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Der Kampf zwischen Eis und Feuer

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Het
Daenerys "Dany" Targaryen Jon Schnee OC (Own Character) Robb Stark
23.08.2022
21.01.2023
26
37.243
1
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26.11.2022 1.559
 
Robb Stark:
Ich war mit Jon und Ned auf dem Arm so schnell ich konnte zurück nach Winterfell gerannt und zu Laryna. Diese verließ gerade ihr Zimmer.
„Laryna, bitte, du musst Ned helfen. Er ist eiskalt, Tarja hat gesagt, sie wollte ihn nicht verletzen. Hilf ihm bitte", sagte ich aufgebracht, ich hatte Angst um meinen Sohn, große Angst.
„Natürlich, bringen wir ihn in sein Zimmer, und dann müsst ihr ein Feuer am Kamin entfachen. Wir müssen Ned wieder aufwärmen, das heißt, ich benötige auch eine Menge an Decken", gab die Heilerin Anweisungen. Die ich sofort befolgte, ohne mir große Gedanken darüber zu machen, was sie gesagt hatte. Nachdem ich Ned, in seinem Zimmer, in sein Bett legte und Jon das Feuer entfachte, holte ich so viele Decken, wie ich finden, konnte.
„Wenn Tarja Schnee und Eis kontrollieren kann, dann müssen wir alles tun, damit es nicht zu dem kommt, was mir Rhaena erzählt hat. Das wäre das Ende von uns allen. Weiß Robb davon schon, deinen Blick zu urteilen, weißt du es bereits, Jon."

„Ja, ich weiß es schon, Laryna. Rhaena hat es mir gestern unter Tränen erzählt. Nein, Robb weiß es noch nicht, Rhaena konnte es ihm noch nicht sagen. Sie wusste nicht, wie sie es ihm erklären sollte. Rhaena hoffte, dass es nie Anzeichen gibt, für seine Prophezeiung. Doch wir haben uns darin geirrt. Sie kann einen Teil davon, was er konnte, hoffen wir, dass sie nicht auch noch die anderen Fähigkeiten von ihm hat. Und sollte es so sein, diese Fähigkeiten nicht Sie kontrollieren", hörte ich Jon und Laryna miteinander reden. Was wussten sie wegen Tarja, und von wem sprachen sie noch?
„Was wisst ihr beiden alles, was hat dir Rhaena gesagt, Jon und mir nicht? Sagt schon", fuhr ich die beiden an, nachdem ich das Zimmer betreten und die Decken auf Ned ausgebreitet hatte.
„Das soll dir Rhaena erklären, Robb. Doch bitte ich dich um einen Gefallen, so schwer es dann auch sein mag. Tarja kann nichts dafür, für gar nichts", sagte Jon, ich sah von ihm zu Ned, dieser regungslos im Bett lag. Erinnerungen an Bran kamen in mir wieder hoch und eine Wut erfasste mich. Ich wollte wissen, was passiert ist und ich würde es herausfinden, wenn ich mit den Kindern persönlich sprechen musste, was ich ohnehin noch tun würde.

„Ich versuche es, Jon. Laryna, was ist mit Ned?"
Die Heilerin sah mich an und dann zu dem Jungen.
„Ned ist unterkühlt, warum kann ich nicht sagen. Aber er lebt, er wird auch wieder aufwachen, sobald sein Körper die eigentliche Körpertemperatur erreicht hat. Es kann aber sein, dass er durch diesen momentanen Kälteschock, sich nicht mehr erinnern kann, was passiert ist. Umso wichtiger ist es, dass wir Jaro und Tarja fragen", erklärte mir Laryna, ich nickte knapp.
„Gut, dann werde ich das tun, sobald sie wieder hier sind."
„Das brauchst du nicht mehr, Robb. Ich weiß bereits, was passiert ist. Und was auch dein Sohn zu Tarja gesagt hat." vernahm ich Rhaenas wütende Stimme, sie stand mit Daenerys in der Tür und blickte zornig zu Ned, der im Bett lag.

„Gut, wenn du das weißt, dann kläre uns auf, Rhaena. Und kläre mich auch bitte darüber auf, was Jon und Laryna schon wissen. Schon vor mir wussten und wo sind die Kinder?" fragte ich meine Frau, wütend und verärgert.
Die beiden Frauen betraten das Zimmer und Daenerys schloss die Tür.
„Jaro und Tarja sind mit Grauwind und Geist, bei Sansa, Whisper und Catelyn", antwortete Daenerys für Rhaena, diese sie mitfühlend ansah. Also wusste sie auch schon, was los ist. Jeder wusste es, außer mir.

„Ich finde es toll, Rhaena, dass du jedem erzählst, was es mit unserer Tochter auf sich hat, nur mir nicht."
Die Enttäuschung über Rhaenas Vertrauen war in meiner Stimme nicht zu überhören, Rhaena stand beim Kamin und blickte ins Feuer, sie zitterte, dann drehte sie sich zu mir.
„Ich wusste nicht, wie ich es dir erklären soll. Wie ich dir erklären soll, was das Schicksal unserer Tochter sein kann. Als Tarja geboren war, bist du vor Sorge in das Zimmer gekommen, darüber, was Maester Wolkan gesagt hatte."
„Ja, ich erinnere mich daran, er hat damals gesagt, dass Tarja tot geboren wurde. Doch das war eine Lüge von ihm, ich habe gesehen, wie sie in deine Armen gelegen und mich mit ihren eisblauen Augen freudestrahlend angesehen hat." sagte ich und sah zu Laryna.

„Maester Wolkan wollte Tarja damals nicht helfen, als sie nicht atmete, doch du hast es Laryna. Du hast alles getan, damit sie atmet und lebt. Dafür danke ich dir."
Laryna blickte zu Boden, ehe sie mich wieder ansah.
„Das habe ich nicht. Maester Wolkan hat die Wahrheit damals gesagt, Tarja war tot. Sie begann erst zu atmen und zu leben, als sie in Rhaenas Armen lag und dieser eine Träne auf die Brust der Kleinen fiel. Dann schlug sie die Augen auf." erklärte die Heilerin und beste Freundin meiner Frau, ich sah mich nach einem Stuhl um, ergriff ihn und setzte mich auf diesen, das Gesagte musste ich erst verdauen. Ich sah Rhaena an.
„Dann hat eine Träne von dir und der Herr des Lichts Tarja zurückgeholt?", fragte ich sie, doch Rhaena schüttelte den Kopf. Das ergab keinen Sinn, es gab sonst niemanden, der Tote ins Leben zurückholen konnte, außer der Herr des Lichts und ... Nein, das war nicht möglich, er war tot.

„Aber wie? Ich verstehe nicht, außer dem Herrn des Lichts, kann nur einer Tote zurück ins Leben holen. Und den hast du vernichtet, Rhaena", sagte ich und blickte Rhaena ernst an. Diese atmete durch.
„Ja habe ich. Doch er ist nicht tot, nicht endgültig.
Solange R'hllor existiert und somit der Azor Ahai, werde auch ich existieren. Solange es einen Azor Ahai geben wird. Wird es auch einen Nachtkönig geben. Bis der Sohn des Feuers, mit seinem Schwert, dem ein Ende setzt", sagte Rhaena, ich sah sie verwirrt an, verstand im ersten Moment nicht, was sie damit sagen wollte.
»Ja ich erinnere mich daran, ich habe gesehen, wie sie in deine Armen gelegen und mich mit ihren eisblauen Augen freudestrahlend angesehen hat.«
Gingen mir meine vorigen Worte durch den Kopf.


Wie auch Rhaenas Worte, das Puzzle fügte sich zusammen und ich erstarrte vor Entsetzen.
„Nein, nein, sag mir bitte nicht Rhaena, das Tarja ..."
Rhaena sagte kein Wort, sie nickte nur und riss mir somit den Boden unter den Füßen weg.
Nein, das durfte nicht wahr sein, meine Tochter sollte der neue Nachtkönig/Nachtkönigin sein, das wollte ich nicht glauben.
Mein Blick wich zu Ned, hatte er das etwa herausgefunden und Tarja, hatte ihn verletzt, dass sie für einen Moment, keine Kontrolle über sich hatte?

„Robb. Hör zu Tarja wollte das Ned nicht zu euch geht und euch davon erzählt das sie Schnee und Eis beherrschen kann, da sie Angst hatte, wie ihr darauf reagiert, dass ihr sie verstößt. Neds Worte hatten Tarjas Angst noch verstärkt. Er hat gesagt, dass Tarja ein Monster sei und eine Gefahr. Dass, sie mit dem Nachtkönig im Bunde wäre und uns alle töten würde und sie deswegen aus Westeros verbannt gehörte. Jaro hat gesagt, dass sie Ned nachgerufen hat, er soll es nicht tun, doch ging dieser weiter, rannte auch los. Tarja wollte ihn nachlaufen, ist jedoch selbst am Eis ausgerutscht und hat einen Eisblitz unbewusst auf Ned geschossen und ihm am Kopf erwischt. Wie zuvor erwähnt, es war ein Unfall. Sie ist nicht der Nachtkönig. Sie hat diese Fähigkeiten, doch diese sind etwas Besonderes, eure Tochter ist etwas Besonderes. Lasst sie das spüren, zeigt ihr, dass ihr sie liebt, auch mit diesen Fähigkeiten, dass ihr beiden Tarja hilft diese Fähigkeiten zu kontrollieren. Sollten wir das nicht schaffen, oder ihre Ängste wahr werden, könnte es passieren, dass diese Fähigkeiten, diese Kräfte ins Negative übergehen. Und Tarja zudem wird, was wir fürchten." erklärte mir Daenerys.


Ich konnte nicht glauben, dass Ned, dies zu Tarja gesagt hatte.
Doch wusste ich nicht, was in meinem Sohn vorging, welchen Charakter er jetzt schon entwickelt hatte. Dass er die Charakterzüge von seiner leiblichen Mutter annahm, die ich von Talisa nie kennengelernt hatte. Die nur Rhaena kannte und dies der Grund für ihren Abstand zu Ned war, da er sie immer mehr an Talisa erinnerte. Und Rhaena nie über den Verrat ihrer Schwester hinweg gekommen war.

„Gut, dann werde ich alles Mögliche tun, um Tarja zu unterstützen, diese Kräfte zu kontrollieren. Doch müssen wir auch diesen Azor Ahai finden. Wenn Rhaena dieser Azor Ahai nicht war, wer dann? Hast du etwas in den Flammen gesehen Rhaena?", fragte ich meine Frau, die Wut, was ich bis vorhin hatte, war verschwunden und Sorge gewichen, um meine Kinder.

„Ja, ich habe etwas gesehen, doch wird es uns nicht viel bringen, was den Azor Ahai betrifft, wer es ist. Doch sollten wir ihn schnell finden, denn ich bin es nicht. Denn unsere Tochter erwachte zum Leben, als der Kampf zwischen Eis und Feuer entfachte und der Sohn des Feuers geboren wurde." erklärte sie, das, was uns wirklich nicht weiterhalf. Vor sechs Jahren wurden in Westeros und sicher auch in Essos mehrere Kinder geboren. Wer war dann der Sohn des Feuers, dass dieser näher war, als wir alle dachten, davon wusste keiner etwas.
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