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Vernuft oder doch Liebe

von Rar22
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P18 / Het
Fried Justine Lucy Heartfilia
02.08.2022
09.08.2022
5
11.311
6
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06.08.2022 2.309
 
Am Abend sah Lucy Fried an, sie lag in seinen Armen und er sah auch zu ihr.
„Geht es dir gut?“, fragte er leise und sie nickte sofort.
Ihr ging es gerade fantastisch, sie fühlte sich einfach wohl mit ihm, in seinen Armen.
Er war verdammt sanft gewesen, er hatte sich wirklich ausgiebig um sie gekümmert.
Sie lächelte leicht und kuschelte sich einfach noch ein wenig an ihn.
Er strich ihr über den Rücken und musste auch lächeln.
Das es so früh dazu kam, hätte er nun nicht erwartet, aber es störte ihn auch kein bisschen.
Er sah sie wieder an, als sie sich bewegte und sah wie sie blass wurde, dann stand sie auch schon auf und ging ins Bad rüber.
Er stand sofort auf und hörte sie sich wieder übergeben, schnell war er bei ihr und strich ihr über den Rücken.
Sie atmete schwerer als sie wieder aufstand und das Glas Wasser von ihm entgegen nahm.
„Das ist ätzend.“, hauchte sie und er wischte ihr den Schweiß von der Stirn.
„Zum Glück geht es ja vorbei.“, sagte er und sie nickte langsam als er sie wieder in den Arm nahm.
Lucy störte es nicht einmal das sie beide immer noch nackt waren.
,,Fried?", fragte sie leise und er sah fragend zu ihr.
Mit roten Wangen sag sie auf den Boden und fragte leise wieso er eigentlich so oft erwähnte das sie nun Mann und Frau sind.
Er blinzelte kurz und kratzte sich am Hinterkopf.
,,Naja, irgendwie... ist es für mich immer noch etwas unwirklich, eigentlich möchte ich mir damit nur selbst sagen das dies kein verrückter Traum ist, sondern die Wirklichkeit...", murmelte er und Lucy lächelte leicht.
Sie nickte einmal und atmete tief durch, sie verstand was er meinte, Uhr kam es ja auch noch wie ein Traum vor.
,,Wir sind Mann und Frau.", flüsterte sie dann und musste aus irgendeinem Grund leicht lächeln, auch Fried lächelte leicht und nickte langsam.
„Möchtest du Baden? In der Zeit mach ich Abendessen, einen bestimmten Wunsch?“, fragte er einfach und sie lächelte ihn an.
„Ich hab irgendwie total Lust auf Cheeseburger…“, murmelte sie ein wenig unwohl und er nickte Lächelnd.
„Gut, dann gibt es Cheeseburger, Pommes oder Kroketten dazu?“, fragte er und sie meinte das er das entscheiden durfte.
Fried nickte und machte schon mal das Wasser für sie an.
Er sah sie an und küsste sie sanft, sie schloss sofort die Augen und erwiderte den Kuss.
Lucy hatte keine Ahnung was mit ihr los war, vor vier Wochen hatte sie sich noch bei ihm wegen Natsu ausgeheult und nun war sie mit Fried verheiratet und erwartete ein Kind von ihm und gerade hatte sie wieder mit ihm geschlafen.
Tief atmete sie durch als sie sich in die Badewanne setzte.
Es war im Grunde völlig verrückt, aber irgendwie war sie glücklich.
Auch wenn sie niemals im Leben geglaubt hatte, mal mit Fried verheiratet zu sein.
Als sie den Schwangerschaftstest gemacht hatte, war ihr erster Gedanke gewesen zu verschwinden.
Ganz weit weg, wo niemand sie fand, aber dann dachte sie daran das dieses Kind auch Frieds Kind war und er das Recht haben sollte mit zu entscheiden was sie Taten.
Und sie war froh das er dieses Kind auch wollte, sie würde es niemals übers Herz bringen abzutreiben.
Sie wusste nicht wie lange sie schon in der Wanne saß, aber ihr wurde ein wenig schwindelig, so das sie entschied aufzustehen.
Sie wusch sich die Haare noch schnell und wickelte sich in den Bademantel ein.
Gerade als sie heraus kam hörte sie es klingeln und sah wie Fried die Tür aufmachte.
Sofort schlang jemand die Arme um seinen Hals und drückte sich an ihn.
Die Frau nannte ihn Liebling und lächelte ihn an.
Lucy hob unwohl die Schultern und sah zur Seite.
„Was willst du hier?“, fragte Fried jedoch hart und Lucy sah wieder zu ihnen.
„Was ist los? Wieso freust du dich denn nicht mich zu sehen, du hast doch gesagt du liebst mich!“, sagte diese sofort weinerlich.
Lucy biss sich auf die Unterlippe, sie hätte ahnen müssen das Fried jemanden hatte, sie hatte jemanden den Freund ausgespannt.
Sie war wirklich unmöglich.
„Wer ist das?!“, fragte die Frau dann und Lucy sah sie an.
Diese ging sofort auf sie zu und sah sie wütend an.
„Wer bist du?! Was machst du Schlampe im der Wohnung meines Freundes? Zieh sofort den Bademantel aus, Hure!“, rief sie und wollte Lucy den Bademantel mit Gewalt ausziehen.
Lucy wollte einen Schritt nach hinten machen und sah sie erschrocken an, als die andere ausholte um sie zu Ohrfeigen.
Bevor Sie dies jedoch konnte, hielt Fried Ihr Handgelenk fest.
„Fass meine Frau nicht an!“, sagte er ernst und sie sah ihn fassungslos an.
„Frau?! Deine Frau?! Willst du mich verarschen?! Du hast geheiratet obwohl wir zusammen sind?!“, schrie sie und Lucy sah auf den Boden.
„Zusammen? Du hast dich getrennt, weil, wie war das, er verdient mehr Geld und kann mir das Leben geben, das ich verdiene.“, sagte er und sie verschränkt die Arme.
Sie sah hasserfüllt zu Lucy und diese sah nicht wieder auf.
„Verschwinde Maria, du hast hier nichts zu suchen. Lucy ist meine Ehefrau und du bist selbst mit jemand anderen verheiratet!“, sagte er ernst und sie schnaubte.
„Aber ich liebe ihn doch gar nicht! Ich liebe dich!“, sagte sie und Fried atmete tief durch.
„Und ich dich nicht mehr!“, sagte er und Lucy sah erstaunt zu ihm.
Er sah sie sanft an und sie spürte wie ihr Herz rasend schnell schlug und ihre Wangen rot wurden.
„Du lügst doch! Das ist doch nur eine Racheaktion! Verschwinde hier, mein Freund und ich müssen was klären und du störst!“, zischte sie Lucy an.
„Die einzige die hier stört bist du! Wir haben gar nichts zu klären, ich bin glücklich verheiratet und wir gründen eine Familie, also da ist die Tür! Verschwinde und lass dich nie wieder hier blicken!“, fuhr er sie an.
Entsetzt sah sie ihn und dann Lucy an, ihr Blick glitt zu Lucys Bauch und sie lachte bitter.
„Du wirst schon sehen was du davon hast!“, zischte sie in Lucys Richtung, so das es ihr eiskalt den Rücken herunterlief.
Dann stürmte sie aus der Wohnung und Fried atmete tief durch.
„Entschuldige das du das miterleben musstest.“, sagte er und sie schüttelte den Kopf.
„Schon in Ordnung, ich… ich wollte mich nicht zwischen euch drängen.“, flüsterte sie und er hob ihr Kinn an.
Sanft küsste er sie und sie sah ihn mit Tränen in den Augen an.
Sie wusste nicht mal wieso sie zu weinen anfing, es war doch nicht so das sie auf magische Weise in Fried verliebt war.
Er strich ihr eine Tränen von der Wange und lächelte sie leicht an.
„Hast du nicht, wir haben uns schon vor 8 Wochen getrennt  also vier Wochen bevor das mit uns war und es war ihre Entscheidung und ich bin eigentlich ziemlich froh darüber.“, sagte er und langsam nickte sie.
Er nahm sie noch einmal in den Arm und murmelte das sie sich anziehen sollte dann konnten sie gleich was essen.
Lucy nickte und lächelte leicht, als sie sich von ihm löste.
Er sah ihr nach als sie ins Schlafzimmer ging und lächelte leicht.
Er war inzwischen wirklich froh das Maria sich getrennt hatte, sie sagte zwar das sie ihn liebte, aber das tat sie nicht.
Sie liebte es nur beschenkt zu werden, liebte Luxus Sachen und Geld, wenn er so darüber nachdachte hatte er sich wirklich ganz schön von ihr ausnehmen lassen.
Laxus, Bixlow und Evergreen hatten es ihm immer wieder gesagt, doch er hatte es nicht sehen wollen, erst nach der Trennung hatte er es gesehen.
Tief atmete er durch und stellte die letzten Sachen auf den Tisch, dann kam Lucy auch schon wieder und lächelte ihn an.
Er sah sie einen ganzen Augenblick lang nur an so das sie den Kopf schief legte.
Dann zog er sie einfach an sich und küsste sie noch einmal.
Ihre Lippen waren so weich, so süß, sie machten süchtig, sie war wie eine Droge.
Er roch den feinen Duft nach Vanille an ihr und sog ihn ein, er sah sie an als sie ihre Arme um seinen Hals legte.
„Es ist schon ein wenig verrückt, oder?“, fragte sie leise und er nickte.
„Aber auch wenn es verrückt ist, ich bin ziemlich glücklich.“, hauchte er an ihren Lippen und sie nickte.
Sie küsste ihn dieses Mal, nur kurz und er musste schmunzeln.
„Achso, ich hab vorhin etwas besorgt.“, sagte er und sie runzelte sofort die Stirn.
Er nahm die Schatulle aus seiner Manteltasche und nahm die beiden Ringe heraus.
Aus großen Augen sah sie ihn an und schlug sich eine Hand vor den Mund.
„Du hast uns Eheringe besorgt?“, fragte sie leise und er nickte.
Er nahm ihre Hand und schob den einen über ihren Finger.
Sie sah auf den silbernen Ring, auf der außen Seite waren zwei verschnörkelte Linien in Rosègold und darin waren in kleinen Abständen Steine eingesetzt, seiner sah genauso aus, nur ohne die Steine.
„Die sind wunderschön…“, hauchte sie und er lächelte sie an.
Er war froh das sie ihr gefielen, er hatte ein wenig Angst das sie die Ringe nicht leiden mochte.
Er wusste ja nicht wirklich was ihr an Schmuck gefiel.
Sie trug nur immer die eine Halskette mit den Anhänger der wie ein halber Schlüssel aussah.
Er strich einmal darüber und fragte leise was es damit eigentlich um sich hatte.
Sofort sah sie traurig zu Boden und nahm den Schlüssel in die Hand.
„Das… das ist Aquarius Schlüssel…“, flüsterte sie und erschrocken sah er sie an.
„Er ist zerbrochen?“, fragte er leise und sie nickte.
Sie setzten sich an den Tisch und Lucy erzählte ihm wie es dazu gekommen war.

Am nächsten Morgen machten sie sich zusammen im Badezimmer fertig, sie wollten in die Gilde gehen.
Sie überlegten nur ob sie zusammen gehen sollten oder mit ein wenig Abstand.
Eigentlich wollten sie es ja noch verheimlichen, allerdings waren sie sich nach gestern Abend auch nicht mehr sicher ob sie e verheimlichen sollten.
Lucy atmete tief durch als sie ihre Schlüssel und ihre Handtasche nahm und sah ihn dann an.
Sie trug ein hellrosa Sommerkleid, es war länger als die Sachen die sie sonst trug und trotzdem fand Fried das es sexier wirkte als die Sachen die sie sonst getragen hatte.
Sie hielt ihre Hand hin und er sah sie erstaunt an.
„Möchtest du wirklich?“, fragte er und sie nickte.
„Ja, lange können wir es sowieso nicht geheim halten und wir kennen beide Mira, ich wette mit dir das sie innerhalb von 10 Minuten die Ringe bemerkt.“, sagte sie und Fried lachte leise als er ihre Hand nahm.
„Du hast recht, aber ich wette sie merkt es in 5.“, sagte er und sie lachte leise.
Zusammen verließen sie die Wohnung und Fried sah erstaunt zu Laxus der vor der Tür wartete und die beiden für einen Moment erstaunt ansah.
Sein Blick ging zu ihren ineinander verschränkten Fingern und hob eine Augenbraue.
„Kann ich davon ausgehen, ihr wollt es doch nicht geheim halten?“, fragte er und sie beide nickten.
Er lachte leise und fragte sie was sie den anderen erzählen wollten, wenn sie fragten wie es dazu kam.
Sie sahen sich kurz an und atmete tief durch.
„Naja wie wäre es mit einer Teilwahrheit? Wir haben uns vor 4 Wochen getroffen als wir beide deprimiert waren, haben uns gegenseitig aufgemuntert und in den letzten 4 Wochen sind wir uns näher gekommen.“, sagte Fried und Lucy nickte Lächelnd.
Laxus sah die beiden genau an, die beiden sahen sich an als wären sie verliebt ineinander und vielleicht waren sie das auch, aber sie schienen es selbst noch nicht zu realisieren.
Der blonde freute sich für Fried, wenn das so war, er hatte dessen Exfreundin Maria noch nie leiden können.
„Okay, na dann mal los zur Gilde.“, meinte Laxus und ging voraus.
Lucy fragte ihn wieso er eigentlich da war und er meinte das er Fried eigentlich abholen wollte, damit sie mit etwas Abstand in die Gilde kommen konnten, aber das war ja nun nicht mehr nötig.
Lucy nickte und sah zu Fried der sanft ihre Hand einmal drückte.
Sie lächelte ihn an und lehnte sich beim Laufen an ihn.
Laxus musste schmunzeln, tat aber so als würde er es nicht bemerken.
Kurz vor der Gilde angekommen, blieb Lucy stehen, Laxus wollte sie gerade fragen ob sie es sich anders überlegt hatte, als Fried sie vor den Mülleimer neben der Parkbank schob und sie sich übergab.
Der blonde seufzte, irgendwie hatte er vergessen das die blonde schwanger war, er sah zu Fried als er ihn fragte ob er schnell eine Flasche Wasser holen könnte und dieser nahm eine aus seiner Manteltasche.
„Ist noch verschlossen, also keine Sorge.“, sagte er als Fried ihn kurz verwirrt ansah.
Der grünhaarige nickte und öffnete diese für Lucy, sie nahm ein schluck und spuckte diesen auch in den Mülleimer.
„Das ist so ätzend…“, murmelte sie unwohl und Fried nahm sie einfach in den Arm, er strich ihr über den Rücken und meinte das sie es bald hinter sich hätte.
Dann gingen sie auch schon weiter, dieses Mal hatte Fried ihr einen Arm um die Hüfte gelegt.
Sie alle drei atmeten tief durch als sie vor der Gilde standen und sie dann betraten.
Im ersten Moment sah keiner zu ihnen, bis die ersten zum Eingang sahen und mit offenem Mund zu Fried und Lucy sahen.
„Ey! Wann ist das denn passiert?!“, hörten sie Macao fragen und dann sahen auch schon alle zu ihnen.
Fried drückte sie ein wenig näher an sich und Lucy sah auf als sie einen stechenden Blick spürte, sie sah zu Natsu der sie völlig verwirrt ansah und sofort sah sie wieder weg.
„Damit hätte ich nie gerechnet, aber ihr seht wirklich süß zusammen aus!“, hörte Lucy Mira, die neben Laxus auftauchte.
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