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Die Wunderbare Welt von Micky Maus||Der Piratenkapitän und dessen Matrosin

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Het
06.08.2022
06.08.2022
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06.08.2022 1.202
 
„Eindringling, du wagst es mir die Schatzkarte wegnehmen zu wollen?“ Rief es, kaum war die Sonne untergegangen und die Leute in ihren Kojen. Der Grund für den Aufschrei? Micky Maus, ein Matrose auf dem Piratenschiff von dem gefürchteten Piraten, Hakenbein Karlo, hatte sich in dessen Kajüte gewagt. Dabei war sein Plan die Karte zu stehlen, wie man sich beim Ausruf denken konnte.  
„So so!“ Rief er und kam mit dem Mäuserich aus seiner Kajüte, treffend auf einige Matrosen, welche durch den Aufschrei geweckt wurden.  
„Wenn ich also um die Karte fürchten muss, solang sie ihren Wert nicht verloren hat, werde ich halt um diese Zeit nach dem Schatz suchen und einer von euch kommt mit mir!“ Rief der Piratenkapitän über das Deck, auf was sich die Menge spaltete und Minnie Maus, eine weitere Matrosin des Kapitäns, die Einzige war, welche direkt vor ihm stehen blieb.  
„Oh wei…“ Sagte sie, als sie nach links und rechts sah.  
„Du, kommst mit mir, Matrosin Minnie! Keine Widerrede!“ Sagte er.  
Sie seufzte. Tief. Sie mochte ihn nämlich kaum. Der Grund, weshalb sie an Bord war, war weil sie ihren Mut schnell bewiesen hatte, als der Kapitän nach einem Ersatz suchte, für einen seiner Matrosen. Dennoch war sie nicht mehr als ein Matrose. Unbedeutend. Zumal sie selbst die Karte stehlen wollte. Doch wie ihr Kapitän bereits sagte, es gab keine Widerrede.  

Sie gingen also zu zweit in den komplett dunklen Wald, wo der Kater äußerst flink durch die Sträucher lief, doch keine Rücksicht auf die Matrosin nahm, welche sehr bald ins Keuchen kam.  
„Was ist denn bloß los, wenn das so weiter geht, ist die Sonne auf, bevor wir auch nur einen Punkt der Schatzkarte erreicht haben!“ Schimpfte er.  
„Verzeihen sie Kapitän, aber ich bin ein kleines Bisschen müde von dem Schrubben an Deck. Ich bemühe mich aber sicher!“ Sagte sie und gähnte.  
„Dann bemüh dich besser, weil in dem Tempo wird das nichts!“ Stöhnte er, auf was sie seufzte.  

Da kamen sie auch schon am ersten Teil des Weges an.
„Willst du den wertvollsten Schatz von allen, musst du vorbei an den tödlichen Fallen.“ Las der schwarze Kater vor und stand mit Minnie nun in einer beleuchteten Höhle mit Totenkopf am Eingang, in welcher der Boden aus Trittfallen bestand, über den es galt herüberzukommen.  
„Okay, wenn sie sagen wollen, dass ich zuerst gehen soll, können sie das vergessen. Sie sind doch ein echter Pirat und die sind nicht feige!“ Begann das Mäuschen zu schimpfen.  
„Ordentlich große Klappe für einen Matrosen, aber fein, dann gehen wir halt zu zweit, irgendwelche Vorschläge?“  
Sie sah sich um, nahm einen Stock und drückte mit dem auf einen der Druckplatten. Ohne eine Sekunde Verzögerung flogen Pfeile auf die Beiden zu, auf was sich beide duckten. Verlegen lächelte sie ihn auf das an, wobei er sie kritisch ansah.  
„Und was war da der Plan?“ Fragte er.  
„Ich wollte sehen auf welche Platte wir nicht gehen sollten. Diese ist es schon mal nicht.“ Sagte sie und lachte verlegen, bevor sie tief einatmete und doch tat, was sie eigentlich nicht tun wollte.  
Sie rannte herüber und kam heil auf der anderen Seite an, wenn auch ein wenig erschrocken, denn Pfeile und Säbel versuchten ihre Lebenszeit zu verkürzen.  
„Na los, Kapitän, ich hoffe Sie haben sich die richtigen Platten gemerkt.“ Rief sie, während er noch immer erstaunt dastand, denn er hatte nicht damit gerechnet, dass Minnie sich dann doch einfach rüber trauen würde.  
„Wie war das nochmal, du wolltest nicht zuerst gehen?“ Fragte er dann, auf was sie grinsend nickte.
„Sicher, aber was für eine Wahl hatten wir und Sie wären doch nie zuerst gegangen, Kapitän Hasenfuss.“ Sagte sie.  
Er sah wütend zu ihr hinüber und lief dann selbst über die Platten, wobei er es direkt bereute, denn Pfeile flogen bei der Bewegung, die er machte. Zudem kamen klingen, Feuerwerfer und fliegende Speere. Er war am Taumeln auf der letzten Platte und wäre beinahe von einem Pfeil getroffen, wenn seine Handlangerin ihn nicht an seiner Hand runtergezogen hätte.  

„Alles in Ordnung?“ Fragte sie, auf was er verlegen aufstand und sich auch leicht beleidigt den Dreck von der Kleidung abklopfte.  
„Ja ja, alles gut, lass uns weiter gehen.“ Sagte er und ging vor, auf was sie mit den Augen rollte und seufzte.  
Sie liefen in Stille, über die Zeit, die sie nach dem nächsten Punkt suchten. Wobei der schwarze Kater dennoch eine Frage stellte.  
„Sag mal Minnie, wieso hast du mich da eigentlich gerettet? Nicht dass ich es gebraucht hätte, aber dennoch.“  
Sie sah verlegen zu Boden, kaum hatte er die Frage gestellt.  
„Weiß nicht, ich befürchte halt, dass Sie es doch benötigten. Egal.“ Sagte sie und preschte dann vor, hatten sie das nächste Ziel erreicht.  

„Gib mal her…“  
„Was, nein, du läufst mir doch mit der Karte davon, wenn ich dir die gebe!“  
„Angesichts dessen, das Sie vorhaben alles für sich zu behalten, sollte Sie das auch nicht wundern, aber ohne Sie fährt die Mannschaft auch nicht ab, also würde ich mir damit eh nur ins eigene Fleisch schneiden.“ Sagte sie ein wenig genervt, auf was ihr Kapitän nachdachte und dann einwilligte.  
Wenn auch noch immer misstrauisch, gab er ihr die Karte, auf was sie vorlas: „Das Wasser der Lagune darfst du nicht stören, sonst werden dich Meerjungfrauen betören.“ Sagte sie und sah zu dem klaren Wasser, in welchem das Licht des Mondes sich spiegelte.  
„Das heißt, wir müssen da rüber.“ Brummte Karlo tief, auf was die Begleiterin nickte.  
„Ich würde ja sagen, nehmen wir beide die Lianen, aber ich weiß nicht, ob diese Sie tragen werden. Nicht weil sie zu dick sind! Nur halt, weil sie grösser und schwerer sind.“ Dachte Minnie laut nach, auf was er sie skeptisch ansah, doch sich dann wieder auf die Sache konzentrierte.  
„Dann geh ich trotzdem zuerst, bevor du mich wieder aufziehst, weil ich ein Feigling bin.“ Sagte er und sah sie an.  
Sie sah ihn auf das verlegen an, doch er setzte tatsächlicher Weise ein lockeres Lächeln auf, bevor er sich eine der Ranken schnappte und an ihr versuchte sich auf die andere Seite zu hangeln. Schade nur, dass die Maus recht hatte und die Liane noch direkt am Anfang riss. Mit einem lauten Platscher fiel er also ins Wasser, wo die Meerjungfrauen, mit pastellfarbener Haut und nun durchnässten Frisuren, aus ihrem Schlummer erwachten und sich wütend auf ihn stürzten. Schnell dachte Minnie an eine Lösung und Pfiff dann, um die Aufmerksamkeit auf sich gerichtet zu bekommen.  

„Hey ihr stinkenden Bestien, kommt doch hier her, ich habe keine Angst vor euch!” Rief sie ihnen zu und sah kurz zu dem schwarzen Kater, welcher Verstand und auf die andere Seite schwamm. Kaum waren die Fischfrauen nah an der Maus dran, griff sie nach einer eigenen Ranke und schwang herüber. Einziges Problem, auch ihre Liane riss und knapp am Ziel wäre sie beinahe doch in die Lagune gefallen, wenn der Kapitän sie nicht aus der Luft geschnappt hätte. Er setzte sie dann auch bald wieder ab, um mit ihr weiter laufen zu können.
 
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