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Der Alltag der K11-Familie

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P6 / Het
Alexandra Rietz Gerrit Grass Michael Naseband OC (Own Character) Robert Ritter Sewarion Kirkitadse
18.08.2022
17.01.2023
23
25.277
 
Alle Kapitel
72 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.11.2022 1.126
 
Soo meine Lieben ;) ich bin es mal wieder, seltener Gast...
Ich hoffe ich kann euch den Tag etwas versüßen mit diesem Kapitel
Viel Spaß beim Lesen

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Einige Zeit später sind beide dabei den Tisch von sämtlichen Materialien zu befreien und alles dort zu verstauen wo es hingehört. Kurz bevor sie das endgültige Ziel erreicht haben, öffnet sich die Haustüre mit Hilfe eines Schlüssels. Herein tritt Alex dicht gefolgt von ihrem Kollegen Michael. „Hallo zusammen. Ich hab Micha auf ein Feierabendbierchen eingeladen und wir haben Pizza für alle von unserem Lieblingsitaliener mitgebracht“, begrüßt Alex ihre Familie, was möglich ist durch den komplett offenen Wohnbereich in ihrem Zuhause. Die Begrüßung fällt kurz aus, denn alle Parteien haben sich heute schon gesehen. Gerrit schnappt sich seine Tochter kurz zur Seite: „Mama und ich decken den Tisch und du entschuldigst dich bei deinem Patenonkel und dann können wir gemeinsam unsere Pizza vernaschen.“ Er drückt sie noch kurz an der Schulter und ergänzt lauter: „Alex lass uns beide mal gemeinsam den Tisch decken. Ich denke die zwei brauchen mal kurz fünf Minuten.“ Mit diesen Worten begeben sich Michael und Marianna kurz ins Wohnzimmer und nehmen auf dem gemütlichen, beigen Sofa Platz. Sie setzen sich in die Ecke der Couch um direkten Kontakt zu haben. Marianna legt ihre Hände in den Schoss und spielt nervös an ihren Fingernägeln herum. Kommissar Naseband sitzt aufrecht und mit breiter Brust, denn er ist Gespräche den ganzen langen Tag gewohnt und lässt sich von unangenehmen und ungewissen Tatsachen nicht aus der Ruhe bringen. Die Tatsache das sein Patenkind vor einem Gespräch mit ihm nervös zu sein scheint beschäftigt ihn dann doch. Als Kommissar ist ihm diese Geste nichts unbekanntes und er nutzt diese Situation sonst mit seinen Ermittlerfähigkeiten aus um gefühlvoll an weitere Informationen zu gelangen, jedoch bei Marianna löst es etwas besonderes in ihm aus. Er möchte sie am liebsten einfach in den Arm nehmen und ihr zeigen das er immer für sie da ist, doch in diesem Moment, weiß er, wäre es erziehungstechnisch nicht sinnvoll, deswegen greift er nur ihre Hände und zieht diese auf seine Oberschenkel und kann diese nur mit einer Hand dort in einem liebevollen, festen Griff fixieren. Seine andere Hand legt er ihr sachte unters Kinn und schiebt es leicht nach oben um Augenkontakt zwischen ihnen beiden zu erzeugen und sie zum Reden aufzufordern. Kurze Zeit später beginnt Marianna endlich das Gespräch: „Dodi, ich möchte mich heute für mein Verhalten an der Schule dir gegenüber entschuldigen. Es war falsch mich während dem Unterricht und danach vor dem Klassenzimmer dir gegenüber so zu verhalten. Das muss dich stark verletzt haben, was man dir auch angesehen hat, doch in diesem Moment konnte ich nicht richtig damit umgehen.“ Sie pausiert kurz und wartet auf eine Reaktion von ihrem Gegenüber. Michael fällt ein großer Stein vom Herzen, denn diese Worte lösen in ihm eine deutliche Erleichterung aus. Das Mädchen ergänzt noch: „Um dir zu zeigen wie ernst ich das meine, haben Papa und ich uns heute richtig ins Zeug gelegt für das morgige Referat. Ich hoffe es gefällt dir?! So nervös war ich glaube noch nie vor einer Prüfung, es ist eine besondere Situation.“ „Meine Liebe, ich danke dir sehr für deine Entschuldigung, dein Verhalten heute war schon verletzlich. Auch wenn wir in dieser Situation in einem anderen Rollenverhältnis als sonst waren hätte ich doch mit einer dementsprechenden Reaktion gerechnet oder hauptsächlich auch gewünscht. Deswegen hoffe ich, dass das Referat morgen gut wird, aber das warten wir auf morgen ab, damit ich nicht voreingenommen bin und ich werde das ganze unparteiisch bewerten, denn nach deinem Verhalten heut hast du deine Chance was ich dir geboten habe nicht genutzt und so musst du dir das jetzt erarbeiten wie jeder andere. Ich würde sagen sowas nennt man sein Vitamin-D verspielt. Aber jetzt lass uns gemeinsam was essen und dann sehen wir weiter.“

Nach diesen Schlussworten gehen die beiden zurück zum Esstisch, wo Alex und Gerrit nach kurzer Zeit auch schon dazu stoßen. Alle Fünf genießen den Abend, welchen sie normalerweise öfters in solch entspannter Stimmung genießen. Im Anschluss an das Pizzaessen entschieden sie sich noch ein Brettspiel zu spielen. Aus einer Runde wurden immer mehr Runden und so verging der Abend in Windeseile. Kurz vor 21:30 Uhr macht Gerrit seine Tochter auf ihre bevorstehende Bettzeit aufmerksam, welche um 22 Uhr startet. Zu dieser Zeit weiß der Teenager genau das ab dieser Uhrzeit das Handy zur Seite gelegt werden muss und der Fernseher und sämtliches anderes technisches Zeug aus zu sein hat. Ohne große Wiederworte verabschiedet sie sich von allen dreien und wünscht jedem eine gute Nacht und verschwindet dann in den ersten Stock zum Badezimmer und anschließend verkriecht sie sich in ihrem Zimmer.

Michael trank noch sein angebrochenes Bier zu Ende und macht sich dann auf den Weg nach Hause. Der Weg in seine Wohnung ist nicht sehr weit von dem Häuschen seiner Freunde entfernt, was ihm deswegen nur einige Minuten Fußmarsch kostet, da er nach dem feuchten Abend nicht mehr Auto fahren wollte.

Nachdem Alex und Gerrit die Wohnung und auch Küche auf Vordermann gebracht haben, machen sie sich auch auf ins Badezimmer und dann direkt ins Bett. Beide haben beschlossen heute schon gegen 23 Uhr ins Bett zu gehen. Die letzten Nächte waren doch etwas unruhig, kurz und unausruhsam, dadurch versuchen sie heute nach der guten Stimmung so in einen erholsamen Schlaf zu verfallen.

Als beide im Bett liegen kuschelt sich Alex an Gerrit’s Schulter und beginnt das Gespräch: „Ich hoffe morgen klappt unser Einsatz und wir können den Fall schnell zu den Akten legen, dann können wir wenigstens diesen Punkt abhaken.“ „Ich glaube fest daran das morgen alles glatt geht. Es kann eigentlich nichts mehr schief gehen, wir haben alles bis ins kleinste Detail geplant. Und wir sind keine Anfänger in solchen Sachen“, meint ihr Mann, wie immer positiv gestimmt. „Wichtig ist das keiner morgen mitbekommt, dass Marianna unsere Tochter ist, um sie nicht irgendwie in diese Sache mit reinzuziehen oder ihr dadurch Probleme zu bereiten. Falls sie nichts mit dem Ganzen zu tun hat, aber das glaube ich nicht mehr, weil sonst hätte sie Micha heute nicht diesen Tipp gegeben“, sagt Alexandra. Gerrit’s Meinung dazu: „Das werden wir schon alles hinbekommen. Zu diesem Zeitpunkt soll sie sich einfach weit genug entfernt vom Schulhof aufhalten. Sie wusste aufjedenfall Bescheid das an ihrer Schule mit Drogen gedealt wird und sie hat uns nicht Bescheid gegeben. Darüber werde ich oder wir definitiv nochmal in Zukunft mit ihr sprechen. Trotzdem glaube ich nicht, dass sie dort auch Drogen gekauft hat oder damit gedealt hat.“ Damit beenden beide das ernste Gespräch und erzählen sich noch etwas von diesem und etwas von jenem, bis sie kurz darauf einschlafen und somit den Tag beenden.
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