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Eine Liebe Niemals Vergehend

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Elrond Legolas OC (Own Character) Thranduil
24.07.2022
27.01.2023
27
43.826
8
Alle Kapitel
59 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
24.07.2022 837
 
Hallo meine Lieben!

Da bin ich schneller zurück als erwartet :)
"Warum zurück?" fragt sich jetzt vielleicht der ein oder andere. Hierbei handelt es sich um ein Prequel zu meiner Geschichte Eine Liebe Jenseits Der Zeit.
An sich kann man sie unabhängig voneinander lesen, aber da diese schon vollständig hochgeladen ist, würde ich dort anfangen ;)
Ansonsten ist die Reihenfolge mehr oder minder egal - ob sie nach Erscheinungsdatum gelesen werden will (s. o.) oder nach chronologischem Aufbau (hier) kann jeder selbst entscheiden.
Das war nun aber genug Vorgeplänkel, also wünsche ich Euch viel Freude!
Über Reviews freue ich mich immer sehr!

Mit liebsten Grüßen
Eure ILoveKingT

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„Du bist eine Kriegerin, mein Kind. Du bist eine Überlebende. So oft hast du es bewiesen und jetzt musst du bereit sein. Bereit dafür sein, alles zu opfern, das dir lieb und teuer ist, um unser Ziel zu erreichen. Wir haben viel zu lange gewartet. Doch die dunklen Kräfte schlafen nicht. Sie sind mächtiger als je zuvor, wenn du ihnen nicht ihren Vorteil versagst – und sie werden alles vernichten.“    

Titelbild  

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Eine Liebe Niemals Vergehend  


Vorahnung
Ebenbild

Die Hallen des Königs gingen ihren alltäglichen Geschäften nach. Waren wurden angeboten, verkauft und getauscht, Tiere wurden versorgt und die Wachen kamen ihren Aufgaben nach.
Feren, der gerade auf den Weg in die Eingangshalle war, erfüllte ebenfalls seine Pflicht.
Er sollte eine Delegation aus Imladris willkommen heißen. Der König hatte Verhandlungen mit dem Elbenreich westlich des Nebelgebirges veranlasst und ihr Lord – Elrond – hatte ihnen zugestimmt und ein paar der seinen ausgesandt.
Der braunhaarige Edhel ließ es sich nicht anmerken, aber er war aufgeregt. Er freute sich sehr darüber, dass sein Reich und zu Hause mit anderen Elbenreichen kooperierte.
Er kam zum Stehen und zwei Wachen gesellten sich links und rechts zu ihm. Kurz strich er sich über seine Robe, die in dunklen Grün- und Brauntönen gehalten war, dann straffte er den Rücken. Sein Haar wurde von einem feinen Goldreif gehalten.
Er richtete den rehbraunen Blick geradeaus und sah bereits die Gäste einreiten. Die fremden Edhil blickten sich interessiert um. An ihrer Spitze ritt ein Edhel, der sofort viele Blicke auf sich zog:
Sein gelocktes Haar strahlte als sei es aus purem Gold, sein Blick war so blau wie der Himmel und sein Pferd war so weiß wie die Gischt einer Welle.
Eine beeindruckende Erscheinung.
Die Truppe hielt und Feren begrüßte sie herzlich, dennoch mit elbischer Distanz, um Respekt zu zollen.
Der Anführer stieg von seinem Hengst und trat auf die Waldelben zu.
„Mein Name ist Feren.“, stellte sein Gastgeber sich vor, „Mein König sagte, ich solle Euch begrüßen, sollte er verhindert sein. Da wir nicht wussten, wann genau Ihr ankämet, kann er Euch gerade nicht empfangen. Er selbst ist auf einer Patrouille, wird aber in Kürze zurück sein.“
Der Goldhaarige neigte leicht sein Haupt und seine Kameraden stiegen von ihren Pferden, um sich zu verbeugen.
„Herzlichen Dank für Eure Begrüßung, Feren.“, sprach der Edhel, „Ich bin Glorfindel, dies sind meine Begleiter.“
Er deutete nach und nach auf sein Gefolge und stellte sie namentlich vor. Etwas, das Feren erfreute. Man merkte allein an ihrem Auftreten, dass die kleine Truppe vor ihm sich gegenseitig vertraute und sich aufeinander verließ.
Er bat eine Elleth zu sich, welche einen violetten Umhang trug.
„Und das ist meine Tochter, Lanthiriël.“, stellte er sie vor und die junge Frau schlug ihre Kapuze nach hinten.
Wilde, goldene Locken kamen zum Vorschein, die ihr über die Schultern auf die Brust rutschten. Sie senkte kurz die Augen, welche so grün waren wie eine Sommerwiese, als sie sich vor Feren verbeugte.
Dieser starrte sie an, als hätte ihn der Schlag getroffen. Als wäre ein Blitz vom Himmel herabgefahren, um ihn zu treffen.
Das konnte nicht wahr sein!
Sofort besann er sich seiner Erscheinung und hielt sich davon ab, einen Schritt auf die Elleth zuzugehen. Er vertraute seiner Stimme nicht ganz, weshalb er mit einem Lächeln nickte.
„Da Euer König verhindert ist, möchten wir unsere Pferde in ihrer verdienten Ruhe wissen und auf unsere Gemächer geführt werden. Sobald er zurück ist, möchte ich gern mit ihm sprechen.“, fuhr Glorfindel fort, der bemerkt hatte, dass irgendetwas nicht stimmte.
Er wusste um die Schönheit seiner Tochter, doch solch eine Reaktion wie die von Feren hatte er zuvor noch nicht gesehen.
„Gewiss.“, fuhr dieser etwas zu schnell fort, „Euch werden Eure Gemächer gezeigt und Eure Pferde werden in die Stallungen gebracht. Ihre Ruhe haben sie sich nach solch einer langen Reise gewiss verdient.“
Schnell gab Feren ein paar Anweisungen an die Wachen, die die Pferde wegbrachten.
„Bitte folgt mir.“, fuhr er fort und drehte sich um, um voraus zu gehen.
Für diesen kurzen Augenblick, in dem er sein Gesicht von seinen Gästen abwandte, erlaubte er es sich, das Gesicht zu verziehen und dieses Gefühl zuzulassen, welches er gerade auch immer in seinem Herzen spürte.
Der Tag hatte eine eigenartige Wendung genommen, die er irgendwie seinem König beibringen musste. Am liebsten wollte er bloß weg, auf Nimmerwiedersehen.
Und doch wollte er unbedingt wissen, was los war.
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