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Bogdana

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
05.08.2022
05.08.2022
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Bogdana

Kapitel 1


Berlin war bewölkt, die Blätter änderten ihre Farben bereits von Grün in Rot und teilweise auch schon in Gelb.
Peter kam sich in seiner Militärjacke und seinem Inch-Fluchtrucksack mega cool vor. Voller Vorfreude und mit einem aufgeregten Freudenkribbeln, welches ihm durch Mark und Bein ging hüpfte Er aus der S-Bahn und zog sein Smartphone aus der Hosentasche seiner Jeans hervor. Er schaute bei Google Maps nach dem Standort seiner beiden Kumpels. Sie wollten sich alle Drei bei einem Lost Place, einem seit gut Dreißig Jahren verlassen Gelände mit lehrstehenden aber vollgesprayten Gebäuden und Kuppeln, treffen um ihn sich anzuschauen und dort zu übernachten.
>>Geil<<, dachte Peter bei sich. Er sah die beiden. Mehmet war schon angekommen und Björn war auch gleich da. Peter steckte sein Smartphone wieder ein und machte sich mit seinen frisch gekauften Wanderschuhen auf zum Endspurt.



Kapitel 2

Seit 150 Jahren wandelte Sie schon auf der Erde. 1871 In Warschau geboren, 25 Jahre später von Wlad Tepisch höchst selbst geküsst, in etwas Okkultismus unterwiesen und genagelt bis Er 1 Jahr später keinen Bock mehr auf Sie hatte und sie einfach verstieß, wandelte sie die nächsten 80 Jahre in Polen umher, bis Sie dieses Land so über hatte dass es nicht mehr sehen konnte. Deswegen beschloss Sie ein wenig zu Reisen.
Sie ging Richtung Westen, mal flog Sie auch.
Sie streifte durch die Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs, trank das Blut der Leute und raubte sie auch aus.
Eines Nachts, es war eine Sternenklare Nacht und der zunehmende Halbmond stand bereits im Zenit, klammerte Sie sich an einem Baum in der Nähe des Müritzsees.
Sie hatte in der Pension "Zur Kreuzotter" eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Sie wußte, dass diese Gegend eine Anziehungskraft auf Naturfreunde ausübte die aus Berlin, Rostock und Wismar sowie anderen Mittelstädten kamen.
Sie checkte in die Pension ein, ging auf Ihr Zimmer verstaute ihren Reiserucksack und holte aus diesen ihren Reisealtar heraus. Sie öffnete ihn.
Es kam ein Pentagramm zum Vorschein, welches nach oben zeigte. Des weiteren holte Sie aus einem nebenkästchen eine Rabenfeder, einen Hühnergott, ein Teelicht, welches Sie anzündete, und eine kleine Schale die Sie mit Wasser befüllte hervor.
An der Spitze legte sie ein kleines Kreuz welches von einem Kreis eingeschlossen war. Anschließend holte Sie ein Stück Kohle, welches sie ebenfalls entzündete und in ein Gefäß brachte. Als die Kohle weiß war, gab sie eine selbst zusammengestellte Räuchermischung hinzu die ein klärendes und reinigendes Aroma verströmt. Dan begann Sie leise auf eine Art zu singen die wir heute als "Gregorianische Gesänge" bezeichnen würden. Sie sitzt dabei auf dem Bett im Schneidersitz und schloss die Augen.
Vor ihrem dritten Auge tauchten nach einander die Gesichter der Pensionsgäste auf. Und ein Gesicht, das eines etwas untersetzten Mitfünfzigers, blieb dort auch.
Druck entwich aus Ihrem Kopf, so ähnlich wie manchmal der Druck auf den Ohren entweicht. Sie öffnete die türkisblauen und nun glänzenden Augen und wusste, dass dieser Mann ihre Beute war.
Sie hatte ihn zwe Tage beobachtet. Er war ein Einzelgänger ging gerne durch das Waldstück und badete im See. Der Mann hatte es natürlich nicht bemerkt. Sie war hinterm Gebüsch, auf einem Baum, oder beobachtete Ihn vom Weiten. Am Mittag des zweiten Tages legte Sie sich in Ihr Zimmer auf dem Bett und schlief bis zum Einbruch der Nacht.
Dann erwachte Sie und war Putzmunter. Da bereits alles Schlief öffnete sie das Fenster und sprang hinaus. Lautloser als jede Katze kam Sie auf den Boden auf und begab sich in den Wald. Sie suchte sich den Baum aus und kletterte schneller und geschickter als ein Eichhörnchen den Stamm entlang bis in die Krone hinauf. Dort machte sie es sich so bequem wie möglich und fing an etwas in Ihrer Sprache zu Flüstern. Dabei streckte Sie ihre geistigen Fühler nach dem Mann aus. Ihre Augen veränderten sich. Die Iris wurde schmaler wie bei einer Katze.
Es dauerte nicht lange und der Mann kam ebenfalls aus dem Fenster gestiegen. Es war weit unten so dass er nicht Gefahr lief sich zu verletzen und dann Lärm zu machen.
Er ging ganz normal, wie bei einem Nachtspaziergang die Bäume und den Mond bewundernd den Waldweg entlang
Als Er in Ihre Sichtweite kam lockte Sie ihn mit ihrem Geflüstert direkt zu Ihrem Baum.
Als Er vor dem Stamm war hörte Sie damit auf. Der Mann kamm zu sich und wunderte sich wo Er auf einmal war. Die Vampirin stieß sich von dem Stamm ab, machte im Flug den übelsten Luping und landete hinter ihm.
Der Mann drehte sich um und holte in der Bewegung ein altes Armeemesser der NVA heraus und hielt es gekonnt in der rechten Hand. Dann sprach er sie an.
"Ich weiß ja nicht wer du bist Mädchen, aber ich wurde nicht bezahlt um dich umzubringen also tue dir selber einen Gefallen und gehe in dein Zimmer zurück, oder noch besser dahin wo du herkommst."

"Erstens Ich heiße Bogdana, was so viel wie Geschenk Gottes heißt. Zweitens Ich suche meine Opfer nicht willkürlich aus. Es müssen Leute sein die Es verdient haben. Von daher danke für dein Geständnis.
Nur mal so aus Interesse, hasst du schon von kleinauf Leute für Geld umgebracht oder erst seit der Wende?"

"Das geht dich einen feuchten Dreck an, du vorlautes Gör. Sag mir lieber wer dich beauftragt hat."

"NIEMAND.", Gab sie zurück während sich Ihre Fingernägel zu Krallen verformten, ihr Gesicht Knallrot und Ihre Augen vollkommen Weiß wurden. Ihr blondes, bis auf die Schulterblätter herabhängendes Haar wurde Schwarz und ihre eckzähne wuchsen etwas und liefen spitz zu.

Dem Mann entglitten sämtliche Gesichtszüge, trotzdem ging er auf sie los. Er versuchte einen Hieb von unten vorzutäuschen, aber noch bevor er den ersten Schritt vollendet hatte war die Vampirin bereits dabei ihm mit der zweiten Krallenhand die Kehle heraus zu reißen nachdem sie ihm mit der ersteren das Messer aus seiner Hand schlug und ihm dabei auch gleich noch das Handgelenk brach.
Schneller als der Blutstrom aus dem Hals geschossen kam war Die Vampirin hinter ihm und saugte ihn aus.
Als Sie fertig war atmete Sie tief ein und aus. Anschließend sah sie sich mit ihren Vampirsinnen um. Als sie feststellen konnte, dass Niemand in einem Umkreis von meheren Kilometer wach war, sondern das statt dessen alles Schlief spannte sie ihre Muskeln an und warf die Leiche des Mannes ins Zentrum des Sees.
Sie verwandelte sich zurück untersuchte sich und sah, dass sie keinen Tropfen Blut an ihrer Kleidung hatte. Sie ging zum Wasser wusch sich Ihr Gesicht und ging zurück übers Fenster in ihr Zimmer und schlief so gut wie schon lange nicht mehr.

Sie ging am nächsten Morgen etwas Essen und machte sich dann auf den Weg nach Berlin.
Sie ging wie immer zu Fuß. Sie liebte es zu Wandern und sich verschiedene Orte anzuschauen. So kam es, dass sie Drei Tage unterwegs war bis sie Berlin erreichte.


So eine Große Stadt hatte Sie seit Warschau nicht mehr besucht.
Sie spürte sofort, dass diese Stadt perfekt für Ihre Bedürfnisse war. Groß, voller Menschen und somit super zum Jagen und verstecken. Man war sozusagen anonym.
Sie hatte sich seit dem Sie in Berlin war problemlos ernähren können ohne, dass Sie je aufgefallen war und Ihre Jagdmethoden wurden immer vielseitiger.
In den letzten Tagen hatte sie Drei Männer entdeckt die sich an einem verlassenen Ort treffen wollen. Sie verfolgte die Drei auf der Straße und in den Sozialen Medien und war deshalb schon vor ihnen Am Treffpunkt, wo Sie sich versteckte.

Kapitel 3


Nach gut 30 Minuten sah Peter Björn und Mehmet. Freudig viel die Begrüßung aus.
Peter sah hinter den Beiden den Eingang und erkannte das er verschlossen war.
Als er darauf mit dem Satz :"Oh Mist, verschlossen.", aufmerksam machte antwortete Björn:"Keine Sorge, wir haben bereits eine offene Stelle gefunden." "Komm Wir zeigen sie dir.", sagte Mehmet. Die Drei gingen durch ein Loch im Zaun, dass etwas versteckt im Gebüsch war. Sie brachten jeder erst seinen Rucksack in das Gelände bevor er selber durch das Loch ging. Drinnen sahen sie sich, mit einem Freudenkribbeln das den ganzen Körper erfasste auf dem Gelände um.



Bogdana hatte den Reisealtar wieder geschlossen und alle Utensilien verstaut. Sie wusste welcher der Drei fällig war. Sie packte alles was sie nicht brauchte in den Inch-Fluchtrucksack, den sie sich neben einigen anderen Sachen aus dem "NACHLASS" des Auftragskillers vom Müritzsee genommen hatte, und verstaute ihn dort wo ihn außer Ihr keiner fand. Das was Sie brauchte verstaute Sie in ihrer Cardiohose und ihren Jackentaschen.
Sie bemerkte Die drei durch ihr geschärftes Gehör, wie sie durch den Zaun kamen und sich aufgeregt unterhielten.

"Das war mal eine Spionageeinrichtung zu Zeiten des Kalten Krieges", sagte Björn. Die drei Freunde sahen sich in dem Gelände um. Dabei stellten sie fest, dass so ziemlich alle Wände mit Graffiti vollgeschmiert waren. Sie gingen in das Gebäude Areal, die Treppen hinauf und wieder hinunter bewunderten die teilweise sehr gut gelungenen Bilder. Ein Comicbunny, eine Violete Katze, um nur einige zu nennen, schmückten die Gebäude. Schließlich stiegen Sie hinauf auf das Dach.

Auf dem Dach hatten sie eine Rundumaussicht auf die Umgebung und schauten auf den Wald der Sie umgab.
"Man ist das geil alter.", rief Peter aus. "Das ist der absolute Hammer.", stimmte Mehmet zu und schoß mit seiner Kamera einige Fotos Während Björn und Peter sich die Kuppel des Daches von innen ansahen.

Bogdana saß auf den höchsten der drei Türme und schaute auf die drei Typen herab, wie ein Raubvogel auf seine Beute herab blickt.
Ihre Augen sahen trotz der Entfernung nicht nur jedes äußere Detail der Drei und des Ortes, sie sah sogar das Blut in deren Körper pulsieren und hörte gleichzeitig ihre Herzschläge und den Atem. Fasziniert lauschte sie ihren Unterhaltungen und stellte sich vor wie es wäre einen Gefährten zu haben oder vielleicht sogar Teil einer Gruppe zu sein.


"Okay, begann Björn. Wer spielt den Agenten und wer sind die Wachleute?" "Lass Mehmet mal den Agenten spielen, meinte Peter. Bei den letzten beiden Lost Places waren du und Ich dran, heute ist Mehmet der Auserwählte,oder was meinst du Mehmet?" Die beiden wandten sich an Mehmet, der einen eher schüchternen Charakter hatte und sahen ihn erwartungsvoll an.

"Klar. Warum nicht?", antwortete Mehmet dann.

"Cool!, meinte Paul. Weißt du noch wie es geht?"
Mehmet sah plötzlich etwas betreten drein und meinte:" Naja, nicht wirklich. Ich weiß noch dass man..." Alles cool Bro. ,sagte Paul mit einem Lächeln. Ich erkläre es dir. Du hast einen Würfel und würfelst von eins bis sechs. Die Zahl die dabei heraus kommt ist die Zahl dessen Mission du spielst." Peter holte ein beidseitig beschriftetes Blatt hervor und sagte weiter:" Da stehen die einzelnen Missionen drauf. Noch Fragen?“ Mehmet überlegte kurz. Dann fragte er:" Du und Blörn Ihr seid die Wachleute, richtig?" "Richtig.", antwortete Peter. "Wir laufen das Gelände ab. Björn ist auf dem Dach und Ich laufe hier auf dem Gelände rum. Wenn wir dich sehen versuchen wir dich zu fangen. Björn ist nicht sehr schnell auf den Beinen, Ich hingegen schon." "OK cool. " , meinte Mehmet und machte plötzlich ein überraschte Gesicht, wobei er an Paul vorbei schaute. Paul wandte sein Gesicht in die selbe Richtung.

Sie sahen Björn, mit einem aufgeregten Lächeln, aus einem der Gebäude heraus auf sie zu kommen.

"Na Björn, Alles verteilt?", fragte Paul neugierig und ebenfalls grinsend. "Klar.", antwortete Björn und wandte sich dann an Mehmet:
"Und Mehmet, schon aufgeregt?" "Mein Herz tobt wie ein wildes Tier und mein Bauch fühlt sich an als ob ein Schwarm Schmetterlinge augescheucht worden wäre. Sag mal wo warst du eigentlich? Ich habe gar nicht bemerkt dass du weg warst." "Ich habe das gemacht was ich immer mache. Ich platziere die "heiligen Artefakte." Björn zog grinsend bei den letzten beiden Worten die Augenbrauen zweimal hoch um zu zeigen wie ernst er es meint und Paul und Mehmet fingen an zu kichern.
Paul gab Mehmet das Blatt mit den Missionen und einen Würfel und Mehmet zog sich zurück.
Er ging in ein Gebüsch in der Nähe eines der Gebäude und fand eine flache Ebene vor.
Perfekt zum Würfeln.
Er würfelte eine Drei. >>Mal sehen was da steht.<<, dachte sich Mehmet und nahm sich das Papier zur Hand.
ERREICHE DEN AHLUHUT AUF DEN OBERSTEN TURM, SETZ IHN DIR AUF, ZIEH EIN MÖGLICHST BESCHEUERTES GESICHT UND FOTOGRAFIERE DICH DABEI. WENN DU DAS SCHAFST GEWINNST DU UND KANNST DAS FOTO ALS ANDENKEN BEHALTEN.
"Oh Mann, Paul ey." , sagte Mehmet zu sich selbst und strich sich mit seinen Händen über sein rotes Gesicht auf dem ein Lächeln abzeichnete. "So etwas kann auch nur von dir kommen."


Kapitel 4


Als Bogdana hörte, dass die Schritte vom Fuß des Turms immer weiter nach oben kamen fing sie an tief einzuatmen. Nach dem dritten Mal streckte Sie ihre Arme von sich und erhob sich in die Lüfte. Um zu vermeiden, dass Sie gesehen wird, fing Sie an zu flüstern. Als Sie nahezu 100 Meter über den Turm schwebte hörte Sie, wie sich im Inneren des Turm, auf dem Sie stand Schritte und eine männliche Stimme mit einander vermischen.
Björn war im Inneren der Kuppel und ging zu einem alten Tisch, dem man ansah, dass er er aus den 80er Jahren stammt. Er platzierte den selbst gebastelten Ahluhut in die Mitte des Tisches und holte dann ein schon sichtlich benutztes Gurkamesser aus seiner Innentasche hervor, betrachtete Es, lachte in sich hinein und sagte zu sich selbst:"Tut mir leid Mehmet, aber Ich werde einfach zu gut für diche bezahlt." Er nahm aus einer linken Hosentasche einen Kugelschreiber heraus und mahlte in die Innenfläche seiner rechten Hand die Hagalaz-Rune. Er atmete tief ein und raunte: "Haw-gaw-lawz." Dann nahm er den Stift in diese Hand und zeichnete in die Handfläche das Zeichen Algiz Hinein. Und raunte: "Al-geez."
Er sah in seine beiden Handflächen und merkte, dass die beiden Runen leicht aufleuchteten. Er nickte zufrieden und stieg den Turm wieder hinab.
Bogdana hatte alles mitbekommen.
Sie ging zu der Stelle an der Björn herausgekommen war und sagte zu sich:" Was der kann, kann Ich schon lange." Sie kniete sich hin und zeichnete mit ihrem Finger die beiden Zeichen Nauthiz und Isa in den Boden. Sie betrachtete und raunte Sie, so wie Björn es zuvor mit seinen Runen gemacht hatte. Dann ging Sie wieder auf die Kuppel und beobachtete Björn wie er zu Peter und Mehmet ging und den verspielten Jungen spielte.

Mehmet sah von seinem Versteck das Gelände ein und stellte fest das es wirklich einige offene Stellen in den Gebäuden gab. Durch dass Gelände zu flitzen war sowieso nicht drin. Es war zu klein und überschaubar auch wenn Mehmet auch recht gut rennen konnte. Er wartete bis Paul, der sich seiner Position genähert hatte, wieder eine andere Richtung einschlug und hüpfte durch das nächst gelegene Loch in das Gebäude.
Drinnen war alles vermodert und verfallen. Mehmet war sich sicher, dass Er hier Björn begegnen würde. Er nahm sich jedoch fest vor seine Mission zu Ende zu bringen. Er kletterte über das Geländer hoch zu den Kuppeln auf dem Dach.
Dort wartete Björn schon auf Ihn.
Er lauerte im Kuppelturm und sah wie Mehmet hinaufgekletterte.
Mehmet kletterte den Turm hinauf und schaute nach unten. Er erkannte wie Paul unten umher ging und lachte sich ins Fäustchen. Er schaute auch nach Björn, konnte ihn aber nirgends entdecken. Er kletterte weiter und gelang schließlich in die Kuppel.
Und dort sah er es. Auf einen alten Tisch war der Ahluhut, dass heilige Symbol des Sieges, des Triumphes und der Ehrung bis in alle Ewigkeit. Mehmet hoppelte wie ein zu groß geratener Schuljunge zum Tisch, während sein Körper von Adrenalin und Glückshormonen durchströmt wurde. Er nahm den Hut setzte ihn sich wie eine Krone auf seinen Kopf, Hohlte sein Smartphone hervor und zog das gröbste Maorigesicht das Er drauf hatte und machte ein Selfie.
Zufrieden mit Sich und der Welt wandte Mehmet sich zum Ausgang, als er plötzlich Björn sah wie Er Ihn, mit einem merkwürdig gebogenen Messer in der rechten Hand, aus ausdruckslosen Augen anstarrte.

Paul entglitten sämtliche Gesichtszüge. Auch fing Er an zu schwitzen und sein Herz raste wieder, dieses Mal allerdings nicht aus Vorfreude, sondern weil Er Todesangst hatte. "Hey Kumpel, was ist denn los?“, fragte er mit ziternder Stimme, während er begann nervös zu lächeln.
"Das kann Ich dir sagen.", meldete sich eine Stimme aus seiner rechten Seite."
Mehmet sah sah nach rechts und erblickte eine blonde blauäugig Schönheit und und rechnete ihr die weibliche Stimme zu, und erkannte einen leichten slawischen Akzent, der ihn innerlich ansprach. "Er will dich umbringen.", sprach Bogdana weiter. "Was?!", fragte Mehmet entsetzt. "Björn und ich sind Freunde." Ach ja?", fragte Bogdana mit einem Gesichtsausdruck der deutlich machte, dass sie es besser wusste." Wie lange kennt ihr euch denn schon? Eine Woche?"
" Woher weißt du das?", fragte Mehmet weiter. "Facebook, Twitter, Instagram. Du bist ziemlich gläsern unterwegs. Gab Bogdana zur Antwort. Und dass ist, angesichts der Familienfehde in der Du verwickelt bist, ziemlich unklug."
Plötzlich hörten die beiden vom Ausgang her einen Schrei. Björn schrie und wand sich und Bogdana stieß Mehmet zur Seite und schrie:" Bleib da unten." Mehmet gehorchte, ohne zu wissen warum und sah dabei wie Björn sich ein merkwürdiges Zeichen auf seine Stirn mahlte. Dann schrie Björn: "Oo-rooze" Eine Energiewelle ging von ihm aus und Mehmet und Bogdana flogen zwei Meter nach hinten. Dreck fiel von der Decke und Bogdana nahm Ihre Vampir-Gestalt an. Als Mehmet das sah viel Er in Ohnmacht.
Björn sah auf ihn hinab und wollte gerade ein fieses Kommentar abgeben, als er aus den Augenwinkel sah wie die Vampirin auf ihn zugeschossen kam. Björn riss gerade noch rechtzeitig den linken Arm hoch und konnte ihren Angriff mit einem Energieschield abwehren. Gleichzeitig schickte mit der rechten Hand eine schockwelle zurück. Bogdana wich gekonnt aus und war auf einmal nicht mehr zu sehen.
Björn sah sich um. "Wenn du glaubst mich damit beeindrucken zu können irrst du dich. Komm aus der Schattenwelt." Als Er seinen
Satz beendet hatte spürte er wie sich eine Messerklinge in seinen rechten Arm bohrte. Es gelang ihn trotzdem diesen zu schwingen und der Vampirin ebenfalls eine nicht unerhebliche Wunde zuzufügen. Normalerweise wäre dies für Bogdana kein Problem gewesen. Die Selbstheilungskräfte von Vampiren sind weitgehend bekannt. Dieses Mal jedoch brannte sie als wäre Säure in sie hinein gekippt worden. Bogdana schaute die Wunde an und sah verwirrt zu Björn hinüber. Der grinste gerissen drein fuchtelte mit dem Gurkamesser herum und hielt es so das Bogdana einen genaueren Blick auf die Klinge werfen konnte. Sie erkannte erschrocken, dass die Klinge mit Silberfäden durchzogen war. Sie nickte anerkennend und sagte: Einfallsreich, einfallsreich. Ich bin wohl nicht der erste Vampir mit dem du es zu tun hast." Björn schwellte stolz die Brust und antwortete:" Ich habe schon so einiges für Geld umgebracht. Ich lebe gut davon und es macht mir Spaß zu Töten. Dir wahrscheinlich auch." "Das tut es nicht!", antwortete Bogdana verärgert und sprach weiter:" Ich bin was Ich bin und muss trinken. Ich will aber keine Unschuldigen töten, also suche ich welche wie dich, von denen es immer mehr gibt." "Welche wie mich?", fragte Björn. "Mörder Drogenhändler und dergleichen.", antwortete Bogdana. Ihre Wunde war trotz des Silbers wieder verheilt. Was bei Björn nicht der Fall war. Björn schiekte nach Bogdanas letzten Worten eine weitere Schockwelle in ihre Richtung. Sie wich gekonnt aus und Björn schickte weitere Schockwellen in ihre Richtung was weiteren Dreck und Bruchstücke hinunter warf. Bogdana fing an zu kichern. "Du findest das lustig?", fragte Björn. "Ein bisschen schon." , gab Bogdana zur Antwort. "Du überschüttest dich selbst mit Dreck." Sie murmelte das alt germanische Wort für Nebel und mit einmal wurde die Luft feucht und es bildete sich tatsächlich echter Nebel in dem Raum. Björn war überrascht und blickte verwirrt um sich und schrie:" Wo bist Du, du Miststück!"," Hier!", antwortete Sie und erschien, im Nebel nicht mehr sichtbar, hinter ihm und brach ihm das Genick. Anschließend grub sie ihre Zähne in seinen Hals und saugte Ihm das Blut aus dem Körper.

Paul ging auf dem Gelände seine Runden, als er plötzlich Lärm wahrnahm. Er blickte nach oben in die Richtung aus der der Lärm kam und stellte fest, Staub und Schutt von der Kuppel rieselt. "Ach herrje.", sagte Paul zu sich selbst." Er fasste, trotz der Angst die ihn überkam, den Entschluss nachzusehen was da vor sich ging. Er ging zum Turm und sah bereits wie Nebelschwaden aus der Kugel heraus kamen. Als er das Sah rief er nach Björn und Mehmet. Aber es antwortete keiner. Mit zitrigen Händen und wild pochenden Herzen, sowie einen Schweißausbruch kletterte Paul den Turm empor. Als er da war sah er Björn und Mehmet am Boden liegen. "Au Scheiße.", kam es aus Paul herausgeschossen. Er ging mit zitternden Knien auf Björn zu und sah die Blutlache die sich um seinen Hals und Kopf bildete. Als Paul das sah wurde ihm schlecht. Ihm wurde schwindlig. Er merkte jedoch trotzdem, dass Mehmet sich plötzlich regte. "Mehmet?!" rief er mit heiserer Stimme. Mehmet setzte sich auf. Und sah das bleiche Gesicht Pauels. "Wo ist Sie?", fragte er sich umblickend. "Wo ist Wer!?", reagierte Paul nervös. Die Frau, diese Kaputte.", antwortete Mehmet. "Ich weiß nicht wovon du redest, aber ich will hier weg. Lass uns abhauen. Wir fahren gleich zum Alex und zur dortigen Polizeiwache. Da erklären wir dann alles.", meinte Paul. Mehmet stimmte ihm zu und die Beiden sahen zu, dass sie da weg kamen.
Bogdana beobatete wie die beiden Jungs voller Panik davon rannten und dachte sich nur >>Niemand wird ihnen glauben<<.
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