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Der Alltag der K11-Familie

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie / P6 / Het
Alexandra Rietz Gerrit Grass Michael Naseband OC (Own Character) Robert Ritter Sewarion Kirkitadse
18.08.2022
17.01.2023
23
25.277
 
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72 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.10.2022 1.252
 
So heute gibt es ein Kapitel für euch zum Wochenende ;), deswegen bleibt mir nur euch ein schönes Wochenende zu wünschen

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Zuhause angekommen parkt Gerrit seinen Skoda Dienstwagen in die Garage und alle drei betreten nacheinander das Haus, wobei Marianna als letztes folgt. Nachdem sich alle ihren leichten Jäckchen und Schuhen an der Garderobe entledigt haben, stehen sie nun im großen, offenen Wohn- & Essbereich. Marianna steht ebenfalls mitten im Raum schüchtern und unwissend, welche Reaktion jetzt wohl die richtige ist. Um das überfällige Gespräch zu beginnen startet ihr Papa: „Ich glaube wir sollten uns gemeinsam im Wohnzimmer etwas zusammen setzen und über gewisse Dinge sprechen.“ Dementsprechend bittet er seine zwei Damen zum Sofa. Dort angekommen nimmt Marianna auch schon auf dem Sessel Platz, seitlich von ihr nehmen ihre Eltern am langgezogenen Sofateil Platz. Gerrit gibt seiner Tochter etwas Zeit, ob diese von sich aus auf die Situation reagieren möchte, aber da keine Anzeichen kommen, sagt er: „So, wo soll ich den starten?! Ich möchte einmal deine Taten der letzten Zeit nochmal zusammenfassen, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind: Handy während des Unterrichts, zickiges Verhalten in der Schule deinen Lehrern gegenüber, mittlerweile auch zu uns und deinem Patenonkel und heute die Sache mit den Drogen. Deswegen wird es dich nicht verwundern, dein Handyverbot bleibt und es wird kein anderes heimlich besorgt! Dazu wird kommen Hausarrest, Laptop- und Fernsehverbot. Beim Laptop wird eine Ausnahme gemacht, sobald es für schulische Zwecke gebraucht wird. Die ganze Sache wird solange erhalten bleiben wie wir es für nötig halten, von Wochen über Monate bis zu Jahren! Geht das für dich in Ordnung?“ „Nein natürlich ist das für mich nicht Ordnung. Wie soll ich den dann noch ein normales Leben führen? Und außerdem wenn ihr immernoch Onkel Micha undercover bei uns an der Schule einschleusen wollt, dann müsst ihr mir wohl auch etwas entgegen kommen, ansonsten weiß morgen schon jeder von der ganzen Sache bevor Micha die Schule überhaupt betreten hat!“, versucht das Mädchen zu kontern. „Fräulein! Hier wird keine Erpressung betrieben! Normalerweise müsste man dich für deine Aktionen noch viel mehr bestrafen, deswegen wird es dadurch auch keine Kooperation geben! Solltest du nur einen Ton morgen oder irgendwann an jemand weiter geben, dann können wir deine Zügel auch noch etwas enger anziehen. Ich wüsste da noch ein paar Dinge die dir sehr wichtig sind: während des Hausarrest darfst du ja immer trotzdem zu deinen Fußballtrainings und -spielen gehen, weil wir deine sportliche Aktivität und Freude nicht einbremsen wollen, aber da kann man dich auch ganz einfach entschuldigen für die nächsten Wochen und Monate!“, mischt sich nun auch ihre Mama dazu. „Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt. Da pack ich meine Sachen und verschwinde von hier!“, brüllt Marianna und springt auf. Ihr gleich macht es ihr Papa und so sehen sie sich fast in die Augen, so gut es möglich ist mit dem Größenunterschied: „Hör auf uns mit irgendwas zu drohen. Das hier nimmt heute jetzt ein Ende. Wir haben dein Aufenthaltsbestimmungsrecht und somit werden wir dich immer direkt wieder zurück holen. Aber wenn du es so möchtest können wir dir sicher einen Platz in einem Jugendheim besorgen, wenn du dich dort wohler fühlst als bei uns! Ich möchte, dass du endlich beginnst deinen Kopf einzuschalten und an deine Zukunft denkst. Ich weiß nicht was mit meinem Engel an Tochter passiert, aber das was du aktuell präsentierst, hat nichts mit meinem Kind zu tun.“ Die brüllende Art und die letzten Worte scheinen bei dem Teenager hängen zu bleiben, denn trotz Kampf dagegen beginnen einzelne Tränen die Wange des Mädchens hinunterzulaufen. Aus ein paar Tränchen wird ein kompletter Weinanfall, wodurch sie sich auch wieder zurück in den Sessel fallen lässt. Gewohnt ist es das Mädchen in solchen Situationen von ihren Eltern in den Arm genommen zu werden, vorallem aber auch von ihrem Papa aufgrund ihrer sehr engen Vater-Tochter-Beziehung, doch dies bleibt ihr heute scheinbar verwehrt. Dadurch das das Kind ihr Gesicht in den Händen vergräbt, sieht sie nicht, dass ihre Mutter die Umarmunsgeste vollziehen möchte, doch wird sie mit dem Arm von Gerrit aufgehalten. Noch während die Tränen kullern sagt Gerrit: „Wir möchten, dass du jetzt in dein Zimmer gehst, über alles nachdenkst, und wenn du dich entschieden hast wie dein Leben weitergehen soll und du dich wieder beruhigt hast, werden wir hier auf dich warten.“  Trotz Gerrit’s Eisernheit in seinen Worten findet er zuletzt doch wieder Worte des Rückhalts von ihnen als Eltern an seine Tochter, denn er weiß genau welche Knöpfe er zu drücken hat und was wie bei seinem Kind auslösen. Schluchzend steht Marianna auf und verlässt das Wohnzimmer.

Nach etlichen Minuten Stille sucht Alexandra Rietz das Gespräch zu ihrem Mann: „Meinst du das war nicht etwas hart wie du mit ihr gesprochen hast? Und wenn sie uns dann doch verlassen will?“ Die Antwort kommt von Gerrit: „Glaube es mir die Einsicht wird kommen und auch wenn etliche Worte aus der Emotion heraus gekommen sind haben sie vielleicht nicht geschadet und es findet ein Umdenken statt. Dadurch das von beiden Seiten die Emotionen so hochgekocht sind belassen wir es glaube ich für heute und lassen den Drogentest erstmal ausfallen, in der Hoffnung keinen Fehler zu begehen.“ „Na gut, dann werde ich dir mal vertrauen müssen. Aber mal was ganz anderes, was denkst du ist zwischen Fabian und Marianna? Eigentlich wäre vielleicht genau jetzt der richtige und wichtige Punkt mit ihr über Verhütung zu sprechen oder zum Gynäkologen zu gehen“, überlegt Alex. Gerrit atmet einmal tief aus, denn diese Vorstellung ist für einen Vater nicht die tollste: „Also ich würde sagen die Sache ist eindeutig. Jedoch denke ich nicht, dass wir in der aktuellen Situation einen guten Draht zu ihr haben werden um solch ein Thema wieder anzusprechen. Erst recht nicht von mir, vorallem nach vorhin wird sie mit mir nicht über ihr Sexualleben sprechen wollen.“ Deswegen meint Alex: „Na gut, dann werde ich wohl mal einen passenden Moment in nächster Zeit abwarten.“

Der komplette Abend verläuft ohne weitere aufeinander Treffen der gegenseitigen Parteien und so beginnt der nächste Morgen. Marianna hat auch nicht zum Abendessen das Zimmer verlassen, egal welche Versuche Alex gestartet hat. In der Früh sind Alex und Gerrit gespannt ob ihre Tochter aufsteht um die Schule zu besuchen, doch widererwarten kommt pünktlich ihre Tochter an den Frühstückstisch mit einem leisen „guten Morgen“, welches von Alex und Gerrit in einer erhöhten Tonstärke erwidert wird, da beide schon ihre erste Tasse Kaffee intus haben. Als der Teenager fertig ist und sich gerade ihre Schultasche schnappen möchte unterbricht sie Gerrit: „Heute wird Onkel Micha deine Klasse unterrichten und den ganzen Tag an der Schule sein. Ich möchte dich nochmal daran erinnern, worum wir dich gebeten haben. Heute Nachmittag möchte ich keine Beschwerde von Micha über dich erhalten. Und somit einen schönen Schultag. Wir sehen uns heute Mittag nach Schulschluss im K11!“ Ohne weiteren Kommentar macht sich das Mädchen in Richtung Schule auf und kurze Zeit später verlassen auch Alex und Gerrit das Haus Richtung Arbeitsstätte um noch kurz die Möglichkeit zu haben mit ihren Kollegen Naseband alle Details durchzusprechen.

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So das wars auch schon wieder von meiner Seite.
Ich hätte aber noch 2 Fragen auch euch:
1. Hättet ihr nochmal einen Wunsch was man einbauen könnte? Egal in welche Richtung
2. Soll die Geschichte nachdem der Fall mit den Drogen beendet ist weiter gehen und den weiteren Alltag beschreiben inkl neuer Fälle und Alltagsprobleme oder soll ich zu einem Ende kommen?
Ich würde mich freuen über eure Meinung ;)
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