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Der Kampf zwischen Eis und Feuer

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Het
Daenerys "Dany" Targaryen Jon Schnee OC (Own Character) Robb Stark
23.08.2022
26.11.2022
13
15.214
1
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24.11.2022 1.200
 
Rhaena Stark:
Ich war mit Daenerys am gestrigen Tag und den Satteln zu Rhaegal und Drogon gegangen und hatten sie den beiden angelegt. Sie passten und die beiden Drachen akzeptierten die Sattel, was eine Erleichterung war.
Mich freute es auch sehr, dass Drogon, Tarja ohne Weiteres auf sich hat reiten lassen. Es war für Tarja das schönste, was sie bis jetzt erlebt hat und sie wollte nie wieder auf einem Pferd reiten.
So sehr liebte sie das Fliegen, doch gab es keine Drachen, außer Drogon und Rhaegal mehr, mit dem sie fliegen konnte. Dass dies aber nicht der Fall war, und es noch zwei weitere Drachen gab, wo einer davon ein Baby war und der andere in Eis gefangen,
davon wusste nichts.
Ich ging mit Robb gerade die Treppe in den großen Saal hinab, in den Speisesaal, als uns Jon und Daenerys entgegenkamen.
„Guten Morgen, alles in Ordnung Rhaena?“, fragte mich meine Tante, ich sah zu ihr und Jon, er nickte mir zu. Es war wohl besser, wenn ich sie und Robb aufklärte, jetzt, wo die Kinder noch schliefen.
„Ich muss dir und Robb etwas sagen, es gibt etwas, was ihr wissen müsst.“
Ich sah zu Robb, „Was unsere Tochter, aber auch …“, begann ich, doch unterbrach mich das Markerschütternde Heulen der Schattenwölfe und das Whisper uns entgegengelaufen kam.
„Es schneit, es hat angefangen zu schneien“, sagte sie, ich erstarrte, Panik überkam mich.
„Wo sind Geist und Grauwind? Von wo kam das Heulen her?“, fragte ich aufgebracht.
„Rhaena, was ist los? Was hast du auf einmal und was ist mit Tarja?“ fragte mich Robb angespannt.
„Das erkläre ich dir später, wir müssen Tarja erst mal finden“, meine Stimme überschlug sich vor Angst, ich wollte sie nicht verlieren. Nicht meine Tochter, nicht an ihn.
„Das Heulen kam vom Götterhain, doch da sind sie nicht, ich komme gerade von dort“, erklärte Whisper
„Dann sind sie im Wald hinter dem Götterhain. Robb, weißt du, wo ich meine?“, fragte Jon, Robb nickte.
„Ja dort, wo wir immer Fangen gespielt haben, und wo das vor Jahren, mit Bran und den Wildlingen war.“
Ich schluckte „Jon du meinst doch nicht das Waldstück, wo …“, ich brach ab und sah Jon an, dieser mit gesenkten Kopf nickte, das reichte mir und ich rannte los. Robb, Jon und Daenerys riefen mir nach, doch ich blieb nicht stehen.
Ich wusste, dass Grauwind immer bei Tarja war, also mussten sie dort sein. Ich hoffte, dass ich nicht zu spät kam.
Als ich bei dem Waldstück ankam, brannte meine Lunge vor Schmerzen und es wurde immer kälter und der Schneefall dichter. Meine Angst umso größer.


»Nein, bitte nicht«, schoss es mir durch den Kopf
„Rhaena, verdammt, jetzt warte doch einmal“, hörte ich plötzlich Robb hinter mir und er ergriff meinen Arm, hielt mich fest, hinderte mich am Weitergehen. Doch ich wäre nicht weitergegangen, so sehr lähmte mich das, was ich vor mir sah.
Ned lag regungslos auf dem Boden um ihn herum, war Eis und Schnee. Tarja kniete am Boden und weinte, während Jaro und die Schattenwölfe neben ihr waren. Jaro versuchte Tarja wohl zu beruhigen, was war passiert?
„NED!“, schrie Robb und rannte zu seinem Sohn.
„Robb warte!“, rief Jon noch und wollte Robb warnen, doch dieser hörte nicht. So wie ich vorhin nicht gehört hatte, als ich Angst um Tarja hatte, so war es nun bei Robb wegen Ned. Er schaffte es zu ihm, ohne auszurutschen, bei seinem Sohn ging er in die Knie.
Ich kam mit Jon und Daenerys näher, Robb sah mich an. „Ned, er ist eiskalt. Was … was hat das zu bedeuten?“, fragte er und sah zu Tarja, diese sah uns erschrocken an und wich zurück.
Der Schneefall hörte so plötzlich auf, wie er gekommen war, und jetzt würden auch Daenerys und Robb begreifen.
„War das Tarja?“, fragte mich Daenerys leise und sah zu meiner Tochter, die zitterte, mehr vor Angst, als Kälte.
„Ja war sie. Das ist das, was Rhaena dir und Robb noch sagen wollte. Doch wir hätten nicht gedacht, dass sie das kann“, sagte Jon leise und sah zu seinem Sohn, der mit Geist und Grauwind vor Tarja stand und sie in Schutz nahmen.


„DAS SIE WAS NICHT KANN, EINEN SCHNEESTURM ZU ERSCHAFFEN! WILLST DU MIR ETWA SAGEN; DASS TARJA DAS NED ANGETAN HAT!“; schrie Robb mich an, ich sah nicht zu ihm, mein Blick war auf Tarja gerichtet, die erneut zusammenzuckte.
„Ich, ich wollte das nicht. Es war ein Unfall, ich wollte ihn nicht verletzen“, hörte ich sie sagen, als ich auf sie zuging. Geist und Grauwind sahen mich an, ihre Nackenhaare standen zu Berge, doch taten sie nichts, ich sah zu Jaro.
„Was ist passiert Jaro und warum seit ihr hier draußen?“, fragte ich sanft und so ruhig ich konnte. Ich sah Robbs Gesicht nicht, doch ich sah die Angst in Tarjas Augen.
Das knirschen, von Schnee ließ mich zur Seite schauen, ich erkannte Jon.
„Robb ist mehr als nur angespannt, er will Antworten“, sagte Jon, ich nickte. „Die wird er auch bekommen, doch jetzt soll er mit Ned zu Laryna, sie soll sich sofort um Ned kümmern. Ich komme mit Tarja und Jaro nach. Robb soll sich jetzt um seinen Sohn kümmern und sich beruhigen. In seiner jetzigen Verfassung macht er Tarja mehr Angst“, sagte ich, ich hörte, wie Jon durchatmete. „Gut ich gebe mein Bestes, komm du mit Dany und den Kindern dann nach“, sagte mein Zwilling noch und ging zurück, vorher nickte er seinen Sohn aufmunternd zu.
„Robb, wir bringen Ned jetzt zu Laryna. Sie wird sich um ihn kümmern, und du bekommst später deine Antwort“, sagte Jon in einem ruhigen Tonfall, er war in diesem Moment der ruhigere der beiden Männer, er verstand, dass Schreien jetzt nichts brachte. Doch mein Mann war da anderer Meinung.
„TARJA, JARO. EUER VERHALTEN WIRD NOCH KONSEQUENZEN HABEN!“, rief er laut zu den Kindern herüber, beide zuckten zusammen. Ich wusste, dass er das Verbot meinte, das sie rausgerannt waren, doch wie ich an meiner Tochter sah, faste sie es falsch auf.


„Ich wollte es nicht, ich wollte ihn nicht verletzen. Ich  wollte doch nur, dass er stehen bleibt. Er hatte recht, Ned hatte recht, ich bin ein Monster, ich bin eine Gefahr und gehöre verbannt“, sagte Tarja, mein Herz zog sich zusammen. Ich ging zu Tarja, kniete mich vor ihr hin und zog sie in eine Umarmung, obwohl sie protestierte.
„Ich will das nie wieder von dir hören, Tarja. Du bist kein Monster, du bist meine und Robbs Tochter und du bist etwas Besonderes, mit einer besonderen Gabe. Und jetzt erzählt ihr mir und Daenerys, was passiert ist.“ sagte ich zu Jaro, während sich Tarja enger an mich kuschelte. Daenerys setzte sich neben mich und wir hörten Jaro zu, was er erzählte. Robb irrte sich, nicht Jaro und Tarja würden etwas zu hören bekommen, nein auch sein Sohn. Neds Verhalten hatte zu diesem Unfall erst geführt, den das war es. Doch war das eingetreten, was Jon am gestrigen Tag gesagt hatte. Es war etwas passiert, bevor ich alle aufklären konnte. Doch mussten auch die Kinder jetzt aufgeklärt werden, aber ruhiger und ich würde meiner Tochter helfen, diese Kräfte zu kontrollieren. Damit es nicht wieder zu solch einen Zwischenfall kam, oder schlimmer.
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