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I. Gottkomplex

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / Gen
25.07.2022
28.07.2022
4
11.151
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25.07.2022 2.497
 
„Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“
Exodus 33,20



Der Held zog sein Schwert aus dem Untoten, der sein letzten Gröhlen von sich gab, bevor er leblos mit einem schleimigen Geräusch zu Boden fiel.
Blutüberströmt blickte er über das Schlachtfeld hinweg und sah nur Leichen. Inwiefern man besiegte Untote überhaupt als Leichen bezeichnen konnte.
Das Abendrot ließ es so wirken, als würde der Himmel bluten. Jede Wolke war eine weiße, unschöne Narbe.

Schnell schwenkte er sein Schwert zur Seite, sodass die rote Flüssigkeit davon spritzte und richtete es glänzend dem Himmel entgegen.
Er blickte triumphal nach oben, dankte Gott – oder wer auch immer da oben war - , dankte seiner toten Mutter, während die von ihm vor der Horde geretteten Dorfbewohner-


„Hey, Jakob.“

Während die von ihm geretteten Dorfbewohner sich hinter ihm immer weiter voran drängten und die Massen an besiegten Monstern bestaunten.
Ohne irgendwelchen Dank entgegenzunehmen, zog er sein Schwert wieder zurück, befestigte es an seinem Gürtel und nickte den Dorfbewohnern noch ein letztes Mal zu, bevor er langsam und über die Leichen steigend, dem Stadttor entgegenlief.
Die Sonne ging gerade unter-


„Jakob? Hallo?“

Mittwoch, 11:50 Uhr


Jakob stöhnte genervt auf und richtete sich dem Störenfried entgegen.
„Ja?“

Anstatt vor Reue niederzuknien und um Vergebung zu bitten, Reue da er Jakobs Ruhe unterbrochen hatte, ignorierte Phil komplett, was er soeben getan hatte und sprach über irgendeinen anderen Nonsens weiter.

Der achtzehnjährige Junge mit den schwarzen Klamotten und den Augenringen musste ihn zuerst für eine Weile entrüstet anstarren, bevor er in der Lage war zuzuhören. Und sobald er damit angefangen hatte, war Phil damit schon fast fertig.

„Warte, warte, was wurde ihm Wald gefunden?“

„Hast du mir wirklich schon wieder überhaupt nicht zugehört, Jakob?“, fragte der 17 Jahre alte Zwölftklässler. Wenn man genau hinsah, konnte man überall Schüler sehen, die die beiden von gespannt bis amüsiert beobachteten, so als warteten sie gerade darauf, dass gleich irgendetwas Skandalöses passieren würde.
 
„Habs akustisch nicht so ganz verstanden.“, erklärte er seinem wohl einzigen Freund, obwohl er offensichtlich klar und deutlich gesprochen hatte, selbst über den Lärm der mittäglichen Cafeteria hinweg.

„Eine Leiche wurde gefunden. Im Wald...Muss ich wirklich alles nochmal erklären? “, er wartete kurz ab, doch als er Jakobs Gesicht sah, das wirkte, als wäre er gerade aus einem zehnjährigem Koma auf einem fremden Planeten erwacht, fuhr er einfach fort.

„Man sagt es ist eine Frau. Man weiß noch nicht wie sie gestorben ist, aber Michael sagt…“, er senkte seine Stimme, „Michael sagt, es ist dieses Mädchen, was vor 12 Jahren  verloren gegangen ist. Man wusste nicht, wo sie war...bis jetzt.“, um seinen letzten Worten Dramatik zu verleihen, hatte er Jakob geschockt angestarrt.

„Nur weil das Michael sagt, heißt es nicht, dass es stimmt.“

„Ich hab gewusst, dass du das sagen würdest.“, er blickte kurz zur Seite, wie als wollte er der die Konversation für einen Moment verlassen wollen, „Aber Michaels Mutter ist doch Försterin. Sie weiß so was.“, Jakob öffnete seinen Mund, doch Phil fuhr fort, „Und weißt du was Michael noch gesagt hat? Er zeigt uns den Fundort. Heute Abend.“

„Warum sollte irgendjemand so etwas sehen wollen?“

Genervt rollte Phil mit den Augen.
„Komm schon, Jakob, das ist doch genau dein Ding.“, er gestikulierte zu Jakobs Grufti-Erscheinungsbild, „Außerdem...es gehen doch alle dahin.“

„Dann geh einfach ohne mich?“
Jakob legte seine Kopf wieder auf dem glänzend polierten Tisch ab, schloss seine Augen und dachte an seine Pläne für heute Abend. Die bestanden daraus, sich stundenlang den Kopf über seine Geschichte zu zerbrechen, während er ruhelos von einer Seite seines Zimmers zur anderen lief.

„Es wäre doch auch mal gut für dich, wenn du so ein bisschen...raus kämst. Laszlo meinte zu mir, ich soll dich mal fragen. Und die anderen haben ja auch nichts gegen dich. Sind alle nett.“

Jakob blickte unbemerkt zur Seite, um seinen überrascht-interessierten Blick, abzuwenden und schüttelte dann langsam den Kopf. Laszlo hatte...was?
„Ja, okay.“

„Ja, okay? Du kommst mit?!“

Das war gar nicht so schwer gewesen. Phil atmete erleichert aus. Es konnte sich anfühlen, wie eine Doktorarbeit, zu versuchen, Jakob aus seinem Schneckenhaus zu ziehen. Und dabei blieb er sonst auch eigentlich immer erfolglos.

„Wann ist das?“, wollte Jakob wissen.

„Keine Ahnung...Ich schreibe dir nochmal wegen der Uhrzeit.“, Phil warf noch einen letzten Blick auf den Sitzenden herab, um sicherzustellen , das Jakob es sich bis jetzt wohl noch nicht anders überlegt hatte und drehte sich dann zum gehen.

Sein Kopf summte ein wenig als, Jakob ihn wieder auf den Tisch sinken ließ, während er zusah wie Phil in der Schülermenge des Jungengymnasiums verschwand.
Bevor die Pause rum war, wollte dieser sich wohl noch seinen anderen Freunden widmen. Seinen eigentlichen  Freunden, vielleicht. Genau die Freunde, mit denen Jakob heute Abend anscheinend auf Leichenschau gehen würde. Was für eine Gelegenheit, um wieder in das soziale Leben einzusteigen.

18:23 Uhr


Jakobs Vater war noch lange nicht zu Hause, noch für viele Stunden nicht, als sein Sohn sich langsam begann fertig zu machen.
Er hatte eine CD mit irgendeinem Alternative-Psychedelic-Rock-Mist in seine Musikanlage geschmissen, die sein Vater mal für ein wenig Geld auf einem Hausflohmarkt in der Nachbarschaft ergattert hatte.
Nachbarschaft meinte natürlich nicht die unmittelbare Nachbarschaft.
Es meinte nicht die kleine Familie von nebenan, deren Tochter immer mit Kreide Tiere auf den Gehweg malte und es meinte auch nicht die ältere, russische Dame, die mit ihren moosbedeckten Gartenzwergen gegenüber von ihnen wohnte und noch nie ein Wort zu ihnen gesprochen hatte.

Man sprach hier von der anderen Nachbarschaft.
Häuserreihen ein paar Straßen weiter, frisch renoviert, groß und modern designt. Im Vorgarten ein Fischteich, im Garten ein Pool.
Laszlo wohnte dort wohl irgendwo in der Nähe.

Laszlo.
Dieser Name bereitete Jakob Kopfschmerzen.
Ein großer, schick gekleideter Typ - seine Klamotten von seinen Eltern spendiert -  immer mit einem Wolke von Arroganz umgeben. Aber vielleicht bildete Jakob sich das nur ein. Aber wie sollte man nicht arrogant sein, wenn man er war?

Jakob wollte es nicht, er wollte es beim besten Willen nicht.
Schon lange war dieser täuschende, rosige Schleier der Verliebtheit von ihm abgefallen und jetzt fühlte er sich nur noch, wie von einem Parasit befallen. Aber verliebt war er immer noch.

Seufzend zog er sich seine schwarze Winterjacke über sein The Velvet Underground T-Shirt, auf dem die Bandmitglieder auf weißem Grund abgebildet waren und sah kurz zur Seite, wo er sein Spiegelbild in dem lang nicht mehr gewischten Spiegel an der Flurwand erblickte.

So schnell wie möglich, wollte er seinen Blick auch wieder abwenden. Es fühlte sich fast wie ein Verrat an.

„Du bist so schön. Wie deine Mutter, Jakob.“, hatte sein Vater mal zu ihm gesagt, mit der Illusion, dass er ansatzweise wissen würde, was das heißen soll. Im leicht angetrunkenem Zustand wohl, aber das gute angetrunken, nicht das schlechte betrunken.

Aber mit solchen Sachen war schon lange Schluss. Heutzutage hörte er von seinem Vater höchstens positive Worte, wenn es um ansatzweise erfolgreiche Kursarbeiten ging.

Jakob rieb sich die Augen und strich durch seine kurzen, lockigen Haare. Noch ein letztes Mal bewertete er die neu gerichtete Frisur und schnaubte augenrollend, bevor er einen Schritt nach vorne machte, um seine Schuhe anzuziehen.

Seine Zehen schmerzten leicht, als er gegen die leere Schnapsflasche stieß und er erschreckte sich ein wenig von dem lauten Geräusch, als sie umfiel.

Es war nicht die einzige, es gab noch weitere, die immer noch aufrecht dahinter standen.
Sie waren ordentlich im Flur aufgereiht, wie die Geschwister einer Großfamilie auf einem Foto, jeder perfekter aussehend, als der andere, doch alle in dem Wissen, dass sie schnell aus dem Bild verschwinden würden, wenn sie die Maßstäbe ihrer Eltern nicht erfüllen würden.

Während er sich seine Schuhe band, hörte Jakob der leeren Flasche dabei zu, wie sie am Boden hin und her rollte. Ein fast melodisches Geräusch. Er dachte an Musik.
Dann öffnete er die Tür und ging hinaus.

20:16 Uhr


Der Wald hatte bereits begonnen zu knistern und gelegentlich laut zu knacken, als Jakob, sowie Phil mit seiner Freundesgruppe noch davor standen.
Die Februarluft drang manchmal durch die Bäume zu ihnen durch und Phil zog erneut an dem Reißverschluss seiner Jacke, als würde es irgendetwas daran ändern, dass sie viel zu dünn für dieses Wetter war.

Sie wollten sich eigentlich um 20 Uhr treffen, aber es fehlte natürlich noch genau einer.
Und drei Mal kann man raten, wer es war, der Kronprinz, der Grund, wieso Jakob wohl hier war...Laszlo.

Bereits hier, war Phils andere Freundesgruppe, die er neben Jakob hauptberuflich betrieb.
Kreisförmig hatten sie sich auf dem Parkplatz für Waldspaziergänger, Lebensmüde und Pilzsammler aufgestellt und blickten Jakob immer wieder mit einem ‚Was macht der den hier?‘-Blick an.

Links von ihm stand Phil, Philip Austerlitz, ein dunkelblonder, braunäugiger Tennisspieler mit vielen Pickeln im Gesicht, der jüngste der Gruppe.
Eins weiter links neben ihm, stand, mit einem ausgeruhtem Blick, optisch der Frontmann der Tafelrunde.
Amir wirkte wahrscheinlich wie der Älteste der Gruppe.
Seine braunen, kinnlang gewellten Haare ergänzten sich mit einem einzelnen Ohrring, der daraus hervorblitzte.
Ein sarkastisches, selbstbewusstes Mathegenie.

Er war nie wirklich unfreundlich zu Jakob gewesen, oder irgendetwas, doch Jakob konnte doch nichts an den negativen Gefühlen ändern, die er verspürte, wenn er ihn sah.
Wie Phils Stimmung ruhig und gelassen wurde, wenn er bei Amir war, wo er doch sonst immer eine innere Unruhe ausstrahlte. Beste Freunde...Ein Konzept, von dem Jakob nur träumte.
Wie sollte man auch mit Jakob nah befreundet sein? Das war das erste Mal, dass er sich mit „Freunden“ traf im letzten halben Jahr.

Abgeschlossen war der Kreis schließlich noch durch Michael, derjenige, der die Gruppe zu dem sagenumwobenen Fundort bringen sollte. Der eher kleine und schlanke Herr warf immer wieder, unnötig oft, einen Blick zu der Einfahrt des Parkplatzes.
Amir, der seinen Arm unterstützend auf Michaels Schulter gelegt hatte, - es war keine Frage, dass er es war der Michael zu diesem nächtlichen Abenteuer überredet hatte - war nicht der Älteste der Gruppe. Nein, es war Michael, der heute wohl ganz andere Pläne gehabt hatte.

Jakob betrachtete sich, wie aus der Sicht eines Beobachters, in der Freundesgruppe.
Er war weder mager noch sportlich, war nur ein klein wenig größer als Michael und fühlte sich generell unbedeutend in dieser Zusammenstellung. Oder in jeder Zusammenstellung von Gleichaltrigen, in der er jemals gewesen war.

Dieses Gefühl verflüchtigte sich nicht, verstärkte sich nur umso mehr, als sich alle zu dem silbernen Sportwagen umdrehten, der gerade verspätet am Treffpunkt aufkreuzte.
Das Auto mit den bordeauxfarbenen Sitzbezügen, Modell 1997 Ginetta G27, drehte noch einen unnötigen Halbkreis zur Show, bevor es geparkt wurde.

Jakob rollte mit den Augen.
„Na endlich.“, sagte Michael, mit einem sehr kleinen, aber trotzdem blasphemisch hörbaren Teil Verachtung in seiner Stimme.
Die Autotür öffnete sich.

Laszlo brauchte keine Sonnenbrille zu tragen, nicht nur, weil es schon dunkel war, generell war diese quasi in seinem Look inbegriffen.
Er trug schwarze, glänzend neue Markenturnschuhe und eine schwarze Anzughose, die wie maßgeschneidert mit jedem Schritt elegant an seinen Beinen entlangstrich.
Seine schwarzen Haare die gestuft bis in seinen Nacken reichten, wirkten mühelos gestylt mit genau zwei Strähnen, die ihm, ohne ihre Form zu verlieren, ins Gesicht fielen.
Unter seiner coolen, selbstverständlichen Visage trug er eine Halskette, mit feinen goldenen Gliedern, passend zu den Ringen, an seinen Fingern.
Sein schwarzes Satinhemd mit schimmernden Details war fast bis zur Hälfte der Länge aufgeknöpft.

Jakob betrachtete das Geschehen mit leicht offen stehendem Mund und dachte daran es noch weiter aufzuknöpfen, bevor er sich unsanft mit der Hand gegen seine Stirn schlug. Philip schaute ihn verwirrt von der Seite an, doch er fragte lieber nicht.

„Schönen Abend.“, sagte er mit seinem charismatischen Lächeln und stand irgendwie seltsam am Rande da, während die anderen ihm zur Begrüßung nur kurz zunickten.

„Jakob. Konntest du also doch noch etwas deiner wertvollen Zeit für uns opfern?“, fragte er dann mit leicht überheblichen Stimmlage, während Jakob noch dabei war die abweisenden Blicke der anderen zu analysieren und komplett vergessen hatte, dass er in der Realität existierte.

Er versuchte ein sarkastisches Lachen, was sich irgendwie viel zu laut und überhaupt nicht locker und eigentlich auch nicht sarkastisch anhörte.
„Ja…“, fügte er poetisch hinzu. Er war deutlich weniger schlagfertig, wenn er mit jemanden redete, der nicht Phil oder sein Vater war. Normalerweise sprach er sowieso mit sonst niemandem.

Anscheinend hatte er doch etwas zu viel Sarkasmus mitschwingen lassen, denn sofort hob Laszlo abwehrend eine Hand leicht an.
„Nimms nicht persönlich.“, meinte er und schaute Jakob dabei nicht mal an.

Jakob starrte Laszlo direkt in die Augen und setzte eine sehr ernste Miene auf.
„Ich nehme alles persönlich.“

20:31 Uhr


Es verging eine weitere Viertelstunde, dann kamen sie an.
Eigentlich bemerkte es so richtig nur Michael, als der Lichtkegel seiner Taschenlampe nicht mehr nur den Waldboden, sondern das gestreifte Absperrband erfasste.

Der Wald war immer ein guter Ort für Michael gewesen, selbst zu dieser Uhrzeit.
Der Wald war alles...hatte alles verbunden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Eine seiner ersten Erinnerungen hatte er in diesem Geäst gemacht, mit seiner Mutter, die ihn oft auf ihrer Arbeit dabei hatte. Es war ja meistens niemand anderes da, um auf ihn aufzupassen.

Er ging alleine oder mit seinem Hund, wann immer er konnte. Es war sein zweites Zuhause. Vielleicht sein erstes. Und er dachte das würde sich niemals ändern.

Doch jetzt tat es das. In diesem Moment änderte sich alles, was sein ganzes Leben standhaft geblieben war.

Einmal war er nach der Grundschule, wie fast jeden Tag, in seine Hütte gegangen, die er sich aus Ästen und Laub selbst gebaut hatte.

Er hatte es zuerst gar nicht bemerkt, hatte, wie immer, auf dem alten, zerfledderten Kissen gesessen und Nintendo gespielt, für eine Stunde, womöglich sogar länger.
Erst als er die Konzentration verloren hatte, als er zu diesem einen Level gekommen war, dass er nie gemeistert hatte und auch niemals meistern würde, hatte er umhergeblickt.
In der Ecke hatte er es dann gesehen.
Das Nest, hunderte kleine Eier, jedes so perfekt rund wie das andere, zusammengehalten durch hauchdünne Fäden.
Er hatte seine Hütte nie wieder betreten. Nicht mal sein Notizbuch hatte er gerettet, in dem er alle gesichteten Vogelarten notiert hatte. Er war einfach weggerannt und nie wieder gekommen.

Jetzt war es wohl so ähnlich. Wie die Spinnenmutter in seine Hütte eingedrungen war, so war auch jetzt etwas in den Wald eingedrungen. Etwas Schreckliches. Etwas so Grauenvolles, dass er nichts anderes tun könnte, als wegzurennen und nie wieder zu kommen.

Es war nicht zu kontrollieren und es war nicht zu verstehen. Und vor allem lebte es nicht, im Gegensatz zu allem, was auf der Erde war, sich konstant wandelte. Es war schon immer da und würde es immer da sein. Es blieb gleich.

Ein seltsames Gefühl breitete sich in ihm aus, etwas dass er noch nie gefühlt hatte. Schwarzer Nebel breitete sich vor seinem Gesicht aus, wie eine Krebszelle die quer durch sein Sichtfeld wuchs. Dann  verließ ihn all seine Kraft.
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