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~My American Dream~

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
Riku Rajamaa Samu Haber
23.07.2022
18.08.2022
21
18.813
3
Alle Kapitel
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06.08.2022 763
 
Samus Sicht

Riku musste dringend noch Mal mit seiner Therapeutin darüber sprechen. Ich fand es absolut nicht in Ordnung, dass er sich selber wehtat, um seinen innerlichen Schmerz zu betäuben. Im Krankenhaus in der Notaufnahme kam er recht schnell dran. Ich hoffte so sehr, dass seine Hand nicht gebrochen war, weil er brauchte sie für sein Gitarrenspiel und er hatte bald einen Auftritt mit Tomi.

Nach einer halben Stunde öffnete sich die Tür vom Behandlungszimmer. Riku kam raus und der Arzt sagte noch zu ihm, dass er seine Hand auf jeden Fall ein paar Tage schonen sollte, aber er konnte definitiv an seinem Auftritt teilnehmen. Riku nickte, verabschiedete sich und kam anschließend zu mir. Er hatte keinen neuen Verband an seiner Hand, sondern ein großes Pflaster, was seine Hand-Knöchel bedeckte. "Wir können gehen, Samu. Es ist nichts gebrochen. Nur leicht gestaucht und halt aufgeschürft von der Wand. Können wir vielleicht noch in die Stadt fahren? Ich möchte noch zum Friseur."

"Gott sei Dank ist sie nicht gebrochen. Riku, du solltest dringend noch Mal mit deiner Therapeutin darüber sprechen. Ich finde es nicht gut, wenn du dir selber wehtust."
"Ja, ich werde mit ihr darüber sprechen. Können wir jetzt in die Stadt fahren?"
"Okay und Ja wir können in die Stadt fahren, aber warum willst du deine schönen Locken abschneiden lassen? Und wir können auch gleich in der Stadt eine neue Handynummer besorgen. Somit kann Matias dich gar nicht mehr kontaktieren."

"Du weißt, dass ich es nicht so mag, wenn meine Haare zulang sind. Okay, dann besorgen wir noch eine neue Handynummer. Das hatte ich vorhin auch im Hinterkopf.", ich nickte und dann verließen wir das Krankenhaus und fuhren in die Stadt. Während Riku beim Friseur saß, besorgte ich für Rikus Handy eine neue Handynummer. Im Mökki würden wir sie zusammen einrichten. Diese Poppelarbeit mit der kleinen Karte wollte ich jetzt nicht in der Stadt machen. Während ich zurücklief zum Friseur, fühlte ich mich beobachtet. War mir schon wieder die Presse auf den Fersen? Die mussten echt jeden Gang von mir aufnehmen und es veröffentlichen. Blöde Aasgeier.

Als ich den Friseur-Salon betrat, riss ich meine Augen groß auf, weil Riku von seinen Haaren zu viel abschneiden ließ. Er bezahlte gerade und als er mich sah, sagte er zu mir: "Ist was passiert, Samu?", ich strich dabei über seinen Kopf und sagte entsetzt: "Das ist passiert, Riku. Warum hast du dir deine Haare so kurz abschneiden lassen? Das sieht nicht schön aus."
"Ich finde es schön und auch praktisch. Und ich finde es schade, das es dir nicht gefällt." und dabei wollte er mich küssen, aber ich Blödmann wich zurück und sagte leise: "Nicht hier. Ich habe gerade das Gefühl, dass ich beobachtet werde und ich möchte es nicht, das es alle über die Presse erfahren.", er seufzte, verdrehte zusätzlich noch seine Augen und ließ mich dann einfach Stehen.

Er verließ den Friseur-Salon und ich tat es auch seufzend. Ich lief ihm schnell nach. Man hatte er einen schnellen Schritt drauf. "Riku Juhani Rajamaa. Bleib stehen!", sagte ich wütend und daraufhin tat er es, drehte sich um und verschränkte dabei seine Arme vor seiner Brust.
"Du brauchst jetzt gar nicht sauer zu sein. Ich möchte unsere Beziehung ja öffentlich machen, aber nicht so, Riku. Erst sollen es unsere Freunde und Verwandte erfahren und danach die Öffentlichkeit. Okay?"
"Ja okay, aber wann möchtest du damit anfangen? Ich habe mich zurückgehalten, weil ich es möchte, dass du den ersten Schritt machst, aber bis jetzt hast du nichts in diese Richtung getan und wir sind nun schon seit über einer Woche wieder zusammen", sagte er seufzend.

Ich seufzte auch und sagte: "Sorry, ich werde nachher meine Mutter Anrufen. Vielleicht können wir sie heute Nachmittag Besuchen. Wäre das okay für dich, wenn wir es zuerst meiner Mutter erzählen?", er nickte lächelnd, löste seine Haltung und kam anschließend zu mir. Er umarmte mich und flüsterte mir dabei ins Ohr: "Danke, Honey und Zuhause werde ich dich dann in Grund und Boden dafür küssen.", ich schmunzelte darüber, er ließ mich anschließend wieder los und dann fuhren wir zurück ins Mökki. Während ich fuhr, richtete Riku seine neue Handynummer ein. Er wollte es gleich im Auto erledigen und nicht erst im Mökki. Innerlich freute ich mich schon auf die wilde Knutscherei. Ich liebte es, wenn Riku mich küsste. Er konnte das sehr gut. Und anschließend würde ich meine Mutter Anrufen.
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