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Change of hearts- Hermione

von LenaLuna
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Blaise Zabini Daphne Greengrass Hermine Granger OC (Own Character) Regulus Arcturus Black
27.07.2022
06.08.2022
2
2.029
2
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06.08.2022 1.017
 
Mehrere Tage vergingen, aus Tagen wurden Wochen und an Hermines Routine änderte sich einiges. Wo sie zuvor oft alleine durch die Gänge Hogwarts schlich, wurde sie mittlerweile fast dauerhaft von ihren Freunden begleitet. Anfangs waren es nur Dahlia und sie, die sich Nachmittags in der Bibliothek oder einem leeren Klassenzimmer trafen und redeten. Meistens ging es dort um den Unterricht, obwohl sich auch das verändert hat. Später trafen sie sich zusammen in Dahlias Gemeinschaftsraum, wo sie anfangs oft feindselig gemustert wurde. Die Slytherins hatten dafür auch allen Grund, wie Hermine offen sagte. Sie kannte nun den Eingang zum Slytherin Gemeimschaftsraum, könnte für die Gryffindors spionieren und konnte selber allerhand Chaos anrichten.
Die Feindseligkeit veränderte sich jedoch auch über die Zeit. Hermine war nach dem ersten Mal öfter dort und konnte so immer weiter und weiter einen Ruf aufbauen. Selbst das sie Muggelgeboren war störte die Slytherins bald nicht mehr. Schließlich war Hermine nach ihren Hausaufgaben immer ansprechbar bei Fragen, sollte Dahlia noch beschäftigt sein. Außerdem war sie bei den älteren Jahrgängen beliebt, weil sie ihnen nützliche Zauber zeigte um in Ruhe lernen zu können und oft Snacks aus der Küche mitbrachte.
Diese Kleinigkeiten halfen den Slytherins schnell, ihre Feindschaft zu vergessen und es kam immer öfter vor das Slytherins aus Hermines Jahrgang sich mit ihr über alltägliche Sachen und sogar Mode (von Seiten der Mädchen) unterhielten.
Die einzigen Probleme die sie noch hatte kamen von Draco Malfoy. Er war von Anfang an besonders fies zu Hermine gewesen und konnte es nicht lassen sie im Gemeinschaftsraum immer wieder bei Crabbe und Goyle lauthals schlecht zu machen. Obwohl ihm das bald nicht mehr gut geling, denn alle Slytherins gewöhnten sich an sie und fanden Malfoys Kommentare nervig.
So bauten sich langsam Bindungen auf, durch die Hermine sich fast dauerhaft im Aufenthaltsraum der Slytherins befand. Und wenn nicht, konnte man sie mit Dahlia und ihrer Clique, zu der Hermine jetzt wohl auch gehörte, in der Bibliothek oder draußen antreffen.
Diese Tatsache konnte natürlich nicht auf ewig verborgen bleiben und als Hermine sich eines Morgens nach einer langen Nacht im Slytherin Gemeinschaftsraum mit Zauberschnippschnapp an ihren Haustisch setzte, wurde sie direkt von Ron und Harry festgesetzt. Hermine war darüber nicht sehr verwirrt, die Slytherins hatten nicht nur ihren Kontakten geholfen sondern auch ihrem Selbstbewusstsein und so hatte sie schon lange festgestellt, dass Harry und Ron nicht wirklich gute Freunde gewesen sind. Sie haben sie immer wieder ausgeschlossen, ihren Hobbys keine Beachtung geschenkt und immer nur verlangt, statt zu geben. So saß sie also nun verärgert an ihrem Haustisch, zuhörend wie Harry und Ron ihre Abwesenheit kritisierten und anfingen ihr Vorwürfe zu machen. „ Hermine was machst du die ganze Zeit? Du kannst nicht immer in der Bibliothek bleiben, was ist mit deinen Freunden in Gryffindor? Wir würden gerne Zeit mit dir verbringen.“ redete Ron ganz aufgeregt. Alleine der Fakt, das die beiden Jungs noch nicht mal nach ihr gesucht hatten, da er ja annahm sie wäre in der Bibliothek gewesen, versetzte Hermine so in Rage, dass sie einfach ihre Sachen nahm und aufstand. Sie warf ihren „Freunden“ noch einen vernichtenden Blick zu und machte sich auf den Weg zur anderen Seite der großen Halle.
Auf halbem Weg bemerkte Hermine die Stille um sich herum. Augenscheinlich waren Harry und Rons stimmen lauter gewesen als sie gedacht hatte. Gerade als sie sich zum Ausgang wenden wollte, sah sie wie Dahlia ihr ein Lächeln zuwarf und auf den freien Sitz neben ihr zeigte. Sollte sie sich wirklich neben Dahlia an den Tisch setzen? Sie hatte noch Hunger… Um niemanden zu verärgern sah sie also den Slytherin Tisch hinunter und konnte mehrere auffordernde Blicke festmachen. Also setzte Granger ihren Weg weiter fort und lies sich neben Dahlia sinken. Mittlerweile war in der Großen Halle eine Totenstille eingekehrt. Selbst die Lehrer hatten nun aufgehört zu reden und ließen ihre Blicke über die Slytherins schweifen, die nun bestätigten, das alles in Ordnung war.
Hermine hatte gerade ihren Teller neu gefüllt und ein Gespräch mit Blaise begonnen, als sie hinter sich eine Person spürte die Besitzergreifend eine Hand auf ihre Schulter legte. Gerade wollte sie sich umdrehen und die Person anfauchen, als Ron schon anfing loszubrüllen:„ Hermine bist du von allen guten Geistern verlassen?! Was willst du bei den Schlangen?? Du kommst sofort wieder an unseren Tisch zurück!“

Dieser letzte Satz lies Hermines Gemüt überhitzen. Sie stand auf, stellte sich ihm gegenüber und fing an ihn so laut zu beleidigen, das mehrere Lehrer zusammenzuckten: „ Ich soll verrückt sein? Was ist mit dir Weasley, dir ist noch nichtmal aufgefallen das ich nicht in der Bibliothek war?! Ich muss dir echt scheiß egal sein wenn du nach Wochen erst bemerkst das ich überhaupt weg bin?! Und Harry anscheinend ja auch! Lass mich verdammt nochmal in Ruhe, ansonsten kannst du dich auf ein paar ganz schreckliche Monate einstellen. Deine Mutter wäre sicher sehr interessiert daran, wie du deine eigentlich beste Freundin behandelt hast.“ damit lachte Hermine höhnisch und lies sich wieder auf die Bank fallen. Während Ron immer noch komplett schockiert dastand, begannen die Slytherins Applaus zu klatschen und damit wusste sie endgültig das sie alles richtig gemacht hatte.
Dahlia konnte nicht mehr vor Lachen. Anscheinend hatte sie Granger echt stark verändert, wenn diese jetzt schon das Wiesel wie eine Slytherin anschrie. Aber nicht nur sie war das, auch der Rest der Slytherins war ihr in letzter Zeit mehr als Wohl gesonnen. Sie hatte ihnen geholfen wo es ging, hatte Snacks dabei und war weder vorurteilsgeblendet noch naiv dabei gewesen. Jetzt wurde sie auch vom letzten sturen Reinblut gemocht.
Nach ihrer Performance wurde Hermine schnell wieder in die Realität gebracht, denn während die Slytherinschüler noch klatschten, kam Professor McGonagall nach unten und wollte diese wieder an ihren Tisch verweisen. Da es aber keine Regel gab, die das Zusammensitzen von unterschiedlichen Häusern untersagte und die Slytherins mehr als einverstanden mit ihrer Anwesenheit waren, wurde die Hauslehrerin schnell abgeschmettert.
Dieser Tag blieb vielen in Erinnerung. Nach so langer Zeit hatte sich Hermine Granger endlich durchgesetzt und hatte so den endgültigen Respekts der Slytherins erhalten. Dies würde noch viele Interessante Folgen nach sich ziehen.
 
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