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Der Alltag der K11-Familie

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P6 / Het
Alexandra Rietz Gerrit Grass Michael Naseband OC (Own Character) Robert Ritter Sewarion Kirkitadse
18.08.2022
02.02.2023
24
26.600
 
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22.11.2022 1.122
 
Am nächsten Tag, zuhause bei Familie Grass-Rietz:

Alex und Gerrit sitzen gemeinsam am Frühstückstisch und genießen jeweils ihre zweite Tasse Kaffee mit einer gewissen Angespanntheit dem heutigen Tag gegenüber, ob wohl alles klappen würde. Kurze Zeit später gesellt sich auch ihre Tochter zu ihnen an den Tisch dazu. Nach ein paar kurzen Gesprächsaustauschen, da der Teenager nicht gerade ein Morgenmensch ist zu solchen frühen Uhrzeiten unter der Woche, versucht Gerrit noch einmal das letzte Gespräch von Alex und ihm aufzubauen und mit seiner Tochter zu teilen: „Marianna, wenn wir heute den Einsatz zu besagter Zeit von dir in der Schule haben werden, wäre es unser Wunsch wenn du dich zu dieser Zeit nicht in der Nähe des Schulhofes aufhalten würdest. So können wir sicher sein, dass du nicht Teil unserer Einsatz wirst. Und vorher bitte zu keinem ein Wort, damit wir die Sache heute abschließen können.“ Der Teenager antwortet ihren Elternteilen gähnend: „Ja ich hab ja schon verstanden. Wir sehen uns dann heute Mittag im K11.“

Alex ist mittlerweile schon dabei den Tisch abzuräumen um dann langsam auch Richtung Arbeit aufbrechen zu können. Gerrit sagt noch bevor auch er gemeinsam mit seiner Tochter aufsteht: „Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Referat heute und wenn alles gut läuft können wir heute Abend nochmal die letzten Wochen Revue passieren lassen und dann sollte erstmal nichts dagegen sprechen dein Handy dir zurück zu geben, aber wie alles weiter laufen wird für die Zukunft besprechen wir heute Abend.“ Mit dieser Nachricht froh gestimmt macht sich zuerst das Mädchen auf den Weg zur Schule und nur kurze Zeit später verlassen auch ihre Eltern das Haus.

An der Schule angekommen macht sich Marianna nach kurzen Tratsch-Stopps bei sämtlichen Freunden und bei ihrem Partner auf den Weg in ihr Klassenzimmer, denn es ist nicht mehr viel Zeit bis zur ersten Schulstunde und somit dem Referat bei ihrem Patenonkel. So langsam steigt auch bei ihr die Nervosität.

Pünktlich mit dem ersten Schulgong betritt auch schon Lehrer Naseband das Klassenzimmer mit begrüßenden Worten: „So guten Morgen. Ich hoffe ihr seid alle ausgeschlafen und somit fit für den Tag! Ich werde mich jetzt erstmal zurücklehnen können und wir lauschen alle dem Referat eurer Mitschülerin Marianna.“ Die Schüler schnauben tief aus mit diesem Frohsinn zu dieser frühen Stunde.

Schon eine viertel Stunde später ist Marianna fertig mit ihrem Referat und ihr wird dankend applaudiert von ihren Mitschülern, da auch alle froh sind nur einem Referat lauschen zu mussten in der ersten Stunde anstatt straffen Unterrichtsprogramm. Da ergreift Michael Naseband das Wort: „Dankeschön an dich, Marianna, für diese Wiederholung nochmal von dem Unterrichtsstoff. Zur Besprechung beziehungsweise Bewertung werde ich mit Marianna kurz vor die Türe gehen und ihr könnt euch alle schon mal mit dem nächsten Thema beschäftigen, welches ihr im Buch auf Seite 135 findet. Wir sind gleich zurück.“ Mit einer einladenden Handbewegung verlassen Micha und Marianna das Klassenzimmer in den Gang hinaus.

Dort angekommen startet Michael wieder in die Unterhaltung: „So mein Schatz. Ich bin stolz auf das was du heute auf die Beine gestellt hast, auch wenn es gemeinsam mit deinem Papa war, aber das habt ihr beiden vielleicht auch gebraucht, so wie ich das gestern gesehen habe?! Eine genaue Note werde ich dir dafür nicht mehr geben, denn meine Zeit als Lehrer ist schon so gut wie abgelaufen und ich möchte nicht das es hinterher heißt es war eine parteiische Entscheidung. Ich werde deine Unterlagen bei Frau Bauer abgeben und sie soll sich ein Bild darüber verschaffen und dann mit dir gemeinsam die Note besprechen. Ist das für dich soweit in Ordnung? Und ab später bin ich dann wieder nur dein Dodi und nicht mehr Lehrer, dann müssen wir uns nicht mehr verstecken.“ Um das Gesagte zu untermalen schließt er den Teenager in die Arme und diese antwortet ihm ins Ohr: „Das wird wohl für mich so in Ordnung gehen müssen. Und ich bin auch froh wenn diese komische Konstellation hier ein Ende nimmt.“

Beide bemerken in ihrer innigen Umarmung, nur auf sich konzentriert, nicht wie zwei junge Teenager aus dem Treppenhaus direkten Blick auf Patenonkel und Patenkind haben und der eine dem anderen einen Klaps auf die Schulter gibt mit dem leisen Hinweis: „Sieh mal einer an, ich glaube ich weiß wer uns an die Bullen verraten hat.“ Da gibt ihm die andere Person zur Antwort während sie langsam weiterlaufen und aus dem Blickfeld verschwinden: „Jetzt lassen wir die Bullen erstmal ins Leere laufen und schauen uns diesen Spaß genüsslich an und später kümmern wir uns dann um die Verräterin, dafür habe ich schon einen Plan!“ Beide Personen grinsen sich an und genießen ihr Vorhaben.

Schon etwa 20 Minuten bevor der Drogendeal vonstatten gehen soll, sind Alex, Gerrit und auch Robert gemeinsam mit weiteren zivilen Kollegen im nahen Umfeld der Schule eingetroffen. Die letzte Lagebesprechung gab es heute früh noch gemeinsam mit Kollege Naseband und auch Staatsanwalt Kirkitadse war mit von der Partie, um nochmal den genauen Ablauf des Zugriffes zu planen. Nun stehen hier alle parat, ringsherum um die Schule platziert um alle Fluchtwege zu versperren, immer wartend auf ein jeweiliges Zeichen. Kollege Naseband wurde extra für diese Einsatzzeit die 2te und 3te Schulstunde unterrichtsfrei gegeben vom Direktor und hält sich im Gebäude unauffällig bereit, gewappnet mit Waffe und Headset, um so Infos nach draußen an seine Kollegen zu geben.

Michael hat sich im Erdgeschoss in einem leeren Raum auf die Lauer gelegt um einen optimalen Blickwinkel auf den Schauplatz zu haben. Als es schon etwa zehn Minuten nach dem geplanten Termin ist und Micha schon langsam ungeduldig wird, fallen ihm plötzlich zwei dunkle Gestalten auf dem Dach der Schule auf. Ehe er reagieren kann lassen die beiden Gestalten ein weißes Tuch mit einem Schriftzug „Wir wissen genau das ihr hier seid, Bullen!“ an der Wand entlang herunter hängen. Und bis sich Kommissar Naseband wieder gefasst hat, sind die beiden Personen schon wieder vom Dach verschwunden und er gibt den Befehl durchs Walki-Talki: „Verdammt! Die haben uns verarscht. Alle Ausgänge sofort versperren. Gesucht werden zwei komplett in schwarz gekleidete Personen, welche soeben noch auf dem Dach waren! Wir lassen keine Person mehr aus dem Haus. Wir brauchen Verstärkung und dann gehen wir nach und nach durch jedes Zimmer! Ich lass mich hier nicht von Kindern auf der Nase rumtanzen!“ Alex erkennt sofort Michaels stinkwütenden Unterton und ergreift ihr gemeinsames Walki-Talki, während Robert und Gerrit schon aus dem Auto springen um Gesagtes umzusetzen: „Michael was ist passiert?“ Eine kurze Antwort folgt von ihm, während er schon dabei ist auf den Gang zu springen und sich erstmal Richtung Dach auf den Weg zu machen: „Die haben ganz Dreist ein Plakat vom Dach hängen lassen mit den Worten dass sie wissen das wir hier sind.“
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