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Meine Freundin Helga

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Arnold Helga G. Pataki
07.09.2022
31.12.2022
32
57.270
2
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57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.11.2022 1.804
 
Hallo Zusammen^^
Hier hab ich euch den zweiten Teil des Doppeldates ;-)
Es geht weiter mit der Lasertag Schlacht^^
Ob unsere Freunde dieses Mal gewinnen werden? Ihr werdet es sehen :-D

Danke Lucia für deine liebe Rückmeldung ;-) Ich hoffe dir gefällt meine Idee vom restlichen Date xD

Viel Spass beim Lesen!

LG Schlummerpieps94


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Somit fängt das Zweite Spiel an und jeder macht seinen eigenen Weg durchs Labyrinth.
So wird auch nicht gequatscht und man kann sich leise an die Gegner heranschleichen.
Was den Gegnern natürlich aufgefallen ist, dass sie die Vier nicht mehr hören können.
Nach 5 Minuten Spielzeit haben schon einige Leben verloren.
Die Gegner haben noch 6 Leben und unsere Freunde haben noch 8.
Scheint so als würde es besser laufen für die Vier.

Die kleine Phoebe läuft inzwischen einem Lila Flur entlang und ihr Herz klopft wie wild.
Adrenalin ist in ihren Adern und es macht ihr richtig Spass Lasertag zu spielen.
Vorhin hatte sie sich sicher gefühlt, da Helga an ihrer Seite gewesen ist.
Doch nun, ganz allein durch das Labyrinth zu schleichen hat auch ihren Reiz.
Gerade als sie unter einem Tunnel laufen muss kommt ein Gegner und jubelt laut: «Ich habe jemanden!»
Phoebe schreckt auf und läuft schnell zurück von dort, wo sie gekommen ist.
Der Junge folgt ihr und sie kann spüren, wie er immer näher zu ihr kommt.
Weil sie voller Panik gerannt ist, hat sie sich verlaufen und kommt schliesslich zu einer Sackgasse: «Mist…»
Der Junge kommt zu ihr und lacht laut auf: «Habe ich dich Puppe. Sprich das letzte Wort.»
Da Phoebe nur noch eine Lampe an ihre Weste hat, die aufleuchtet, heisst das Game Over für sie.
Phoebe schliesst schon vor Angst ihre Augen.

Blink

Doch nicht sie wurde getroffen, sondern der Junge.
Verwirrt öffnet sie ihre Augen und sieht Gerald hinter dem Jungen stehen.
«Niemand nennt meine Freundin Puppe! Ist das klar!» zischt dieser böse.
«Gerald!»
Der Junge blickt somit zu sich runter und sieht das er keine leben mehr hat…
Game Over für ihn.
Genervt dreht er sich zu Gerald um und schnauzt ihn an: «Wer bringt schon seine Freundin zum Lasertag?»
Der Verlierer geht trottet somit weg von den beiden.
Gerald kommt zu Phoebe und reicht ihr die Hand: «Mylady.»
Phoebe kichert dabei und fällt Gerald um den Hals: «Mein Retter.»
Sie gibt ihm einen dicken Schmatzer auf den Mund, was Gerald rot werden lässt.
Phoebe blickt zu ihm auf und lächelt ihr süssestes Lächeln, dass er jemals gesehen hat.
Gerald will ihr gerade etwas sagen als sie von hinten hören können: «Da sind sie!»
Der Junge, den Gerald aus dem Spiel befördert hatte, hat die zwei Turteltauben bei seinen Mitspielern verraten.
«Oho…» murmelt Gerald an dem Phoebe immer noch eng umschlungen ist.



Arnold läuft währenddessen leise durch die vielen Gassen.
Er hat sich schon einige Male verlaufen in eine Sackgasse und musste vorsichtig zurückschleichen.
In der Hoffnung niemand würde ihn finden.
Gerade blickt er vorsichtig um die Ecke und kann seine Freundin hinter einem grell leuchtenden orangen Würfel entdecken.
Er beginnt zu grinsen als er sieht wie konzentriert sie ist, dass sie niemand entdeckt.
Zu Arnolds erstaunen hat sie noch niemand getroffen.
Er hat bereits ein Leben weniger…
Von seinem Standort aus kann er sie perfekt beobachten und er sieht wie sie angestrengt ihre Zunge hervorstreckt, als würde sie ihr nächstes Opfer sehen.
Und tatsächlich!
Ein blonder Junge kommt auf Zehenspitzen hergelaufen.
Direkt in Helgas Schusslinie.
Arnold kann sehen, wie Helga ihre Waffe perfekt auf den Jungen zielt und hämisch lacht: «Hab ich dich!»
Arnold muss dabei schmunzeln: Seine Freundin ist verrückt! Aber das weiss er und dafür liebt er sie.
Ja… liebt er sie?
Seine Augen weiten sich als er so an dieses Gefühl denkt.
Lieben…. Helga?
«Natürlich…» murmelt Arnold und ein warmes Gefühl bereitet sich in seinem Herzen aus.
Zum allerersten Mal erkennt der Footballschädlige Junge, dass er Helga nicht nur mag…
nein, er liebt das Mädchen!
Ihr Humor… ihre Besserwisserei, ihre Neckerei…
«Gib mir das zurück!»
Helgas wütende Schreie holen Arnold zurück zum Spiel und er sieht, wie der Getroffene Spieler lachend wegrennt.
In seiner Hand hält er Helgas rosa Schleife!
Arnold umklammert seine Laserpistole fest, als würde die ganze Wut über diesen Jungen an der Pistole haften.
Er kommt aus seinem Versteck heraus und folgt dem blonden Jungen in den Grünen Korridor.
Dabei blickt er zu Helga zurück die ihren Freund entdeckt hat: «Ich hol sie dir wieder!»
Helga bleibt somit stehen und sieht zu wie ihr Liebster dem Dieb folgt.
Sie hält sich ihre Hand an ihr bebendes Herz und seufzt verliebt.

Arnold kämpft für mich! Für meine Schleife! Haachhh**

Arnold rennt dem Jungen hinterher, der Helgas Schleife wie eine Fahne aufhält.
Durch die Geschwindigkeit des Rennens weht diese schön hin und her.
«Halt!» ruft Arnold ihm hinterher.
Der Dieb blickt zurück und lacht amüsiert: «Ich glaube nicht, dass die dir steht.»
Arnold runzelt genervt die Stirn und zielt mit seinem Laser gegen einen Sensor auf der Weste vor ihm.
Der Getroffene blickt zu sich runter und sieht das er ein Leben verloren hat.
«Mist…» murrt dieser und will sich umdrehen, um auch Arnold treffen zu können.
Doch als die 6 Sekunden vorbei sind trifft Arnold den Kerl wieder.
«Was zum…» Der Junge zielt mit seiner Pistole gegen Arnold, doch dabei ist ihm Helgas Schleife im weg, sodass die Laserpistole immer wegrutscht.
Arnold kommt immer näher und zielt aufs letzte Leben. Panisch sieht der Gegner zu ihm auf: Er hat jetzt alle leben verloren dank diesem Footballschädligen Jungen!

Bing

Alle Leben weg… Aus und vorbei.
Arnold kommt schweren Atems zum Dieb und nimmt ihm die rosa Schleife aus der Hand.
Er lächelt ihm nur siegesreich zu und geht wieder zurück zu Helga.
Der Junge sieht baff Arnold hinterher und muss sich eingestehen, dass sein Spiel gelaufen ist.
Und dass nur wegen dieser dummen Schleife!



Helga versteckt sich kniend immer noch hinter dem orangen Würfel und wartet gespannt auf ihren Retter.

Ob er die Schleife zurückbekommen hat?

Sie sieht zu sich zurück und erkennt, wie ihr Freund grinsend zu ihr hergeeilt kommt.
Helgas Herz macht dabei Freude Hüpfer und es kommt ihr vor als würde Arnold in Zeitluppe zu ihr kommen.
Sein Haar weht nach hinten und noch nie hat er so umwerfend ausgesehen.
Mit dieser Pistole in der Hand… seinen grünen Augen, die dank den Neonlichtern aufleuchteten.
Helga schluckt den Herz Puls an ihrer Kehle runter und sieht, wie Arnold vor ihr stehen bleibt: «Hier…»
Er zückt ihre Schleife hervor und reicht diese seiner Freundin.
Doch Helga sagt kein Wort, sondern sieht ihn nur sprachlos an.
Als wäre sie immer noch in ihrem Traumland, indem Arnold gegen alles Böse der Welt kämpfen würde.
Seite an Seite mit ihr.
Gegen den Rest der Welt!
«Helga?» fragt Arnold besorgt und holt seine Freundin wieder zurück in die Realität zurück.
Sie schüttelt ihren Kopf, um wieder klar denken zu können.
«D-danke… Arnoldo…» sagt sie immer noch etwas benebelt.
Sie will ihre Schleife an sich nehmen und dabei streifen sich ihre Hände aneinander.
Sofort wird sie rot und zückt ihre Hand weg.
Beschämt blickt Helga von ihm weg.

Man wieso bin ich nur so nervös! Arnold muss denken ich hab sie nicht mehr alle!

Doch Arnold wird auch rot und fragt mit zittriger Stimme: «Soll ich sie dir anziehen?»
Helga sieht zurück zu ihrem Helden und sieht, wie sich seine Wangen rot gefärbt haben.
Zaghaft nickt sie und sieht, wie Arnold sich vor ihr hinstellt.
Er legt seine Waffe hin und versucht die Schleife an ihrem Kopf zu binden.
Sie blickt dabei zu ihm auf und sieht, wie ihr Freund vor ihr steht.
Aus diesem Blickwinkel sieht Arnold noch atemberaubender aus, was Helgas Knie weich lassen lässt.
Zum Glück kniet sie hier auf dem Boden, sonst wäre sie sicherlich zu Boden gekippt vor Freude.
«So… fertig… ich hoffe sie passt so.» sagt Arnold als er ihre Schleife wieder an den richtigen Ort befestigt hat.
Helga fasst sich dabei an ihre rosa Schleife und lächelt dankbar: «Danke…»
Sie steht auf, um ihren Retter zu danken und lässt dabei ihre Waffe auch auf dem Boden ruhen.
Er lächelt ihr nur verträumt zu und sieht zu wie sie nach seinen Händen greift.
Ihre Hände sind warm und lässt Arnold Stromschläge aus den Händen spüren.
Er muss wieder an die Gedanken zurückdenken, die er vorher gehabt hatte: Er liebt Helga!
Wie sie ihn sanft zulächelt und ihn mit ihren blauen Augen schüchtern ansieht.
Sein Herz bebt als sie einen Schritt auf ihn zu macht, um ihn zu küssen.
Nur noch weniger Zentimeter und dann…

Bing…. Bing…

Erschrocken merken beide das sich hinter ihnen ein Gegner befindet, der sie beide abgeknallt hat,…

Stimmt… wir spielen ja Lasertag! Gut gemacht Helga…

«Na ihr zwei Turteltauben! Ein schlechter Ort, um rumzumachen.» lacht dieser hämisch und zielt nochmals auf sie.
Da ihre Waffen auf dem Boden sind, sind sie wehrlos…

Bing… Bing…

«Ihr seid draussen!» jubelt der Gegner frech. Doch Arnold und Helga halten immer noch ihre Hände und sehen sich grinsend an. Ihnen ist das egal.
Dieser Moment ist magisch, egal was hier um sie herum passiert ist.
Sie sehen sich nur tief in die Augen und lassen den Idioten seinen Siegestanz führen.


Nach diesem Spiel war das Lasertag vorbei.
Sie hatten zwar wieder verloren, aber das war den Vieren egal.
Helga hatte nach all diesem Geballere Hunger bekommen und somit hatten sie beschlossen noch beim nächsten Diner Café ein Eis zu nehmen.
Die Vier sitzen an einem Tisch am Fenster und geniessen einen leckeren Eisbecher.
«Das hat echt Spass gemacht. Woher wusstest du das es hier sowas hat?» fragt Arnold Phoebe interessiert.
«Ach ich hab in der Schule einen Flyer gesehen und gedacht das wäre was witziges für uns.» grinst Phoebe und sie nimmt dabei einen Löffel aus ihrem Haselnussbecher.
«Stimmt an dieser Pinnwand geh ich nie nachsehen…» lacht Arnold und nimmt einen Bissen von seinem Pistazieneisbecher «Ja, das war wirklich witzig und mal was anderes.» lächelt Gerald.
Er hatte immer noch das Gefühl er wäre in dieser Game Welt drinnen.
Nachdem sie rausgekommen waren, musste er sich noch an das Tageslicht gewöhnen.
«Das machen wir mal wieder.» meint Helga und blickt dabei zu Arnold.
Dieser lächelt und erinnert sich an den schönen Moment, den er und Helga gehabt hatten.
Er spürt immer noch ihre Hände in seinen.
«Auf jeden Fall!» sagt er somit und zwinkert seiner Freundin zu.
Diese wird sofort rot.
Somit geniessen sie noch ihr Eis und reden angeregt über die vielen Hindernisse, die sie versucht hatten zu überwältigen. Gerald erzählte Helga und Arnold wie er Phoebe gerettet hatte.
Der charismatische Junge erzählte diese Geschichte so lustig, dass Arnold aufpassen musste sein Eis nicht aus Versehen wieder auszuspucken.
Doch die Geschichte die Helga und er erlebt haben, behalten sie für sich.
Das wäre ihr persönlich geheimer magischer Moment.
Für immer.
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