr Arnold wohl erzählt hatte.
«Sid… so kann das nicht weiter gehen!» runzelt Rhonda die Stirn.
«Ich weiss…» seufzt dieser.
Sid stosst genervt sein Essen von sich weg. «Helga muss doch eine Schwachstelle haben!»
Beide  blicken rüber zu ihr. Helga steht dabei auf und geht sich wohl noch ein Tapioka Pudding holen.
Ehe sie sich versehen, setzt sich Lila zu Arnold und beginnt mit ihm zu reden.

«Hey Arnold… ist hier noch frei?» fragt Lila nett.
«Klar Lila.»
Lila setzt sich zu Arnold und lächelt: «Ist Helga sich wieder ein Pudding holen gegangen?»
«Ja… für uns beide, lustigerweise mag sie die auch so sehr wie ich.»
Dabei kommt Helga mit zwei Puddings hergelaufen, doch als sie sieht das Lila und Arnold zusammen reden bleibt sie wie angestarrt stehen.

Was macht denn die hier???!!!

Helga schluckt ihre Wut runter und versucht möglichst nett zu wirken.
Doch das funktioniert nicht so gut…
«Hallo… LILAAAA...» runzelt Helga die Stirn und dabei setzt sie sich auf die andere Seite neben Arnold hin.
Den Pudding lässt sie unsanft landen, sodass noch einige Spritzer den Tisch bekleckern.
«Hey Helga. Das ist ja wirklich lustig das du und Arnold beide den Pudding so mögt.» lächelt Lila mit ihrem Dauergrinsen.
Ihre positive Art bringt Helga auf die Palme!
«Ja…» knirscht Helga mit den Zähnen.

Was macht diese dumme Ziege hier an unserem Tisch?! Sieht sie nicht, dass sie hier nicht willkommen ist!?

Helga blickt dabei zu Arnold, der nicht den Anschein macht als wäre Lila nicht willkommen...
Es sieht eher so aus, als würde er ihre Anwesenheit noch geniessen!
Er redet noch weiter mit ihr und Helga Platz vor Eifersucht

Das sehen auch Rhonda und Sid an ihrem Tisch.
Sie haben diese ganze Szene genau beobachtet, um keinen Hinweis zu verpassen.
Sofort sehen sie sich an und beide beginnen zu strahlen.
«Denkst du an das, was ich denke?» fragt Sid fies.
Rhonda nickt dabei: «Ohhh jaaa.»



Diese Chance lassen sich Rhonda und Sid nicht nehmen.
Rhonda macht sich sogleich an die Arbeit.
Das schwarzhaarige Mädchen blickt im Flur um die Ecke und sieht wie Lila ins Mädchenklo geht.
Eilig rennt Rhonda ihr hinterher.
Da Lila noch auf der Toilette ist stellt sich Rhonda vor den Spiegel und tut so als würde sie sich hübsch machen.
Auch wenn sie das nicht nötig hat, findet Rhonda.
Sie sieht immer großartig aus!
Schliesslich ist sie ja auch das coolste Mädchen der Schule!
Hat immer die schicksten Kleider an! Redet in einem coolen Ton… alles an ihr ist hip!
Als Lila aus der Kabine kommt lächelt sie wie immer nett: «Hey Rhonda!»
«Tag Lila…» Lila kommt zu ihr an den Spiegel und wischt sich ihre Hände am Wasserhahn sauber.
«Ich hab gesehen, dass du mit Arnold und Helga gegessen hast.» beginnt Rhonda.
Sie betrachtet dabei ihre schwarzen Haare im Spiegel und hebt ihre kurzen Haare kurz auf.
«Ja… und?» fragt Lila.
«Wie geht es Arnold?»
«Was meinst du?»
«Na ja…» Rhonda wendet sich von ihrem Spiegelbild ab und sieht zur rothaarigen Schönheit.
«Ist was mit Arnold?» fragt Lila nach.
«Ja… aber… sag es nicht weiter… der arme Kerl ist total unglücklich.»
«Was?» fragt Lila verwirrt.
«Ja… er möchte gerne mit Helga Schluss machen, aber er will ihr nicht das Herz brechen.» seufzt Rhonda übertrieben.
Lila sieht sie fassungslos an: «Echt? Ich hatte aber nicht das Gefühl, das er unglücklich ist. Er hat nur geschwärmt von Helga.»
«Tststs Lila… Arnold lügt! Glaub mir, er hat sich gestern bei Sid ausgeheult.»
Dabei ist Rhonda die Lügnerin…
«Echt? ...Arnold hat geheult?»
«Ja… fragt Sid.»
Lila denkt dabei nach.
Der Arme Arnold… dabei hatte Lila so gehofft das er und Helga endlich glücklich wären.
Schliesslich weiss Lila, wie lange Helga schon für den Footballschädligen Jungen schwärmte…
und als sie zusammengekommen waren hatte sich Lila richtig gefreut für die Zwei.
Da Arnold schon immer unglücklich verliebt gewesen war, war es umso schöner das er jetzt jemanden gefunden hatte.
«Irgendwie müssen wir ihm doch helfen.» denkt Lila laut nach.
Rhonda beginnt dabei zu grinsen: Der Fisch hat angebissen!
«Ja… aber wie? Wir müssten machen, dass Helga mit ihm Schluss machen würde. Dann ist ihr Herz nicht zu fest gebrochen. Arnold möchte das sicherlich so.» Rhonda fährt sich dabei mit ihrer linken Hand durch ihre Haare, um möglichst cool zu wirken. Lila nickt kurz.
Was könnten sie tun?
Dabei kommt Lila eine Idee.
Eine Riskante Idee…
«Was wenn… ach nein das ist zu fies.» lehnt Lila ab und trocknet sich die Hände.
«Was?» Rhonda kommt auffällig zu Lila und sieht sie gierig an.
Komm schon, sag es! Denkt sich Rhonda sehnlichst.
«Na ja… Arnold war einige Zeit in mich verliebt… was, wenn ich ihn vor Helga küssen würde? Dann macht sie sicherlich Schluss.» Lila sieht Rhonda mit ihren unschuldigen Augen an.
Diese sieht sie überrascht an: Sie hatte schon einen fiesen Plan gehabt, aber gleich so was hätte sie nicht gedacht.
Lila ist ein Genie!
«Ja… ich denke das würde klappen.» lächelt Rhonda somit zufrieden.


Helga und Arnold laufen nach der Schule gemeinsam nach Hause zur Pension.
Helga hat die ganze Zeit geschwiegen, was Arnold sofort aufgefallen ist.
Sonst redete Helga immer irgendetwas…
«Helga… alles ok?» fragt Arnold und blickt dabei zu seiner Freundin die stumm seine Hand hält.
Sie blickt zu ihm rüber und lächelt: «Natürlich. Wieso?»
Arnold runzelt dabei die Stirn: Sie lügt ihn an!
Eindeutig!
Helga blickt wieder weg und hofft nicht das Arnold noch weiter nachfragt.

Bitte Arnold… frag nicht… ich will nicht, dass du merkst, wie eifersüchtig ich bin… was für ein Monster ich bin…

Zu ihrem Glück fragt Arnold nicht weiter nach.
Aber irgendwie macht das Helga stutzig.
Sonst hatte Arnold doch immer nachgefragt, bis er es aus Helga rausbekommen hatte.
Doch heute… nicht.
Sie seufzt und hofft innerlich, dass dies nichts mit Lila zu tun hat.
Helga weiss doch wie sehr Arnold in sie verliebt, gewesen war.
Oder noch ist?
Zusammen kommen sie schliesslich zur Pension und Arnold öffnet die Türe.
Dabei kommen wieder viele Tiere aus dem Haus heraus.
Allen voran Abner das Schwein.
Als die Tiere weg sind gehen die zwei rein ins Haus.
Kaum haben sie die Türe geschlossen kommt Big Bob zu ihnen heruntergelaufen: «Olga! Olga!»
«Helga Dad… immer noch Helga.» runzelt Helga genervt die Stirn.
Sie legt ihre Tasche hin und sieht, wie ihr Vater sie freudig aufhebt.

Was hat denn, dass zu beuteten?

Helga blickt dabei zu Arnold rüber, der sie auch fragend ansieht.
«Jaja… Helga… ich hab super Neuigkeiten!» strahlt Bob und dabei kommt Mirjam die Treppe runter.
Auch diese kann ihr glückliches Gesicht nicht verbergen.
«Und das ist?» fragt Helga die immer noch in den starken Armen von Bob schwebt.
«Helga! Dein Vater hat einen super Verkauf gemacht!» grinst Mirjam stolz.
«Heisst das…?» fragt Helga vorsichtig.

Kann es sein das wir endlich aus diesem Alptraum rauskommen?

«Ja! Wir können ein Haus besichtigen! Es wird wieder bergauf gehen mit uns Patakis.» nickt Bob und umarmt Helga grob.
Diese versucht Luft zu schnappen, doch innerlich ist sie völlig überrumpelt von dieser liebevollen Geste.
Arnold beginnt sofort zu lächeln, als er die Neuigkeiten hört.
Das heisst den Patakis wird es wieder gut gehen.
Dank den neuen Handys die Bob verkauft geht es wieder bergauf!
Helga würde wieder in einem Haus wohnen können…
Sofort wird Arnold klar, dass die Patakis wohl nicht mehr lange hier wohnen werden.
Sein Lächeln verschwindet somit wieder.
Irgendwie war es schön Helga hier zu haben…
Arnold sieht dabei, wie seine Freundin zu strahlen beginnt und sanft auf den Boden gestellt wird.
«Echt? Wann denn?»
«Jetzt gleich. Wir habe noch auf dich gewartet.» lächelt Mirjam.
Helga wendet sich zögerlich an Arnold: «Ist das ok? Wir können ja später die Hausaufgaben zusammen machen.»
«Klar.» nickt Arnold wehmütig.
Er sollte sich doch freuen für Helga und nicht schmollen…
Dabei geht Helga mit ihren Eltern raus aus dem Haus, um das neue Haus anzusehen.
Arnold sieht somit zur Türe als sie geschlossen wird.
Leicht senken sich seine Schultern.
«Alles ok, Kurzer?» fragt sein Opa, als dieser zu ihm stösst.
Er ist auf den Weg zur Toilette.
«Ja… ich versuch’s.» gesteht Arnold und blickt zu seinen Opa hoch.
Dieser legt seine Hand auf Arnolds Schulter und lächelt ihm zu: «Keine Sorge Kurzer… wenn sie nicht mehr hier wohnen werden, dann ist es für euch etwas leichter.»
Arnold runzelt dabei sie Stirn.
Für ihn leichter werden?
Na, er weiss ja nicht… eigentlich hätte er Helga gerne immer um sich!
Jeden Morgen zusammen frühstücken… zusammen zur Schule laufen.
Gemeinsam am Abend die Hausaufgaben machen…
Alles war so schön gewesen in letzter Zeit.
Er möchte das nicht verlieren… wird es wohl oder übel trotzdem…
Doch das versteht sein Grossvater nicht.
«Ou… ich muss los!» meint dieser und rennt die Treppe hoch zum WC.
Scheint ein Notfall zu sein…
Er hat wohl wieder Himbeeren gegessen.


Etwas später sind die Patakis wieder zurückgekehrt und Helga läuft freudig zur Zimmertüre von Arnold.
Sie muss ihm die neue Botschaft berichten!
Das Haus war ein Traum!
Viel besser als ihr Altes!
Helga hatte dort noch ein grösseres Zimmer als vorher.
Sie klopft drei Mal und wartet auf Arnolds herein.
Nach einiger Zeit hört sie seine Stimme.
Ohne zu zögern, geht Helga rein und schliesst die Türe hinter sich.
Freudig strahlt die Blondine: «Du wirst es nicht glauben! Aber das Haus ist der Wahnsinn, Arnold!» Helga sieht dabei wie ihr Freund am Bürotisch sitzt und wohl schon an den Hausaufgaben dran ist.
Er blickt zu ihr hoch und lächelt schwach: «Das hört sich toll an.»
«Ach echt? Dein Gesicht sagt aber was ganz anderes, Arnoldo.» runzelt Helga die Stirn.
Nachdenklich kommt sie zu ihm an den Tisch und stützt ihre Hände dran ab.
Doch Arnold sagt nichts, sondern wendet sich wieder den Hausaufgaben zu.
Irgendetwas stimmt mit ihm nicht… wieso freute er sich nicht für sie?
Irgendwie hatte sich Helga das alles ganz anders vorgestellt…
«Alles ok?» fragt Helga besorgt.
«Klar.» lügt Arnold und zückt dabei seinen Radiergummi heraus.
Etwas grob radiert er die Zahl Eins aus.
Helga sieht ihm dabei zu und lächelt: «Arnold… was ist los? Du kannst mir nicht sagen das alles gut ist… seh dich doch an Footballschädel!»
Er blickt zu ihr hoch und sieht, wie ihn Helgas blaue Augen anstarren.
Ist er so offensichtlich?
Arnold seufzt und stosst sich mit seinem Bürostuhl etwas von Tisch ab: «Ach… es ist nur…»
«Weil… ich weg gehe?» erratet Helga es.
Arnold nickt somit leicht und er sieht, wie Helgas Miene noch sanfter als vorhin wird.

Du bist so dumm Mädchen! Arnold mag dich wirklich… du musst nicht eifersüchtig sein!

«Ich weiss… das ist schade… Ich wäre natürlich auch gerne bei dir. Aber… vielleicht ist es besser. Sonst werde ich dir mal noch auf die Nerven gehen. Oder du merkst welche Macken ich hab…» grinst Helga und nimmt dabei Arnolds Hand.
Er sieht zu ihr auf: «Ach was.»
«Doch, glaub mir. Wir Patakis sind Alphatiere. Hier in einer Pension zu leben ist nicht gut für uns. Denk nur an meinen Vater.»
Arnold beginnt somit auch zu lächeln.
Sie hat ja recht… aber wieso fühlt er sich dann nicht besser?
«Wir können ja noch die Tage geniessen bis wir ausziehen.»
«Zum Beispiel?» fragt Arnold nachdenklich.
Helga denkt nach und grinst breit: «Na ja… wir können einen Filmeabend machen… oder an unserem letzten Tag bei euch auf dem Dach übernachten.»
Arnold gefällt diese Idee: Zusammen auf dem Dach der Pension sein und zusammen den Sternenhimmel ansehen.
Klar, man würde sicherlich die Autos hören, wie sie hupen würden in der Stadt, doch trotzdem würde es magisch sein werden. Wie damals in der Lastertaghalle.
Zusammen die Zweisamkeit geniessen und einen romantischen Abend verbringen.
«Wann wollt ihr denn gehen?»
«In zwei Wochen.» informiert Helga ihren Freund.
«Ok gut… zwei Wochen.» murmelt Arnold ihr nach.
In zwei Wochen würde Helga nicht mehr hier wohnen… bis dahin muss er jede Minute mit ihr geniessen!
Das ist klar…
«Wir lassen es noch richtig krachen.» grinst Helga und bringt Arnold zum Schmunzeln, «Na los komm… ich muss meine Hausaufgaben auch noch erledigen. Vielleicht kann ich ja bei dir abschreiben?»
«Vergiss es Helga.» erwidert Arnold lachend.
Er nimmt seine Hausaufgaben und geht mit Helga rüber zum Fussboden, um sie gemeinsam zu lösen.
«Jetzt erzähl mal... wie war das Haus? Und wo ist es?» fragt Arnold als sie gemeinsam auf dem Fussboden sitzen.
Helga hat bereits ihren rosa Lieblingsfüller genommen und knabbert an dessen Ende.
«Das Haus… es war ein Traum! Es ist in der Nähe des Stadtsparks. Du weisst schon, dort wo Vitellos Blumenladen ist.» grinst Helga und beginnt ausführlich zu erzählen, wo sie in zwei Wochen wohnen würde.
Gespannt hört Arnold zu und je mehr er schwärmen zuhört, umso mehr kann er sich für seine Freundin freuen.
Alles würde sicherlich gut kommen…
Hoffentlich.
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