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Q kann es nicht lassen

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chakotay Kathryn Janeway
24.08.2022
30.09.2022
14
34.940
4
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Dieses Kapitel
1 Review
 
22.09.2022 1.613
 
Die Nacht war alles andere als gut. Jedes Mal, wenn Kathryn sich auch nur ein bisschen bewegte stöhnte sie vor Schmerzen. Stella kam zweimal in der Nacht und jetzt lag sie auf meiner Brust und schlief. Ich machte mir schreckliche Sorgen, doch momentan schlief sie zum Glück und ich beobachtete sie beim Schlafen. Ich würde ihr so gerne die Schmerzen nehmen, aber das ging nicht. Ein menschliches Bedürfnis zwang mich dazu aufzustehen und so rollte ich mich mit Stella langsam aus dem Bett. Ich legte sie in ihr Bettchen und ging schnell nach draußen.

Ich spürte das es kalt wurde und versuchte mich zu drehen, um zu sehen wo Chakotay war. Ich hatte zwar höllische Schmerzen, aber ich schaffte es. Vor Schmerzen drehte sich mir der Magen um und ich begann zu würden. ** Nein nur das nicht **, schoss es mir durch den Kopf. Ich versuchte es zu unterdrücken, aber ich hatte keine Chance. In letzter Minute kam Chakotay und hielt mir eine Schüssel vors Gesicht. Der Rest meines Abendessens kam zum Vorschein und Galle. Ich schwitzte dabei und ich fühlte mich schlapp.

Ich hatte mich schnell erleichtert und war auf den Weg zurück als ich Kathryn würgen hörte. Schnell griff ich nach einer Schüssel und hielt sie ihr hin. Ich hatte es gerade noch so geschafft, ansonsten wäre alles Auf dem Bett gelandet. Ich hielt sie fest und stützte sie. Ihre Haare legte ich so damit sie nicht voll wurden und wartete bis sie aufhörte zu würgen. „Geht’s wieder mein Herz?“, sie nickte mir zu und lehnte sich zurück. Ich stellte die Schüssel beiseite und hielt sie fest. „Käse, Fisch und Obst, war wohl nicht die richtige Mischung, du scheinst es nicht vertragen zu haben!“

„Hmm“!, nickte ich. Ich hatte einen fürchterlichen Geschmack im Mund und konnte nicht sprechen.

„Warte kurz Leibes, ich hole dir Wasser zum Ausspülen!“ Ich ging frisches Wasser holen und reichte es ihr. „Hier Liebes, spül deinen Mund damit aus!“ ich hielt die Schüssel fest und wartete fis sie fertig war.

„Es tut mir leid Schatz das du das mitansehen musstest!“ „Es ist mir so peinlich!“, sagte ich und sah weg.

„Hey hey hey, was redest du denn da für einen Blödsinn?“ „Dir braucht hier gar nichts peinlich zu sein!“ Ich hob ihren Kopf hoch und sah ihr in die Augen. „Kathryn, was soll das denn?“ „In guten wie in schlechten Zeiten…klar, oder würdest du dich von mir abwenden, wenn mir das passieren würde?“

„Was“?, schrie ich. „Nein, um Himmels Willen nein…niemals!“ „Wie kommst du auf so eine Schnapsidee?“ Geschockt sah ich ihn an. „N-n-niemals würde ich mich deshalb von dir abwenden!“

„So so würdest du nicht, und wieso denkst du dann das ich das tun würde?“ „Ich liebe Dich mein Herz, und nun Schluss damit!“ „Komm lass mich dir helfen dich frisch zu machen, oder soll ich dich lieber erst mal rausbringen?“ Es war schließlich früh am Morgen und da hatte man in der Regel ein menschliches Bedürfnis.

„Bring mich bitte erst raus, auch wenn ich nicht weiß, wie ich das anstellen soll?“ Ich konnte nicht stehen und unsere WC Hütte war recht klein…auf keinen Fall passten wir da beide rein.

„Las das mal meine Sorge sein, ich schaffe das schon!“ „Ich habe nur Angst dass das nicht ganz ohne Schmerzen gehen wird. Ich muss dich hochheben, raustragen, hinsetzen und und und!“ Ich werde dir nachher gleich einen Toilettenstuhl bauen, den kann ich hier reinstellen und ich muss dich nicht so quälen!“ Sie sah mich an und ihre Augen sprachen Bände. „Schau mich nicht so an…es braucht dir nicht peinlich sein!“ „Kapiert?“

„Kapiert hab ich das schon, aber es muss mir noch lange nicht gefallen!“, sagte ich und schnaufte frustriert auf. ** Warum passierten immer mir solche Unfälle? **

„Na komm, ich trag dich vor unsere Höhle und dann lässt du der Natur freien Lauf!“ „Ich guck auch weg!“, sagte ich und grinste schelmisch.

„Ha ha ha, gibs doch zu das gefällt dir doch mich so hilflos zusehen!“ „Ich sehe es an deinem Grinsen, du brauchst es gar nicht zu leugnen!“ „Es ist peinlich…PASTA!“, sagte ich und schmollte. Die Natur duldete aber keinen Aufschub und da er als ich Fieber hatte mich schon reinigen musste und er da schon alles von mir gesehen hatte lies ich es wohl oder übel über mich ergehen. „Na dann los, bringen wir es hinter uns!“ Als er mich hochhob bis ich die Zähne zusammen, denn der Schmerz war fürchterlich. Ich stöhnte und krallte mich an Chakotay fest. „O-o-okay Schatz, kein WC-Häuschen!“ Er sah mich sorgenvoll an und verstand. Nachdem ich fertig war, trug er mich wieder hinein aufs Bett und half mir bei meiner morgendlichen Wäsche. Wieder einigermaßen frisch saß ich im Bett und als ob Stella nur darauf gewartet hätte das ich fertig war fing sie an zu weinen. Ich nahm sie hoch und während ich stillte, machte Chakotay das Frühstück. Die Hühner legten fleißig Eier und so hatten wir immer etwas zum Essen. Ich beobachtete Chakotay dabei und als ich die Eier roch lief mir das Wasser im Munde zusammen. Ich hatte schon wieder Hunger und ausgerechnet heute lies sich Stella Zeit. Ich hatte das Gefühl, das es ewig gedauert hat, doch nun war sie endlich fertig. „Schatz, nimmst du sie bitte und gibst mir die Eier!“ „Ich sterbe fast vor Hunger!“ Chakotays Blick sprach Bände. „Schau nicht so, das muss die Luft hier sein die mich so hungrig macht!“

„Es freute mich das Kathryn so einen gesunden Appetit hatte, aber es verwunderte mich doch sehr. Ich gab Kathryn ihr Frühstück und machte dann Stella sauber. Gemeinsam beendeten wir unser Frühstück und ich fing sofort an ihr einen WC-Stuhl zu bauen. Der Stuhl war nicht das Problem, den hatte ich gleich fertig, aber ich brauchte einen Eimer dazu und da lag da Problem.
„Kathryn mein Herz, kann ich dich mal ein wenig alleine lassen, ich will nochmal zu den Hütten und schauen, ob ich noch etwas brauchbares finde!“

„Ja kein Problem, ich kann hier ja nicht weg!“ Stella liegt direkt neben mir…ich schaff das schon!“ „Beeilen solltest du dich aber schon!“

„Ich bin bald wieder da mein Herz!“ Ich gab ihr einen Kuss und machte mich sofort auf zu den alten Hütten zu gelangen, denn einen Baumstamm aushöhlen würde sehr lange dauern. Ich betete zu meinen Geistern das ich einen Eimer finden würde. Ich rannte so schnell ich konnte und dem Gefühl nach brauchte ich nicht länger als eine halbe Stunde. Akribisch durchforstete ich die alten Hütten und in der vorletzten hatte ich tatsächlich Glück. Ich fand einen Eimer unter allerlei Holzresten und anderen unbrauchbaren Sachen. Er war wiedererwarten noch ganz, und ich dankte meinen Geistern dafür das sie mir geholfen hatten, ohne zu wissen das die Q und Junior das waren. Ich rannte zurück denn mir wahr nicht wohl Kathryn in ihrer Situation lange alleine zu lassen.
„Kathryn, ich bin wieder da!“; rief ich schon von weitem, erhielt aber keine Antwort. Panik machte sich in mir breit und ich rannte so schnell ich konnte. Ich wollte gerade wieder nach ihr rufen…Kath…da blieb mir das Wort im Mund stecken. Kathryn lag mit Stella friedlich auf dem Bett und schlief. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich machte den Stuhl fertig und wollte dann beginnen die Liege für draußen zu bauen. Ich sah das sie noch schlief, also stellte ich den Stuhl vor das Bett damit sie wusste das ich wieder hier gewesen war und ging nochmal in den Dschungel, um Holz zu holen. Ich nahm die Karre, die Axt und zog los. Ich musste nicht weit gehen und hatte auch recht schnell ein paar kleinere Stämme gefunden. Vollbepackt ging ich wieder zurück und war zufrieden mit mir. Ich lugte in unsere Höhle und stellte fest das sie wach war. „Na mein Herz, hast du gut geschlafen?“

„Ja hab ich, aber wo warst du denn solange?“

„Ich hab noch Holz gebraucht für deine neue Liege, aber nun hab ich alles!“ „Brauchst du etwas?“ „Durst…Hunger..?“

„Toilette!“, sagte ich und grinste verlegen.

„Gut, dann werden wir deinen Stuhl mal einweihen!“ Ich half ihr sich auszuziehen, was leider nicht ohne Schmerzen ging und setzte sie auf ihren Stuhl. Ich ging nach draußen, um ihr wenigstens etwas Privatsphäre zu geben und wartete bis sie mich rief.

„Schatz, ich bin fertig!“ Es behagte mir nach wie vor nicht, doch ich hatte keine andere Wahl. Zum Glück war es Chakotay und nicht Tom Harry oder Neelix. Ich grinste verlegen und streckte meine Arme nach ihm aus.

Ich hörte sie rufen und ging wieder rein. Sie hatte ihre Arme schon nach mir ausgestreckt und so hob ich sie hoch und legte sie ins Bett und half ihr ihre Hose wieder anziehen.


HQ KONTINUUM

Wir beobachteten genau wie die Q und Junior das Geschehen auf Padula. Damit die Beziehung der beiden sie richtig festigen würde war es unumgänglich sie jetzt schon zu retten. Q hatte sich damit selbst geschadet und es würde ihm dieses Mal hart treffen. Das würde sein letzter Streich sein und nichts und niemand würde ihn Retten. Wie ließen es zu das die Q und Junior ihnen halfen, denn sie litten so schon genug. An Q’s Zeitmanipulation konnten wir leider nichts machen und so hieß es auch für und warten. Naomi war auf der richtigen Spur….sie würde ihn bald entlarven…allein die Zeitmanipulation was das Problem. Wir halfen Chakotay beim Bau der Liege etwas und so schaffte er es in der Hälfte der Zeit die er sonst gebraucht hätte. Wir ließen die beiden wieder allein und kümmerten uns um andere schwierige Angelegenheiten. Junior und seine Mutter würden schon aufpassen.
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