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I hate you, but I love you!

von mianashi
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
18.08.2022
22.09.2022
12
14.762
3
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22.09.2022 1.147
 
Nachdem wir das Koreanische Restaurant verlassen haben gehen wir langsam zurück zum Internat.
Auf dem Weg dorthin halte ich ihm am Arm fest umd somit bleiben wir gemeinsam stehen.
Er dreht sich zu mir um und sieht mich fragend an.

,, Ehm... Ich...Also..." Verlegen kratze ich mir unbewusst am Nacken.
,, Also...Ich.... Egal vergiss es." Enttäuscht von mir, dass ich die Worte nicht aussprechen kann lasse ich meinen Koof hängen.

,, Was wolltest du mir sagen?", fragt Harry mit einer gewissen Neugier in der Stimme.
Schweigend sehe ich weiter auf den Boden und tippe mit einem Fuß immer wieder auf den Boden auf.

,, Wenn du mir ein Liebesgeständnis machen wolltest dann...."

,, Nein! Das wollte ich nicht!", unterbreche ich ihn harsch. ,, Wieso sollte ich dir ein Liebesgeständnis machen?" Verwirrt mustere ich ihn. Wie kommt er nur auf diese absurde Idee?

,, Weil ich gut aussehe und heiß bin", schlägt er vor und macht vor seinem Gesicht mit der rechten Hand eine V Pose.

,, Yahh! Du bist so eingebildet! Idiot. Komm mal wieder von deinem hohen Ross runter."

,, Was würdest du tun, wenn ich dir hier und jetzt ein Liebesgeständnis machen würde?", fragt er mich auf einmal. Was? Will er etwa.....?!

Mit großen Augen sehe ich ihn still an.
,, Was würdest du tun?", fragt er erneut.
,,Meinst du das jetzt ernst?," frage ich vorsichtig nach.
,, Mikaa! Antworte doch einfach." Ernst sieht er mich an und kommt einen Schritt näher.

Schnell mache ich einen großen Schritt nach hinten und gehe somit auf Sicherheitsabstand.  Dabei sage ich, ohne zu überlegen und weil ich mit seiner Frage gerade einfach überfordert bin: ,,Ich würde dir ein Grab schaufeln, dich reinwerfen und wieder zubuddeln."

,, Bist du dir da ganz sicher?", fragt Harry und kommt mit provozierenden Schritten näher. Ich weiche immer weiter nach hinten aus, bis es nicht mehr geht und mir eine Straßenlaterne den Fluchtweg nach hinten versperrt. Er kommt mir näher und näher.
Was hat er vor? Hilfe....Ist der Idiot verrückt geworden!? Das alles kann er doch nicht ernst meinen! Help..!

Sein Gesicht nähert sich meinem Gesicht immer mehr. Will der Riesensack jetzt küssen?!

Plötzlich pustet er mir ins Gesicht. Danach entfernt er sich lachend von mir. ,, Du hättest dein Gesicht sehen sollen. Hast du echt gedacht ich wolle dich jetzt küssen?"

Mit knallrotem Gesicht sehe ich zu ihm auf.
,, Yahhhh du Idiot! Du Steinriese! Musstest du mir so einen schrecken einjagen!", schreie ich ihn an. ,,Und ich bin froh dass du mich nicht küssen wolltest, sonst hätte ich mich hier jetzt und auf der Stelle übergeben", füge ich hinzu. Doch innerlich frage ich mich, wie wohl seine Lippen schmecken würden. Aber es ihm zugeben, würde ich niemals. Auch, weil ich mich selbst mit den Gedanken nicht ganz so anfreunden kann.

,, Autsch. Das tat weh." Wehleidig hält Harry sich eine Hand an die Brust. ,,Dabei bin ich mir sicher, dass ich gut küssen kann."
,,Bestimmt nur in deinen schönsten Träumen", kontere ich.
,, Real und in meinen Träumen", sagt er und zwinkert mir mit einem Auge zu.

,, Idiot, davon träumst du nur...."

,, Willst du es testen?" Provozierend sieht er mich an.

,, Nee! Lass stecken!", quietsche ich laut.
Harry dreht sich um und geht weiter Richtung  Internat.
Als er sich umgedreht hat, meine ich ein leises
,,Schade ", gehört zu haben, aber das habe ich mir, denke ich, zu 99% nur eingebildet....oder?

Argh... zerbrich dir nicht darüber den Kopf!

,, Harry?", rufe ich. Harry bleibt erneut stehen.
,, Was ist jetzt los?", fragt er.
,, Ich...Also...Ich wollte mich für vorhin bedanken. Also, dass du mir geholfen hattest," sage ich und schaue kurz darauf auf den Boden.

Plötzlich tätschelt Harry meinen Kopf und sagt: ,,Selbstverständlich."

Leicht muss ich lächeln, versuche es zwar zu unterdrücken, aber es klappt leider nicht ganz so gut.

Auf einmal regt etwas am Himmel meine Aufmerksamkeit auf.
,, Wow", murmel ich. ,, Harry! Schau mal", rufe ich begeisert und zeige in den schon etwas dunklen Himmel hinauf.

Am Himmel fliegen sieben bis acht orangene Lichterlaternen. Das sieht einfach schön aus.
Wie es aussieht kommen die Laternen aus der Richtung der Schule. Haben wir was verpasst?

,, Harry? Haben die Laternen irgendeine Bedeutung? Und warum kommen die von der Richtung der Schule? Haben wir irgendwas verpasst?", frage ich ihn neugierig, während ich weiter die Lichter am Himmel beobachte.

Doch ich erhalte keine Antwort.
Verwundert, da Harry sonst auch nicht auf den Mund gefallen war, schaue ich ihn fragend an. Mein fragender Gesichtsausdruck wird schnell zu einem verwunderten, sowie zu einem besorgten.

Harry schaut die Laternen nicht so begeistert an, wie ich es vorhin getan habe. Seine Miene ist eher sauer, wütend und traurig zugleich.
Was hat er? Warum reagiert er so auf die Laternen am Himmel?

,, Harry?", frage ich ihn besorgt. Keine Reaktion. Ein paar mal rufe ich seinen Namen, bis er sich mir zuwendet. Seine Miene bleibt finster.

,, Es ist wirklich besser wenn du von der Schule verschwindest. Du gehörst einfach nicht hier her!", haut er raus, womit ich jetzt echt nicht mit gerechnet hätte.

Hatten wir das Thema nicht schon einmal? Als wir uns das erste mal getroffen haben.

,, Warum?", frage ich ihn. Langsam habe ich das Gefühl, dass es nichts persönliches ist, sondern es was mit diesen Laternen zu tun hat. Aber ich kann mir da echt keinen Reim drauf machen.

,,Der Grund kann dir egal sein. Aber es wäre besser für dich." Finster schaut er mir direkt in die Augen.

Auch wenn er mich finster anschaut, kann ich in seinen Augen einen Hauch von Traurigkeit erkennen.
Es sieht für mich fast so aus, als wenn er das Gesagte eigentlich nicht sagen wollte. Als wenn er mich vor irgendetwas beschützen möchte. Nur vor was?
Das gilt nun herauszufinden!

,, Und ich habe dir schonmal gesagt, dass ich nicht verschwinden werde!" Entschlossen sehe ich ihm in die Augen. Ich werde herausfinden warum er mich umbedingt wieder aus der Schule haben möchte.

,, Nenn mir einen Grund warum ich verschwinden soll."

,, Du gehörst nicht hier her und es ist nicht sicher hier für dich!", antwortet er und fügt noch hinzu:
,, Das waren jetzt zwei Gründe."

,,Aber keine richtigen! Also sag mir was genau das Problem ist. Oder ich sehe mich gezwungen es selbst herausfinden!"

,, Das wird dein Untergang", brummt er.
,,Dann nenn mir den genauen Grund!"Abwartend sehe ich ihn an.  ,, Oder ich verfolge dich auf Schritt und Tritt!", drohe ich ihn.

Bitter lacht Harry auf. ,,Du bist nervig. Schlimmer als eine anhängliche Zecke die sich festbeißt!"

Nun lache ich ebenfalls auf und antworte ihm:

,,Wenn ich so anhänglich wie eine Zecke bin, dann werde ich mich solange an deinem Arsch festbeißen bis du mir die Wahrheit sagst!"
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