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Gegen den Strom.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
28.08.2022
02.10.2022
9
8.191
1
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28.08.2022 910
 
Es war noch früh und ruhig im Präsidium es war die Zeit wo noch keine Hektik auf den Fluren und in den Büros war. Diese Zeit  war Michael am liebsten die Nachtschicht beendete ihren Dienst , und Michael sah die Leute müde nach Hause gehen . Nachtschicht war hart die Straßen gefährlich und auf den Straßen traf man die an die das Tageslicht scheuten . Er setzte sich mit seinem Kaffee nachdenklich an seinen Schreibtisch , und schaute durch den Raum . Er würde sich gleich mit Leben füllen aber er war seit drei Jahren nicht mehr dabei , heute war ihr Jahrestag und einmal mehr vermisste er ihn schmerzlich. Sie waren ein gutes Team gewesen im Beruf wie im Privatleben , er hatte diesen ruhigen zurückhaltenden Menschen geliebt . Seinen Ring trug er immer noch gedankenverloren drehte er ihn an seinem Finger . Langsam füllte sich das Präsidium mit Leben  , Stimmen auf den Flur Türen die auf und zu gingen . Alex kam rein und schaute zu Michael sie wußte was heute für ein Tag war  „ Guten Morgen Lieblingskollege ," sagte sie und gab ihm einen Kuss auf  die Wange. Michael lächelte kurz wenn ihn einer verstand dann Alex, diese taffe kleine Blondine er schätzte sie sehr. Sie wußte hinter dieser Fassade aus  Sarkasmus und Unnahbarkeit steckte ein ehrlicher und aufrichtiger Mann.  
Einer der sich in keine Schublade stecken ließ und auch Unannehmlichkeiten nicht aus dem Weg ging. „ Das K11 ist nur gemeinsam stark ," sagte er immer , und stand bedingungslos hinter seinen Leuten. Außer Alex gab es seit drei Jahren nur noch Robert , bevor sie seinen Mann erschossen waren sie zu viert gewesen . Robert hatte oft Flausen im Kopf aber wenn es darauf ankam war er fokussiert wie alle , auch er war reifer geworden und wußte das Leben konnte schnell vorbei sein. Sie waren gut aufeinander eingespielt und er fehlte überall , er hatte Michael geerdet und ihn oft ohne große Worte wieder runtergebracht. Robert ging oft zu ihm wenn er Rat brauchte er hatte in ihm einen väterlichen Freund gefunden . Er vermisste ihn wie sie alle hier seine Besonnenheit und seine ruhige freundliche Stimme . Michael war das Gegenteil oft laut und sarkastisch er polterte schnell los , aber konnte auch mal sorry sagen wenn er Ungerecht war.
Robert war noch nicht da etwas was sich auch in den drei Jahren nicht geändert hatte dachte Michael , wie oft hatten sie gelacht wann er verschlafen durch die Tür kam . Das war eben Robert und es würde sich  auch in den nächsten Jahren nicht ändern . Es sei den überlegte Michael er würde sich mal ernsthaft verlieben , und vielleicht mal eine bekommen die ihn früh genug weckte. Er war immer der gewesen der als Erster wach war , dann machte er Kaffee und weckte ihn mit einem zärtlichen Kuss . Es war eine stille tiefe Liebe die nie viele Worte brauchte , sie waren  glücklich und  zufrieden mit ihrem gemeinsamen Leben.
Robert steckte seinen Kopf zur Tür rein irgendwie sah er aus als wäre er noch nicht da , Alex brachte ihm schmunzelnd einen Kaffee ein bißchen beneidete sie ihn. Ihr Privatleben war ganz schön langweilig , dabei war sie eine hübsche zierliche Frau . Sie ging gerne aus und es mangelte ihr nicht an Verehrer , aber wie oft mußte sie nein sagen weil sie Überstunden machen mußte . Die Nachtschichten und die Wochenenddienste waren Beziehungskiller , die Feiertage die man nicht miteinander verbringen konnte. Es hielt nie lange aber trotzdem liebte sie ihre Arbeit , und wollte nirgendwo anders sein.  Michael hatte eine Info auf seinem Schreibtisch liegen , er hatte es noch nicht gelesen und nahm es zur Hand . So konnte Robert erstmal wach werden , und dann würde es die übliche Morgenbesprechung geben.
Er schluckte als er die Info gelesen hatte man hatte sich entschieden die freie Dienststelle im K11 neu zu besetzen. Alles in ihm sträubte sich dagegen jemand anderes da sitzen zu sehen , aber er wußte sie hatten Recht und  er mußte es akzeptieren. „ Wir bekommen einen neuen ," brummte er Alex und Robert schauten ihn fragend an . Viel stand da nicht er kam von einer anderen Dienststelle und war ein sehr erfahrener Mann den man sehr schätzte . Es war noch nicht sicher ab wann er ihr Team erweitern würde , da er noch in einem verdeckten Einsatz war . Aus diesem Grund gab es auch noch keine näheren Angaben zu seiner Person , Michael wußte gern mit wem er es zu tun hatte , verärgert warf er das Schreiben in die Ablage. Den Tag verbrachten sie damit ihre längst überfälligen Schreibarbeiten zu erledigen. Michael war froh darüber als der Tag vorbei war , sein Weg führte ihn zum Friedhof hier ging er oft hin . Vor seinem Grab stand eine Bank hier hatte er schon viele Stunden verbracht , er liebte die Stille hier konnte er mit ihm reden. Er schaute auf  den schlichten Grabstein wo sein Name stand , Frank Naseband sie waren sich einig das er Michaels Nachname annahm.
Er blieb noch eine Weile dann  ging er nach Hause in eine Stille und kalte Wohnung , hier war es besonders schlimm er fühlte sich sehr einsam. Er hatte es bis jetzt noch nicht fertig gebracht ohne ihn auszugehen , mal mit Alex und Robert essen. Oder abends vor ihrer Lieblingskneipe mal ein Bier,  trinken wenn er es gar nicht mehr in der Wohnung aushielt . Aber zu mehr konnte er sich nicht aufraffen  er wußte das Leben ging weiter , aber im Moment reichte ihm das K11 und alles andere brauchte Zeit.
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