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I´ll stand by you

von The Woman
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P12 / Het
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
07.08.2022
13.11.2022
211
143.443
16
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
18.08.2022 833
 
Samu

Zunächst war alles gut gewesen, wir hatten uns wunderbar unterhalten und reichlich gefrühstückt. Kein Wunder, immerhin hatten wir ja auch vor gehabt Touri zu spielen. Aber dann, änderten sich unsere Pläne schlagartig.
Lennja stand mit einem Mal vor mir und regte sich nicht mehr. Sie stand einfach nur da und blickte mir mit weit aufgerissenen Augen entgegen. Und im nächsten Moment schien es als könne sie ihre linke Körperseite nicht mehr bewegen, denn auch auf ihrer linken Gesichtshälfte war keine Regung zu erkennen. Wir hatten uns doch gerade erst wieder gefunden und nun das. In mir herrschte die blanke Panik und mit einem Mal sackte sie weg. Zum Glück war ich schnell genug und fing den Sturz ab, andernfalls wäre sie auf den Fliesenboden gestürzt.
Noch nie hatte ich etwas dieser Art erlebt und es bereitete mir große Angst. Ich hatte Angst um Lennja, da ich nicht wusste was gerade passierte.
Es kam mir nur eine einzige plausible Sache in den Sinn, ich musste einen Krankenwagen rufen. Doch, scheinbar erlangte sie wieder die Kontrolle über ihren Körper, denn als ich ihr sagte, dass ich einen Krankenwagen rufen würde, bat sie mich es nicht zu tun.
Nun war ich vollkommen verwirrt, denn es war offensichtlich, dass es ihr nicht gut ging und nun sollte ich keinen Krankenwagen rufen?
„Lennja... ich … bitte lass mich einen Krankenwagen rufen“ versuchte ich sie zu überzeugen, da ich selbst vollkommen überfordert war, mit dem was gerade geschehen war. Ich wollte nicht, das es ihr noch schlechter ging und war mir sicher, das es nicht schaden würde, wenn ein Arzt sich der Sache annahm.
Ich hielt sie in meinen Armen und ihr Blick hatte sich vollkommen verändert, sie war ruhig, wirkte müde und mit einem Mal kniff sie die Augen zusammen und zog die Luft zischen und schmerzerfüllt in ihre Lungen.
„Nein kein Krankenwagen... das ist …“ sie brach ab und atmete ein paar Mal recht schnell und schien versuchen ihre Augen zu öffnen, doch etwas schien sie daran zu hindern.
„Das ist... meine Migräne!“ gab sie mir dann schließlich die Erklärung, was mit ihr los war. Auf der einen Seite war ich erleichtert, auf der anderen Seite erschreckte es mich, mit welch einer Wucht die Migräne bei ihr zuschlug.
„Was... kann ich tun?!“ fragte ich unsicher, aber mit dem festen Entschluss, dass ich alles tun würde damit es ihr besser ging.
„Du kannst... nicht … viel machen“ sprach sie leise, die Sprache als hätte sie zu tief ins Glas geblickt, recht verwaschen und undeutlich, so dass ich genau hinhören musste.
So wie sie nun in meinen Armen lag, stellte ich mir vor wie es wohl gewesen wäre, wenn sie alleine war. Es musste furchtbar sein, dies vollkommen auf sich selbst gestellt erleben zu müssen.
Vorsichtig zog ich sie enger in meine Arme, legte ihren Arm um meine Schultern und hob sie hoch. Ich steuerte die Couch an, bettete sie vorsichtig auf dieser und sorgte dafür, dass sie es möglichst bequem hatte. Sanft schob ich eine Strähne aus ihrem Gesicht und kniete mich neben die Couch.
„Sag mir was ich tun kann... hast du irgendwelche Tabletten?“ fragte ich erneut und nur nach und nach kamen die Antworten von Lennja.
Sie sprach etwas von einem Medikamentenschrank und nannte Handelsnamen die ich schon vorher gehört hatte. Ich suchte an der Stelle die sie mir sagte und fand es schließlich. In der Küche holte ich noch ein Glas Wasser und brachte dann alles zu ihr.
„Ich... brauch... n Eimer!“ murmelte sie noch und dann verstand ich warum. Wie eine gestochene Tarantel sprintete ich los und suchte in Küche und Bad nach einem Eimer und fand diesen schließlich hinter der Badezimmertür.
Schnell brachte ich diesen zu Lennja und im nächsten Moment erbrach sie bereits.
Ich griff ihre Haare und hielt sie zurück. Dieser Anblick tat mir in der Seele weh und es gab nichts was ich hätte tun können damit es ihr besser ging.
„Du... musst nich bleiben!“ murmelte sie mir entgegen als sie wieder ins Kissen sank.
„Was redest du denn da... natürlich bleibe ich!“ das stand für mich außer Frage. Ich entsorgte den Inhalt des Eimers und fand im Bad ein frisches Gästehandtuch, das ich mit kühlem Wasser tränkte. Vielleicht half es ihr ja und so legte ich ihr das Tuch auf die Stirn, nachdem sie die Tabletten genommen hatte. Dein Eimer hatte ich vorsichtshalber noch einmal mitgenommen.
Und so blieb ich einfach bei ihr sitzen und wachte über ihren Schlaf, während der prüfende Blick ihres rundlichen Katers auf mir lag...


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Hallo ihr Lieben,
erst einmal vielen Dank für alle die jetzt schon fleißig mitfiebern und ein Review da lassen. Danke dafür, da macht das schreiben umso mehr Spaß. Nun macht aber auch die Urlaubszeit vor mir nicht Halt und morgen gehts in aller Herrgottsfrühe raus und unser Trip ans Meer startet. Es kann also sein, dass in den nächsten 8 Tagen die neuen Kapitel nicht so regelmäßig erscheinen wie bisher. Danach werde ich aber wieder durchstarten.
XOXO und euch eine gute Zeit
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